Das ist richtig, aber dann ist es ein muss sich mit der normalen Kultur, abseits der kk auseinander zu setzen.
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Das ist richtig, aber dann ist es ein muss sich mit der normalen Kultur, abseits der kk auseinander zu setzen.
Ich als Rheinländer sehe "Osu" als Verballhornung von "Achsuu"
und "Oss" als das Geräusch wenn ein Scchlag oder Wurf jemand die Luft aus den Lungen treibt:D!
Echt? Ich dachte es wär' Kisuaheli :D :p
Ich kann zumindest noch ohne nachzuschlagen auf (halbwegs korrektem) Japanisch ein Bier bestellen. Und Du? ;) Na gut, ich gebs zu - zu viel mehr als "Konban wa" am abend und dem einen Satz reichts nimmer ohne das es sich lächerlich anhört :D
Es soll ja auch heute noch Leute geben die jemanden so grüssen :rotfltotaZitat:
Zitat von Luaith
Ganz ernsthaft, wer das w.o. aufgeführt machen will - meinetwegen. Über meine Lippen würde solche Begrüssungen oder Verabschiedungen im Dojo nicht kommen wollen ;)
Bzgl. des "Osss"en hatten wir ja schon mal in einem anderen Fred festgestellt, daß selbst die Japaner in manchen Dojos dies wie verrückt machen :D und es wohl nicht mehr den "anrüchigen" Ton wie früher hat. Sprache verändert sich halt, auch in Japan...
Dann dürfen wir Deutsche das auch - obwohl sichs dann wohl eher so anhört wies fujiikomma oben beschrieben hat ;)
Ich nicht. Aber Bier bestellen gehört zumindest bei uns nicht zum Training :). Aber wenn nachschlagen erlaubt ist würde ich wohl auch in Japan nicht verdursten.
Jain, es fließt so oder so viel der Ursprungskultur in eine KK ein. Meist kann man eh nur mit dem kulturellen Hintergrund verstehen, warum etwas ist wie es ist.
Ja sag ich doch.
Stimmt natürlich, aber im Karate geht es ja in der Regel über die reinen "Fachbegriffe" hinaus.
Beispielsweise geht man ins Dojo trainieren, nicht einfach in die Sporthalle, und man trainiert im Gi, nicht einfach in Sportkleidung.
In der Medizin dagegen bleibt das Krankenhaus das Krankenhaus, und der Kittel ein Kittel.
Wo ich aber definitiv zustimme: WENN man solche Begrifflichkeiten benutzen möchte, dann sollte man auf jeden Fall auch Wissen was sie bedeuten. Einfach nur etwas nachzuplappern oder zu machen ohne das Wissen darum was es eigentlich ist, das ist echte Heuchelei.
Ich verstehe das unter Heuchelei. Bzw, ich komme mir immer wie ein Heuchler vor, wenn ich irgendwas mache wovon ich nicht weiß wofürs eigentlich gut ist :D
Weil ich quasi vorgebe Ahnung zu haben oder etwas zu können, was ich aber gar nicht kann.
Wie hieß es mal in einem Tatort so schön: Tradition ist nicht das aufbewahren der Asche, sondern das weitergeben der Streichhölzer. :D
Bei uns wird nicht ge-Osssst ... :D ... stattdessen antworten wir dem Trainer mit "ja/nein/danke/bitte" ... was sich halt anbietet.
Alternativen wären noch "what the hell?", "alter Schwede" oder "oh mein Gott" .... wobei letzteres immer bescheiden abgelehnt wird :D
Ne, also bei uns gehts eher locker und familiär zu und nicht förmlich aufgesetzt. Klar, das Angrüßen wird im JJ und Karate ganz klassisch gehalten mit "Shomen ni rei / Sensei ni rei / Otagai ni rei". Das wars aber auch schon. Oft auch nur kurz im Stand mit "rei". In Arnis nur verneigen und im Krav Maga gibts n kurzes "Hallo. Rechts um, wir laufen." Trainingssprache ist eigentlich generell Deutsch. Manchmal auch Japanisch oder Englisch. Liegt aber daran, dass wir viele verschiedene Sachen trainieren und wir eine einheitliche Sprache für alles brauchen. Auch wenn kein Karate oder JJ trainiert wird.
Tach,
Soweit ich weiß unterscheidet sich das hier geschriebene nur grammatikalisch.Zitat:
Sensei ni rei Doumo Arigatou Gozaimashita
Ich schreib es immer "Domo argiato gozaimasu". Aber da gibts ja sowieso keine gültige Schreibweise.
mashita ist die Vergangenheitsform von masu.
Zum Osu/Oss sind glaub ich alle gängigen Theorien zur Entstehung schon erwähnt worden.
Zur Verwendung der japanischen Sprache im Training bin ich etwas zwiegespalten. Ich für meinen Teil halte es so, dass ich sie verwende und gleichzeitig auch die dazu passenden Begrifflichkeiten auf Deutsch dazusage.
Hintergrund ist der, dass die Schüler, für den Fall, dass sie später wo anders trainieren, mit den Begrifflichkeiten vertraut sind und nicht total geschockt dastehen und keinen Plan haben was Sache ist.
Wichtig ist, dass klar ist wie ein jeweiliger Fachbegriff belegt ist. Man kann nämlich wunderbar aneinander vorbeireden, wenn alle den selben Fachbegriff nutzen und jeder etwas anderes darunter versteht.
Ist dies jedem klar, sollte das kein Problem sein und jeder kann der Erweiterung seinen kulturellen Horizonts genüßlich fröhnen.
Dann kommt es auch nicht vor, dass jemand nach 8 Jahren Karate im Sesam sitzt und Ai (Ai Herr KaLeun) versteht.
Gruß Holger
Da du ja offenbar Trainer bist, rate ich dir dringend, nicht den gleichen Fehler zu machen, wie dein Trainer. Lerne die korrekten japanischen Begriffe und sorge dafür, dass deine Schüler sie ebenfalls richtig lernen. Die Reise dafür geht hier los.