Also ich finde die UFC ist die schlimmste Profiorganisation.
Da ist selbst die WWE eine Wohltätige Organisation im Vergleich zu denen in Sachen Bezahlung.
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ICh denke al, das die Leute es wirtschaftlich sehen müssen.
Vergleiche es mit einem großen deutschen Automibilkonzern.
Der Vorstandsvorsitzende oder ein Manager wird entsprechen viel verdienen, ein Lagerarbeiter entsprechend weniger.
Wenn der Lagerarbeiter nicht mehr arbeitet, bekommt er auch keine Geld mehr.
Das es in anderen Sportarten mehr Geld gibt, ist eine Sache von Angebot und Nachfrage.
nein aber als arbeitgeber sollte man eine gewisse soziale ader für seine angestellten haben........ aber scheinbar findet die mehrheit des kkb, dass die fighter nicvht zu jammern haben, häufiger kämpfen sollten und sich mit ihrem auskommen abfinden sollten, während die firma letztes jahr für sehr sehr viel geld verkauft wurde.......
lololol klar verdienen die mehr und sie verdienen es auch meistens. aber jeder angestellte von vw, bmw, merzedes oder audi hat in den letzten jahren bonuszahlungen von ca 4000 euro erhalten und einen übertariflichen lohn, plus guter sozialleistungen :D
du als beamter solltest dich nicht zuweit aus dem fenster lehnen ;)
Kämpfer sollen so verdienen, dass sie ihre Ausgaben decken können, einen sozialen Puffer haben und ihr Leben Problemlos bestreiten.
Dann muss man aber auch drüber reden was an Leistung vom Kämpfer daran gekoppelt ist.
Kann man jetzt natürlich drüber streiten wie lange Ausfälle ihrer Kämpfer die UFC einkalkulieren muss bei ihren Gagen.
Ja sollten sie. Und die Menschen sollten sich an die Gesetze halten, es sollte keine Armut und keinen Krieg geben und alle sollten sich lieb haben... :blume:
Ich persönlich hab halt z.B. mehr Mitleid mit z.B. Kinderarbeitern die in Minen ausgebeutet werden, oder den Armen in Indien als mit erwachsenen gesunden Männern die sich in einem der reichsten Länder der Welt freiwillig entscheiden statt einem fixen Job lieber für Geld mit freiem Vertrag MMA auszuüben.
Wenn er wirklich so an sich glaubt dass der Durchbruch gelingt muss er eben auf Kredit trainieren gehen - ist in den USA ja auch mit College Usus. Oder macht einen Deal dass ihn einer trainiert und der dann einen % Satz von den Einnahmen nachher bekommt...
Und der Besitzer erst! Als Manager wirste vielleicht Millionär, (für harte Arbeit), aber Milliardär wirste nur als Besitzer.
Gut bezahlte Facharbeiter sind aber nicht die Regel. Die Regel ist, dass es grade so zum Leben reicht. Oder eben nicht. Ob Angestellter im DL-Bereich oder MMA-Kämpfer - das ist nur eine andere Spielwiese. Die Regeln aber sind die gleichen. Weltweit.Zitat:
lololol klar verdienen die mehr und sie verdienen es auch meistens. aber jeder angestellte von vw, bmw, merzedes oder audi hat in den letzten jahren bonuszahlungen von ca 4000 euro erhalten und einen übertariflichen lohn, plus guter sozialleistungen
Tja, die Automobilindustrie in DE hat eben einerseits gute Gewerkschaften und andererseits einen Fachkräftemangel. Wie viele Arbeiter brauchen die so? 200.000? keine Ahnung bin zu faul zum Googlen. Wieviele qualifizierte Kräfte die das können gibts in DE? Wahrscheinlich auch so den Dreh rum.
Einen Mangel an potentiellen UFC-Kämpfern scheint es ja nicht zu geben. Und wie viele braucht man da? 500? Wieviele Möchte-Gern UFC Kämpfer gibt's allein hier im Forum? :D
Der Facharbeiter ist idR aber abgesichert, wird er krank bekommt er trotzdem sein Geld, erst von AG später von der KK.
Kann der Kämpfer nicht antreten - persönliches Pech. Geld? Nö.
Sponsoren? Ja Reebok zahlt ne Menge - an die UFC nicht an die Kämpfer.
Durch die Quasimonopolstellung der UFC gilt für die Kämpfer "Friss oder stirb...". Klar könnte man sagen, es wird ja keiner gezwungen Kämpfer zu sein, ist auf der anderen Seite ja aber auch nicht so als hätten da alle UFC Kämpfer einfach mal so die Möglichkeit morgen zu entscheiden "Ich lass es sein und werde Arzt...".
Oder wäre es auch ok / fair wenn ich ne Bühne hinstelle, dort eine Band spielen lasse (die Zuschauer zahlen ja nicht für die Bühne sondern für die Band) im Endeffekt mir selbst aber dann den dicken Gewinn einstreiche während die Band abgespeist wird?
Ist ja nun nicht so, als hätte Hr. White nicht schon mehr als genug Kohle die er in einem Leben nicht ausgeben kann. Wäre es da wirklich ein Beinbruch wenn er z.B. 50% seines Bonusses dafür aufwendet seine Kämpfer besser zu bezahlen?
ich weiss, dass es weltweit viele soziale probleme gibt darum geht es hier auch nicht.
aber da ich als konsument der ufc zu geld verhelfe, möchte ich schon , dass die "arbeiter" so abgesichert sind, dss sie ihren job während ihrer vertragsdauer mit der UFC so ausüben können, ohne zwangsweise nebenjobs machen zu müssen, vorallem vor dem hintergrund, dass geld da sein sollte und man auch als veranstalter für die kämpfer eine versicherung für den ausfall von kämpfen abschliessen muss und die verträge eine gewisse anzahl noch kämpfen jährlich bestreiten kann und muss.
der umstand lässt mich darüber nachden, ob ich als konsument weiter die ufc unterstützen sollte.
Naja, schon. Dieses spezielle Problem ist nur ein Teil des großen Problems. Aber es spiegelt wie ein Hologramm das Ganze.
Das ist auch im bezahlten Sport seit Ewigkeiten so. Ausnahmen da, wo viel Werbefläche zu vermieten ist, bestimmte Ski-Sportarten, Profi-Boxen, Fußball ... .. aber dort ist es bisher nicht so aufgefallen, sind ja auch immer nur die im Fernsehen, die wirklich davon gut leben können. Die, die unterwegs durchs Raster fallen, die sind nicht im Fernsehen.
Von allen anderen, die "normale Jobs" machen, ganz zu schweigen.
Wenn man nicht gerade eine sehr gefragte Band ist muss man typischerweise dafür zahlen dass man auftreten darf bzw. bekommt ein Taschengeld.
Da gibts genug recht gute Bands die kann man sich schnell mal für so 400 Euro für einen Abend mieten - ich möchte gar nicht wissen wie viele Stunden die in die Musik gesteckt haben um gut spielen zu können.
Das ist genau das Thema: Kommen die Leute um Herrn XY zu sehen? Dann wird Herr XY die Kohle bekommen. Kommen die Leute zur Veranstaltung YX und es ist schnurz ob Herr XY oder Herr YZ auftreten - keine dicke Kohle für Herrn XY.
Weil es aber auch zig Bühnen gibt auf denen man spielen kann. Wenn wie im Fall der UFC es faktisch nur eine einzige Bühne für Profis gibt auf der man auftreten kann kann man noch so gefragt sein und muss sich trotzdem mit den Brosamen zufrieden geben die einem der Bühnenbesitzer hinwirft.
Eine provokante Frage:
Was ist der (gesellschaftliche) Mehrwert von einem UFC-Kämpfer? Also die Begründung, warum er davon leben können sollte?
Bei einem Müllmann, oder Lehrer oder Schuster fallen mir sofort die Mehrwerte ein, aber UFC-Kämpfer?
KampfSPORT als Wettkampf ist (in meinen Augen) ein Hobby. Und daher ist jedem selbst überlassen, wie weit er bereit ist für sein Hobby zu gehen. Ein Trainerjob ist wiederum eine andere Baustelle.
Wer wie gut bezahlt ist - das erledigt beim UFC (oder Boxen, K1, Wrestling) der Markt. Und dem Markt ist es schlicht egal, ob der Besitzer in unseren Augen zuviel und der Kämpfer zu wenig bekommt. Die soziale Ader wird da erst eine Rolle spielen, wenn sie der Gewinnmaximierung dient - siehe Umgang von Google oder Facebook mit den Mitarbeitern.
Daher - solange der Zuschauer für die Übertragungen zahlt und irgendwelche Leute UFC-T-Shirts kaufen, solange wird der Markt auch keinen neuen Druck produzieren und solange wird das System UFC sich auch nicht ändern. Ganz unabhängig davon, ob wir das gerecht oder ungerecht finden.
Ich persönlich glaube nicht daran, dass es sich in naher Zukunft ändert, denn das Boxen zB. lebt weit länger mit der medialen Präsenz und hat viele medienwirksame soziale und sportliche Abstiege zu verzeichnen und ich sehe irgendwie nicht, dass sich da ein Wandel abzeichnet. Es ist also durchaus denkbar, dass UFC in dieser Hinsicht den gleichen Weg beschreitet.
Das alles ist eine reine Markt-Evolution. Und jeder, der überlegt ein Profi-Kämpfer zu werden - mit dem ganzen Blingbling und Fame, sollte gründlich über Mike Tysons Worte nachdenken:
"I Got Old Too Soon and Smart Too Late"