Abnutzung durch Verleihung.
Homöopathie sähe das als Potenzierung.
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Naja, "Potenzierung" scheint bei manchen Gürtel'verleihungen' ja durchaus ein Thema zu sein :rolleyes:
btw., und das ist jetzt mal eine ganz ernsthafte Frage, in dem ansonsten von Stilblüten ja reich durchsetzten Thread (Versuch mal wieder die Kurve zu bekommen ;)):
Man bekommt den Gürtel doch (NUR) verliehen, oder?
dh.: Gibt es eigentlich in irgendeiner KK (GESCHRIEBENE) Regeln, wann/ wie eine Verleihung wieder rückgängig gemacht werden kann/muss?
Und wenn ja: Gibt es eigentlich dokumentierte Fälle, in denen so etwas geschehen/ beschrieben ist?
@silberrücken:
ge-liehen wäre eventuell der passendere ausdruck.Zitat:
Man bekommt den Gürtel doch (NUR) verliehen, oder?
:D
das ist wohl eher nicht kk-spezifisch, sondern verbandsabhängig.Zitat:
dh.: Gibt es eigentlich in irgendeiner KK (GESCHRIEBENE) Regeln, wann/ wie eine Verleihung wieder rückgängig gemacht werden kann/muss?
es gibt verbände und sonstige organisationen, die sich in ihr regelwerk auch passagen hineingeschrieben haben, in denen erläutert wird, unter welchen bedingungen eine graduierung wieder "aberkannt" wird.
allerdings muß man berücksichtigen, daß eine solche "aberkennung" ein juristisches nullum darstellt.
der "aberkennende" verband kann nicht gerichtlich erzwingen, daß derjenige, dem man eine graduierung "aberkannt" hat, dieselbe nun nicht mehr trägt.
allenfalls kann untersagt werden, den zusatz "XYZ" für den (ehemals) verleihenden verband anzugeben.
heißt: wenn man herrn meiermüllerschulze im "budo samurai weltglobalverband" (BSWGV) den 13. dan im pseu-do verleiht und ihn dann, nach einer wie auch immer gearteten unbotmäßigkeit, dem herrn meiermüllerschulze wieder "aberkennt", dann bedeutet das lediglich, daß meiermüllerschulze nicht mehr sagen darf, er trage den 13. dan pseu-do "BSWGV".
:D
er darf aber nach wie vor sagen, daß er den 13. dan im pseu-do trägt, denn es gibt keine juristische möglichkeit, ihm das zu verbieten.
;)
nebenbei - es erstaunt mich immer wieder, daß da zwei dinge vermischt werden.
eine graduierung verleiht man meiner meinung nach für KÖNNEN in der betreffenden kk.
wird damit etwas anderes "gewürdigt" (lange verbandszugehörigkeit, funktionärstätigkeit), ist das lächerlich.
nimmt man dem betreffenden die graduierung wieder "weg", weil man meint, sein verhalten habe anlaß dazu gegeben, negiert man im nachhinein die leistung und das können, für die einst die graduierung vergeben wurde ...
paßt irgendwie nicht.
ja.Zitat:
Und wenn ja: Gibt es eigentlich dokumentierte Fälle, in denen so etwas geschehen/ beschrieben ist?
mich.
:D
ich trat dem DDK im jahr 2002 bei. zu dieser zeit trug ich bereits den 6. dan im judo.
das DDK stellte mir eine "anerkennungs-urkunde" aus (ich hatte nicht darum gebeten) und verlieh mir den 6. dan dann extra nochmal (auch darum hatte ich nicht gebeten).
beide urkunden besitze ich noch - das anmutig mißlungene soll man ja sammeln.
:D
als ich 2003 aus protest gegen die aus meiner sicht geradezu irrsinnige politik des damaligen präsi (der sich kurz darauf selbst den 10. dan verlieh) austrat, wurde einige monate später im damaligen verbandsblättchen kommuniziert, man habe mir den 6. dan aberkannt.
na ja, das sollte angeblich auch jene graduierung betreffen, die ich von einer ganz anderen organisation erhalten hatte ...
muß man nicht weiter kommentieren, denke ich.
:devil:
ich hab mir danach aus jux als referent auf einem lg ein stück paketschnur um den bauch gewickelt ...
manche leute scheinen ja zu glauben, daß das können tatsächlich im gürtel steckt.
trägt man einen schwachzen güchtel oder gar (huch!) eine verehrungswürdige bahnschranke (pommes rotweiß), dann kann man was.
bindet man das ding ab oder wird es einem "aberkannt", verschwindet das können blitzschnell und läßt den betreffenden auf dem level eines anfängers zurück.
:D
mich amüsiert der alberne kult, der um schwarze oder rotweiße oder schwarzrote oder rote gürtel in den kk getrieben wird.
ich lach mich inzwischen schlapp über die armen treuherzchen, die ernsthaft glauben, ein "ßänn ßai" mit einem der vorgenannten gürtelchen wäre so eine art übermensch.
ich lach mich schlapp über die dummerchen, die glauben, daß können sich in einem solchen stück stoff manifestiert ...
:biglaugh::rotfltota
leider gehört dazu auch, daß diverse treuherzchen glauben, von einem "ßänn ßai" ein ganz bestimmtes verhalten einfordern zu dürfen.
eine "vorbildrolle" beispielsweise ...
die dreistigkeit einer solchen forderung ("sei gefälligst, wie ich mir das in meiner phantasie so vorstelle!") wird diesen leuten gar nicht bewußt ...
:rolleyes:
Naja,Zitat:
Zitat von Myth-Lee
habe mir die weißen Bartstoppeln (und Haare) verleihen lassen. Kann ich die zurückgeben :D
Wenn ja, an wen?
Bild ist von 06.2014
Gruß
Alfons.
na ja,
die Sache hat was von einem Lehen, mit dem man in früheren Zeiten belehnt wurde,
das hatte man dann meist auf Lebenszeit, allerdings war es nicht vererblich,
zurückgefordert wurde so ein Lehen nur bei grobem Fehlverhalten dem Lehnsherrn gegenüber,
die Verdienste, welche einer solchen Lehensverleihung zu Grunde lagen, waren allerdings höchst unterschiedlicher Art,
manchmal reichte es eben einfach, der älteste Sohn eines bereits belehnten Vaters zu sein ...
nachtrag:
hab Rambats Beitrag leider zu spät gelesen ...
Hallo Little Green Dragon,
jetzt verstehe ich nur noch Bahnhof.
Welche Aussage hat der Eingangstext?
Du hättest einfach zuerst die Zeilen dort lesen sollen, dann hätten sich Deine Zeilen und dieser Satz erübrigt.
Warum?Zitat:
=Little Green Dragon;3472107]Was lavierst Du hier schon wieder rum?
Wenn man argumentativ in einer Sackgasse ist, dann schwafelt man mal philosophisch hochtrabend daher oder was?
Nicht ich habe Hr. Korn als Budo-Weltmeister bezeichnet sondern er sich selbst - wenn Du also über Budo Interpretationen diskutieren willst mach das mit dem Herren selbst aus.
Habe ich in einem meiner Zeilen nicht klar dargelegt,
was ich von diesem ganzen " Gürtel-Zirkus " halte.
Wenn ich diese Deine Worte lese, dann frage ich mich wirklich,
wo habe ich da widersprochen?
So ist es!Zitat:
Also bleibt festzuhalten:
Ein DAN ist per se nichts wert - es gibt Könner (die zufällig auch nen DAN o.ä. haben) und es gibt "die anderen" wobei die 2te Gruppe leider überwiegt.
Ergo ist ein schwarzer Gürtel so lange nix wert bis der Träger auch gezeigt hat was er wirklich kann oder eben auch nicht.
Gruß:)
Hi rambat,
DANKE für diese Ersthand-/ "Erstbinden-"Info. Super!
Präzise das ist wohl (ua.) der Grund, warum vielerorts auf den Philippinen die sehr pragmatisch eingestellten Bewohner auf Gürtel, Anzüge (ja oft sogar auf Dojo-Etikette) pfeifen ... und einfach ihr Ding machen.
Was für den uneingeweihten Europäer bedeuten kann "reize nie nen Wurm zum Scherze, den es könnt ein Tiger sein.", dass jeder noch 'ältlich/senil' aussehende Herr (meist sind es Herren) dramatisch mutieren (und sich verjüngen) kann :krank011:->:nini:, kaum bekommt er ein Stöckchen gereicht :D.
Naja, die Hintergründe sind ja hier nun sattsam gelistet (und IMHO tragen da alle Beteiligten zu bei, die Gebenden (Gürtelverleihenden), wie die Nehmenden (Gürteltragenden/erwerbenden/geilen/...)). Oh, nicht zu vergessen die handaufhaltenden Verbände.Zitat:
mich amüsiert der alberne kult, der um schwarze oder rotweiße oder schwarzrote oder rote gürtel in den kk getrieben wird.
Auch da haben IMHO beide Seiten das ihre zu getan ... und die Geschichte und obligate Legendenbildung ein Übriges.Zitat:
leider gehört dazu auch, daß diverse treuherzchen glauben, von einem "ßänn ßai" ein ganz bestimmtes verhalten einfordern zu dürfen.
eine "vorbildrolle" beispielsweise ...
die dreistigkeit einer solchen forderung ("sei gefälligst, wie ich mir das in meiner phantasie so vorstelle!") wird diesen leuten gar nicht bewußt ...
:rolleyes:
Es gibt halt immer welche, die sich gerne 'erhöhen' - und es gibt immer welche, die 'Erhöhte' brauchen (vgl. die Diskussion um "uns Adolf" in einem anderen Thread).
Bei letzteren wahrscheinlich (!?) verbunden mit der Hoffnung, dass ein Teil der Erleuchtung auf sie abfällt ... irgendwann mal :p.
P.S.: Aus reinem Themeninteresse gefragt: Macht 6+6 nicht eigentlich 12:confused:? Also bist/ warst Du ein, schon über Pommes-hinausgewachsener :verbeug:
Hallo rambat,
wieder einiges über Judo und das DDK gelernt.
Wobei Du hättest doch auch anmerken können, den 6. Dan habe ich mir beim Judo-Verband der " DDR " durch Prüfungen erworben.
Keiner wird behaupten, die ehemalige DDR hätte schlechte Trainer gehabt.
Was der Unterschied in einigen Kampfsport-Arten ist?
Da habe ich keinen Einblick ins Judo.
Aber hier stelle ich einen Internet-Auftritte vor,
wo neben der reinen Technik auch andere Werte vermittelt werden.
Oder doch der Versuch unternommen wird.
Startseite ? Musado Lünen e.V.
Deine anderen Ausführungen, finden sich im Regelwerk der entsprechenden Organisation. Du hast diese gut zusammengefaßt dargestellt.
dlZitat:
as ist wohl eher nicht kk-spezifisch, sondern verbandsabhängig.
es gibt verbände und sonstige organisationen, die sich in ihr regelwerk auch passagen hineingeschrieben haben, in denen erläutert wird, unter welchen bedingungen eine graduierung wieder "aberkannt" wird.
allerdings muß man berücksichtigen, daß eine solche "aberkennung" ein juristisches nullum darstellt.
der "aberkennende" verband kann nicht gerichtlich erzwingen, daß derjenige, dem man eine graduierung "aberkannt" hat, dieselbe nun nicht mehr trägt.
allenfalls kann untersagt werden, den zusatz "XYZ" für den (ehemals) verleihenden verband anzugeben.
heißt: wenn man herrn meiermü
Diesen Satz, möchte ich so nicht stehen lasse.
Auch Dir ist bekannt, daß das Kodokan in Japan auch " schwarze Gürtel " an Persönlichkeiten der Politik, des olympischen Sports verleiht.
Das ist im Taekwondo der WTF auch nicht anders.
Zitat:
eine graduierung verleiht man meiner meinung nach für KÖNNEN in der betreffenden kk.
wird damit etwas anderes "gewürdigt" (lange verbandszugehörigkeit, funktionärstätigkeit), ist das lächerlich.
Aber, was doch im normalen Leben auch zutreffend ist. Auch dort bekommt ein Politiker einen Doktor -Grad verliehen.
Oder war das in der DDR nicht auch so?
Daher war meine Ansicht, nicht alles zu wichtig nehmen.
Den schwarzen Gürtel bekomme ich im Sporthandel, die Urkunde kann ich mir auf meinem PC erstellen.
Nur die technischen Fähigkeiten... da muß ich mich selber darum bemühen.
Dann gebe ich Dir - leider recht -
auch meine Einstellung, ..
auch wie ich als Mensch auf anderen Kampfsportler wirke.
Wünsche noch einen schönen Tag.
Gruß
Ich finde ehrlich gesagt, dass das ein ganz schwieriges Thema ist.
Als ich, vor nunmehr fast 45 Jahren, mit Kampfkunst begonnen habe war die Wertigkeit eines Gürtels eher nebensächlich.
Ich glaube das erst in den letzten 10 Jahren so richtig der Hype darauf begonnen hat und im Zeitalter des Internets das spürbar extremer wird.
Getreu dem Motto, Kleider machen Leute, könnte man heute sagen Gürtel machen Meister.
Boar. Wenn ich dieses Thema hier so lese kotzt es mich immer mehr an. Man bin ich froh, dass ich mir meinen Gürtel ganz ehrlich und mit viel Schweiß erarbeitet habe. Ich wollte ihn auch nur haben, weil er nicht mehr so sehr auffällt, wenn ich im schwarem Gi durchs Dojo laufe. Jetzt hab ich meine Ruhe und kann ganz normal trainieren, ohne dass mir irgendwer mit diesem Thema in den Ohren liegt. :D
Und genauso hat es sich ja ursprünglich auch in Japan z.B. im Judo und Karate entwickelt. Erst gab es nix (nur weiß), dan gab es nix und etwas (weiß und schwarz) ... und erst deutlich später kamen (z.T. aus rein pragmatischen) Gründen die bunten Bänder dazu.
Alles nachvollziehbar ... und heute (vielleicht genau dank dieser Nachvollziehbarkeit) eben ein gutes Stück weit pervertiert (in vielsten Verbänden).
ääääähhhmm ...
nöö.
kano war tatsächlich der erste, der farbige gürtel als extrinsische motivation sowie als rangabzeichen einführte.
ähnlich den militärischen rängen ...
zu anfang gab es da nur weiß, braun und schwarz.
(6.-4. kyu weiß, 2.-1.kyu braun, ab 1. dan schwarz, die rotweißen gürtel wurden erst jahrzehnte später von kano ins judo eingeführt).
diese farben sind heute noch in japan im kodokan die gürtelfarben, andere gibt es dort nicht.
kyu sind übrigens keine graduierungen, sondern die einteilung in "klassen".
graduierungen sind nur die dan (mz.), die man mit "rang" oder "stufe" übersetzen kann.
die "signalfarben" wurden erst in den 30er jahren ins judo eingeführt, und zwar in europa.
kawaishi entwickelte eine idee von gunji koizumi (london budokwai) weiter und übernahm die heute bekannten farben für die kyu.
alle kk, die heute farbige gürtel als rangabzeichen verwenden, haben diese idee von kano jigoro aus dem judo übernommen.
und in vielen fällen auch verändert ...
ich denke, daß kanos pädagogische absicht, die er mit der einführung der farbigen gürtel verfolgte, oft pervertiert wurde.
übrigens mußte funakoshi, um sein "karate/okinawate" in den frühen 20er jahren in japan anerkennen zu lassen, die auflage der dai nippon butokukai erfüllen, das kyu-dan-system (dan-i) des judo zu übernehmen ...
@so high:
warum hätte ich einen solchen blödsinn anmerken sollen?Zitat:
Wobei Du hättest doch auch anmerken können, den 6. Dan habe ich mir beim Judo-Verband der " DDR " durch Prüfungen erworben.
willst du mit deiner aussage ausdrücken, daß DU den 6. dan beim judo-verband der DDR durch prüfungen erworben hast?
oder willst du anmerken, daß ICH hätte sagen sollen, ich hätte den 6. dan beim judo-verband der DDR durch prüfungen erworben?
beides ist unfug.
der 6. dan wurde mir durch zwei verschiedene organisationen erst lange NACH dem ende der DDR im jahr 1990 verliehen (und zwar 1998 und 1999), die dritte verleihung erfolgte (wiederum ohne daß ich darum gebeten hätte) durch das DDK im jahr 2002.
junge, schreib doch nicht immer über dinge, von denen du nicht das geringste weißt ...
... und genau DAS widerspricht allem, was kano für sein judo forderte.Zitat:
Auch Dir ist bekannt, daß das Kodokan in Japan auch " schwarze Gürtel " an Persönlichkeiten der Politik, des olympischen Sports verleiht.
die repräsentanten des kodokan verletzen damit ganz bewußt das ethos, welches kano vorgab.
hat das irgendwelche folgen?
nein.
was also soll die ganz diskussion?
wir alle wissen, daß irgendwelche farbigen gürtel nur sehr selten etwas über das können desjenigen aussagen, der sie trägt ...
ja und? das ist doch allgemein bekannt und wurde hier schon hunderte male diskutiert.
es wurde bereits alles dazu gesagt, was es dazu zu sagen gibt.
und nein, keiner von uns wird daran irgend etwas ändern können.
was also soll der ganze quark?
wieso muß das alles im abstand von drei, vier monate immer und immer wieder durchgekaut werden?
:rolleyes:
Hi rambat
Ooops :mad:
Sag mir doch mal, worauf sich Dein 'Nöö' bezieht - wo hab ich da IYO was falsch verstanden?
Wenn's das gewesen sein sollte: Mit!Zitat:
...
ich denke, daß kanos pädagogische absicht, die er mit der einführung der farbigen gürtel verfolgte, oft pervertiert wurde.
Hab ich so noch nicht gewusst - macht aber mit Kenntnissen der reinen Jahreszahlen viel Sinn. DANKE.Zitat:
übrigens mußte funakoshi, um sein "karate/okinawate" in den frühen 20er jahren in japan anerkennen zu lassen, die auflage der dai nippon butokukai erfüllen, das kyu-dan-system (dan-i) des judo zu übernehmen ...
P.S.: Spannender Kurz-Geschichtskurs :)!
@silberrücken:
erst gab es gar nix (nein, auch kein weiß!), dann gab es weiß, BRAUN und schwarz ...Zitat:
Und genauso hat es sich ja ursprünglich auch in Japan z.B. im Judo und Karate entwickelt. Erst gab es nix (nur weiß), dan gab es nix und etwas (weiß und schwarz)
;)
und zwar zuerst im kodokan und in der butokukai.
zusätzlich gab es den violetten gürtel (purple) für "knaben bis 14 jahre" ...
nachzulesen u.a. bei niehaus und ochiai und naoki murata.
:)
Ernstgemeinte Frage (um mein Geschichtsverständnis nachhaltig aufzubessern):
Da nach Ansicht mancher Puristen der Gürtel eigentlich nur dazu da ist, die Jacke zusammenzuhalten: Wie hat man die Jacke zusammengehalten in Zeiten, in denen es gar nix gab (von denen ich (SHAME ON ME) tatsächlich noch nix gehört hatte :mad:)?
Sauber, DANKE ... JETZT weiß ich endlich, wofür sich der Thread gelohnt hat ;)..Zitat:
...dann gab es weiß, BRAUN und schwarz ...
;)
und zwar zuerst im kodokan und in der butokukai.
zusätzlich gab es den violetten gürtel (purple) für "knaben bis 14 jahre" ...
P.S. (in Bezug auf den lila Gürtel (mir auch neu :ups:)): Ich dachte immer, lila schützt vor Schwangerschaft <duck und weg>
Hallo lieber rambat,
ich verstehe Deine schlechte Laune nicht.
Warum fällt es Dir so schrecklich schwer, auf eine einfache Anfrage auch eine einfach Antwort zu schreiben?
Wobei ich jetzt annehmen kann, die eine Organisation war der Deutsche Judo Bund, die andere das DDK:
Wenn ich mich mit Dir beschäftigen würde, Deine Berichte im Internet oder auf Deiner Seite, ...Zitat:
der 6. dan wurde mir durch zwei verschiedene organisationen erst lange NACH dem ende der DDR im jahr 1990 verliehen (und zwar 1998 und 1999), die dritte verleihung erfolgte (wiederum ohne daß ich darum gebeten hätte) durch das DDK im jahr 2002.
mühsam dann hätte ich alle diese Informationen auch.
Nur warum?
..Zitat:
junge, schreib doch nicht immer über dinge, von denen du nicht das geringste weißt .
Aber lieber rambat, eine Zeile hier im KKB und ich bekomme doch meine Antworten. Oder?
Wobei mir jetzt nicht klar ist, was Du meinst?Zitat:
... und genau DAS widerspricht allem, was kano für sein judo forderte.
die repräsentanten des kodokan verletzen damit ganz bewußt das ethos, welches kano vorgab.
hat das irgendwelche folgen?
nein.
a) Judo als Leibeserziehung
b) Judo als Training des Geistes
c) Judo als ethisches Training
d) Judo als Ästhetik
Wenn ich mir dann Deine Antworten zum Do durchlese, dann sagt doch der Gürtelgrad überhaupt nicht darüber aus, was der Mensch der den Gürtel trägt für eine Einstellung hat.
.Zitat:
was also soll die ganz diskussion?
wir alle wissen, daß irgendwelche farbigen gürtel nur sehr selten etwas über das können desjenigen aussagen, der sie trägt ...
ja und? das ist doch allgemein bekannt und wurde hier schon hunderte male diskutiert
Wobei ich annehme, Du beziehst Dich dabei auf die technischen Fertigkeiten des Judo.
Es gibt aber Kampfsportarten, die einfach nicht nur die Technik allein vermitteln wollen.
Daher einige Zeilen von Wolfgang Schmitt:
" Aber längst nicht jeder Schwarzgurtträger ist auch gleich tatsächlich ein Meister- und das oftmals unabhängig vom Dangrad."
Noch einen schönen Tag
PS: Ein Foto für Dich eingefügt
Judo-ka aus Halle, DDR
@Silverback
Hi,
der Versuch einer Kurve:
Wenn ich mich arg konzentriere und ganz viel grübe, dann fällt mir nicht viel ein. Nächstenliebe gepaart mit dem kategorischen Imperativ ist meines erachtens schon so ziemlich das Höchste.
Alle anderen Werte sind ja quasi nur eine Art Abfallprodukt dessen.
Schauen wir uns mal den Link von Shohei an, dort werden die typischen TKD-Floskeln in präziser Kurzform beschrieben. Das macht jetzt auf mich keinen schlechten Eindruck, deshalb ja auch ein nüchterner Blick auf:
Die Grundverpflichtungen eines Taekwondoin
1. Ich verpflichte mich, die Grundsätze des Taekwondo einzuhalten
2. Ich verpflichte mich, meinen Trainer und alle Höhergestellten zu achten
3. Ich verpflichte mich, Taekwondo nie zu missbrauchen
4. Ich verpflichte mich, mich für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen
5. Ich verpflichte mich, bei der Schaffung einer friedlicheren Welt
mitzuarbeiten
--
Zu 1.
OK
Zu 2.
Nicht OK
Es gibt nur Augenhöhe.
Jeder der das anders sieht ist ein arroganter Schnösel mit Krawatte und das Leben nicht verstanden.
Natürlich gibt es Hirarchien die eingehalten werden müssen. Ein Geselle ist eben kein Meister.
Wer sich aber davon nicht frei machen kann, weil er seinem vollvergeistigtem Kämpferego den schwarzen Gürtel selbst zum Schlafengehen nicht abnehmen kann mutiert zu diesen Verbandsgründern.
Zu 3.
Taekwondo nicht zu missbrauchen...
Ich erinnere mich an einen alten Weltmeister aus einem kleineren Verband. Der sagte wörtlich: "Wenn ich mit TKD nicht weiterkomme, dann lasse ich mein Kung-Fu raus."
Hat sich da ausversehen ein Kungfumeister in ihm abgespalten, der meint, wie das Kämpfen besser funktioniert? Diesen inneren Konflikt, will doch keiner...
Ganz ehrlich: Ich verpflichte mich mein kämpferisches Können nicht zu missbrauchen.
Zu 4.
Was ist mit der Gleichheit? Ist das nur ein Teil der Gerechtigkeit?
Das glaube ich aber nicht. Freiheit und Gleichheit in Gerechtigkeit.
Zu 5.
Dazu war schon einmal ganz Deutschland verpflichtet.
Vielleicht reicht die Verpflichtung sich auf Konflikte in unmittelbarer Nähe beruhigend auszuwirken bzw. sie schnellst möglich zu lösen bzw. den Schaden immer so gering wie nur möglich zu halten...
In Metta
Peter
...
endlich mal jemand, der sagt, dass 'Prüfungen' durchaus auch Qualität sichern können,
aber wenn man natürlich die vielen 'Prüfsiegel' betrachtet,
die heutzutage in allen Lebensbereichen vergeben werden,
ist schon klar, dass selbst die soliden 'Vergabestellen' mit Argusaugen betrachtet werden, ist halt ein Phänomen, das weit über die KK hinausgeht ...
1.)Das Du nur Bahnhof verstehst ist offensichtlich...
2.) Du hast sinngemäß geschrieben man solle die ganzen Selbstgraduierer und Flachzangen doch machen lassen was sie wollen - es würde damit ja keinem geschadet.
Diese irrige Schlussfolgerung und Fehlinterpretation Deinerseits habe ich mir erlaubt mit konkreten Beispielen zu widerlegen. Woraufhin Du eine Grundsatzdebatte über Budo anzetteln wolltest.
3.) Du widersprichst Dir eigentlich dauernd selbst ;)
@ Little Green Dragon
Verzeih mir bitte, wenn ich da kurz zwischen funke.
Es gibt bei einer Diskussion nur drei Optionen:
1. Konsens
2. Dissens
3. Konflikt <- Als Prozess weiterzumachen.
Wer Shohei aufmerksam liest, versteht auch einzuschätzen wann er zustimmt und welche Qualitäten er trotzdem unterscheidet.
:)
Nichts für Ungut.
Freundlicher Gruß
-----
Es gibt noch etwas was mich plagt:
Schindluder der Traditionen. Das ist der größte Verlust.
Jeder der viel trainiert hat bekommt einen Schwarzgurt. Das ist naturgemäß und richtig so. Die Egomanen gründen neue Verbände und reden den gleichguten Schwesterverband einfach einbischen schlechter... Taekwondologik, muss man verstehen...
Schlimmernoch:
Heute blödeln viele rum.
Verstehen nicht die Wichtigkeit einer echten Verneigung, die viele Angreifer fast auf natürliche Weise abschreckt, weil sie Kampfesbereitschaft unmissverständlich konstatiert und zwar auf friedlichst denkbarste Art und Weise. Die Japaner muss man dafür nicht kopieren, es reicht, wenn man sie versteht.
Verneigen soll sich heute Justin-Paskal, damit die Mutti sieht wie brav er ist.
Alle sind glücklich und haben ihre Tüte Budoromantik gekauft.
Das zeigt: Das Gesamtkonzept ist flöten gegangen. Mit dem ersten Schritt auf die Matte, muss der Kampfmodus an sein. Irgendwann muss man diesen Ein und Ausschalter selbst beherrschen... ohne Matte.
Der Wert des Schwarzgurtes zeigt sich im Spektrum der Verhaltensweisen eines Kämpfers... Autsch und Entschuldigung.
Und die, die das Gesamtkonzept erhalten, entwickeln es idr. ungerne weiter. :( zB. durch Anreicherung mit neuen Kampftaktiken oder Teilnahme an stilübergreifenden Turnieren!
FG
Hallo Little Green Dragon.
wir kommen so nicht weiter.
Du solltest einfach ganz deutlich klar legen;
a) Warum Dir der " schwarze Gürtel " so wichtig ist.
b) Gibt es neben der Prüfungen der technischen Fähigkeiten, auch noch andere Gründe warum, der Prüfling die Prüfung bestehen sollte.
c) Warum sollte ein hoher Dan-Grad eines kleinen Verbandes eine kleinere Aussagekraft über was haben? Wie bei einem großen Verband.
d) Welchen Wert mißt Du den Worten von rambat zu diesem Thema bei, der wie jeder hier im KKB weiß über einen hohen Gürtelgrad im Judo verfügt.
e) Können wir uns weiterhin freundlich unterhalten. Denn ich dachte immer, wir sind erwachsene Menschen.
Bin auf Deine Antwort gespannt.
Gruß
Zitat:
=Little Green Dragon;3472464]1.)Das Du nur Bahnhof verstehst ist offensichtlich...
Hallo rambat,
wir streiten uns öfters.
Jetzt bin ich aber wirklich angenehm überrascht.
Der Aufsatz von Dir ist wirklich gut.
Gruß
...Zitat:
E=rambat;3472373]ääääähhhmm ...
nöö.
kano war tatsächlich der erste, der farbige gürtel als extrinsische motivation sowie als rangabzeichen einführte.
ähnlich den militärischen rängen
Stimmt - liegt aber an Dir.
Weil bereits alles Wesentliche zum Thema geschrieben wurde (Du bestimmte Dinge aber nicht zur Kenntnis nimmst / nehmen willst) und nur Du im Stile von unserem Ägypten-User versuchst hier krampfhaft ein totes Thema am laufen zu halten.
Danke - ohne mich.
Ich bin mir da wahrhaftig nicht sicher, aber ich gehe davon aus, daß der Gürtel, wie wir ihn heute kennen, den klassischen obi tatsächlich im Zuge des Aufkommens der modernen Jacken ersetzt hat.
In koryû wird ja häufig auch heute noch ein klassischer obi getragen.
In etlichen Schulen, die das kyû dan System übernommen haben, wurde kein braun eingeführt, sondern nur weiß und schwarz. Daß das im kodôkan von vornherein anders war, habe ich jetzt neu gelernt. Merci.
Hallo Little Green Dragon,
was soll ich von Deinen Worten halten`?
Du beantwortest keine Anfragen,
bist aber beleidigt, weil was Du für wichtig erachtest nicht angesprochen wird.
Einfach mit klaren Worten ansprechen,
warum denkst Du, der " schwarze Gürtel " sagt etwas aus.
Ich habe mir meinen vor langer Zeit bei Sport-Rhode gekauft.
Bin ich daher in meiner Kampfsport-Art ein besserer Techniker oder bin ich ein besserer Mensch geworden?
Nein.
Dann bin ich etwas überrascht, warum sollte ich ein Thema am laufen halten.
Wie Du aus dem Eingangstext ersehen kannst, diese Frage hat schon viele Kampfsportler beschäftigt.
Nehme ich an, Du beziehst Dich auf die Selbstverteidigung, dann zählen dort andere Dinge als Urkunden, Gürtel....
da mache ich es mir noch einfacher.
Wer sich effektiv verteidigen will, muß sich mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen.
Gruß
man könnte es vielleicht so zusammenfassen:
der schwarze gürtel, zb 1. dan, kann über den trainingsfortschritt des trägers etwas aussagen, aber auch nicht.
wenn er über den fortschritt etwas aussagt, kann das eine relativ objektive aussage sein dahingehend, dass bestimmte prüfungskriterien erfüllt wurden (je nach objektivität der kriterien), aber auch nicht.
es kann auch eine aussage über den subjektiven trainingsfortschritt sein, aber auch nicht.
im endeffekt ist für den trainierenden nur wichtig, was er kann, wenn ihm dies wichtig ist.
anderen "trainierenden" ist möglicherweise eher die berechtigung im jeweiligen graduierungssytem zum tragen des schwarzen gürtels wichtig oder beides oder was ganz anderes.
jedenfalls gehören graduierungssysteme bei manchen (kampfsport)systemen zum gesamtsystem und geben teilweise keine auskunft über das objektive können oder den subjektiven trainingsfortschritt des trägers, je nach einstellung der graduierungsvergeber/ verantwortlichen.
eigentlich ist´s aber egal.
gruss
@silberrücken:
du erliegst einem weitverbreiteten irrtum.Zitat:
Da nach Ansicht mancher Puristen der Gürtel eigentlich nur dazu da ist, die Jacke zusammenzuhalten: Wie hat man die Jacke zusammengehalten in Zeiten, in denen es gar nix gab
du glaubst (so wie ich das verstehe), daß es in den japanischen kk schon immer das gegeben habe, was wir heute als "gi" (besser: keikogi) kennen.
dazu sei angemerkt, daß es so etwas wie eine "trainingsuniform" erst seit kano jigoro gibt - jedenfalls, was den keikogi angeht.
und auch dieser "gi" (abgeleitet von "kimono" / gimono) ist eine erfindung kanos.
wurde den jacken der japanischen feuerwehrleute nachempfunden.
"gi" betrifft übrigens nur die jacke; die (bis dahin in japan ungebräuchliche!) hose wird als "zubon" bezeichnet und stellt eine kopie der europäischen hosen dar.
bevor kano (etwa um die jahrhundertwende) den keikogi als trainingsuniform einführte, wurde im kodokan (und in anderen schulen) in zivilkleidung trainiert.
so etwas wie "jûjutsu-jacken" gab es nicht.
im alltag trug man jacken, die "uwagi" genannt wurden (man trug sie oft zusammen mit hakama, und diese hakama wurden an den waden mit gamaschen umwickelte und sahen dann wie pumphosen aus), und diese "uwagi" wurden u.a. mit einem gürtel zusammengehalten.
das hat sicher kanos idee einer "gi" genannten trainingsuniform beeinflußt ...
die gürtel ("obi"), durch welche "uwagi" zusammengehalten wurden, waren simple alltagskleidungsstücke, deren farbe keinerlei bedeutung für das training hatte.
farben als rangabzeichen führte, wie schon erwähnt, erst kano jigoro ein.
die klassischen "obi" sahen ganz anders aus als die schmalen baumwollbänder, die man sich in etlichen kampfsportarten heute um den bauch schnürt, und klassische "obi" wurden auch ganz anders gebunden als die heutigen kampfsport-gürtel.
sollte eigentlich allgemein bekannt sein ...
ich glaube, ich habe hier in den vergangenen acht jahren genau diese erläuterungen schon (gefühlte) sechstausend mal gepostet ...
;)
Danke Rambat. Sehr schön zusammengefasst :)
@cillura:
bitte, gern geschehen.
:)
wobei noch einiges über die mißverständnisse zu sagen wäre, die im frühen 20. jahrhundert in europa in bezug auf den "schwarzen gürtel" entstanden ...
@Rabenvogel
Positiv denken ! So vergisst es keiner.
Was den Glauben angeht so was gab es schon immer . Dieser ganze Quatsch ist fast eine Gendai Kiste, weder im klassischem Koryu noch sonst wo zu finden. Da hat man halt eben noch das alte Menkyu Kaiden System.
Weniger schillernd aber dafür härter.:D
@rambat
Sehr cool, DANKE für diese super-ausführliche Erläuterung!
War's mir nicht, sorry.Zitat:
sollte eigentlich allgemein bekannt sein ...
Sorry, bin erst frisch dabei - und habe mich dann von diesem Fred so hinreißen lassen, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, in 6.000 älteren Freds zu schauen, mein Fehler.Zitat:
ich glaube, ich habe hier in den vergangenen acht jahren genau diese erläuterungen schon (gefühlte) sechstausend mal gepostet ...
@@ Myth-Lee:
"an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen"
Da entsteht ganz offenbar eine Freundschaft für's Leben. :D
Sowas miterleben zu dürfen, ist wie bei der Geburt einer neuen Galaxie anwesend zu sein :cool: .
Schön zu sehen das es wirkt.
:D
Wen willst du mit deinem Offtopicgehampel erreichen?
Man wird doch Schmierlappigkeit noch für eine Weile ignorieren dürfen. Und Zynismus in der Zwischenmenschlichkeit, wie er von dir nicht zitiert wurde, mein armes Aruni, lehne ich zutiefst ab und kennzeichne es mir.
:*
@so high:
du gehst mir auf die nerven.Zitat:
Hallo lieber rambat,
ich verstehe Deine schlechte Laune nicht.
Warum fällt es Dir so schrecklich schwer, auf eine einfache Anfrage auch eine einfach Antwort zu schreiben?
Wobei ich jetzt annehmen kann, die eine Organisation war der Deutsche Judo Bund, die andere das DDK:
Zitat:
Zitat:
der 6. dan wurde mir durch zwei verschiedene organisationen erst lange NACH dem ende der DDR im jahr 1990 verliehen (und zwar 1998 und 1999), die dritte verleihung erfolgte (wiederum ohne daß ich darum gebeten hätte) durch das DDK im jahr 2002.
da du den grund für meine "schlechte laune" wissen willst, sage ich es dir nun zum wiederholten mal in aller deutlichkeit: du verstehst von dem, was man dir sagt, nicht einmal die hälfte.
und die auch noch falsch.
und aus dem, was du nicht verstanden und nicht begriffen hast, leitest du irgendwelche schlußfolgerungen ab, die einfach nur blödsinnig sind.
und kannst nicht verstehen, wieso mir (und anderen) genau DAS auf den senkel geht ...
nein, ich habe vom djb keine einzige graduierung erhalten.
ich habe meine graduierungen aus DRR-zeiten auch nach der wende NICHT "umschreiben" und NICHT in einen "budopaß des djb" eintragen lassen.
ich wollte mit dieser organsiation nie etwas zu tun haben.
lesen kannst du übrigens auch nicht sonderlich gut.
ich schrieb, ich hätte den 6. dan im judo von zwei verschiedenen organisationen erhalten, und zwar 1998 und 1999.
und dann noch einmal (ein drittes mal, obwohl ich nicht darum gebeten hatte) vom ddk, und zwar 2002.
nein, hättest du nicht, weil ich diese dinge dort nirgends erwähne.Zitat:
Wenn ich mich mit Dir beschäftigen würde, Deine Berichte im Internet oder auf Deiner Seite, ...
mühsam dann hätte ich alle diese Informationen auch.
wie immer - du weißt nichts, also fabulierst du dir irgendetwas zurecht ...
das hier ist wieder typisch für dich und deine nervtötende art, dummes zeug zu schreiben:
ich habe NIRGENDWO behauptet, daß ein gürtelgrad irgend etwas darüber aussagen würde, welche "einstellung" sein träger hätte.Zitat:
Wenn ich mir dann Deine Antworten zum Do durchlese, dann sagt doch der Gürtelgrad überhaupt nicht darüber aus, was der Mensch der den Gürtel trägt für eine Einstellung hat.
nebenbei - "einstellung" in bezug WORAUF?
so ein saudummes gequatsche ...Zitat:
Wobei ich annehme, Du beziehst Dich dabei auf die technischen Fertigkeiten des Judo.
Es gibt aber Kampfsportarten, die einfach nicht nur die Technik allein vermitteln wollen.
Daher einige Zeilen von Wolfgang Schmitt:
" Aber längst nicht jeder Schwarzgurtträger ist auch gleich tatsächlich ein Meister- und das oftmals unabhängig vom Dangrad."
so ein schwachsinn.
wie oft soll hier im forum eigentlich NOCH geklärt werden, daß ein schwarzer gürtel NICHT bedeutet, daß derjenige, der ihn trägt, ein "ma-haister" ist?!
das ist ja zum erbrechen ... diese entsetzliche lernresistenz ...
NEIN, "dan" bedeutet NICHT "meister!.
zu glauben, dan-grade seien "meister-ränge", ist eine europäische fehlinterpretation.
den TITEL "meister" gibt es im judo nicht (wenn in wettkämpfen meisterschaften ausgetragen werden, hat das nichts mit der intention zu tun, die einer gürtelfarbe eine dadurch zu erlangende "meisterwürde" zugestehen will).
nota bene:
ich glaube, ich hole meine schrotflinte aus dem keller und fange an, auf all die blödmänner (verzeihung: und blödfrauen!) zu schießen, die hartnäckig unintelligent behaupten, "dan" bedeute so viel wie "ma-haister" ...
:narf::sport069::hammer: