Anstatt hier wieder rumzubabbeln:
Was wäre denn so toll daran wenn jeder hier in DE ne Waffe hätte?
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Anstatt hier wieder rumzubabbeln:
Was wäre denn so toll daran wenn jeder hier in DE ne Waffe hätte?
Jeder nicht. Nur unbescholtene Bürger. Ist doch logisch.
@ kakuzu
Also deine Aussage halte ich ehrlich gesagt für einen schlechten Scherz! KK / KS kann und darf keine Schulbildung ersetzen!
Waffen - toll! Und was passiert im "tollen" Amerika alles schreckliches (von dem wir hier über dem großen Teich nur einen Bruchteil erfahren) weil jeder Depp ne Waffe haben/tragen darf? Auch wenn die Zeiten vielleicht nicht besser werden (dass sie anders werden, steht außer Frage), kann Gewalt keine Antwort sein!
Allerdings fände ich es wichtig, dass in Schulen mehr und verschiedene Sportangebote stattfinden würden die allen Kindern zugänglich sind, also im Rahmen des Unterrichts, daher bis auf die benötigte Kleidung/Utensilien kostenlos wäre. Mädchen zwar auch, aber besonders Jungs brauchen, meiner bescheidenen Meinung nach, etwas wobei sie sich auspowern können, überschüssige Kräfte in geregelten Bahnen loswerden können. Kinder und Jugendliche die diese Möglichkeit durch regelmäßigen Sport haben kommen viel weniger auf dumme Gedanken. Besonders Sport den man nicht alleine ausübt fördert auch die Akzeptanz von Regeln und fördert ein soziales Miteinander.
Die Einführung des Programms "Faires Raufen" an vielen Schulen verfolgt zwar weniger den sportlichen Aspekt, ist aber eine gute Sache und ein Schritt in die richtige Richtung.
Also sorry, aber... diese Aussage ist ja wohl völlig "blauäugig"... "nur unbescholtene Bürger"... ja, und die, die schlechtes vorhaben, haben keine Waffen? Die kommen heute schon an Waffen und in deinem Szenario noch leichter.
Dann ballern in D nicht nur kriminelle, sondern auch noch unbescholtene Bürger die übereifrig "Sheriff" spielen oder sich von jemandem bedroht fühlen... Es gibt genug unbescholtene Bürger, denen man aber niemals eine Waffe in die Hand geben dürfte.
Sag ich doch gar nicht. Aber wenn man KS austauschen würde mit sowas Nutzlosem wie Kunst oder Musik oder Werken dann wäre das kein Verlust.
Ich habe Kunst immer gehasst und die Bilder habe ich zuhause von jemand anderem malen lassen und dann mitgebracht. Hat auch niemanden gejuckt lol.
Sagst du nicht?
dann wundere ich mich aber sehr über diese Aussage von dir:
Du bezeichnest das was man in der Schule lernt allgemein als "wertlosen Dreck"!
Zurück zu Kunst, Musik und Werken. Nur weil dich das langweilt bzw. gelangweilt hat, sollen das andere nicht mehr lernen dürfen und anderen der Zugang zu musischem/künstlerischem verwehrt werden.
Ganz schön egoistische Einstellung!
Kommt jetzt als nächstes, daß deine Lehrer alle gemein waren? :o
Ich hatte z.B. Spaß beim Technikunterricht und war damit nicht alleine.
Kunst und Musik waren auch nicht so meines (auf der anderen Seite fand ich den theoretischen Teil im Kunstunterricht ganz interessant), aber sie abschaffen wäre genauso dumm.
Die Schule soll auf alles mögliche vorbereiten und nicht nur auf das, was Spaß macht.
Und du kannst noch so paranoid sein, daß macht es trotzdem nicht echter, daß sich jeder zweite Mensch (jepp, Zahl aus der Luft gegriffen) in Deutschlang ständig seiner Haut erwehren muss.
Und wenn ich nur dran denke, wievielen unbescholtenen Bürgern ich selber in "meinem" Kaff hier keine Waffe in die Hand drücken würde wollen... Und das nicht einmal, weil sie dann gleich dreimal so gefährlich wären, sondern weil Doofheit gepaart mit Waffe.
Dann sollte man wählen können zwischen Kunst,Musik und Kampfkünsten.
Das wäre nur fair. Aber nein sowas gibts hier ja nicht damit die Kinder alle verweichlicht bleiben.
Nein aber angenommen es hätte KS in der Schule gegeben hätte ich es bestimmt gemacht! Dann wäre ich jetzt schon kampfbereit und gerüstet.
Das ärgert mich.
1. Falsche Einstellung!
"Kampfbereit und gerüstet", wo lebst du? In einem Kriegsgebiet?
2. Hat dich etwa die Schule daran gehindert, früher, als Kind mit KS anzufangen? Ganz bestimmt nicht! Es wurde dir aber halt nicht auf dem Silberteller präsentiert und du hättest selbst aktiv werden müssen!
3. Du hast ja, obwohl dein Wunsch KS zu erlernen wohl schon länger besteht, deinen Hintern doch bis heute in keine Kampfsportschule oder einen Verein gebracht. Dein Status lautet: "Kampfkunst: bisher nur theoretisch via youtube (Izzo et al)". Hindert dich die Schule auch heute noch daran? Haben die dich festgekettet? Oder was/wer ist jetzt daran "schuld"?
also zocker!
Hallo,
zu a: Wir alle können mal einen Unfall haben...und Kinder können auch mal auf dem Spielplatz hinfallen oder Anderes - Ich kann meine Kids nicht in Watte verpacken. Somit ist das für mich - kein Argument gegen KK.
zu b: Nein, ganz im Gegenteil: KK/KS lehrt faires Verhalten, sich zu behaupten und, wenn es gut geht, auch für andere(schwächere) einzustehen.
Allgemein: Ich schicke meine Kids (9 & 10) ins Judo. Die sollen dort Folgendes lernen:
- Spass am Sport/Körperlicher Betätigung
- Fallschule (Gut für das Leben)
- Kämpfen mit PARTNER (!), nicht gegen, sondern mit.
- Selbstverteidigung
- Sie lernen, nicht Opfer zu sein.
- Bildet den Charakter: Sah ich am ersten Judoturnier an welchen die beiden Teilnahmen: Kampf verloren, schmerzhafter Aufprall mit dem Partner.....ein paar Tränen, Tränen runterschlucken, Wiederaufstehen, Partner Hand geben. Zuletzt eine Gruppenumarmung auf dem Podest.
Ich persönlich sehe keine Negativpunkte darin, Kinder in KS/KK zu schicken.
(Und seit sie Judo machen, will mein Sohn auch Baji von mir lernen. Vorher war das kein Thema. Papa als "Trainer"? - das war lange "Undenkbar")
Just my 5 cents
Habe persönlich gute Erfahrungen mit Judo, Ringen, Karate, auch Boxen gehabt.
Schlägerkontakt vor allem bei diversen Tretboxstilen und ab und zu bei erwachsenen Boxern. Heutzutage wohl dursch de krasse Ruf auch beim MMA, der look gefällt wohl auch erlebnisorientierten extrovertierten jungen Männern...
Das was szenemässig als hart und krass wahrgenommen wird, zieht halt komische Klientel. Alder- iss Beste Thai, rischtisch reinhauen, wa (...) kommsu mit, geht geil ab, lernste Gegner voll zerstören, ey. Solche Worte = weitergehen , taugt nix.
Mit Kyukushin macht man fast dasselbe hat aber weniger Asis.
Für Kids würde ich klassische Stile vorziehen, mir die Trainer(genau!) und die Schule ein paar mal anschauen.
Rugby, Handball und Wasserball fördern nebbenbei auch den Kampf- und Team-geist.
Ja
Ja, körperliche Gebrechen (Glasknochen, Fehlende Schädeldecke etc...) Muß man Fallentscheidung abwägen, bzw. der Arzt.
Hängt ganz vom Trainer ab. Je nach dem was die Kinder da als Vorbild vorgesetzt bekommen.
Alles was man in seinem Leben so tut ist charakter bildend.
Klar, braucht jeder bewegung, ob das mit Kampfsport/Kampfkunst oder mit andrem Sport passiert ist völlig egal.
Stellt sich mir die Frage ob ich meinen kleinen ins Boxen schicken sollte? Ganz klar nein. Ich bin einfach gegen Vollkontakt bei Kindern. Und das fängt bei mir beim Sparring an. Die Kopfschläge sind ungesund ausserdem möchte ich nicht dass er im Kindesalter mit einer Boxerfresse herumläuft. Kinder können die Tragweite von VollkontaktKS nicht einschätzen. Ausserdem finde ich dass Vollkontaktumfeld nach wie vor Fragwürdig. Ringerische Stile als auch KK finde ich pädagogisch sehr wertvoll für Kinder. Besser als Fussball etc..
Servus,
habe gerade einen einfachen, kurzen interessanten Artikel "Welcher Kampfsport für mein Kind?" vom Sportwissenschaftler Hartnack gefunden:
http://www.kampfsportforschung.de/pd..._mein_Kind.pdf
Beste Grüße
Wenn ich kinder habe, würden die als erstes in den "Judo grabbel" kurs. Danach kommt Kyokushin und JiuJitsu dran und dann wenn die so 12 bis 14 sind, können die sich auch gerne nach sachen wie MMA, Kickboxen oder MT umschauen.
Aber nur wenn die es wollen, wobei ich da auch schon einiges an Propaganda ideen haben, weshalb ich sicher bin, dass Sie schon von sich aus sagen, dass sie es wollen. :-§
PS: ich würde auch schauen, dass ich oft zu kucke oder selber mit mache, um zu sehen, was die kleinen machen. Zudem würde ich mir auch selber den Verein/Sportschule vorher anschauen.
1. Finde ich nicht. Wenn man sich gut wehren kann, wird man auch nicht erum geschubst. Je nach dem, in welcher gegen man wohnt, kann es auch in schulen ziemlich rau zu gehen. Zudem gibt es immer irgend welche idioten.
3. Leider steht es jetzt nicht mehr bei ihn drin, aber wenn ihn seine eltern nicht lassen, oder es zu teuer in seiner umgebung ist, kann er dafür auch nichts, bzw. ist es eher schwirig diesen zustand zu ändern. Andern falls kann es auch gutsein, dass er nicht die zeit zum richtigen zeitpunkt hat. Wenn er immer spät arbeiten muss, ist es schwirig, da irgendwas zu finden. Bei mir sind die meisten Sachen beispielsweise von 15 bis 21 Uhr in der Woche (danach und davor ist schluss) Am wochenende sind die zeiten anders.
Zum Thema schule. Die die ich von der 7 bis 10 besucht hatte, hat Judo angeboten (glaube war mit einen Verein verknüpft wo der Lehrer den Verein leitet oder so KA) glaube evtl. gab es noch was anderes (Karate oder so).
Aber ansonsten ist es eher sehr selten, dass in eineer Schule Kampfsport als AG oder so angeboten wird.
:halbyeaha
Meine 10 jährige findet Judo langweilig seit sie Papa mal beim BJJ zugeschaut hat. Gibt leider keine BJJ-Kindergruppe hier, Kickboxen ist auch erst ab 14, MMA erst ab 16. Shotokan, Boxen und TKD findet sie nicht "cool" genug. Was soll ich machen, bin echt ratlos?
Aber Judo ist ne geniale Grundlage. Ein Bub in der Schule hat sie vorgestern angespuckt. Kurz darauf ist er flennend zur Lehrerin gerannt. Sein Kumpel wollte ihm zur Hilfe eilen und hat nach meiner Tochter getreten. Da waren es schon zwei flennende Buben.......
Morgen früh um 8 muss ich beim Schuldirektor antanzen. :D :kaffeetri
Ka. Kyokushin karate. Die frage ist was sie an TKD, Boxen und Shotokan nicht so toll fanden (aber ich glaube nicht, dass irgendwas mit Stand ihr ding ist) Wenn judo nur LW ist und BJJ interesant dann sind die wohl eher so an bodenkampf interessiert. JiuJitsu wäre ja noch eine alternative und schauen ob da was gibt, wo oft Bodenkampf gibt. Ansonsten ka
Ich würde den Direktor folgendes sagen. Sie hat sich nur gewehrt. Die Buben sollten eine strafe bekommen. :-§
Zudem werden die sich das ja nicht noch mal trauen, und daher gibt es eh in der zukunft keine weiteren probleme.
Sie will jetzt doch beim Judo bleiben. Ich glaube sie hat jetzt begriffen was man damit anstellen kann und für was es eigentlich gedacht ist. Sie ist ganz überrascht wie mühelos sie diese zwei Jungs werfen konnte, ganz ohne Widerstand wie sonst im Wettkampftraining üblich.
Ich werde sie für die Aktion belohnen und sie darin bestärken jederzeit wieder so zu handeln. :p
Meine Tochter ist mit 6 Jahren eingestiegen beim Jiu Jitsu. Und ich hoffe das sie noch lange Spaß daran hat. Auch wenn es sich vielleicht doof anhört, aber ich bin der Meinung, Sie ist auf jedenfall selbstbewusster geworden ist. Das sehe ich jedoch auch bei anderen Kinder. Ich weiß nicht ob das auch so in einer Turngruppe oder beim Kindertanzen gewesen wäre. Ich denke nicht. Habe selber mit 6 Jahren mit Shotokan Karate angefangen. Mir hat es auch viel gebracht, wenn ich mal bedenke, was ich davor für ein
Blalappen war. Ich hoffe das meine Kleine noch so lange dabei bleibt, das sie mit in die Erwachsenengruppe kommt.
Was ich jedoch teilweise nervig finde sind Eltern die ihre Kinder zu uns bringen damit wir sie in zwei Stunden in der Woche erziehen. Das funzt nicht. Da versteht mancher Familienvorstand was verkehrt. Wir können so einiges vermitteln, aber 6 bis 8 Lebensjahre Erziehung nach holen ? Da ist mir die Stunde Trainingszeit zu schade für.
Finde ich gut, das versuche ich auch zu vermitteln. Das wir miteinander trainieren nicht gegen einander.
Mancher meint ja immer den großen Macker markieren zu müssen.
und hat er dich gelobt??Zitat:
Morgen früh um 8 muss ich beim Schuldirektor antanzen
Hehe, kenn ich. :D
Hab der Direktorin daraufhin seinerzeit gesagt:
1. Es gibt ein Lob für mein Kind, da man sich nicht alles gefallen lassen darf. (gab 'ne Vorgeschichte)
2. Es gibt eine (ganz) kleine Moralpredigt, dass KS nur für den Notfall da ist.
3. Ich bleib bei meinem Standpunkt!
Danach war Ruhe.
Das hat die auch so verstanden... ;)
Judo, Ringen, Taekwondo. Evtl. etwas später Karate und JJ. BJJ ist zu unbekannt.
Wenn mein Kind sowas machen wollen würde dann würd ichs ins Ringen oder Judo schicken.
Boxen, Kickboxen, Muay Thai, KM...MMA können sie dann mit 18 machen.
Ich kenne den Unterschied zwischen Judokas und Kickboxern noch aus der Gesamtschule.
dann hätte sie die Aussage von Jesus völlig mißverstanden. und von den damaligen Gepflogenheiten keine Ahnung.Zitat:
die noch die andere Backe hinhalten
… als Spät68er kenne ich halt auch "Gutmenschen" als despektierliche Zuschreibung.
Ich hab im Eishockeystadion weit mehr Verletzungen (durch Bandenchecks und Faustkämpfe) mitangesehen als bei sämtlichen Kampfveranstaltungen bei denen ich war.
Die krasseste Sportverletzung die ich kenne hat sich ein Bergsteiger gefangen,
der stand einer Schotterlawine im Weg. Der hat damals wohl ausgesehen als hätte er sich in Glasscherben gewälzt. Aber das war immer noch besser als von dem Ding aus der Wand geworfen zu werden und dann als Luftpost auf der Alm einzuschlagen...
Ach Zocki - mal wieder im Konfi/Kommunionsunterricht nicht aufgepasst? ;)
Man muss bei diesem Spruch den Kontext berücksichtigen. Gemeinhin wird es so interpretiert, dass Jesus keineswegs dazu aufgefordert hat sich gegen körperliche Gewalt nicht zu wehren.
Vielmehr war die "Backpfeife" historisch gesehen quasi der Vorläufer des Fehdehandschuhs bzw. in unserer heutigen Zeit wohl dann das "Was glotzt Du so blöd?" oder das "Deine Mudda zieht Traktoren auf DSF..." wäre.
Also war die Schelle eine Beleidigung / Provokation die den Geschlagenen dazu bringen sollte in den Streit einzusteigen aber kein Mittel um jemanden körperlich zu schaden.
Indem Du jetzt (symbolisch) die andere Wange hin hältst zeigst Du, dass Du Dich eben nicht provozieren oder beleidigen lässt so nach dem Motto: "Da muss Du schon mehr bieten als das um mich zu reizen..." Du stehst also quasi gelassen über den Dingen.
Man kann doch erst zurückschlagen, und dann gelassen über den Dingen stehen, oder? :gruebel:
Theoretisch schon, aber vom philosophischen her hättest Du damit dann quasi ja "verloren" weil Du in der Situation genau die Reaktion gezeigt hast die der andere bei Dir erreichen/provozieren wollte. Er hat evtl. ein blaues Auge aber eben doch "gewonnen".
Insofern könnte man eben symbolisch die andere Wange hinhalten, der Aggressor zieht bedröppelt von dannen und dann ein paar Tage später in einer dunklen Gasse wenn er schon längst nicht mehr an den Vorfall denkt... :D:D