Wenn ich so etwas sehe verspüre ich auch eine gewisse Aggression - allerdings auf die Typen.
Traurig bis erschütternd wie oft so etwas doch immer noch vorkommt - will mir nicht in den Kopf wie man seinen Frust an Frauen ablassen kann.
Druckbare Version
Wenn ich so etwas sehe verspüre ich auch eine gewisse Aggression - allerdings auf die Typen.
Traurig bis erschütternd wie oft so etwas doch immer noch vorkommt - will mir nicht in den Kopf wie man seinen Frust an Frauen ablassen kann.
Auch wenn es statistisch ein geringerer Anteil ist, es gibt diese Gewalt am Partner auch durch Frauen an Männern. Und auch die haben dann mit Vorurteilen zu kämpfen etc.
Insgesamt aber ganz sicher ein sehr trauriges Thema. Auch hier Bedarf es Aufklärung und einer sozialen Veränderung. So etwas darf gesellschaftlich nicht akzeptiert werden.
Ist halt noch bei vielen nicht angekommen, dass eine vermeintliche körperliche Überlegenheit nicht auch automatisch bedeutet, dass sich der Betroffene einfach „wehren“ kann (oder will) und das derartige persönliche Konflikte nicht dadurch zu lösen sind indem man einfach fester zurück haut.
+1Zitat:
So etwas darf gesellschaftlich nicht akzeptiert werden.
Schlimm, dass diesen Opfern häufig nicht geglaubt wird.
Da frage ich mich, ob das auch in den extremen Ausprägungen der Fall ist.
Laut der Doku versucht täglich ein Mann seine (Ex-)Partnerin zu töten und 122 mal ist das im letzten Jahr gelungen.
Grund meistens Eifersucht.
Es gibt das Klischee, dass Männer Frauen töten, weil die sich anders orientieren und Frauen Männer, um diese loszuwerden.
Werden die in einer Beziehung gewalttätig dominierten Männer auch zu einem gewissen Anteil nach der Trennung noch von ihren Ex-Partnerinnen verfolgt und eventuell getötet?
Gewalt in Beziehungen passiert leider, leider sehr oft. Auch verbale Gewalt mit wüsten Erniedrigung en ist nicht zu unterschätzen.
Ich habe ein paar Schülerinnen, denen dies passierte und kenne auch einen Mann (1,93m, 108kg), der geschlagen und erniedrigt wurde.
Wenn es so weit gekommen ist, wird es für die Betroffenen sehr schwer,.dort rauszufinden. Man hat ja einen Partner an seiner Seite, den man liebt oder geliebt hat, man hat oft eine gemeinsame Geschichte hinter sich. Das ist wirklich sehr schwierig, deswegen kann man, wie Ripley schon andeutet, da wirklich nur bedingt mit Ratschlägen oder gut gemeinter Hilfe unterstützen, man kann es oft nur aufmerksam begleiten und mit den Leuten sprechen, wenn diese sich öffnen.
Was so etwas anrichten kann, erlebt man oft am Verhalten einer Person. Ganz schlimm ist das, wenn schon in der Kindheit Misshandlungen erfolgt sind, das verfolgt die Menschen und deren Bezug zu Gewalt oft ein Leben lang.
Die meisten Übergriffe geschehen leider im vertrauten Umfeld. Wie schon erwähnt, hilft hier nur Aufklärung und konsequente Positionierung. Ich hatte ein paar Gespräche mit "Opfern" und was man dort hört, ist sehr schlimm. Oft blickt man nicht hinter eine oberflächliche Fassade, wenn Menschen dann auf engem Raum zusammen und alleine sind, zeigen sich nach einiger Zeit auch die Wesenszüge, die normalerweise nicht im Alltag außerhalb des Privatbereiches ausgelebt werden. Entweder, ein Paar erkennt eine solche Entwicklung und sucht sehr schnell professionelle Hilfe, oder es wird ein langer, beschwerlicher und einschneidendes Weg :(
Es gibt ja sehr viele extreme Ausprägungen. Ich möchte auf mein Beispiel, was ich über Jahre begleitet habe, hier nur ganz grob eingehen. Die Gewalt äußerte sich natürlich eher in verbalen Erniedrigungen, die Schläge waren das geringere Problem. Trotzdem war die Belastung enorm. War für beide die zweite Ehe, beide hatten Kinder. Der Mann durfte seine Kinder nicht sehen (nur heimlich) und wurde wirklich permanent angegangen, von der Frau und sehr schnell auch deren Tochter, bis hin dazu, dass die Tochter mit Steinen auf den Mann geworfen hat und die Mutter lachend daneben stand.
Ich kann da wirklich nicht beurteilen, welche Erlebnisse schlimmer sind. Mann wie Frau - Gewalt ist immer eine Katastrophe.
Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens, dass der Mann in der Öffentlichkeit sehr dominant auftritt und selber den Ton angeben möchte. In der Ehe war davon nichts, überhaupt gar nichts, zu spüren. Er war gar nicht in der Lage, sich in irgendeiner Form zu behaupten. Das hat sieben Jahre gedauert.
Wie LGD schon andeutet: Dominanz beginnt gerade in Beziehungen auf verbaler und damit auch psychischer Ebene. Auch ein körperlich Unterlegener kann dann seinen Partner oder Partnerin irgendwann in allen Bereichen dominieren. Schläge sind doch nur die Spitze des Eisbergs. Wenn Ihr einmal genau beobachtet, in wie vielen Beziehungen ein Ungleichgewicht herrscht, weil ein Partner den anderen schlichtweg auf asoziale Weise einschüchtert oder maßregelt - das ist erschreckend oft der Fall.
Ich bin ganz ehrlich: auch wir werden manchmal lauter in unserer Stimme, wenn die Diskussionen hitzig werden. Das muss dann aber der Punkt sein, an dem man sofort (!!!) runterfährt. Mit Brüllen fängt die "no go"-area doch schon an. Wer brüllt, hat immer Unrecht. Ganz egal, was vorher gelaufen ist. Wie geht´s denn weiter? Danach wird irgendwo gegen geschlagen, Gegenstände fliegen und später Fäuste. Muss nicht, passiert auch nicht immer. Aber Entscheidungen haben Konsequenzen und eröffnen weitere Möglichkeiten: positiv wie negativ...
Es ging mir um die Fälle, wo sich die Frau auch nicht durch Beenden der Beziehung entziehen kann.
Es gibt ja Frauenhäuser, damit sich Frauen vor dem Zugriff von Männern schützen können, die nicht einsehen wollen, dass es aus ist.
Dass kann ich sehr gut als schlimmer beurteilen, als wenn ich mal in der Beziehung geschubst oder geohrfeigt wurde.
Letzteres ist auch Gewalt, aber sicher keine Katastrophe.
Das mag in Deiner Beziehung so sein, aber deswegen kann man das nicht verallgemeinern.
Es gibt durchaus Leute, die schnell laut werden und vielleicht auch Gegenstände oder sich selbst beschädigen, aber eine große Beißhemmung bezüglich anderen Menschen haben.
Simple Merksätze "wer schreit, hat immer Unrecht" mögen geeignet sein, Kindern eine entsprechende Gespächskultur anzuerziehen, oder Regeln für Diskussionen aufzustellen, kann aber bei Leuten, die dann glauben, dass dieser Satz wahr wäre, eben dazu führen, dass dem emotional aufgebrachteren Part nicht glauben.
Wenn der Schläger/die Schlägerin seelenruhig schildert "wie es wirklich war", ist das Opfer über derartig dreiste Lügen eventuell so aufgebracht, dass es laut wird.
Es gibt ja durchaus, wenn auch in viel geringer Anzahl entsprechende Männerhäuser. In wie weit das dann eher als temporäre Schutzmaßnahme gedacht ist, oder ob auch hier der Gedanke vor "Verfolgung" nach Beendigung einer Beziehung mit eine Rolle spielt lässt sich von außen wohl weniger beurteilen.
https://blog.tagesanzeiger.ch/mamabl...as-mannerhaus/
Dann habe ich Dich missverstanden, da Du meines Erachtens etwas über Gewalt von Frauen gegen Männer nachfragen wolltest. Daher mein persönliches Beispiel ohne Allgemeingültigkeitsbedürfnis.
Aber es ist meine persönliche Meinung. Klar gibt es da durchaus Unterschiede, auch kulturell bedingt. Freunde von uns sind Italiener, da sind die Diskussionen durchaus auch hitziger. Es ging mir um eine bestimmte Art, mit seinem Gemüt umzugehen und ich glaube, Du und die anderen Leser hier wissen schon, was ich meine.
Das ist kein Merksatz, sondern für den Bereich, auf den ich mich beziehe, eine Tatsache. Egal in welchem Umfeld. Wenn mein Chef schreien würde, würde ich ihn entweder auslachen oder weggehen. Schreien, nur um Recht zu haben oder Dominanz auszuüben, ist ein no go.Zitat:
Es gibt durchaus Leute, die schnell laut werden und vielleicht auch Gegenstände oder sich selbst beschädigen, aber eine große Beißhemmung bezüglich anderen Menschen haben.
Simple Merksätze "wer schreit, hat immer Unrecht" mögen geeignet sein, Kindern eine entsprechende Gespächskultur anzuerziehen, oder Regeln für Diskussionen aufzustellen, kann aber bei Leuten, die dann glauben, dass dieser Satz wahr wäre, eben dazu führen, dass dem emotional aufgebrachteren Part nicht glauben.
Wenn der Schläger/die Schlägerin seelenruhig schildert "wie es wirklich war", ist das Opfer über derartig dreiste Lügen eventuell so aufgebracht, dass es laut wird.
Davon abgesehen, weißt Du doch genau, dass es nicht nur um ein Prinzip geht. Man kann es auch "wehret den Anfängen" nennen. Wenn ich es schaffe, meinen Alltag im Wesentlichen ruhig zu gestalten, werde ich auch ausgeglichener. Man kann sich auch sehr emotional in gemäßigtem Rahmen äußern, das ist sogar wichtig. Beißhemmungen sind glücklicherweise ja normal, ich behaupte auch nicht, dass die Verkettung, die ich genannt habe, sehr schnelle Übergänge haben muss. Trotzdem ist es eine Möglichkeit und wenn man einmal für mich entdeckt, dass ich mich mit Schreien durchsetzen kann, kann das keine gute Entwicklung sein. Darum geht es mir.
Vor einer Woche hat mir eine Frau bei einem SV-Lehrgang erzählt, wie sie sich vor vielen Jahren gegen ihren prügelnden Vater gewehrt hat. Der Vater hat im betrunkenen Zustand immer wieder die Mutter geschlagen. Die damals 16jährige Tochter war zwar körperlich klar unterlegen, ist aber mental überlegen direkt gegen den Vater angegangen und hat ihn mit beiden Händen so gegen die Brust gestoßen, dass er nach hinten gefallen ist. Dann stand sie zwischen Vater und Mutter und hat wohl klar signalisiert, dass sie lieber stirbt als aufzugeben. Sie erzählte mir auch, dass sie damit rechnete, dass ihr Vater sie nun totschlagen würde. Dann hat sich der Vater aber verzupft und hat nie wieder zugeschlagen.
Es geht meist gar nicht um körperliche Überlegenheit. Die mentale Einstellung "ich lasse mir nicht alles gefallen" ist viel wichtiger. Klar ist auch das schon schwer genug.
Die Richtigkeit des Sachinhaltes einer verbalen Botschaft ist von der Lautstärke unabhängig.
Aus meinem obigem Satz folgt auch, dass eine falsche Sachbotschaft durch Schreien nicht richtig wird.
"no go" ist eine Bezeichnung für eine Regel, die zwar ein Verhalten als "richtig" oder "falsch" zu bewerten geeignet ist (wenn alle dem Regelwerk zustimmen) aber nicht den Sachinhalt.
Wie schön, dass Du weißt, was ich weiß.
Auch polemische Tricks ändern nichts an der Richtigkeit eines Sachinhaltes.
Es kann eben auch sein, dass die "Verkettung" die Du genannt hast gar keine Übergänge hat.
danke, so was hat mich interessiert.
das hier:
Vor allem Väter. Väter zum Beispiel, die vom Eheschutzrichter angewiesen werden, innert dreier Tagen ihr Hab und Gut zusammenzupacken, die Kinder zu verlassen und auszuziehen. Oft finden sie in dieser kurzen Zeit keine Wohnung. Schon gar keine, die in der Nähe ihrer Kinder liegt. Ausserdem erwarten wir Väter, die den Terror zu Hause nicht mehr aushalten, aber bisher den Kindern zuliebe geblieben sind. Ihnen und den Kindern bieten wir für kurze Zeit Unterschlupf, Beratung und Hilfe an
deutet für mich eher darauf hin, dass eher darum geht, schnell eine Unterkunft zu bieten, als vor (weiteren) Übergriffen zu schützen.
Man muss sich wohl in einem männerdominierten Forum umtun, um die Diskussion über (einen Film zu) Gewalt gegen *Frauen* so komplett auf arme, unschuldige Männeropfer/Opfermänner kippen zu sehen ...
http://www.kleiner-kalender.de/event...uen/93877.html
Weil man über Gewalt gegenüber Männern aufgrund der statischen geringeren Signifikanz nicht diskutieren darf oder wie ist das zu verstehen?
Oder weil in einem "männerdomnierten" Forum nicht genug User ihre Empörung gegenüber der Gewalt gegen Frauen zum Ausdruck gebracht haben?
Das Kernproblem liegt bei häuslicher Gewalt - geschlechtsunabhängig - doch primär darin, dass so etwas eben hinter geschlossenen Türen passiert. Als Außenstehender bekommt man dort wenig bis gar nichts von mit und hat auch herzlich wenig Möglichkeiten hier etwas zu tun. Ja die Fälle in denen jemand auffallend häufig eine Treppe runter fällt oder sich irgendwo stößt gibt es - nur ist das ja nicht die breite Masse.
Ich selbst habe mir bei Veranstaltungen mit größeren Gruppen schon mal so meine Gedanken gemacht und einfach mal im Kopf durchgezählt wenn statistisch jede 4te Frau schon mal Opfer von (häuslicher) Gewalt geworden ist. Bei entsprechend vollen Räumen kommen da erschreckende Zahlen zu Stande. Aber soll ich ja jetzt - bewusst überspitzt dargestellt(!) - in der Kaffeepause hingehen und eine zwanglose Konversation beginnen: "Entschuldigen Sie - aber sie werden nicht zufällig von Ihrem Partner misshandelt?" Und selbst wenn dann eine der Frauen "Ja" sagen sollte - wie dann weiter verfahren?
Das ganze Thema ist unglaublich komplex, angefangen von Opfern die die Täter auch noch schützen oder verteidigen bis hin psychischer und materieller Abhängigkeit das es hier leider keine einfachen Lösungen gibt und auch mit bloßer Empörung eigentlich niemandem geholfen ist.
Ich gestehe mir selbst da auch eine gewisse Hilflosigkeit ein - bin mal einer Dame die von ihrem Begleiter in der Öffentlichkeit körperlich angegangen wurde zur Seite gesprungen. Ende vom Lied: Ich hatte dann noch Stress mit der Polizei, da die Dame nachdem man sich "vertragen" hatte sich auf die Seite des Täters gestellt hat und ich dann der Böse gewesen sein soll. Natürlich wird sie das nicht unbedingt "freiwillig" gemacht haben oder der Typ hat sich halt wieder so eingewickelt, dass sie die Chance sich aus dem Teufelskreis zu befreien (sofern diese überhaupt realistisch bestand) nicht genutzt hat.
Seit dem mische ich mich in solche Situationen auch nicht mehr persönlich ein, behalte das max. im Auge und würde wenn es zu heftig wird ggf. die Polizei rufen. Nur bis die dann vor Ort ist sind die Personen doch schon längst weg.
Geht nicht nur um den Sachinhalt. Es geht auch um die Wertschätzung der anderen Person, die man durchaus auch durch eine vernünftige Wortwahl und Lautstärke übermitteln kann.
Ganz einfach: Wer brüllt, möchte Dominanz ausüben, unabhängig von der Sache. Das ist ähnlich, wie sich im Wort zu vergreifen. Gibt viele Stellschrauben, an denen man arbeiten sollte (wer ist schon perfekt?). Für mich ist Brüllen definitiv ein grobes Fehlverhalten. Selbst wenn ich hundertmal Recht habe in einer Sache.Zitat:
"no go" ist eine Bezeichnung für eine Regel, die zwar ein Verhalten als "richtig" oder "falsch" zu bewerten geeignet ist (wenn alle dem Regelwerk zustimmen) aber nicht den Sachinhalt.
Was ist an meiner Aussage polemisch? Du kannst aus dem Kontext sicherlich sehr genau erkennen, um welche Art des "Brüllens" es mir geht, das traue ich Dir ganz einfach zu. Es geht mir nicht darum, dass es temperamentvollere Beziehungen und sachlichere Beziehungen gibt. Es geht um wie auch immer gearteten Kontrollverlust. Man kann in der Sache recht haben, gerät man an einen Part, der das nicht erkennt oder zugesteht, kann es eben sehr schnell emotional werden.Zitat:
Wie schön, dass Du weißt, was ich weiß.
Auch polemische Tricks ändern nichts an der Richtigkeit eines Sachinhaltes.
Und da gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die haben in einer Beziehung -egal ob Freunde oder Partner oder auch Eltern/Kind- nichts zu suchen. Man kann Dinge nie ganz ausschließen. Und wenn man sich dann versehentlich mal im Ton vergreift, ist das was ganz anderes, als wenn man es sich zu Eigen gemacht hat, seine cholerische Ader regelmäßig zur Dominazausübung zu nutzen. Sorry, ich kenne einige solcher Fälle, auch Fälle, in denen der Partner/die Partnerin trotz regelmäßiger verbaler Ausraster die Beziehung weiterführt, aber es ist eine Form von Machtausübung und wenn man sich da nicht selber reguliert, wird es zur Gewohnheit. Glücklich sind die Menschen mit einem solchen Charakterzug selten.
Kann alles sein. Körperliche Gewalt ist eben eine andere Stufe. Wenn jeder Choleriker ein Schläger wäre, oder überhaupt zum Schläger werden könnte, wäre die Lage wohl dramatisch. Gibt aber auch Fälle, die sich in einer Gewaltspirale entwickeln, wenn man nicht in der Lage ist, frühzeitig zu intervenieren.Zitat:
Es kann eben auch sein, dass die "Verkettung" die Du genannt hast gar keine Übergänge hat.
Findest Du nicht, dass Du das alles sehr vorschnell bewertest und damit in eine Position verfällst, die für die Sache gar nicht gut ist, weil sie Richtung Geschlechterdebatte abdriften könnte? Es ist durchaus interessant, beide Seiten zu sehen und wenn der 25. November dazu anregt, sich auch mit Gewalt gegen Männer auseinanderzusetzen, so what. Schlimm genug, dass es so viele Fälle in beiden Richtungen gibt.Zitat:
Zitat von Ripley
Die Erfahrung zeigt doch, dass "entschuldigen Sie, werden Sie von Ihrem Partner misshandelt ???" nicht funktioniert. Da bekommt man dann erst vom Mann Prügel angedroht, und die Frau mischt dann gleich noch mit und erzählt der Polizei "der hat angefangen!". Frauen in solchen "Beziehungen" sind meist total kaputt, entweder - wenn man Glück hat - still alles duldend, oder - häufig, wie häufig keine Ahnung - sie machen noch schön mit. Selbst gegen ihre eigenen Kinder.
Meine Mutter verhält sich 33 Jahre nach dem Tod meines Vaters immer noch so, als müsste sie verhindern dass der "provoziert" wird. Gelegentlich raste ich dann aus und falte sie mal so zusammen wie sie denkt dass der Mann reagieren würde. Weil es mich total ankotzt dass sie sich darauf verlegt hat alle anderen dazu zu bringen bloss nicht aufzufallen oder was zu tun was den Mann zum Austicken bringen könnte, Schuld sind alle anderen. Ihre Art mit der Gewalt umzugehen war, so zu tun als kennt sie mich nicht, und weiss auch nicht warum ich immer in diese Wohung komme. Mein Hinweis dass ich ihm heute den Schädel schneller eingeschlagen hätte als er "Helmut Schmidt" sagen kann prallt bei ihr leider ab, auch meine gelegentlichen Ausflüge in Erklärungen wie man einen Angreifer fachgerecht demontiert schlagen sich bei ihr nicht nieder. Wenn sie Krimis schaut während ich da bin (wir wohnen im gleichen Hausblock), ist sie immer völlig entsetzt wenn ich ihr erkläre dass man böse Menschen auch einfach kaputt machen kann, weil sie weder kugelfest, noch stichsicher oder holzlattenabweisend sind.
Ach, das weißt Du doch ganz genau..;)
https://www.youtube.com/watch?v=Iuobpte4ndQ
Vielleicht hat sie ja Angst, Dich zu provozieren?
Eben. Die Antwort ist: Nichts. Ich will nur hier sitzen. Oder in dem Fall, darstellen, wo es Sinn machen kann, Grenzen zu setzen.
Ich weiß auch ganz genau, dass Du gerne mal hinterherkrittelst. Aber wo keine Polemik ist, braucht man keine hinzudichten, über den Stil sind wir doch hinaus. Es sei denn, Du verkennst die Bedeutung von Polemik.
Man kann das Pferd zur Tränke führen, aber saufen muss es selbst. Viele Frauen suchen sich solche Männer halt aus und gewöhnen sich dran, so krank sich das anhört. Ich kann die nicht alle retten, ich bin nicht Jesus.
Langsam, dass sich Menschen gerne mit bestimmten Charakteren umgeben, kann ich unterschreiben. Aber wie im Film auch gezeigt und von Pansapiens angedeutet, ist Schlagen eine andere Stufe, als vielleicht ein launiger, reizbarer Mensch. Manchmal täuscht man sich einfach in anderen und hat es dann sehr schwer, aus dem Teufelskreis auszubrechen.
Gibt ja leider auch sehr viele Fälle von sexueller Gewalt im Familien-/Frundes-/Bekanntenkreis. Man merkt oft schon im kleinen, eigentlich harmlosen und vielleicht nur nervigen Bereich, dass es Menschen gibt, die keine Sozialkompetenz besitzen. Die deuten Gesten und Reaktionen von anderen Menschen entweder falsch oder nehmen sie gar nicht wahr. Muss nicht absichtlich sein, wenn ihr einmal überlegt - gibt bestimmt viele von Euch, die im Kleinen solche Fälle kennen. Vom schrägen, etwas aufdringlichen Typen, der einen zulabert und einfach nur nervtötend ist. Auch das ist wieder nur ein Beispiel und in aller Regel harmlos.
Man kann hier ggf schon ansetzen, in dem man einfach aufmerksam ist und frühzeitig, höflich und bestimmt eine Grenze setzt. So etwas scheitert oft daran, dass man einfach nett sein möchte, insbesondere, wenn der andere vllt ein Kumpel des eigenen Partners oder sogar ein Familienmitglied ist. Oder der Nachbar. Oderoder. Nochmal: nicht jeder aufdringliche Typ ist gewaltaffin, aber es gibt Fälle, die mir bekannt sind und sich über diese Ebene entwickelt haben, teilweise mit sehr hässlichen Entwicklungen, eben auch, dass die Frau aus Scham icht zur Polizei gehen wollte oder ihr niemand glaubte. So etwas ist wirklich unschön.
Und speziell auch für solche Situationen kann man durch viel Training und natürlich ein aufmerksames Umfeld einige Entwicklungen verhindern oder verändern. Das ist natürlich alles ein sehr sensibles Thema und keinesfalls will ich andeuten "Selber schuld - hättest besser aufpassen sollen". Gibt halt Bereiche im Leben, in denen höfliche Zurückhaltung ein falsches Signal ist.
Meine persönliche Erfahrung ist ebenfalls, dass Opfer häuslicher Gewalt sehr oft notorische Selbstzerstörer sind, bei denen jeder gute Rat ins Nichts versickert und nach ein paar Wochen der Krug wieder zum Brunnen geht bis er bricht.
Mich interessieren solche Geschichten eigentlich nur wenn Kinder betroffen sind, denn die können wirklich nichts dafür, dass sie die Sprößlinge von Soziopathen sind.
Ich will ja gar nicht sagen, dass man nichts tun sollte, aber irgendwann müssen halt die Betroffenen handeln. Ich kann die vielleicht dazu ermutigen oder unter Umständen ein Vieraugengespräch mit der anderen Person führen, trotzdem muss der finale Entschluss selber kommen. Meine Eltern haben sich gegenseitig das Leben zur Hölle gemacht und wirklich aufgehört hat es erst nachdem einer gegangen ist. Vielleicht hätte man das irgendwie ausarbeiten können, nur muss man das wollen und verstehen was schief gelaufen ist. Wenn der Ärger nach der Trennung weiter geht ist das nochmal eine andere Sache.
Was ich allgemein raten würde ist es gar nicht so weit kommen zu lassen und das hat dem Verhalten beider Seiten zu tun. Alles andere sind kurzfristige Notlösungen wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Bei meiner Mutter kann ich halt nur sagen, dass sie sich danach einen Alkoholiker gesucht hat und sich so etwas wie ein Muster heraus kristallisiert. Der ist zwar eher friedlich, wenigstens ihr gegenüber, aber mir kam das so vor als wäre die bescheuert. Jedes Mal wenn ich bei ihr war hat der mich besoffen stundenlang zugelabert.
Richtig. Hat irgendjemand was anderes behauptet?
Um aus einer destruktiven Beziehung auszubrechen, braucht man bzw. frau ja auch eine zumindest grobe Vorstellung vom Wie und Wohin. Und die Erkenntnis, dass der Schlussstrich GENAU JETZT gezogen werden muss. In diesen Punkten zu beraten und Hilfsangebote zu machen ist nie verkehrt.
Oder nehmen wir einen Fall aus meinem Bekanntenkreis: Lang verheiratetes (friedlich verheiratetes) Paar, das aus den Fugen gerät, als er psychisch erkrankt.
Es folgen massive (unbegründete) Eifersucht, die Überzeugung, dass sie ihn betrüge, hintergehe, ihm nach dem Leben trachte.
Alles im Wahn, ja. Aber mit sehr realen Folgen für sie. Streit, massiver psychischer Druck Prügel, Messerattacken. Als er (Jäger) sie schließlich mit der Schusswaffe bedroht, zieht sie die Reißleine. Polizei, Gewaltschutz; ich meine, zeitweise wurde er auch zwangseingewiesen.
Sie war und ist eine große, starke, durchaus zupackende Frau (Landwirtin) mit einem an sich gesunden Sebstbewusstsein, das hat mich immer schon beeindruckt.
Trotzdem ist sie eben nicht bei den ersten Anzeichen in die Eisen gestiegen Schließlich war doch immer alles okay. Schließlich "ist er ja nicht er selbst" und schließlich wird er sich wohl wieder fangen...
Sie leidet sie bis heute an dem, was da passiert ist (die sehr schwierige, von ihm boykottierte und langwierige Scheidung ist längst durch). Eine der von ihm zugefügten Verletzungen, im Gesicht, musste mehrfach nachoperiert werden und ist immer noch funktionell wie ästhetisch suboptimal.
Und bis heute ist sie dankbar für Gesprächsangebote. Egal worüber wir sonst quatschen oder albern, wenn wir zusammen sind, eines der Themen ist immer diese Zeit.
Und das ist es, was wir alle leisten können. Da sein. Gesprächsangebote machen. Kontakte aktivieren und vermitteln. Einfach die Hand ausstrecken. Die eine kann direkt zugreifen, die nächste später, wieder andere nie.
Grds. richtig - aber sind da "Männer" im Allgemeinen dann dich richtigen Ansprechpartner? Bzw. würde sich ein Frau die Opfer eines männlichen Täters ist dann auch gegenüber einem anderen Mann entsprechend öffnen? Nicht umsonst haben Frauenhäuser ja oft rein weibliches Personal - allein die Anwesenheit eines anderen Mannes kann die Opfer schon verängstigen.
Auch z.B. Kolleginnen mit denen ich eine durchaus gute Basis habe unterhalten sich mit Frauen über andere Themen oder bestimmte Themen werden "untereinander" dann anders besprochen als wenn die männlichen Vertreter mit dabei sind. Finde ich im Kern auch unproblematisch bzw. kann gut damit leben wenn man auf Rückfrage nur gesagt bekommt man hätte über "Frauendinge" gesprochen und fertig.
@Pansapiens
Null, war aber auch eher allgemein gemeint. Ich wollte mich damit nicht als Retter aufspielen. Da wo ich versucht habe zu helfen ging das eher nach hinten los und die Hilfe war auch eher unerwünscht. Ich mag da keine "guten" Ratschläge mehr geben und hör eher nur noch zu und nicke. Weiß nicht ob es nur an mir persönlich liegt, aber bringt nichts.
@Ripley
Sehe ich ein, Hilfsangebote zu machen und Optionen aufzuzeigen hört sich vernünftig an. Auch habe ich das nicht aus der Perspektive einer funktionierenden Beziehung gesehen, in der sich auf unangekündigt unglückliche Umstände ergeben. Bei meiner Mutter war es so, dass ich als ich erwachsen war irgendwann die Geschichte erzählt bekam mein Vater hätte ihr in einem Wutanfall gegen den Bauch getreten, als sie mit mir schwanger war. Geschieden wurden die aber erst als ich so um 12 oder 14 war. 14 Jahre blieben die nach sowas zusammen!
Fairer Weise muss man meinem Vater auch zugestehen, dass er es verneint und ich nicht weiß was wirklich stimmt bzw. nicht weiß was mir nicht gesagt wurde. Damit will ich keine Opfer beschuldigen, aber von der anderen Seite habe ich gehört, dass sie fremd ging während er unterwegs auf Montage war und für uns gearbeitet hat während sie das Geld zum Fenster heraus schmiss. Von Provokationen her war sie auch nicht harmlos, was jetzt keine körperliche Gewalt rechtfertigen soll. Dass der Mann dazu fähig war weiß ich selber, weil er schon mal Geschirr, Zollstöcke und sowas nach mir geschmissen hat und ich von beiden Eltern gerne mal geschlagen wurde.
Ich bin da glaube ich die falsche Ansprechpartnerin, da ich schon seit Kindertagen immer Männer als Gesprächspartner und für (platonische) Freundschaften bevorzuge. (Für Beziehungen auch, aber das ist ja hier wurscht). Ergo spreche ich auch mit diesen männlichen Bezugspersonen über Beziehungskram, auch damals, als ich selbst in einer ... unguten Beziehung feststeckte. Aber, ist so, ich kann nicht sagen, wie andere Frauen das sehen.
Grundsätzlich aber gehe ich davon aus, dass frau durchaus unterscheiden kann zwischen a) dem Mann, der sie misshandelt und b) anderen Männern. Oder nicht?
Aber zäumen wir's doch mal andersrum auf. Du bist Arzt, meine ich herausgelesen zu haben? Praktizierend? Egal, ob in Praxis oder Klinik, wenn du da einen Schreibtisch hast, an dem dir (auch) Frauen gegenübersitzen, dann stell da doch ein Kistchen mit Karten/Flyern der örtlichen Anlauf- und Beratungsstellen für Gewaltopfer auf und guck, was passiert.
Oder mach's wie meine Frauenärztin: zusätzlich zu entsprechenden Infos im Wartezimmer gibt's da in der Toilette ein großes Poster des Frauen- und Mädchen-Notrufs.
Wenn du dann drauf angesprochen wirst ... ja, dann halt mit Gefühl reagieren.
Ja. Gibt es wohl alles. Über die (relative) Häufigkeit erlaube ich mir kein Urteil.
[Gefragt war nach Warnsignalen/Anzeichen]
Bin heute früh über dieses Video gestolpert, das meine oben beschriebene Sicht perfekt wiedergibt: https://www.facebook.com/12792580061...3271660083554/
Heute kam der neueste Bericht zur "Partnerschaftsgewalt" (welch perfekt zynisches Oxymoron!) heraus:
https://www.zdf.de/nachrichten/polit...ml#xtor=CS5-48
Den Bericht selbst findet man hier:
https://www.bka.de/DE/AktuelleInform...walt_node.html
Und, ja, ich finde das Thema wichtig.
Für Partnerschaftsgewalt habe ich eine prima unbürokratische Lösung, praktikabel ab dem 3. Stockwerk.
Das ist eine Lösung, die nur auf den allerersten Blick und am Stammtisch Charme hat.
Denn neben der simplen Tatsache, dass die Opfer von Beziehungsgewalt (ich finde den Begriff Partnerschaftsgewalt einfach komplett daneben) ja oftmals von Tätern nach ihrer Opfer-Eignung ausgesucht und/oder mittelfristig in sie hineinmanövriert wurden, wirft dieser Ansatz nicht nur logistische Probleme auf (wie kriegt frau den anderthalbmal so schweren Ar*** über die Fensterbank gehievt?), sondern sie zieht ihrerseits nicht unerhebliche juristische Konsequenzen nach sich. Von dem moralischen Dilemma, in dem man/frau beim Übergang von Opfer zu Täter/Töter landet, mal ganz abgesehen.
Oder, anders: Statt von den Opfern (ihnen) Unmögliches zu verlangen, sollten wir weiter Augen und Ohren offen halten und Hilfe anbieten, wo sie ggf. benötigt wird
Das ist schon richtig, dass im Normalfall der Stärkere das Problem ist, und die Option Prag für die Frauen ohne Einwirken Dritter nicht möglich ist. Wäre nur in einer idealen Welt eine schöne. Es k*** mich jedenfalls an, von Bekannten zu hören dass der Ex-Freund ihr den Arm in der Tür gebrochen hat, und da kommt nie was hinterher. Typischerweise wollte sie aber nicht dass ich mitkomme, wenn sie den Rest ihrer Klamotten aus der Wohnung holt.
Hier tritt schon mal zwei Probleme auf.
"Agression" ist überhaupt und auch beim Menschen nicht einheitlich definiert.
Und wenn man sich auf eine Definition geeinigt hat, gibt es bein Menschen glaube ich so 8 unterschiedliche anerkannte Aggressionstheorien für die Herkunft.
Hier eine kleine Übersicht: https://www.lerntippsammlung.de/Aggr...stheorien.html
Wenn wir uns dann endlich geeinigt haben, könne wir auf das spezielle Gebiet, Frauen als Opfer von männlicher Gewalt konzentrieren. Sonst sprechen wir hier oft aneinander vorbei.
Das unterschiedliche Verhalten in Konfliktsituationen und unterschiedliche Verteilung der Opfer der Geschlechter ist glaube ich nicht nur den die unterschiedlichen körperlichen Vorraussetzungen geschuldet.
Ist eine jahrelange Erziehung/Erwartung geschuldet.
Mädchen mit 14 wird nun mal davon ausgegangen dass sie sich die Nägel lackieren und in Gruppen kichern. Wenn sie das nicht tun würden, ausgiebig Gruppensport treiben, Alkohol missbrauchen, sich mit ihren Altersgenossinnen körperlich messen, auf Gewinnen setzen, bei Gruppenbesäufnissen Jungs sexuell belästigen, schnelle Fahrzeuuge kaufen usw., würde man mit ihnen zum Psychologen gehen. Oder zumindest bekommen sie mit, dass das Verhalten bei der Umwelt nicht so gut ankommt, im Gegensatz bei Jungs.
Muss man jetzt nicht mit "traditionellen Kulturen" kommen, die Rangordnung bei der lästigen Hausarbeit ist auch bei uns klar:
https://cdn.statcdn.com/Infographic/...mal/15857.jpeg
Da es offensichltich unterschiedliche Vorraussetzungen für die Täter und Opfer gibt, bin ich klar der Meinung, das SV bei den Geschlechern unterschiedlich sein müsste.
Ich papp das mal hier dran, weil viele wohl wirklich nicht wissen, wie "das geht". Wie sich häusliche Gewalt entwickelt, genauer: wie sie vorbereitet und wie ihr der Weg geebnet wird.
https://www.facebook.com/watch/?v=248960626681900
Vgl. hierzu meine Aufzählung in Post #40
Jo.
Wie ist denn da das Verhältnis bei Singles?
In Ungarn ist der Anteil der Frauen, die täglich kochen oder Hausarbeit machen, genauso groß, wie der der Männer in Schweden. Das wird da aber nicht durch Männer ausgeglichen.
Da würde ich sagen, dass in ungarischen Haushalten im Schnitt nicht täglich gekocht oder hausgearbeitet wird...
Bei Massenschlägerien wie diese aktuell in Stuttgart dürfte vor allem das Ausweichen und sich fern halten von solchen Situationen das beste sein. Eins zu eins-Auseinandersetzungen haben da eher Seltenheitswert bzw. beiläufigen Charakter. Wenn man Pech hat, bekommt man einen Suckerpunch wie der eine, den es mit einem deutlich vernehmbaren Klatschen auf den Steinboden haut, da nutzt auch der beste SV-Kurs nichts mehr. Abgesehen, dass da einige wohl auch Kampfsport betreiben. Was man halt so für die Abendunterhaltung in einer Stadt braucht:
https://www.heidelberg24.de/baden-wu...-90846750.html