Wenn es Behandelbar wäre, wäre es nicht chronisch!
Also gemütlich waren die ganzen Untersuchungen die zur Diagnose führten ganz bestimmt nicht.
Ausserdem bin ich zurzeit zufrieden mit meinem Status.
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Ich dachte, du hättest den Lehrern klar deinen Unmut und deine Unlust gezeigt?
Was die allerwenigsten tatsächlich haben.
Und selbst die können üben/ trainieren und sich verbessern.
Oder klappr das mittlerweile nur noch, beim Kampfsport und nicht beim Sportunterricht?
Joah, der leichte Weg halt, anstatt sich mal selber in den ***** zu treten.
Ich kenne es ja selber - aber man kann sich halt entscheiden, was daran zu ändern oder gemütlich die Eier schaukeln.
Es ist dennoch behandelbar.
Aber man muß es wollen, seinen ***** hochkriegen auch wenn es schwer ist und mal etwas dafür tun.
Also, wenn ich und andere sagen, du ruhst dich halt drauf aus, ist es falsch, weil das nicht stmmt.
Dann bedeutet zufrieden sein wohl irgendwas anderes, als ich immer gedacht habe.
Man muss es anscheinend netter klingen lassen, damit es stimmt ;)
Dann kann man sich aber nicht mehr selber leidtun.
Also gibst du dich einfach auf, weil jemand anders etwas sagt?
Das ist ziemliches ausruhen.
Würde ich auf alles hören, was andere mir gesagt haben, würde ich in Fötusstellung in meinem Bett liegen und nie wieder aufstehen.
Und das geht unter Garantie nicht nur mir so.
Du machst doch Kampfsport - dann zeige doch auch mal ein kleines bisschen Kampfgeist!
Oder ist das dann wieder zu unbequem und anstrengend?
Was die motorischen Störungen angehen: Und trotzdem konntest du am Unterricht teilnehmen und eine vier bekommen und sogar eine drei.
Ist dann doch gut.
Damit wirst du locker versetzt, wenn der Rest der Fächer passt.
Und Sport geht am Ende nicht in den Notendurchschnitt rein, laut meiner Lehrer seinerzeit.
Und wenn du wegen der motorischen Störungen in Therapie warst, heißt das wohl auch, daß man daran arbeiten kann.
(Jaja, ich weiß, professioneller irgendwas wird man dann vielleicht nicht, aber dazwischen ist halt auch noch was)
Ich verstehe nicht warum hier so übereinander hergezogen wird.
Man kann sich doch gar nicht in die Lage des gegenübers reinversetzen.
Vllt wurde alles mögliche Versucht und es hat nichts erdenkliche geholfen.
Alle Möglichkeiten ausgeschöpft, was gibts da noch groß zu diskutieren?
Hab ich doch schon gesagt: Kämpfen!
Das kann noch so Arzt sein und noch so neutral: Hab ich die Diagnose bekommen muß ich der doch nicht den Rest meines Lebens unterwerfen.
Was hättest du denn gemacht, wenn er gesagt hätte: Und übrigens: Sie können nun nie mehr ihr Zimmer verlassen!
Hättest du es wirklich nie mehr verlassen und dich dem ergeben?
Oder hättest du mal geschaut: Ob das so stimmt? Vielleicht kann ich mein Zimmer doch noch verlassen...?!
Es geht doch gar nicht darum, daß du dich nun in einen hoch-kokurrenz-Job stürzen, 50 Stunden die Woche arbeiten und alles einfach mal so abschütteln sollst.
Es geht darum, daß du dich nicht hängen läßt und auch mal dann etwas versuchst und durchziehst, wenn es schwer, anstrengend und unbequem wird.
Wie irgendwer schon meinte: Mach was ehrenamtliches, ein oder zweimal die Woche am Anfang.
Aber da kamst du doch schon wieder sofort mit: Keinen Bock.
Und *das* ist das Problem.
Viele gut gemeinte Vorschläge, versuche aufzuklären... mir scheint das ist vergeudet...
1) Du musst echt dankbar sein in Deutschland zu leben. In anderen Ländern wärst du wohl schon längst gestorben. Vielleicht verhungert, oder eines Nachts erfroren... wer weiß...
Jedenfalls muss man da weiter versuchen und tun und machen den sonst is nix mit Wohnung, Grundsicherung ect... Egal ob talentiert, untalentiert, körperlich/geistig behindert... ALLES EGAL...
2) Ich habe einen Freund. Ein sehr begabter Mathematiker. Viele Softskills... einfach ein geiler Typ. Boom! Es passierte ein Motoradunfall und seit her ist er "langsamer" im Kopf. Sein lebenlang körperlich Behindert und kann mit sicherheit nicht mehr als Mathematiker arbeiten. Hat er aufgegeben? Fast... Dann hat er sich wieder gefangen und begonnen unterstützung für behinderte Menschen zu geben. Er schreibt jetzt Ratgeber. Buchvorstellungen. Organisiert Spenden Events usw usf... Dafür war er bestimmt auch nicht talentiert und das hätte er ohne dem Vorfall nie gemacht... Aber er hat sich NICHT aufgegeben sondern weiter gemacht!
3) Deine Themen wollen doch nur Ablenkung von deiner tristen aufgegebenen Realität erhaschen. Weder können wir dich anscheinend von auch nur irgendwas überzeugen noch sind wir deine Psychotherapeuten mit dennen du diese Themen besser besprechen solltest.
So long... i am out! Have a nice day! Tschau!
Beispiel dran nehmen und auch nicht aufgeben.
Ob du es glaubst oder nicht - mein Lebensziel ist es nicht, dich fertig machen zu wollen.
Aber sich nur selber Leid tun und einfach mal den Kopf in den Sand stecken, wegen einer Diagnose ist doch Müll.
@NightFury: Sehr schönes Beispiel!
Hm, ich denke, wir tun Pharao Unrecht, wenn wir ihm Faulheit bzw. mangelnde Motivation unterstellen.
Immerhin antwortet er regelmäßig, und seine Antworten zeugen davon,
dass er durchaus mitdenkt und seinerzeit zumindest im Deutschunterricht
hervorragend aufgepasst hat, oder sehr belesen ist,
was aber wiederum auch mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist;
denn nur mit einem einfachen ungenutzten Talent kann man seine Fähigkeiten in diesem Bereich nicht erklären.
Vielleicht ist es einfach ein Manko unserer Gesellschaft,
dass nur gewisse Talente anerkannt sind,
andere aber nicht.
Die Talente Pharaos liegen offensichtlich außerhalb des gewöhnlichen Erfahrungsrahmens,
so könnte er uns z.B. dazu bringen, über die Rahmenbedingungen schulischer Leistungsanforderungen nachzudenken,
indem wir den Blickwinkel stärker auf Inklusion richten und andere als allgemein übliche Begabungen erkennen ...
gruß hafis
p.s.: ist nur mal so'ne kurze unausgegorene Idee von mir,
hab im Moment nicht ganz so viel Zeit, weil gerade 'Schullandheim' und nur 'Mittagspause'
Ich habe Talente? Ist mir neu!
na ja, ich meinte ja auch andere Talente als die üblichen,
das kannst Du in etwa mit dem vergleichen, was ich Dir damals zum Thema Deiner äußerst seltenen 'Sehfähigkeiten' geantwortet habe ...
(wenn wer auf 'Quelle' besteht, dann geht das erst am Samstag s.o.)
jeder kann 'sehen' nur manche 'sehen' anders,
und dieses andere Sehen kann man durchaus auch als Chance auffassen,
und dann gilt es, die Chance zu ergreifen ...
gruß hafis