Und sollte bei einer Impfung das "ganze Virus" gespritzt werden, oder wie? Das wäre sicher ein wenig kontraproduktiv. :D
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Und sollte bei einer Impfung das "ganze Virus" gespritzt werden, oder wie? Das wäre sicher ein wenig kontraproduktiv. :D
So viel ich weiss, wird bei herkömmlichen Impfungen der ganze Erreger genommen, aber leicht "kastriert" bzw unschädlich gemacht.
Damit die durch die Impfung provozierte Immunreaktion später gegen den Erreger schützt, muss es ja hinreichend ähnlich sein.
Das ist wohl nicht so leicht, da das korrekte Gleichgewicht zu finden.
Und wenn der Erreger dann sowieso von Natur aus mutationsfreudig ist... macht es die Sache auch nicht leichter.
Nein, wird nicht. So viel weißt du anscheinend nicht, obwohl doch medizinisch angeblich gebildet.
Bei der Grippeimpfung z.B. werden vorwiegend Spaltimpfstoffe verwendet, das sind Bruchstücke der Virenhülle, oder Impfstoffe aus Oberflächenantigenen.
Bei der Diphterie-Impfung und vielen anderen werden Antgene verwendet, die an ein Adjuvans gebunden sind.
Adjuvans s [von latein. adiuvans = unterstützend, befördernd; Plural Adjuvantien, Adjuvantia], 1) eine selbst (therapeutisch) unwirksame Substanz, welche die Wirkung eines Arzneimittels fördert. 2) Substanz, die bei einer Immunisierung dem eigentlichen Antigen beigefügt wird, um die humorale und/oder zellvermittelte Immunantwort (zellvermittelte Immunität) zu verstärken
https://de.wikipedia.org/wiki/Impfun...onskrankheiten
Ein Lebendimpfstoff enthält abgeschwächte, noch vermehrungsfähige Erreger, welche die Krankheit beim immunkompetenten Impfling nicht auslösen. Ein Totimpfstoff enthält dagegen abgetötete Erreger oder lediglich Bruchstücke des Erregers.
:rolleyes:
Also ich werde es bestimmt bereuen, aber mir bleibt wegen so viel Unlogik einfach die Spucke weg, sodass ich nicht die Finger still halten kann.
Deine "Technologie" ist keine Technologie.
Dein risikoavers ist eine völlig unlogische Behauptung. Und nimmst du eigentlich irgendwelche Medikamente und Naturheilmittel? Falls ja warum, wo du doch auf die jahrmillionen alte Technologie setzt? Btw. und falls es dir nicht aufgefallen ist: eine Impfung ist nicht plötzlich ein neues Tool deines Körpers, sondern ein Training deines Immunsystem, welches ja "eine über Millionen Jahre entwickelte und verfeinerte Technologie" ist.
Mit der Einstellung dürftest du übrigens echt kein Kieser-Training machen, weil das ja bloß eine "experimentelle, hastig zusammengeklopfte neuartige [...] Methode, die mit tausend Unsicherheiten behaftet ist" ist. Nimm Steine, geh klettern, aber doch nicht um jotteswillen so eine unalte Methode, wo sich jemand bloß Gedanken gemacht hat, anstatt es einfach laufen zu lassen, bis so eine Nautilus-Maschine an einem Busch wächst.
Aiaiai...und zieh dir mal ein Paar Kinderkrankheiten und und informier dich darüber, was die so für Folgen haben können, bevor von "keine Vorteile festgestellt" erzählst.
Und es ist schon echt seltsam, dass dein "Mir ist noch nie was passiert" als Beweis für deine SV-Fähigkeiten taugt, aber nicht für die Wirksamkeit von Impfungen.
Wer SV kann, kann auch Immunsystem. So sieht's aus.
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https://youtu.be/rfbj3yOIEWQ
eindrückliche pre print einer studie warum boosterimpfungen nötig sind, auch kann jeder schauen , welchen impfstoff er bekommen hat und wie lange die wirkung der impfung in bezug auf die infektiosität anhält.
Vorweg, ich gehe stark davon aus, dass sich in diesem Video auf den Schutz vor Infektion bezogen wird. Dass das nicht explizit gesagt wird, halte ich für schlechten Journalismus.
Damit ist es auch nichts Neues. Ich hatte hier vor Monaten schonmal Daten aus Israel verlinkt, nach denen der Schutz vor Infektion bei Biontech nach sechs Monaten auf 20% gesunken ist.
Was aber auch klar war: Der Schutz vor einem schweren Verlauf war auch nach sechs Monaten nach wie vor gegeben bei um die 80%. Und nur darauf kommt es am Ende des Tages an.
In diesem Licht gesehen ist dieser Videobeitrag sogar bedenkliche Irreführung, da die Leute jetzt denken, dass sie nur noch zu 20% insgesamt geschützt sind, also schwere Verläufe eingeschlossen. Was aber einfach nicht wahr ist.
Kann jetzt jeder für sich entscheiden, ob er sich boostern möchte, nur um einen besseren Schutz vor Infektion zu haben...
Die Gretchenfrage wäre jetzt, ob der Schutz vor Infektion gleichzusetzen ist mit Schutz vor komischen Long Covid-Geschichten, die ja angeblich auch durch leichte Infektionen verursacht werden können, oder ob der auch ohne gegeben ist.
Gesendet von meinem SM-G986B mit Tapatalk
Ich glaube, das ist noch nicht abschließend geklärt. Wenn wir jetzt aber davon ausgehen, dass ein Schutz vor schwerem Verlauf bedeutet, dass die unteren Atemwege und Organe durch Antikörper geschützt sind, dann würde ich auch davon ausgehen, dass man gegen Long Covid geschützt ist. Long Covid wird ja höchstwahrscheinlich durch Minientzündungen der kleinsten Gefäße verursacht. Damit das passiert, muss das Virus aber erstmal in die Blutbahn, wovor die Impfung schützen sollte. Der Schutz der oberen Atemwege, der ja bei nachlassendem Schutz vor Infektion nicht mehr richtig gegeben ist, ist da eher nebensächlich. Der Körper trennt immunologisch zwischen oberen und unteren Atemwegen. Das ist so das, was ich mir mit meinem begrenzten Wissen zusammenreime.
@Katamaus: Gute Frage. Wobei für mich so etwas immer noch unter einem schweren Verlauf mit leichter Anfangssymptomatik laufen würde (nicht alles was den Körper schwer schädigt macht von Anfang an Probleme). Meine Erwartung wäre, dass diese Fälle auch seltener bei geimpften auftreten. Ob es so ist wird die Zeit zeigen.
@egonolsen: Volle Zustimmung zu deinen beiden letzten Beiträgen.
"Impfdurchbrüche" sind überhaupt nicht im Widerspruch mit meiner Prognose. 80% Schutzwirkung sind eben keine 100%. Momentan mit den Daten des RKI liegen wir, wie Katamaus es in einem anderen Faden durchgerechnet hat, bei gut 80% Schutzwirkung vor Hospitalisierung. Die Impfung wirkt also immernoch gut gegen schwere Verläufe.
Nochmal 1+ nach B.
Dann sollten sie auch nicht so tun, als wären sie es. Mich regt diese Berichterstattung gerade auf, da bewusst oder unbewusst Informationen unterschlagen werden, sodass sich für Laien ein deutlich anderes Bild ergibt, als wenn man alle Infos auf den Tisch legen würde. Nicht jeder Laie unterscheidet oder kann von sich aus unterscheiden zwischen Schutz vor Infektion und Schutz vor schwerem Verlauf. Daher ist es verdammt nochmal die Aufgabe von Medien, hier sorgsam zu berichten. Die Welt ist eben kein Blog einer unbedeutenden Privatperson.
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob hier viele auch nur die humorale und zelluläre Immunabwehr zu differenzieren wissen.
Was mensch m.E. sieht, sind so langsam die tatsächlichen Wirksamkeiten der jeweiligen Impfungen. Unser Immunsystem hält nicht nur ein paar Monate vor. Da kann auch Corona nicht dran rütteln.
Was Corona kann, is mutieren.
Da braucht es dann (geldintensivere) Nachentwicklung von Impfstoffherstellerseite.
Ich lass mir doch nicht die gleiche Sache ein drittes mal nach so kurzer Zeit drücken.
Die Impfungen helfen auf der zellulären Seite offenbar ganz gut. Mindern die Schwere.
Antkörpertiter ist ein Test der humoralen Seite. Sehr vereinfacht geschrieben.
Infektion an sich verhindern die Impfungen nicht so gut. Da wurde halt am Anfang ein bisschen geflunkert, war aber abzusehen.
Ist doch alles fein.
Ich will mich ja anstecken und mein Immunsystem auf Höhe halten.
Erklärt es euch, so oft ihr möchtet :
Das Gütigtier
So richtig viel weißte scheinbar auch nicht.
Die Masernimpfung ist ein Bsp. für attenuierte Lebendimpfstoffe und tut dem Immunsystem offenbar gut.
Bestimmte Totimpfstoffe hingegen tragen diesen Namen in doppeltem Sinne nicht zu unrecht.
Lohnt sich, sich zu dem Thema mal die Forschungen um - wie hies er doch gleich - anzusehen.
Die Adjuvantien hatten in den alten Impfdisskussionen nicht immer zu unrecht einen schlechten Ruf. Mensch denke nur an die Quechsilberdiskussion. Usw. usf.
Mit schauen kommt man nicht weit. Mit Lesen von Fachbüchern und Studien schon. Aber man kann einfach auch schauen, was die meisten machen. So wichtig ist das Thema für uns als Indivudum nämlich m.E. nicht mehr.
Boostern schadet wahrscheinlich nicht.
Nützen tut es vermutlich jetzt schon auch nicht viel.
Aber es könnte sich da ja auch eine Besonderheit von mRNA Impfungen abzeichnen.
Bleibt verhalten neugierig wg. Israel und so :
Das Gürteltier
Das hat nichts mit oberen und unteren Atemwegen zu tun sondern nur ob man eine Infektion hat oder nicht. Kontakt mit dem Virus heißt ja dass es schon die ein oder andere Zelle gibt die infiziert wird, die vermehrten Viren werden aber sofort durch die Antikörper neutralisiert, wenn es überhaupt ein Virus schafft eine Zelle zu infizieren. Dabei spricht man dann aber nicht von einer Infektion, das geschieht erst dann wenn das Virus sich unkontrolliert vermehrt und die Entzündungskaskade anläuft, die dann noch mehr Antikörper produziert.
Bei SARS-CoV-2 ist es so dass diese Entzündungskaskade zu einer Autoimmunreaktion führt die sich gegen die kleinen Gefäße überall im Körper richtet. In der Lunge macht das dann akut die schweren Lungenentzündungen, im Gehirn u.a. den Geschmacksverlust etc. Im weiteren Verlauf kann diese Immunreaktion dann für die Long-Covid-Symptome sorgen (im Gehirn die Erschöpfungen, Depressionen, anhaltende Geschmacksverluste etc.) am Herzen u.a. für das anhaltende Risiko für Herzinfarkte und Herzmuskelentzündungen, an den Gefäßen das Risiko für Thrombosen und Embolien etc.
Weiterhin können anscheinend bei einer Infektionen Teile des Virus in die DNA des Menschen eingebaut werden, wodurch anhaltend Virusbestandteile durch die menschliche Zelle produziert werden, die dann wiederum von dem Immunsystem erkannt werden und dann die Autoimmunreaktion aufrecht erhalten.
Ein adäquater Antikörpertiter schützt also davor dass es zu einer Infektion kommt und genau aus diesem Grund sind die Boosterimpfungen ja so wichtig.
Selbst wenn man als Geimpfter einen Durchbruch hat ist das Immunsystem besser trainiert und beendet die Infektion sehr viel schneller und effizienter.
Wie es mit Langzeitfolgen i.S. von Long-COVID und den anderen Risiken bei Impfdurchbrüchen aussieht kann man aktuell nicht sage, da dazu einfach noch nicht genug Daten vorliegen. Es ist jedoch zu erwarten dass diese Folgen dtl. geringer ausfallen werden. Muss sich aber halt noch zeigen.
Kannst ja mal eine Einordung nach ICD-10 vornehmen bei jemandem, der etwas bis zum Gehtnichtmehr und mit penetranter Konstanz verteufelt (anders kann man´s nicht sagen) und dann genau das mit sich machen lässt. Nach meiner Logik hält man da wenigstens die Klappe.
In der übergroßen Mehrheit der Impfungen gegen die diversen Krankheiten wird´s wohl eine gute Idee sein. Im Fall von Corona auf jeden Fall.
Bei einigen Ausprägungen schon. Bei dem Risiko für Herzinfarkten, Schlaganfällen, Herzmuskelentzündungen, Thrombosen und Embolien scheint es eine Korrelation mit der Schwere zu geben.
Bei den “klassischen” Long Covid Symptomen scheint die Schwere der Infektion in einigen Studien egal zu sein.
mein reden ;)
Aktuell eins, das heisst " Impfbegleitung Zimpel". ein spagyrisches Heilmittel mit ausleitender Wirkung.
weil ich in zivilisierten Umständen lebe, durch diese belastet werde und somit nicht alles der Natur überlassen kann.Zitat:
Falls ja warum, wo du doch auf die jahrmillionen alte Technologie setzt?
ich habe nichts gegen Kultur. nur etwas gegen hochgehypte Schnellschüsse.
.Zitat:
Btw. und falls es dir nicht aufgefallen ist: eine Impfung ist nicht plötzlich ein neues Tool deines Körpers, sondern ein Training deines Immunsystem, welches ja "eine über Millionen Jahre entwickelte und verfeinerte Technologie" ist
wenn diese Impfung über die Atemwege gegeben werden könnte, oder als Schluckimpfung, wäre es schon ein Fortschritt. da dann all diese Systeme auch ihre Arbeit tun könnten.
sie grösstenteils zu umgehen, ist nicht schlau, wenn man unter dem Strich eine Stärkung des Organismus wünscht.
nöö ist es nicht. Gewichte heben tun Menschen seit immer. und jetzt halt in dieser speziellen Form. da wird mir auch nichts gespritzt, was dann im Körper tut, was imner es tun will.Zitat:
Mit der Einstellung dürftest du übrigens echt kein Kieser-Training machen, weil das ja bloß eine "experimentelle, hastig zusammengeklopfte neuartige [...] Methode, die mit tausend Unsicherheiten behaftet ist" ist.
Mumps war cool, da gabs Eis mitten im Winter. Windpocken hatte ich wohl auch mal. am meisten gelitten hat wohl neine Mutter, die mich jeweils pflegte.Zitat:
Aiaiai...und zieh dir mal ein Paar Kinderkrankheiten und und informier dich darüber, was die so für Folgen haben können, bevor von "keine Vorteile festgestellt" erzählst.
bei der Impfung ist mir eben was passiert.Zitat:
Und es ist schon echt seltsam, dass dein "Mir ist noch nie was passiert" als Beweis für deine SV-Fähigkeiten taugt, aber nicht für die Wirksamkeit von Impfungen.
@kanken: Danke!
@Gürteltier: das meinte ich: eine extrem niedrige Schadenswahrscheinlichkeit (Impfung) gegen irgendein nicht wirklich quantifizierbares Risiko (Long Covid). Da nehme ich die - im übertragenen Sinn - sichere Auszahlung. #Risikoaversion
Ursport?
https://youtu.be/D-Bm2p-MdM0?t=165
Thema hier: Boosterimpfung!
Das ist letztlich auch der einzig auf Dauer gangbare Weg. So wurde es auch z.B. von Herrn Drosten von Anfang an gesagt.
Mal abseits von politischen Realitäten wäre es vllt. geschickt gewesen, die gesamte Bevölkerung innerhalb eines kurzen Zeitraumes im Herbst zu impfen und das Virus "laufen zu lassen", so dass die Immunsysteme möglichst vieler Menschen unter dem Schirm der Impfung eigene Erfahrungen mit dem Virus machen können. (Ist vllt. auch ne saublöde Idee. :) )
Ich bin mehr der DSM Typ. Und immerhin hat die/der schwatzhafte user(in) ja Sachargumente für die Meinung geliefert. Mit denen mensch meinen einfach gezeichneten Entwurf von "die Impfung scheint mir das Immunsystem ausreichend anzukurbeln" zumindest in Frage stellen könnte. Also, wenn wir hier (noch) mehr gemeinsam nachdenken, statt andere Meinungen zu nutzen, um unsere eigene kognitive Dissonanz niederzuhalten.
Mit der übergroßen Mehrheit bin ich mir nicht so sicher. Aber impfen an sich ist ein gutes Konzept.Zitat:
In der übergroßen Mehrheit der Impfungen gegen die diversen Krankheiten wird´s wohl eine gute Idee sein. Im Fall von Corona auf jeden Fall.
Nur kein einfaches. Wie wir an corona merken (könnten), weil da viel mehr und länger als üblicherweise hingeguckt wird.
Und jepp, bei Corona sind wir uns einig - gute Sache, die Impfung.