Ich dachte da eher an so was ähnliches wie Schöffen, Fachmann/frau muss auch dabei sein, klaro, aber nicht eingebunden in Polizeistrukturen, eben unabhängig..
Und nein, Staatsanwälte können und wollen das nicht ausfüllen..
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Stimmt..
Andererseits doch, weil ich den Eindruck habe, das der Beamte an der MP5 in Panik geschossen hat..
Auch nicht wirklich verwunderlich, wenn der Angreifer schon auf 3m rangekommen ist..
Ich weiss es aber natürlich auch nicht, waren nur so Gedanken, wenn ich versuche mich in diese Situation zu versetzen...
@Kensei vielleicht kannst Du da ja mal ermitteln. Bist doch Schöffe :biglaugh:
Ja, sollte ich vielleicht ;)
Gang und gäbe, dass das in solchen Fällen die zuständige Staatsanwaltschaft an sich zieht.
https://www.merkur.de/welt/polizeisc...-91718500.htmlZitat:
...Geleitet würden die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft, betonte Reul. Dabei werde der Beamte, der geschossen hat, als Verdächtiger behandelt - genau wie jeder andere Bürger in einem solchen Fall. „Wir sollten aufpassen, dass wir da nicht so eine Misstrauensstimmung kriegen, als ob man denen nicht trauen kann.“...
Anderes Beispiel:
https://www.op-online.de/region/fran...rt-838311.html
Ich frage mich immer, warum die die meinen am lautesten Kritik üben zu müssen, die banalsten Dinge nicht wissen?Zitat:
...Tödliche Polizeischüsse: Staatsanwaltschaft ermittelt.
...Der Mann, der die Beamten mit einem Schälmesser angegriffen haben soll, wurde viermal getroffen. Die Staatsanwaltschaft nahm damals ebenfalls Ermittlungen wegen vorsätzlicher Tötung auf...
Wie kommst du auf Panik?
Auch deine Einschätzung des Schussbildes passt ja schon nicht.
Das niemand cool ist, wenn eine Schusswaffe im Spiel ist, sollte klar sein, aber bei den Meisten ist ein Tunnelblick eher vorherschend.
Es ist auch auf der guten Seite der Waffe ein dummes Gefühl, vor allem in der Nachbetrachtung.
Die Staatsanwaltschaft ist Teil einer Ermitlungsbehörde und eine unabhängige Stelle, sollte in meinen Augen eben nicht aus Polizei und/oder Staatsanwaltschaft bestehen..
Comprende..?
Du schiebst, Staatsanwälte könnten und wollte das nicht machen. Meine Frage wäre, warum das so sein sollte. Eine Staatsanwaltschaft ist so ziemlich die unabhängigste Ermittlungsbehörde die es in unserem Land gibt.
Beschäftige dich mal
a) mit dem Legalitätsprinzip
b) mit den Folgen einer Strafvereitelung im Amt für Ermittlungsbeamte
und
c) mit der rechtlichen Stellung von Staatsanwälten und Richtern im öffentlichen Dienst.
Wen willst du denn da sonst ermitteln lassen? Irgendeine Anwaltskanzlei oder ein Detektivbüro?
Yo Kensei, ich hab keine Ahnung, ob du mich nicht verstehen willst, oder kannst..
Ich plädiere für eine unabhängige Stelle, die die Polizei und Staatsanwaltschaft kontrolliert, vermittelt/ermittelt und aufklärt, etc, pp.
Damit fällt die Staatsanwaltschaft schon mal raus, egal wie unabhängig sie ist, im Moment kontrollieren sich STA und Polizei selbst, was für mich zu einem Widerspruch führt.
Wie diese Stelle dann wirklich auszusehen hat, kann man drüber diskutieren, aber Staatsanwaltschaft ist raus und Polizei auch, wegen Unabhängigkeit, verstehste...?
Nenn es NGO, oder Ombudsstelle, oder wie du willst...
Wie hier auch schon gesagt wurde, andere Länder haben das schon lange... ;)
https://www.bundestag.de/dokumente/t...ngesetz-628920
CDU/CSU: Polizei braucht Unterstützung
Klar gegen einen Polizeibeauftragten sind Union und AfD. So dankte Josef Oster für die Unionsfraktion ausdrücklich allen Polizeibeamten und bemängelte, dass dieser Dank im Antrag der Grünen komplett fehle. Dieser sei Ausdruck eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber Polizei und Staat. Es gebe aktuell in Deutschland kein akutes Problem mit polizeilichem Fehlverhalten, wohl aber mit Angriffen auf Polizisten.
Es sei daher nötig, sich an die Seite der Polizei zu stellen und ihr personell, materiell und moralisch den Rücken zu stärken. Für den geforderten Beauftragten gebe es keinerlei Notwendigkeit.
https://www.bundestag.de/resource/bl...2-pdf-data.pdf
Die Staatsanwaltschaft untersteht dem Justizministerium. Warum sollte irgendein Hinz und Kunz unsere Staatsanwälte kontrollieren und was qualifiziert den dazu?
Und die Hauptfrage, wer kontrolliert denn deine "unabhängige Stelle" eigentlich?
Die Staatsanwaltschaft kontrolliert sich selbst? Oder meinst du Polizeibehörden kontrollieren die? Aha.
Nö, versteh' ich nicht. Erklär mal. Inwiefern sind Staatsanwälte denn nicht unabhängig in ihren Ermittlungen? Was haben die mit irgendwelchen Polizisten auf irgendeinem Revier XY zu tun? Und warum sollten die ihre gesamte Karriere gefährden indem sie irgendwas unterschlagen? Stichwort: Strafvereitelung im Amt? Klingt bei dir wie so'n Kavaliersdelikt.
Wie sieht das in anderen Ländern aus und wer kontrolliert diese Stellen?
Ach, die sind doch nicht unabhängig! ;)
Ich lass mal andere für mich sprechen...
Da ist auch der Vergleich Deutschland zu Europa drin..
https://www.institut-fuer-menschenre...rdestellen.pdf
Und ein Interview mit einem Dänen.. https://www.spiegel.de/panorama/just...f-11d23a170b33
"Raasted: Der Einführung unserer Behörde 2012 gingen fast zehn Jahre Diskussion voraus. Früher entschied zwar auch ein Staatsanwalt über eine Anklage, doch er musste sich dabei auf Ermittlungen der Polizei gegen die eigenen Kollegen verlassen. Das führte zu enormer Kritik. Und so wurde unsere Beschwerdestelle in ihrer jetzigen Form einstimmig vom Parlament eingesetzt."
Erkennst du die Problematik Kensei..?
Ich bin aber auch wieder raus, wir kommen eh auf keinen gemeinsamen Nenner..
Muss ja auch nicht...
Fass das doch mal zusammen mit deinen Worten.
Wenn es das selbe Ding ist, was schon mehrfach aufkam, in verschiedenen Threads, dann wird es von einer Seite bejubelt, aber genauso von vielen anderen Seiten zerrissen, weil es nur aus einer Sicht geschrieben ist, was "immer" nur davon ausgeht, das eh alle unter einer Decke stecken und sich gegenseitig decken.
Gegen Kollegen zu ermitteln ist nicht angenehm, aber es wird genauso gemacht. Teilweise werden in gewissen Deliktsbereichen nicht nur andere Dienststellen, sondern auch andere Behörden, die nem anderen Ministerium unterstehen damit beauftragt zu ermitteln. Ermitteln ist nun mal eine staatliche, unabhängige Aufgabe.
Vor allem, mit welchen Rechten und Befugnissen soll denn eine neutrale, andere Ermittlungsstelle ausgestattet sein?
Kann ja nur mit den Rechten, Befugnissen und Pflichten einer Staatsanwaltschaft und dereen Ermittlungspersonen. Oder irre ich mich da? Darfst mich gerne korriegieren.
Zum anderen sind wir sehr OT.
Zitat daraus:
Vielleicht ist so eine unabhägigere(?) Untersuchungsstelle weniger nötig als manche glauben machen wollen.Zitat:
...Ich kann mich in den vergangenen Jahren nur an eine Handvoll Fälle erinnern, in denen Polizisten wegen ungerechtfertigter Gewaltexzesse verurteilt wurden....
Naja, es ist halt schade, dass bei dir immer irgendwelche Behauptungen kommen und wenn man konkrete Belege fordert um die Diskussion mal ordentlich voran zu bringen, wirst du pampig oder bist raus.
Ich hatte nach Beweisen und Erklärungen dafür gefragt, warum Staatsanwälte und Polizisten irgendwo verbandelt sein sollten, dass da nicht unabhängig ermittelt würde. Dazu, wenn Staatsanwälte generell befangen sein sollten, warum sollten dann Richter unabhängig sein? Dann dürfte man nach deiner Denke also Fälle von Polizeigewalt auch nicht vor ordentliche Gerichte bringen, weil, da könnte ja auch nur gemauschelt werden.
Außerdem solltest du mal deine Quellen richtig lesen. Was steht in dem Artikel über die Stelle in Dänemark:
Also ein ehemaliger Polizist, der seine Ermittlungsergebnisse an die Staatsanwaltschaft übergibt, die dann das letzte Wort hat ob es zur Anklage kommt oder nicht. Genau das was du nicht willst.Zitat:
...SPIEGEL: Sie waren früher selbst leitender Polizist. Wie fühlt es sich an, nun gegen die ehemaligen Kollegen zu ermitteln?
Raasted: Das ist schon speziell. Doch ich pflege meine Unabhängigkeit und unterhalte keine privaten Kontakte zu Polizisten mehr. Wenn ich heute einen Polizeichef anrufe, dann weil ich fachlich etwas von ihm wissen will. Zum Abschied vor gut acht Jahren sagte ich den früheren Kollegen, dass ich sie nicht mehr besonders begrüßen würde.
SPIEGEL: Was zeichnet Ihre Arbeit aus?
Raasted: Unabhängigkeit ist unsere DNA. Wir gehen kleineren Beschwerden von Bürgern, zu denen wir direkt eine Kritik aussprechen können, genauso nach wie Straftaten. Wenn es um strafbares Verhalten geht, übergeben wir unsere Ermittlungsergebnisse an den Staatsanwalt...
Seh' ich jetzt überhaupt keinen Mehrwert drin, außer die Gemüter der ewigen Kritiker zu beruhigen.
Hier zwei Studien zum Taser:
https://text.npr.org/729922975
Despite Widespread Use, Police Rate Tasers As Less Effective Than Believed
By Curtis Gilbert
Thursday, June 27, 2019 • 1:57 PM EDT
Tasers are carried by some 400,000 American patrol officers, according to Axon, the company with a monopoly on producing them in the U.S. Though the electrical weapons are widely used, police in major cities rate them as less effective, APM Reports found in its yearlong investigation. In more than 250 cases over three years, a Taser failed to subdue someone who was then shot and killed by police.
Here are five key takeaways:
1. Police rate Tasers as less effective than their manufacturer has claimed
Over the years, Axon has made some eye-popping claims about the effectiveness of its weapons.
They had more "stopping power" than a .38 Special or a .357 Magnum.
Tasers had an "instant incapacitation rate" of 86%, which grew to a "field success rate" of 94% and then 97%.
The company claimed that in demonstrations and testing, Taser effectiveness reached 99% and even 100%.
In more recent years, Axon hasn't used such precise effectiveness rates in its marketing. But as recently as 2015, CEO Rick Smith said Tasers were "80 to 95% effective in the field."
But when APM Reports analyzed databases from some of the largest police departments in the country, it found that officers reported a much lower range of effectiveness rates.
Every police department has its own way of tracking and defining effectiveness. But no matter what methodology they used, none of the departments had the kind of success rates Axon has claimed.
Axon says the varying methodologies make these databases "unreliable." It also says the use-of-force data do not capture the full utility of Tasers, because most cities don't track the cases where an officer gains compliance by merely threatening to use the weapon. However, two of the cities — Fort Worth, Texas, and Seattle — do track Taser "displays." Including these cases did not substantially change the effectiveness rate.
Tasers are "the most studied less-lethal tool on an officer's belt," Axon spokesman Steve Tuttle said in a written statement. "These studies, along with nearly 4 million field deployments over 25 years, establish they are the most safe and effective less-lethal use of force tool available to law enforcement."
2. Cops in three major cities report their current Tasers aren't as effective as previous models
Police departments in New York, Los Angeles and Houston each switched from older models to newer ones in recent years. Those newer models, called the X2 and the X26P, were designed to be safer for suspects, because they put out less electrical charge than the older X26.
While each city tracks effectiveness differently and had a different baseline rate, the decline was similar — 6 to 7 percentage points. Given the size of the datasets, each encompassing 4,000-5,000 records, the drop in effectiveness was statistically significant.
APM Reports also conducted a more sophisticated analysis of the data, which allowed us to control for other factors such as the rank of the officer, how the Taser was used and how many times it was used. Even controlling for these other factors, the newer Taser models had lower odds of being rated effective by the officers who used them. More on the methodology here.
Axon says its testing shows the newer Tasers work just as well as their predecessors, and it questions the reliability of the police departments' data.
3. When Tasers fail to subdue suspects, police sometimes end up shooting them
APM Reports found more than 250 cases across the country where police shot and killed people after a Taser proved ineffective — over just a three-year period. These incidents accounted for about 1 in 12 fatal shootings by U.S. police between 2015 and 2017.
APM Reports found the cases by first reviewing news accounts of each fatal police shooting documented by The Washington Post during those years. For each fatal shooting case where a Taser was reportedly used, we filed public records requests to determine how the incident unfolded, how the Taser was used and what happened after it proved ineffective.
While these records were not always available owing to pending investigations and varying public access laws, we found that in more than 100 of the cases, people became more aggressive after police fired Tasers, suggesting the devices may have made a bad situation worse.
There are numerous reasons a Taser can fail to subdue someone. One or both of the electrified darts could miss, be pulled out or get snagged in clothing. The devices also have a less dramatic effect on the human body when fired at close range.
Axon says the Tasers aren't necessarily to blame in these incidents, and the company notes that officer training could be a factor.
4. Cops often use Tasers in the ranges where they are not reliably effective
Tasers fire a pair of barbed darts attached to electrified wires. The darts spread apart as they fly. To reliably incapacitate someone, they need to hit at least 12 inches apart. When the darts strike closer together than that, they still hurt, but the electricity doesn't flow through enough muscle to reliably stop an attacker in his or her tracks.
Most of Axon's Taser models reached that 12-inch spread when the officer was at least 7 feet from the target.
And some newer models (the X3 and X2) didn't reach the optimal spread until officers were at least 9 feet away.
But data from police departments in New York and Fort Worth show that police use Tasers at closer ranges about three-fourths of the time.
Full Study here:
https://www.apmreports.org/episode/2...en-tasers-fail
UK Police Conduct Study:
https://www.policeconduct.gov.uk/sit...eview_2021.pdf
Wohl doch nicht so effektiv die Schocker.
Faustfeuerwaffen - die sogenannte ,,Stopping Power" ist ja nun auch nicht so verlässlich.
Tja, ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum du gegen einen so demokratischen Prozess/Vorschlag so vehement anschreibst..?
Was soll denn bitte an einer unabhängigen Stelle so verwerflich sein, dass du hier so gegenargumentierst und dich verbal mit Händen und Füssen wehrst nur um Recht zu behalten.?
Warum? Was ist denn in deiner Sicht daran verwerflich.?
Eigentlich sollte sowas in einer Demokratie selbstverständlich sein..
Oder unterstellst du mir einen generellen Hass auf die Obrigkeit.?
Ich versteh es echt nicht, wo ist das Problem an einer unabhängigen Stelle, die die Polizei kontrolliert?
Und bestimmt kommt gleich wieder ein Clown, der mir vorwirft, das ich doch nichts mehr schreiben wollte.. :o
Woher weißt du, dass es zu Stress führt?
Wenn Polizist vom PP A gegen jemandem vom PP B ermittelt, wird er diese Person nicht kennen, also Ermittlungen gegen fremde Personen.
Und du hast auch noch nicht erläutert, mit welchen Rechten und Pflichten du diese Ermittlungsbehörde (was eine Polizei nun auch mal ist) ausstatten willst und an wen diese dann das Ergebnis weitertragen, weil eine Staatsanwaltschaft hast du ja ausgeschlossen, obwohl dies in deinem verlinkten Artikel so drin steht.
Sinngemäß ist es eine Polizeibehörde, die nur gegen Polizeibeamte ermittelt, also die Interne.
:rotfltota
vor ein paar tagen wurde im tv ein dozent von einer polizei-hochschule (oder so was ähnliches, könnte sich auch anders nennen) aus Hamburg zu der sache interviewt. der meinte, er fände es suboptimal, dass die polizei in recklinghausen die untersuchung führen würde, weil zu nah (viele überschneidungen und persönliche bekanntschaften, da "direkt um die ecke"). er schlug vor, dass sowas doch am besten prinzipiell zb. übers BKA laufen sollte.
also schon polzei kontrolliert polizei, aber halt mit maximaler distanz.
"Genauso wie deine Ansicht, das ein Polizist niemals neutral gegen einen anderen Polizisten ermitteln würde."
Wie zur Hölle kommst du zu so einer Aussage, wann hab ich das wo gesagt..?
Hergott nochmal..
Genauso sowas: "Du stellst alle unter Generalverdacht, dass sie sich gegenseitig decken würden bei den Ermittlungen."
Oder das: "Ich persönlcih nur ein Misstrauen in alle Staatsdiener."
Wie kommst du zu solchen Aussagen, die finden doch nur in deinem Kopf statt..
Hab ich so nie gesagt, was solll dieses reininterpretieren, so denk ich garnicht, naja, genau deshalb eine unabhängige Stelle.
Bin jetzt echt raus, ist mir echt zu doof mit dir Und Kensei, was ihr euch in eurem Kopp zusammenspinnt geht echt auf keine Kuhhaut.
Nix von dem habe ich gedacht geschweige denn gesagt!
*kopfschüttel*
Unfassbar..
:mad:
Radio: Achtung ein Gesisterfagrer auf der A1.
Geisterfahrer: Einer, HUNDERTE!!!
Du schreist nur nach ner "Stelle". Warum braucht es denn deiner Meinng nach diese "Stelle"? Weil die Ermittlungen nicht neutral laufen würden. Deine Quellen kannst du dir aus deinen eigenen Aussagen selbst raussuchen. Was diese "Stelle" können, dürfen und machen soll, wird nicht beantwortet. Wie es nach deren Ermittlungen weitergehen soll, wird nicht beantwortrt, teilweise wird die Staatsanwaltschaft da ja auch mit reingezogen von dir, dass sie nicht neutral sei. Weil wenn die Polizei neiutral in deiner Sicht wäre, genauso wie die Staatsanwaltschft, wofür braucht man dann eine weitere neutrale "Stelle"? Aber du definierst diese "Stelle" in keinster Art und Weise.
Demokratisch wäre es, unsere Institutionen zu stützen und bei denen nicht pauschal irgendwelche Verschwörungen zu wittern. Sowas kenne ich eigentlich nur aus dem rechten und linken Lager.
Man muss die Obrigkeit nicht "hassen", es kann einer Demokratie genauso Schaden zufügen, wenn man konstant ihre Institutionen schlechtredet und diffamiert, und so versucht das Vertrauen in selbige zu untergraben.
Dazu ist mir der Mehrwert immer noch nicht klar. Wir haben Staatsanwaltschaften die unabhängig ermitteln. Oder entsprechend geschulte Beamte in Oberbehörden, bei LKA, BKA oder sonstwo, die mit den Cops in Hintertupfingen überhauptnichts am Hut haben. Warum soll ich einen ganzen Berufsstand diffamieren, indem ich denen irgendeine sinnlose Institution vorsetze, nur um den Volkszorn zu beschwichtigen? Zumal nach deinem verlinkten Vorschlag da dann immernoch ehemalige Polizisten drinne sitzen, die mit Staatsanwälten zusammenarbeiten. Wie geil. Und ein Haufen Kohle zusätzlich kostet das natürlich auch noch, weil, man hat ja massiv Dopplungen.
Achja, begründet oder bewiesen, warum weshalb wieso, hast du bist jetzt immer noch nichts. Alles nur Bauchgefühl wie's scheint. Warum nun eigentlich Staatsanwälte und Polizisten mauscheln, Richter aber dann wieder neutral sein sollen, bleibt unbeantwortet. Die meisten Justizbeamten dürften untereinander einen besseren Draht haben als zu Polizei oder zum Innenministerium.
Wer ist denn "das Volk"? Du?
Und welche Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Mittel hat "das Volk", um Ermittlungen und Gerichtsverfahren sinnvoll begleiten und bewerten zu können?
Oder setzen wir dann da auch geschulte Juristen und Ermittler rein, nur das wir die nicht mehr Richter und Staatsanwalt nennen?
Redundanz hoch zehn und im übrigen typischer Populismus. Für das Bauchgefühl der Massen irgendwelche blödsinnigen Einrichtungen fordern.