Warum lügst Du?
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Ja oder Nein? Ein F1 Fahrzeug fährt auch in einer Lagerhalle, auch wenn es kein Gabelstabler ist. Ich habe nie behauptet, das WT nur in einer echten SV-Situation funktioniert. Ich habe oft genug auch darüber berichtet, wo WT durchaus erfolgreich funktioniert hat. WT ist aber kein Wettkampfsystem.
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Welche Formen der körperlichen Auseinandersetzung neben Wettkampf und SV gibt es denn da noch? (Ok die Jungs die sich freiwillig in der dritten Halbzeit gegenseitig auf die Omme hauen und Polizei und Co. lassen wir da jetzt mal außen vor.)
Im reglementierten VK-WK werden dem WTler seine wirkungsvollsten Waffen genommen, gibt da ja auch entsprechende Ausführungen warum WT nicht an Wettkämpfen teilnimmt. Hast Du hier ja auch mehrfach in unterschiedlicher Form ausgeführt.
In verschiedenen Strängen in denen es um das Thema "Sparring" ging hast Du versucht darzustellen warum (klassisches) Sparring nicht für WT geeignet ist und warum es daher auch keinen Sinn macht als WTler (klassisches) Sparring ggf. auch gegen Stilfremde zu praktizieren.
Sinngemäß war auch hier Deine Argumentation, dass es ja keine echte SV-Situation sein und man ja daher den Gegner auch nicht wirklich verletzen wolle und deshalb verzichte man auf (klassisches)Sparring bzw. wäre da ja wieder zu limitiert, das System wäre eben nur dann funktional wenn einem einer wirklich eins auf die Mütze geben wollte, aber eben nicht wenn einer nur so tut als ob.
Wann wenn also nicht in einer echten SV-Situation kann man denn dann WT sonst in einer körperlichen Auseinandersetzung funktional anwenden ohne das es systemlimitierende Faktoren gibt?
Gut wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass es einen vollkommen regellosen VK-WK geben würde (also nicht so wie dieser Kinderkram von der UFC) - dann hätten wir ja - zumindest in der Theorie - eine weitere Möglichkeit gefunden WT funktional einzusetzen. Wenn da nicht dann noch das blöde Wu Wei wäre.
Ohne Wu Wei aber kein müheloses Siegen, insofern also selbst im regellosen VK-WK wieder ein Grund warum WT da nicht so klappen würde wie geplant.
Z.B. der freundschaftliche Vergleich zweier Stilvertreter im unreglementiertem Sparring. Oder das Überzeugen eines stilfremden "Gastes" im Training.
Ja, so ist es. Und wenn im Vergleich ein WT-ler sich auf Boxerregeln beschränkt, IST er nun mal um wichtige Körperwaffen beraubt. Daher kann WT in reglementierter Umgebung nur eingeschränkt funktionieren. Warum das von einigen Leuten nicht begriffen wird, entzieht sich meiner Vorstellung von Intelligenz.Zitat:
Im reglementierten VK-WK werden dem WTler seine wirkungsvollsten Waffen genommen, gibt da ja auch entsprechende Ausführungen warum WT nicht an Wettkämpfen teilnimmt. Hast Du hier ja auch mehrfach in unterschiedlicher Form ausgeführt.
Weil "klassisches Sparring" eine Vorbereigungsdisziplin für den Wettkampf ist, in dem der Kämpfer SEINEN Kampfstil unter verschärften Bedingungen trainiert. Ebenso habe ich aber auch immer geschrieben, dass es im WT sehr wohl Sparring gibt.Zitat:
In verschiedenen Strängen in denen es um das Thema "Sparring" ging hast Du versucht darzustellen warum (klassisches) Sparring nicht für WT geeignet ist und warum es daher auch keinen Sinn macht als WTler (klassisches) Sparring ggf. auch gegen Stilfremde zu praktizieren.
Das ist so ja auch richtig. Daher kann Sparring, das die Ziele und Inhalte des WTs abbildet, nur so weit reichen, dass es für den Unterlegenen NICHT zu Verletzungen kommt. In einer realen SV-Situation muss man das anders sehen, um sich vor unmittelbar bestehenden und möglicherweise noch folgenden Angriffen zu schützen.Zitat:
Sinngemäß war auch hier Deine Argumentation, dass es ja keine echte SV-Situation sein und man ja daher den Gegner auch nicht wirklich verletzen wolle und deshalb verzichte man auf (klassisches)Sparring bzw. wäre da ja wieder zu limitiert, das System wäre eben nur dann funktional wenn einem einer wirklich eins auf die Mütze geben wollte, aber eben nicht wenn einer nur so tut als ob.
In seiner endgültigen Zielsetzung gar nicht, es sei denn, "Die Spieler" kommen sich darin überein, so weit zu gehen - was in D allerdings sittenwidrig ist. Ansonsten finden Vergleichskämpfe immer unter der Voraussetzung statt, dass man aufhört, sich zu bewegen, wenn die Überlegenheit deutlich geworden ist. Das ist i.a.R. schon nach wenigen Sekunden klar. In einer SV-Situation aber nicht. Da muss der Angreifer selbst "aufhören".Zitat:
Wann wenn also nicht in einer echten SV-Situation kann man denn dann WT sonst in einer körperlichen Auseinandersetzung funktional anwenden ohne das es systemlimitierende Faktoren gibt?