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Bücherwurm
Hinter Covid-19 stehen Massentierhaltung und Raubbau, also der Neoliberalismus,
Massentierhaltung und Raubbau sind ein Alleinstellungsmerkmal des Neoliberalismus?
Und letztlich hatte auch die Entstehung und Verbreitung der für die Menschen tödlichen Krankheitserreger gesellschaftliche Ursachen. Denn erst als der Mensch sesshaft wurde, Tiere zu zähmen und eng mit diesen zusammenzuleben begann, konnten Krankheiten von Viren, Bakterien und Parasiten im größeren Umfang von einer Spezies auf die andere übertragen werden. Der Fachausdruck dafür lautet „Zoonose“. Je größer der überregionale Austausch wurde, desto mehr Chancen bekamen die lokal ausbrechenden Epidemien, sich weitflächig zu verbreiten. Der Untergang mancher frühen Stadt in Mesopotamien wird mit Seuchen zu tun gehabt haben. Besser überliefert ist die Entvölkerung ganzer Landstriche im Mittelalter.
Hat "Neo" nicht was mit "neu" zu tun?
Oder wurde der Neoliberalismus nach Meinung des Autors Thomas Wagner im Neolithikum begründet?
Aber vielleicht sollten manche "Kritiker" mal drüber nachdenken, warum die gleichen Erreger für die Europäer, die mit denen über Jahrhunderte zusammenlebten, relativ harmlos waren aber für die "Ureinwohner" von Amerika eine gesellschaftliche Katastrophe, wenn die unkritisch "Experten" glauben, die das neue Virus SARS-CoV2 mit den humanen Coronavieren, mit denen wir schon seit Jahrhunderten zusammenleben, in einen Topf werfen.
Zudem entstehen im Umfeld der heutigen Massentierhaltung ständig neue Erreger, zu denen die Schweinegrippe, SARS, MERS und Covid-19 zu zählen sind.
Dass die Schweingrippe von Schweinen kommt und die Vogelgrippe von Vögeln ist ja jetzt keine große Neuigkeit.
Allerdings wusste ich nicht, dass Kamele im neoliberalen Arabien oder Fledermäuse/Schuppentiere im neoliberalen China in Massentierhaltung gehalten wurden.
Welche wirtschaftlichen Einbußen werden nun in dieser Buchbesprechung angesprochen?
Die Einbußen der Händler auf den wet markets?