Welche Uni?
Tätigkeit?
Umfang/Dauer?
Qualifikation?
Druckbare Version
20h die Woche über drei Jahre.
Beratung von Menschen mit psychischen Problemen wie z.B. Depressionen.
Qualifikationen: diverse Fortbildungen im Bereich Beratung, Diagnostik...
Uni werde ich dir hier nicht schreiben.
Wer kam eigentlich hier nochmal auf die Idee mit der Reise? Ich glaube das brauche ich wirklich. Oder war das im anderen thread. Irgendeiner sagte mir ich brauch das mal. Ich glaube derjenige hat Recht.
Am besten ist wirklich mal ganz woanders bei 0 anzufangen.
Ich finde auch das steht Dir zu! Immerhin geht dieser Thread schon fast ein Vierteljahr und Du hast Dir wirklich alle Mühe gegeben!
Wo man auch hingeht, die Probleme kommen mit.
Hier (Link) geht die Reise los :D
Quartier Lecourbe
1, rue d'Ostende
67 000 STRASBOURG
Tel : (33) 03 88 61 53 33
@Alex:
Ich hatte an Hafis diesen sarkastischen Beitrag bezüglich fragwürdiger Meinungen über psychische Erkrankungen gerichtet:
worauf ich von Dir diese Antworten bekam:
Ich wundere mich, dass Du erst als Quelle des "Wissens" über das "Arschhochkriegen" als Universallösung bei psychischen Erkrankengen aka "attestierte Motivationslosigkeit" einen einzelnen Fall im eigenen familiären Umfeld angibst und erst auf Nachfrage die Erfahrung mit vielen weiteren Fällen, die bei einem dreijährigen Halbtagsjob als studentische Hilfskraft in einem Beratungszentrum erworben wurde, anführst.
Ich gehe mal als Arbeitshypothese davon aus, dass die Angaben stimmen.
Nun wissen wir Kampfkünstler natürlich, wie das ist, mit den Formulierungen von Tätigkeitsbeschreibungen in Lebensläufen.
Wenn da einer einen Polizisten oder einen Schreibstubenhengst der BW in seiner Taiji-Gruppe hat, umschreibt der sich eventuell als Nahkampfausbilder von Sicherheitskräften und Militärangehörigen.
Sporadische Besuche von Massenseminaren werden durchaus mal als Lehrer-Schüler-Beziehung dargestellt.
Auch eine Fleischereifachverkäuferin berät mitunter Menschen mit psychischen Problemen, wie z.B. Depressionen.
Nur wahrscheinlich nicht in Bezug auf eine psychische Erkrankung, sondern in Hinblick auf die richtige Wurstwahl.
Eine studentische Hilfskraft an dem Empfang in einem Beratungszentrum wird eventuell Leute mit "psychischen Problemen" beim Auffinden der Räumlichkeiten von ausgebildeten Therapeuten oder der Toilette beraten und braucht dazu möglicherweise auch "diagnostische Fähigkeiten", um z.B. zu erkennen, ob nach der Damen- oder Herrentoilette gefragt wird.
Natürlich kann eine nicht approbierte studentische Hilfskraft gegebenenfalls auch als "psychologischer Berater" tätig werden.
Das umfasst dann "psychologische Tätigkeiten, die die Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben."
Die berufsmäßige Anwendung "mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene[r] Tätigkeit[en] zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist" sollte man approbierten Psychotherapeuten überlassen.
Da frage ich mich, wofür sich studentische Hilfskräfte von Beratungszentren auf Fortbildungen im Bereich Diagnose qualifizieren können.
Zur Kompetenz psychologische Berater gehört in meinen Augen auch das Wissen um die Grenzen ihrer Kompetenz.
Wenn man natürlich die Existenz von psychischen Krankheiten leugnet, kann man zur Auffassung gelangen, dass ein Berater kompetent sei, jegliche psychische Störung zu beurteilen und zu behandeln.
Allerdings ist mit einer derartigen Leugnung auch die Kompetenz zu Beratungstätigkeiten zweifelhaft, unabhängig von der Existenz schön gestalteter Urkunden, die die Teilnahme an irgendwelchen Fortbildungen bescheinigen.
Nun ja, zurück zur Argumentationslinie:
Ich gehe mal als weitere Arbeitshypothese davon aus, dass Pharao tatsächlich die Diagnose gestellt wurde, von der er hier berichtet und er aufgrund dieser Diagnose von einem Arzt auf unbestimmte Zeit arbeitsunfähig
geschrieben ist.
Dann war wohl der Arzt, dem die maßgeblichen Stellen die Kompetenz zu einer derartige Diagnose zubilligen, der Ansicht, dass es sich um eine psychische Erkrankung handelt, von der Hilfskräfte in Beratungszentren hoffentlich die Finger lassen.
Es bleibt also bei Stichprobengröße 1.
Gut gehen wir davon aus das ein "kompetenter" Arzt diese Diagnose gestellt hat. Auf keinem andren Sektor wird soviel in ´s Blaue gefeuert wie in der Psychatrie / Psychologie. Wir wissen halt einfach noch zu wenig über die korrekten Zusammenhänge.
Was mich aber dann wundert : Der unglaubliche Antrieb den unser Pharao hier entwickelt und besitzt. Soviel Zeug zu schreiben, es artet doch in Arbeit aus.
Noch besser, er will etwas hören ob es nun bedauerndes Mitleid ist sei dahingestellt.
D.h. Er hat einen äusseren Antrieb ( das etwas hören wollen ) und dann kann er sich offensichtlich in Bewegung setzen, nachdenken und höchst motiviert Texte verfassen.
Anders gesagt :
Pahrao läst sich offensichtlich motivieren und reagiert auch durch aus seiner Sicht zielführende Aktivität darauf. Es ist also ein permanenter Antrieb seid Monaten vorhanden, nachweisbar dank Forum.
Rückschluss : Er läst sich motivieren und er hat auch den entsprechenden Reaktionsdrang auch gegen Widerstände. ( Eingeseift wurde er genug.)
Das was eigentlich jeder Arbeitnehmer hat...Ich will meine Willen Geld zu besitzen und zu überleben durchsetzen also arbeite ich, trotz Widerstände.
Also ich komme nach den ganzen Threads von unserem Pahrao irgendwie zum Schluß : Motivieren läßt er sich und Antrieb hat er irgend wie auch bei den Dingen die ihm Spaß machen..
D.H. Er kann wenn er will.
Ich glaube es fehlt ihm einfach nur die Erkenntniss das Überleben und Geld zu diesem Zwecke verdienen auch Spaß machen muß.
Alternativ : Geldhahn zudrehen und das Kind schwimmen lassen, dann kommt die Freude über´s erste Brötchen aus eigener Tasche ganz fix. Motiviert ungemein. Die Kur hilft besonders bei Fauleritis.
An alle : Ich bin kein Psychater oder Psychoonkel, nur ein Mensch der Schlüsse zieht.
Von Ferndiagnosen im Forum halt ich gar nix.
Und bei der Beratung bzgl. schwerwiegenden diagnostizierten Problematiken überschreiten wir hier ganz klar unsere Kompetenzen und Möglichkeiten.