Oder du hast aus Versehen deine Frau geküsst. Wird ja auch Zeit - das Jahr ist fast 'rum...
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Oder du hast aus Versehen deine Frau geküsst. Wird ja auch Zeit - das Jahr ist fast 'rum...
:d
Das ginge im Moment nur weil der Geruchs- und Geschmackssinn bei ihr jetzt weg ist - sie hat nämlich heute eine Schweinlende mit einem Jahresvorrat Knoblauch gekocht - sehr lecker.
Ich habe eventuell auch jemand gefunden der diesen Winter mal Eisschwimmen mit mir ausprobiert, ich werde dann berichten (so ich es überlebe).
So, heute das erste Mal wirklich niedrige Temperaturen und eine Eisschicht auf dem Wasser (Außentemperatur -5°C, Wasser im Fass 1-2°C - genauer ließ es sich nicht ablesen).
Der Unterschied zwischen 6°C und 1-2°C ist doch deutlich spürbar. Bei ersterem blieb mein Puls noch völlig normal (gefühlt, nicht gemessen) heute dagegen stieg der fühlbar an. Ich bin mal gespannt ob das immer so sein wird oder im Laufe der nächsten auch hier eine weitere Gewöhnung erfolgt und sich dies reduzieren lässt.
Der Typ mit dem letzten Eisrekord meinte, dass während der Session wellenartig läuft - also mit Atemkontrolle lässt sich der Puls senken, aber es hält nicht lange an, sodass man es immer wieder machen muss. Und ab einer gewissen Dauer ist vll. auch eine Pulsuhr nicht schlecht.
Die Atemkontrolle hilft definitiv. Ich war heute erstmal nur 1min drin (sonst immer 2), ich werde es im Laufe der Woche mal testen wie es im weiteren Verlauf ist (allerdings habe ich keine Pulsuhr aber man "merkt" den Herzschlag dabei).
Rekorde plane ich aber sicher nicht, ist, letztlich soll es gesund sein und das streben nach Rekorden (auch persönlichen) steht diesem oftmals entgegen.
Achso, das mit der Pulsuhr war nicht auf die Rekorde bezogen, sondern darauf die rote Linie zu überwachen, wenn du z.B. 5-10 Minuten drin bleibst - einfach nur um ein Gefühl zu bekommen, wie hoch "hoch" ist, um ggf. entgegensteuern zu können. Mein letztes echtes Kältebad (Nordsee bei 3 Grad) ist zwar etwas länger her, aber dort hatte ich null Gefühl dafür, wie es meinem Körper ging - also schneller Puls, Schnappatmung, und Schmerzen überall habe ich schon mitbekommen, aber ein Gefühl davon, wie weit es von der Grenze des Gesunden weg ist hatte ich überhaupt nicht. Nach dem Baden stand ich nur mit der Badebüx bekleidet mehrere Minuten am Strand und habe die herrlich warme Luft genossen. Es waren allerdings irgendwas um die 0 Grad, gesund war es nicht und seit dem vertraue ich meinem Körpergefühl auch nicht mehr hundertprozentig :)
"Achso, das mit der Pulsuhr war nicht auf die Rekorde bezogen, sondern darauf die rote Linie zu überwachen"
Keine Angst, dass habe ich auch so verstanden. Ich wollte damit eigentlich nur ausdrücken, dass ich bewusst unter dem Limit bleibe und nicht versuche es möglichst weit zu verschieben.
Wenn du sagst gesund war es nicht. Hattest Du danach irgendwelche Probleme (also länger als 1-2h danach noch vorhanden)?
Wie lange warst Du drinnen?
So,
ich habe jetzt wieder einen Anfang mit kalt Duschen geschafft.
Eine Minute ist locker drin, ist aber auch noch nicht auf ganz kalt eingestellt. Problem ist: Ich dusche nicht jeden Tag, daher wird die Gewöhnung vermutlich etwas dauern...
Macht ihr kalte Duschen mit oder ohne Haare? :D Also Kopf drunter oder lieber nicht?
Ohne. Ich kriege sonst Hirnfrost (heißt wirklich so und tut weh).
Meine Reihenfolge:
Erst heiß duschen und sauber machen, was dran ist :-)
Dann Wasser auf kalt. Ganz kalt. Über linker Hand kaltlaufen lassen.
Linkes Bein vorne unten bis oben, rüber auf rechtes Bein, laufen lassen, auf Hüfthöhe hinten rum, ausgiebig unterer Rücken re./li./mitte (LWS).
Wieder vor, linken Arm Hand bis Schulter, quer über Brust, rechter Arm, Schultergürtel hinten, nochmal unterer Rücken.
Von da nach Tagesform und Laune noch weiter"pritscheln.
Ok,
es spricht also nichts dagegen, wenn man es aushält...
An ganz kalt arbeite ich noch.
Ruhig atmen! Wenn du schnappatmest, bisschen zurückfahren bzw. langsamer steigern.
Ist wirklich Gewöhnungssache, den Kälteschock "hinten raus zu schieben".
Hirnfrost kenne ich nur vom Eisessen. :D
Ansonsten danke für die Tipps. Im Grunde genommen mache ich es genau so. Vielleicht werde ich Details ändern. Mal sehen, wann ich bei ganz kalt bin.
Macht auch jemand "Luftbaden"? Also nackig in der Gegend rumstehen?
Das werde ich zusätzlich auch noch ausprobieren.
Also Hirnfrost kenne ich auch, aber auch nur bei richtig kaltem Wasser. Der Kopf (so viele Haare sind da nicht mehr und die meisten vorne im Gesicht) kommt mit drunter. Ich fange mit den Beinen an und gehen dann über die Brust auf den Rücken (aber ziemlich zügig, <5s). Dann mache ich immer wieder auch den Kopf und da Gesicht (nicht zu lange, sonst Brainfreeze). Vorher warm Duschen mache ich nicht, entweder warm (nach Kontakt mit Stäuben oder Dämpfen, da habe ich den Eindruck warmes reinigt besser) oder nur kalt.
Ich denke du musst nicht täglich, 2-3x pro Woche sollte auch reichen (bei den Arm- und Fußbädern hatte ich im letzten Winter mit 1x pro Woche auch gute Fortschritte gemacht.
Luftbaden: Indirekt bis ich in der Tonne bin und danach beim abtrocknen, sonst nicht (bin so schon nah genug dran von meiner Frau eingeliefert zu werden). Ansonsten reicht um diese Jahreszeit aber auch wenn man viel an der Luft ist und sich dabei nicht zu dick anzieht.
Was ist "richtig kalt"? Einstellig?
Ich hab mal das Thermometer befragt: Hier kommen heute, Stand 9:40 Uhr ungemütliche 11°Celsius aus der (vorher kalt gespülten) Leitung. Da pack ich meinen Kopf nicht drunter. Zumal ich da durchaus noch hinreichend viele Haare drauf/dran habe, die im Zweifel auch Kälte speichern bzw. auch mittelfristig Wärme aus dem Kopf ziehen.
Brrrr!
Kann ich Dir nicht wirklich sagen, in der Dusche habe ich es nie gemessen. Ich denke im Winter könnte es einstellig, bestenfalls knapp zweistellig sein. Ich finde es gut den Kopf da regelmäßig drunter zu packen, nur halt immer eher kurz. In meiner Tonne hatte es heute Morgen gerade mal 2°C, aber in die Brühe tauche ich meinen Kopf auch nicht ein ;-)
Mach mal! Nicht um einen Wettbewerb draus zu machen (ich gönn dir deine kalte Kopfdusche ja. Neidlos), sondern weil's mich interessiert.
Musst dir ja kein Thermometer aufn Kopp pinnen, einfach nach der Dusche bisschen Wasser innen Topf oder Becher und dann Thermometer rein. Nur ablesen, ehe das Wasser von der Raumtemperatur erwärmt ist!
Das Wasser hatte 37°C, aber eventuell habe ich auch ein bisschen Wasser in den Topf falsch verstanden :p
Ich prüfe es mal
Ich sagte "Wasser"!
;-)
Und wenn das noch extrakorporal gemessen 37° waren, prüf mal, ob du nicht erhöhte Temperatur hast!
Es heißt doch Wasser lassen, aber Schluss mit dem schlechten Witzen. Eben waren es überraschend Warme 13°C.
...
1+ Warst Du schon drin?
Diese Woche ist ideales Wetter gemeldet.
noch nicht. ich werde im winterurlaub damit beginnen. wie lange kann man eine füllung wasser nutzen?
Moin marq,
Pauschal kann man das sicher nicht beantworten. Im Frühjahr/Sommer habe ich das Wasser z.B. auch zum Gießen verwendet wodurch ein regelmäßiger Austausch stattfand. Da habe ich es einmal ganz entleert und in der Sonne trocknen lassen.
Jetzt hatte ich es für gut 3 Monate am Start mit 1-2x pro Woche. Vor ca. 2 Wochen roch das Wasser auf einmal etwas „unangenehm“, da habe ich es getauscht und eine schleimige Schicht an den Seitenwänden entfernt. Ich lasse aber auch das Gesicht draußen, sonst würde ich vermutlich deutlich öfter wechseln. Außerdem nutzte ich hinterher immer noch klares Wasser um das „Badewasser“ abzuspülen.
Generell ist halt immer die Frage wieviel Dreck mit rein kommt (bei mir zum Bespiel Schlamm wenn ich Barfuß hinlaufe). Ich würde mich da einfach auf den Geruchssinn verlassen und hinterher das Wasser im abspülen.
Was Du bei der Wahl des Aufstellungsorts berücksichtigen solltest. Wenn Du das Wasser ausschüttest entsteht kurzfristig eine lokale Überflutung, dafür sollte der Platz geeignet sein (erst recht im Winter, wo das Risiko besteht anschließend eine Schlittschuhbahn zu erhalten).
Heute Morgen war eine ordentliche Eisschicht drauf (und am Bodens spürte ich auch etwas Eis), so macht das Spaß (nein, nicht wirklich:D).
@marq: Wie willst Du rangehen. Direkt rein ins Fass oder vorher irgendwie vorbereiten (bzw. tust du dies bereits)?
ich mache wechselduschen, das muss reichen. ;) manche sachen muss man einfach tun ;) notfalls hüpfe ich schnell raus :D
Bei einem Sportler in deinem Alter hätte ich da auch keine Bedenken. Wobei es schon gut ist wenn jemand beim 1.Mal dabei ist (falls man nicht mehr raushüpfen kann).
Und marq, bist Du schon dazu gekommen?
wegen booster noch nicht. nächste woche beginnt das aktive jahr :D
hab jetzt hier nicht alles gelesen, bade auch seit 2 Jahren ....anfangs 2min kalt duschen täglich und dann nach ca 1 Jahr im Pool bei meinem Kumpel bei 7 Grad, Aussentemperatur 3 Grad, 1 Monat später dann im zugefrorenen Vulkansee( Badesee) im Februar und im Herbst vorigen Jahres, da war ich auch noch mal drin bei 4 Grad...habe auch mal eine Zeit lang die Atmung gemacht nach Wim Hof, die mache ich aber nicht mehr...
Hallo Peter,
alles lesen ist auch nicht nötig, wir haben hier auch viel geplaudert. So wie du schreibst hast Du nur vereinzelt gebadet, hast Du zwischendurch dann immer noch die kalten Duschen gemacht?
Warst Du dann auch richtig schwimmen? Wie lange und wie war es für dich?
Was die Atmung betrifft. Habe ganz am Anfang auch damit experimentiert es dann aber wieder sein lassen. Inzwischen beschränke ich mich auf die Atemkontrolle beim Baden selbst.
Viele Grüße
Thomas
PS: Jetzt wo es wieder kälter wird hoffe ich bald auch mal Eisschwimmen ausprobieren zu können. Aber nicht heute, da sind meiner Info nach die Seen überfüllt.
Hallo Thomas, ja nur vereinzelt eisbaden , auch mal daheim in der Wanne mit einer Flasche 5 Liter voll Eis ;) das kalte Duschen mache ich täglich weiter, das ist mein Training, möglichst noch bei gekipptem Fenster, meine Dusche sollte im Moment ca 6-7 Grad haben...mich reizt es allerdings mal wieder an den See zu fahren, hat irgendwie die letzte Zeit nicht geklappt..schwimmen war ich nicht wirklich, mehr auf sich selber konzentrieren, das ist eher der Effekt, auf die Dauer kommt es nicht unbedingt an, mehr dass man es überhaupt macht und natürlich auch dementsprechend trainiert ist, sonst können auch Muskelverkrampfungen vorkommen und das wäre beim Schwimmen fatal...ich kann nur sagen, ich möchte es nicht mehr missen, das Gefühl danach ist einfach genial...lG
@marq: Darum ging es: https://kulturportal-russland.de/hei...n-in-russland/. Und ein Kollege hat mir erzählt, dass das auch bei uns am Badesee praktiziert wird. Tatsächlich hatte ich sogar überlegt deshalb dort mal hinzufahren und teilzunehmen. Aber in der momentanen Zeit muss es doch nicht sein (ich denke die Russen sind bei solchen Anlässen sehr gesellig und meine Wodkatoleranz ist auch nicht gerade hoch).
@Peter: Nach der Dauer frage ich nur weil mich da interessiert wie gut Leute mit eventuell längeren Bädern zu recht kommen die länger drinnen bleiben (bei knapp über 0°C bin ich bisher immer nur bis zu 2min geblieben und werde hier vermutlich auch nie über 3min gehen...max 5min). Diese konzentrieren auf sich selbst (auf dem Atem, auf die Entspannung) finde ich auch sehr wichtig, mich reizt aber auch das Schwimmen weil es definitiv die nächste Stufe ist - merkt man schon, wenn man nur Schwimmbewegung zusätzlich macht).
Dem hier kann ich mich nur voll und ganz anschließen:
... ich möchte es nicht mehr missen, das Gefühl danach ist einfach genial...lG
Mal eine Beobachtung zum Aufwärmen nach dem Bad. Anfangs habe ich darauf ganz verzichtet und dann oft noch recht lange ein starkes Kältegefühl gehabt (OHNE davon krank zu werden). Wobei da sicher mit reinspielt, dass ich früh morgens (auf nüchtern Magen) reinhüpfe und dann oftmals noch bis zu 3h vergehen bis ich die 1. Mahlzeit des Tages zu mir nehme.
Um etwas schneller wieder warm zu werden habe ich erst mit lockeren Übungen (für ca. 5min) experimentiert. Funktioniert generell gut. Nachteil ist aber natürlich, dass das kalte Blut aus dem Extremitäten schneller zum Körper zurück fließt.
Heute habe ich jetzt direkt danach etwas (nichts warmes) gegessen und habe damit den gleichen Effekt erzielt.
Wie wärmt ihr euch nach dem Eisbaden wieder auf?
hallo Thomas, anfangs als ich das erste Bad genommen habe, haben wir zusammen ( mein Badekumpel und ich) die Atmung gemacht und dann bei >7 Grad, danach gleich in warme Klamotten, das hat gereicht, wäre jetzt für mich eine " Normaltemperatur", im Grunde wärme ich mich danach nur mit Klamotten auf, da gehe ich nach Körpergefühl, auch nach dem Duschen, das ist keine grosse Nummer mehr, anders hat es mal ausgesehen, als direkt auf dem Teich eine Eisschicht war, da hatte ich eine Weile Probleme in den Fingerspitzen und Füssen, aber das hat sich dann auch wieder gelegt, also grossartige Übungen danach mache ich nicht, im Herbst hatte ich hin und wieder mal Kaffee mit und danach getrunken, aber eher nicht zum Aufwärmen gedacht...
Die Atmung (du meinst die "Feueratmung", nehme ich an) hast Du vorher, während oder hinter her gemacht?
Passt zu meinen Beobachtung. Als ich letzten Winter draußen wo reingesprungen bin und danach mit den Kids Schlitten fahren war, wurde es mir auch gleich warm. Zuhause ist der Nachteil ich gehe rein und hocke mich direkt an den Computer, bei starker Auskühlung merke ich es dann immer noch eine Zeitlang (ohne gleich was zu essen).
Fingerprobleme im eigentlich Sinn hatte ich noch nicht, aber als ich gestern meinem Backup schreiben wollte, dass ich wieder zurück bin war dies gar nicht so leicht (lag aber an den Schwimmbewegungen, die sorgen bei Temperaturen nahe an 0°C für ziemlich taube Finger).
Ok, ich dachte Feueratem wäre das Gleiche. Ich mein dann doch die Wim Hof Atmung die er in "Way of the Ice Mann" beschreibt. Das man diese nicht im Wasser machen soll, darauf weißt er in seinem Buch auch hin. Wobei ich mich frage von welche Atmung er bei der Schilderung der Bergbesteigung mit einer von ihm trainierten Gruppe spricht bzw. welche Atemtechnik dabei angewandt wurde.