Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung
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Kunoichi Girl
Aus dem Artikel:
“Sie müssen schon mit einer sehr, sehr großen Lupe suchen, um Fälle von Long Covid bei Kindern zu entdecken“, zitiert sie Jakob Maske, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). „Wir betreuen kein einziges Kind mit Langzeitfolgen aus einer Covid-Erkrankung“, sagt er über seine eigene Praxis in Berlin.
Einem weiteren Kinderarzt ist seit Beginn der Pandemie ein einziger Verdachtsfall untergekommen - „und da waren wir uns letzten Endes nicht mal sicher, ob es sich bei der Abgeschlagenheit des Kindes nicht eher um eine Post-Shutdown-Folge, also eine psychische Folge des Lockdowns gehandelt hat.“
Da hat Herr Maske wohl einfach auch den Kontext von Hr. Lauterbach hier nicht verstanden. Nur weil er in der Praxis keine Fälle von Long Covid bei Kindern findet heißt das kontextual ja nicht, dass nicht irgendwer in Studien berechnen kann ob und wie viele Fälle es bei Kindern gibt.
Die 7-x % sind dann eben auch mit der großen Lupe beim BVKJ einfach noch nicht gefunden worden.
Wenn Herr Maske mal die Lupe weglegt und z.B. bei den Twitter-Followern schaut wird er dort jede Menge Leute finden die jemanden kennen des Bekannter einen kennt bei dem das Kind Long-Covid hatte.
Passend dazu auch die Aussage eines Kardiologen der Kinder-Long-Covid-Ambulanz aus Jena:
“Doch Long Covid zu diagnostizieren ist nicht einfach. Besonders, wenn es um Symptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme und Wesensveränderungen geht, mit denen sich die Kinder und Jugendlichen häufig an das Team der Kinder-Long-Covid-Ambulanz in Jena wenden.
„Es ist nicht möglich zu beweisen, dass diese Symptome tatsächlich mit Corona zusammenhängen“, so Vilser.
Bei Long Covid handele es sich immer um eine Art „Ausschlussdiagnose“. Oder anders gesagt: „Die Diagnose Long Covid oder Post-Covid-Syndrom ist das Fehlen von Erklärungen, die wahrscheinlicher sind“, fasst der Kinderkardiologe zusammen.“
Ausschlussdiagnose also - nun andere Ärzte sehen ja durchaus auch andere mögliche Gründe wie LD und Co. als Ursache. Wäre es nicht daher auch mal an der Zeit vor Long LD zu warnen? Also schon mein rein prophylaktisch - um den Kontext kümmern wir uns dann später.
Während also die Fachleute vor Ort und am Patient sich einig sind, dass Long Covid bei Kindern (0-14) kein Thema ist und bei Jugendlichen ab 15 nur eine marginale Rolle spielt hat Hr. Lauterbach eine modellierte Studie zur Hand mit der er die Impfung für Kinder vorantreiben möchte.
Auf Nachfrage kann er aber bestimmt erklären, dass er ja Arzt ist und deswegen auf inoffiziellem Weg mal mit einem Kinderarzt im ICE auf dem Weg zur nächsten Talkshow gesprochen hat. Und der hat ihm offiziell inoffiziell dann erzählt, dass er mal ein Kind gesehen hat was vielleicht Long Covid gehabt haben könnte. Das reicht für mindestens 3 Warntweets und 2 Talkshows.
Impfung gegen Corona & Kampfsport - Diskriminierung & Bevorteilung
Tiefergehende Studien bei den Kinderärzten fehlen also - hat eigentlich irgendwer sich mal die besagten Studien auf die sich da gern bezogen wird mal angeschaut - insbesondere auf die Art der Erhebung und wer da wir zu welchem (berechneten) Ergebnis gekommen ist?
Oder ist es eben ausreichend wenn irgendwer über eine Studie drüber schaut und dann erklärt was er glaubt daraus ableiten zu können?
Hier z.B. mal die „Studie“ aus Italien:
https://www.medrxiv.org/content/10.1...375v1.full.pdf
Aber natürlich sind nachträglich von den Eltern ausgefüllte Fragebögen viel besser geeignet als die Anamnese durch einen Kinderarzt am Patienten selbst - wie war das gleich noch? Ausschlussdiagnose? Nach 60 Tagen hat das Kind mal Kopfschmerzen -> Zack Haken bei LC Kriterium und Label drauf.
(Und nur am Rand - selbst bei dem Mini-Setup in Italien mit einer Handvoll Kindern haben die da wen ins Boot geholt? Spoiler: Es waren weder Virologen noch Statistiker...)