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Hat eigentlich einer ne Idee wie die aktuelle Lizenzgebühr für Schulleiter aussieht?
Auch das steht schon in der bereits erwähnten offiziellen Preisliste:
Ortslizenzgebühr für Schulleiter monatlich 57 € Brutto
Ist die für Deutschland oder Österreich?
Gilt auf jeden Fall für Deutschland. Ob Österreich eine abweichende Regelung hat, weiss ich nicht.
Wieso kann es dann sein das ein Freund 450/Monat zahlt??
...kommt auf die Größe der Stadt an.
Das kann wesentlich mehr sein.
Plus Aufschläge (50% und mehr) für:
- Escrima
- Chi Kung
- Pi Pa Po...
Geld wird immer in einem Umlauf stecken. Mitgliederverwaltung für zig-tausende Mitglieder, fest eingestelltem Personal, diverse angemietete Verwaltungs- und Trainingsräume, Reisekosten, Verlagskosten, Trainerkosten, Gastmeister, und und und..... Flieg doch mal 'ne Woche mit einem Team ins Ausland, um dort zu unterrichten. Kriegste nicht für 57 Euro.
Gebühren für Schulleiter leuchten mir ein. Sie profitieren von der Gemeinschaftswerbung.
Warum Mitglieder 49 € im Jahr bezahlen dürfen und dann auch noch jede Prüfung extra (zu unterschiedlichen Preisen???) ist mir unverständlich.
Einmalig für den Pass wär auch noch verständlich aber jahrelang?? Warum ist das so? Der Schüler zahlt doch schon in seiner Schule Mitgliedsgebühren.
weil das eine ist der verband und das andere die schule an sich.
das ist bei den meisten KK/KS so, die einen (ober-)verband haben.
die andere frage bzw. bekanntmachung und verbreitung von Kung Fu (Wing Chun) in D durch EWTO und das aufrütteln der KK-konkurrenz ergab sich hauptsächlich durch die aggresive werbung. wer sich dadurch auf dem schlips getreten fühlte? die meisten würde ich sagen ;)
Naja Herb der Sifu hat eh viele Schulen in dem Bereich, aber jeder bezahlt soviel ;))
Nun, die Arbeit des Verbandes beinhaltet weitaus mehr, als Pässe zu drucken. Die Kosten, einen Verband zu führen, mit Personal, Geschäftsstellen, Druckmedien, Werbematerial für die Schulen, Bekleidungsfertigung etc. könnte von Lehrgangsgebühren kaum gedeckt werden. Diese decken i.a.R. gerade mal die Kosten des Lehrgangs selbst. Viele regionale Lehrgänge sind Minusgeschäfte. Einen Verband mit 60.000 Mitgliedern zu führen, ist schon vergleichbar mit der Arbeit eines Großunternehmens.
Warum in dafür in Teilen (d.h. über den Jahresbeitrag) der normale Schüler aufkommen soll, verstehe ich immer noch nicht.
Trotzdem Danke für den Erklärungsversuch.
Es ist wohl so, weil es so ist.
Wie fang_an geschrieben hat, machen das viele so.
Ich kann es auch verstehen, wenn der normale Schüler dadurch einen Nutzen hat.
Den sehe ich bei der EWTO aber noch nicht.
Bei einer "NUR"-EWTO Mitgliedschaft, also ohne zusätzliche Schulmitgliedschaft, bestünde der Nutzen für mich in der Möglichkeit EWTO-Lehrgänge zu besuchen. Bei einer normalen Schulmitgliedschaft, wo ich dann auch überwiegend bis nur dort Lehrgänge besuche, halte ich den Jahresbeitrag für unnötig, da alle anderen Kosten sowieso schon hoch sind. Den Verband finanzieren die Lehrer mit ihren Abgaben.
Also wie gesagt, warum soll der Schüler dafür aufkommen, dass die Lehrer Kostenstellen wie Personal, Geschäftsstellen, Druckmedien, Werbematerial für die Schulen, Bekleidungsfertigung etc. finanzieren können.
Warum Lehrgangsgebühren die Kosten für einen Lehrgang kaum decken, verstehe ich jetzt auch nicht. Ich will dazu jetzt kein Rechenbeispiel bringen.
Vor 30 Jahren war das vielleicht so. Aber heute wo man auf ein großes Schulnetz zurückgreifen kann? Unverständlich für mich.
1. Jahresgebühren an einen Dachverband musste ich schon vor 40 Jahren beim Judo und Karate zahlen, ohne Gegenleistung wie Verbandsmagazin etc. Und das sogar doppelt, Beispiel: EWTO Oktober 1985-September 1986 zahlt man eine Jahresmitgliedschaft. Für den gleichen Zeitraum beim Judo musste man die volle Jahresgebühr für die Jahre 1985 und 1986 bezahlen, also 2 statt 1 Jahresgebühr.
2. Eine Lizenz zu 57 € pro Ort reicht, um eine Schule beliebiger Größe zu gründen. Der "Weiterverkauf" von Lizenzen findet meines Wissens heute nicht mehr statt, und sicher zahlt niemand 450 € für eine 57 € Lizenz. Es sei denn, da wird etwas inklusive Miete o.ä. weitergegeben.
Viele regionale Lehrgänge sind Minusgeschäfte.
Das glaubst Du doch wohl selber nicht...
Gr. U.
Naja, wenn man sich im Jaguar vom Chauffeur ankarren lässt vor und nach dem Lehrgang im 5-Sterne--Restaurant isst und im exklusivsten Hotel in der Präsidentensuite übernachtet, geht son e Lehrgangseinnahme schonmal schnell drauf. :D
Welche Vereinbarung ein Lizenznehmer mit seinen Partnern hat, entzieht sich meiner Kenntnis und ist nicht Sache der EWTO. Vielleicht verdient der Lizenznehmer an seinen Schulleitern auch nur 57€ oder bekomme je Schüler einen Obolus oder bezahlt den Schulleiter, damit er nicht selbst hin muss....
Mathematik: Die Summe ist immer gleich, ob Du sie über Gebühren des Verbandes auf den Nutznehmer (Schüler) überträgst, oder an den Schulleiter, der sie dann auch nur weiter reicht. Der Zahler ist der Kunde, nicht der Anbieter.
Wäre aber sinnvoll: Beispiel: Regionaler WE Lehrgang mit 22 Teilnehmern. Diese hätten u.U. folgende Kosten zu decken: a, b, c, d, ...Zitat:
Warum Lehrgangsgebühren die Kosten für einen Lehrgang kaum decken, verstehe ich jetzt auch nicht. Ich will dazu jetzt kein Rechenbeispiel bringen.
Stimmt. Der Zahler ist immer der Kunde.
Aber
Würden diese "Gebühren" durch den Schulleiter im Rahmen des Mitgliedsbeitrages erhoben also komplett in der Kalkulation des eigentlichen Anbieters verschwunden, wären die monatlichen Schulbeiträge (vermutlich) höher (oder die Einnahmen des Schulleiters geringer) und der Schüler hätte einen leichteren Überblick über die Kosten.
So sehe ich die Schüler gezwungen erst mal eine 1 oder besser noch 2 Jahres Kalkulation aufzustellen, damit sie sehen ob sie sich das Training wirklich leisten wollen.
Regionale Lehrgänge der EWTO zum Beispiel durch einen Großmeister sind erst einmal Werbung und ein Mittel der Kundenbindung. Wenn ich möchte, dass sie kostendeckend sind, muss ich so kalkulieren.
Zum Beispiel über eine Mindestteilnehmerzahl oder höhere (evtl. auch abschreckende) Lehrgangsgebühren.
Durch die hohe Infrastrukturdichte der EWTO-Schulen ist der Hauptposten "Raummiete" schon mal weg. Reisekosten fallen je nach Durchführenden unterschiedlich aus. Meister sind über ganz Deutschland verteilt. Ausserdem nur eine Frage der Reise-Planung.
Wie schon geschrieben. Vor 30 Jahren vielleicht notwendige Kosten um überhaupt anbieten zu können. Insbesondere, weil man auch noch Lehrer aus Asien einladen musste.
Die Kostenaufstellung im Buch ist für mich Scheintransparenz. Es wird damit auf offensichtlich jahrelange Kritik reagiert ohne tatsächlich etwas auszusagen. Ein Anzeichen dafür ist für mich die Gestaltung der Kostenaufstellung. Einen Schüler interessiert eigentlich nicht was eine Plz-Lizenz kosten, den Kritiker schon. Es wird nur auf EWTO-Kosten eingegangen, was die Darstellung stark vereinfacht. Der Begriff Paketgebühren 1.HG erweckt den Eindruck preiswert zu sein. Wieder für die Kritiker eingebracht und leider wenig aussagekräftig,weil man nicht erfährt was im Paket drin ist.
Es wird keine Verbindung zwischen Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren hergestellt. Sie werden sogar räumlich getrennt abgedruckt. Sonderlehrgänge werden erwähnt. Inwieweit sie Verpflichtend sind für bestimmte Ausbildungswünsche aber wieder nicht.