Xiaoshi ... lesen ist Glückssache ...
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Du wirst von uns wohl auch keine zufriedenstellende Antwort erhalten, weil weder ich noch Thorre irgendwas zu Werbezwecken tun noch glauben dass es der EINZIGE Weg ist... vielleicht solltest du lieber die Leute fragen, die das so sehen wie du beschreibst?
Schon gemerkt, dies ist ein Forum! Die Fragen richten sich also, nicht wie von Dir angenommen, NUR AN DICH ODER THORRE! Darin liegt schon einmal DEIN erster ANNAHME (Interpretations-) FEHLER!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Darüber hinaus ist es ja schön wenn du an ein Leben in völliger Friedfertigkeit glaubst.
Habe ich dies irgendwo behauptet?
Interpretationsfehler?
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Tue ich auch, wenn ich als Asket auf einem einsamen Berg hocke. Andernfalls muss ich eben mit der Welt in Kontakt treten, und ich glaube NICHT daran dass jemand, der nicht innerlich wirklich STARK ist, in der Lage ist, Konfrontationen aus dem Weg zu gehen bzw. sie zu beenden ohne sich auf das Niveau des Aggressors zu begegen. Und ich denke, wie Thorre vermutlich auch, dass man es schwer hat, nur durch rumsitzen und meditieren diese innere "Zähigkeit" aufzubringen.
Scheinbar schaffen es einige Menschen (habe ja schon ein paar aufgezählt) recht gut und finden eben u.a. durch die Lehre Buddha diese Lebensweise. Nicht jede Konfrontation (siehe diese) Endet auf einem Schlachtfeld ... manche Konfrontation läßt sich eben auch mit Mitteln ohne Gewalt lösen. Selbst dann, wenn ein Angriff unmittelbar bevor steht (gutes Zureden, ausweichen, weggehen ... was auch immer) oder sogar schon abgeschlossen (siehe §§ 32 StGB) ist (nicht jeder Angriff ist als solches erkennbar). Es ist also nicht notwendig auf einem einsamen Berg zu sitzen mein Freund ... dies tat auch Buddha nicht, doch u.a. um dessen Lehre geht es hier!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Den historischen Buddha hat die direkte, ungeschminkte Konfrontation mit dem Leid wohl zum Umdenken gebracht...
Ja ... das sehe ich wie Du ... deshalb wäre es vielleicht für manchen "Krieger" sinnvoll dieses Leid gesehen zu haben!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
...und ihn zu einer geradezu unmenschlichen Askese veranlasst - die er später für wenig sinnvoll erachtet hat, aber auch sein Weg der Mitte (zwischen Selbstaufopferung und Hingabe zum Trieb) beinhaltet hammerharte Askese. Ich gehe davon aus, dass dir seine Regeln bekannt sind, wie z.B. ernähre dich nur von erbetteltem, kleide dich nur in Lumpen usw. Für IHN war es ein Weg der Mitte, ich glaube niemand von uns hier würde sowas lange mitmachen.
Moment ... dies wahr SEIN Weg der Wahrheitsfindung, des Erfahrungen sammelns ... dies ist nicht der Weg den er anderen aufdogtriert! Ansonsten stimme ich Dir zu, ich bin davon überzeugt, dass dies von uns NIEMAND mitmacht.
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Klar müsste man das ganze der Zeit anpassen, in der man lebt, aber welche Möglichkeiten stehen uns denn zur Verfügung um uns körperlich und geistig WIRKLICH zu fordern?
D.h. alle Buddhisten leben in Klöstern in denen sie täglich den Buddhismus und Kriegskünste studieren?
Dies ist also der EINZIGE und WAHRE Weg um Buddhist zu werden?
Dies ist also der Schlüssel zu meinen Fragen? Dies ist der Punkt der diese EINHEIT der Lehre Buddha und Kriegskunst rechtfertigt, obwohl die Lehre Buddha deutlich einen anderen Weg zeichnet?
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Denn nur an einer wirklichen Herausforderung kann man wachsen, und der reale Kampf und die dabei relevanten physischen und psychischen Vorgänge sind IMO dafür bestens geeignet... (was nicht heisst dass es überhaupt keine anderen Möglichkeiten gibt)
Realer Kampf (wie auch immer man diesen Definiert ... ich hoffe, die wenigsten tragen diese Erfahrung mit sich herum) ist also die Erklärung?
Gruß:cry:
Mike