Imo schade, dass Du so uneinsichtig bist.
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Chinese bare knuckle:
https://youtu.be/SZuJBsIWl_k?si=L1vW2djEfsa6QWPa
:D
Mich würde tatsächlich interessieren, warum Du überhaupt noch VT trainierst. Ich würde ja verstehen, wenn sich jemand dem widmet, weil VT Spaß macht, die WC/VT/WT Logik faszinierend findet oder einfach China-Fan ist. Das sind alles sehr gute Gründe, VT zu trainieren.
Aber Du sprichst davon, alles mögliche probiert zu haben. Dann weißt Du sicher auch, dass man im Jahr 2026 mit VT nicht mehr auf Augenhöhe mit anderen kämpfen kann. Für ein paar Backpfeifen wird es noch reichen. Aber ist das den Aufwand wert? Das System ist in sich zwar schlüssig, aber im Vergleich mit MMA zum Beispiel völlig überholt und bezüglich der möglichen Kampfkraft komplett unterklassig und unterlegen. Auch gegen Boxer/Thai-/Kickboxer würde ich gemessen an dem, was Ihr so zeigt, nicht viele Chancen in einem Kampf für Euch sehen.
Warum trainierst Du VT überhaupt noch, wenn Dir das alles - und das nehme ich an - bewusst ist? :confused:
Du gehst also davon aus, dass man sich seine Beschäftigung mit Kampfkünsten danach aussucht, mit welcher Wahrscheinlichkeit man andere Kampfkünstler in einem reglementierten Kampf, wie er in deinem Kopf vorschwebt, am besten abschneiden würde?
Hast du da auch Alter, Gewicht, Geschlecht, ein spezifisches Regelwerk berücksichtigt bei deiner Beratung?
Aber Du sprichst davon, alles mögliche probiert zu haben. Dann weißt Du sicher auch, dass man im Jahr 2026 mit VT nicht mehr auf Augenhöhe mit anderen kämpfen kann. Für ein paar Backpfeifen wird es noch reichen. Aber ist das den Aufwand wert? Das System ist in sich zwar schlüssig, aber im Vergleich mit MMA zum Beispiel völlig überholt und bezüglich der möglichen Kampfkraft komplett unterklassig und unterlegen. Auch gegen Boxer/Thai-/Kickboxer würde ich gemessen an dem, was Ihr so zeigt, nicht viele Chancen in einem Kampf für Euch sehen.
So ist es leider.
Klar, es gibt noch einige Ausnahmen (Keilprinzip, Magnetic Zone Fieled), im Kern stimmt es so.
Chinese bare knuckle
So sieht es leider meist aus.
"Schlechtes" Kickboxen, macht jeder Anfänger nach 2 Wochen besser.
Und das wird dann als Meister... verkauft.
Zum totlachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Ich gehe davon aus, dass jemand, der kämpfen will, sich zum kämpfen das Beste sucht, was es gibt. In den 80er/90ern und davor war noch nicht so ganz klar, was das ist (wir erinnern uns an Bruce Lee, der bis zu einem Lebensende danach gesucht hat). Aber jetzt ist es klar. Es ist MMA.
Das Argument, dass dort mit Regeln gekämpft wird, ist ein vorgeschobenes Argument und nichtig. Denn natürlich haut selbst der durchschnittliche MMAler auch in einem Kampf ohne Regeln (z.B. auf der Straße), den durchschnittlichen und vermutlich auch den guten Kämpfer anderer Arten weg oder würgt ihn zur Not am Boden ab. Warum? Weil die anderen ihre artifiziellen Techniken so gut wie nur unter Ihresgleichen trainieren, diese Techniken auch oft noch schlapp sind (kein gutes oder gar kein Krafttraining), die Kämpfer anderer Arten oft sportlich auch nicht mit den MMAlern mithalten können, zudem zu wenig gut sparren und oft immer noch nicht regelmäßig Bodenkampf trainieren.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Ferdi in all das aber zumindest hineingeschnuppert. Deswegen muss man sich die Frage stellen: Wenn er das alles weiß, warum dann noch VT?
seit wann ist MMA ein (geschlossenes) "system"?
es ändert sich andauernd, je nachdem, was kämpfer und trainer neu einbringen oder wieder verwerfen.
was gleich bleibt sind die regeln und die grundsätzliche rangehensweise, die zu bestimmten technischen repertoirs führt, die die jeweiligen kämpfer in ihrem jeweiligen eigenen "stil" umsetzen.
rein hypothetisch: wenn ein reiner grappler/ringer sich auf auch schlagend-tretende gegner vorbereitet, dort antritt und gewinnt, hat der ringer "MMA gemacht" :)
Von einem geschlossenen System habe ich nichts geschrieben. Da irrst Du Dich.
Es ist ja tatsächlich ein offenes System, das - wie Du richtig schreibst - aufnimmt, was funktioniert und ablegt, was sich als weniger relevant herausstellt.
Der Ringer ist ein Ringer. Erst, wenn er sämtliche Distanzen (bis auf den Nahkampf vielleicht) beherrscht, ist er ein MMAler.
Du redest immer noch von Kämpfen mit Sportler A gegen Sportler B. Und von Menschen, die sich mit Stilen konditioniert haben.
Ich bringe ja gerne komische Vergleiche, die viel Angriffsfläche bieten :)
Was nützt es einem Hürdenläufer, wenn er in einem irregulären Gebiet einen einheimischen Jäger im Regenwald im dichten Wald fangen will, oder schlimmer, vor ihm flüchten will? Ok, besser als wäre er gar nicht im Laufen trainiert, das stimmt.
Aber es sind völlig andere Begebenheiten.
Analog sehe ich es mit Kämpfen.
Auch ich sehe VT oder was auch immer, nicht als Universallösung, kann aber eine Faszination für xy absolut nachvollziehen.
Die andere Frage ist ja auch die des Alters und der körperlichen Versehrheit. Wie lange kann man professionell Thaiboxen, MMA etc auf Wettkampfebene betreiben, bis man langfristig merkt, dass es Wege gibt, später körperlich besser da zu stehen?
Wobei es ja bei "körperlich gut dastehen" auch außerhalb von KK wenig Klarheit herrscht.