Danke.
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Danke.
Früher waren in Grosstädten auch Nachts zwei Bahn Securities im vordersten Waggon, sehr positiv fürs Sicherheitsgefühl.
Wurde dann wohl von eifrigen BWLern eingespart, könnte man ja wieder einführen.
Kameras sind heute ja ultra-HD und könnten in Zügen und Bahnhöfen flächendeckend eingesetzt werden, mit KI auf Schläge und Stürze erkennen getrimmt.
Es scheint derzeit ein allgemeines phänomen im öpnv zu sein und nicht auf züge/bahnhöfe beschränkt:
https://youtu.be/EZ-Dh1tq1no?si=un2AjIS5ueeyfaiC
Es wird hier auch auf ursachen und lösungsansätze eingegangen.
Würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Allgemein brauchts nicht selten ein feines Händchen, "besser Köpfchen". Es mag auch Naturtalente geben, die treffen immer den rcihtigen Ton, haben jeweils die angemesene Körpersprache, sind ggf noch originell etc.. Manchmal ist es besser eine Frau greift (verbal) ein, manchmal nicht....
Wie gesagt, ich glaube, man/frau kann und sollte sich gleichermaßen als Schlichter versuchen. Wären es mehrere, könnte man die Kontrahenten auch rein räumlich trennen.
Aber es ist quasi Konsens, dass das immer nur höchstens 2-3 machen.
Schon bei einer kotzenden 20 Jährigen in der Regionalbahn sagte eine Mutter zu ihren zwei Kindern " Das geht uns nichts an. " Papa war auch dabei und teilte diese Ansicht stumm.
Dazu sagte ich ins off : " Das geht uns alle an, weil wir gerade da sind."
Ich hatte das Mädel vorher laut angesprochen : " Wir überlegen hier gerade, ob wir dir helfen können. " - "Alles ok, meine Eltern holen mich vom Bahnhof ab. " Sagte sie bequemerweise.
Einziges Ausschlußkriterium : Leute, die eindeutig IRGENDWEN suchen.
Aber all diese etwas spezifischeren Ego-Kollisionen - da kann man ne Weile Prellbock spielen. Ich stand manchmal auch nur da und repetierte die gleichen Mantren.
Verdrücken geht dann immer noch.
Dann hat man's halt versucht.
Ich bin da kein Naturtalent. Und komme auch nicht bei allen anderen immer gut an. Ja, ja, schwer vorstellbar, ich weiß.
Es wird jetzt zur sicherheitserhöhung konkrete doppelbesetzung gefordert (bahnpersonal):
https://youtu.be/G6HXDpvk5yE?si=QGVTFExDf2wdWg-L
Imo jedenfalls eine gute idee, auf der sich noch weiter aufbauen ließe.
vor nicht allzulanger zeit soll es 2 sicherheistbegleiter im ersten wagon gegeben haben. die wurden "weggespart"... und jetzt sollen sie wieder her und man tut so, als sei das was neues? :confused:
ein zweites schaffny wäre laut gewerkschaft (meine, dass in dem artikel den ich zu dem vorfall las, gewerkschaft diese aussage tätigte)
wohl noch sinniger zur vermeidung solcher taten, als sicherheitsbeamte.
Ich denke. es gibt Klientel, das läss sich auch durch 2 Schaffner:innen nicht beeindrucken, die brauchen ein anderes Gegenüber, eines auch mit Einschüchterungs- und Überwältigungspotential. Im ÖPNV in der Stadt seh ich bei uns immer öfter solche Kaliber. Die gabs früher nicht so oft. Der Wandel hat wohl seine Gründe,
Vielleicht stellt man auch das Fahrkartensystem an sich um. Zugang über Türöffnende Fahrkarte zu den Wartebereichen. Oder weniger Kontrollen an mehr festen Eingangspunkten.
Hier in Hamburg warten die im HVV oft als Kette unten am Fuß der Treppe. Eine Kette Kontros, eine Kette Sicherheit/Polizei dahinter.
Oder kostenlose Beförderung für chronische Schwarzfahrer. Die wäre auch finanzierbarer als die wünschenswerte für alle.
Politische und rassitische Beiträge werden kommentarlos gelöscht!
+1,
das würde die sicherheit für die fahrkartenkontrolleure imo deutlich erhöhen.
Halte ich nur dann für umsetzbar, wenn die chronischkeit behördlicherseits irgendwie definiert, jeweils dokumentiert und im folgenden den betreffenden personen ein (fälschungssicheres) bestätigungsdokument ausgestellt würde.Zitat:
Oder kostenlose Beförderung für chronische Schwarzfahrer. ...
Edit:
Wäre aber m.E. immer noch keine ganz praktikable lösung, etwa für den fall, dass der so fahrtkostenbefreite sein bestätigungsdokument einmal nicht dabei hat oder ees dabei hat, aber gerade nicht zeigen will und dann den deswegen zur personalienaufnahme schreitenden kontrolleur angreift.
Zur vereinfachten sicherheitsgewährleistung könnte man zb den kontrolleuren dienstliche grundanweisung erteilen, in derartigen fällen auf jeden fall von (weiteren) kontrollmaßnahmen abzusehen.
Sorry, Fehlpost!
heutzutage fahren vor allem Pendler ÖPNV, das sind in der Regel Leute die zur Arbeit und wieder nach Hause wollen. Davon sind die wenigsten "Raubtiere"
Wenn jetzt mehr Personal in den Zügen eingesetzt wird bedeutet das auch höhere Kosten, man sollte das mehr an Personal da einsetzen wo es auch benötigt wird. Man wird ja wohl fesstellen können wo es vermehrt zu vorfällen kommt, welche Uhrzeit etc. um dann die Leute geziehlter einsetzen zu können. In jedem Zug jetzt das Personal zu verdoppeln halte ich für Aktionismus.
Ist das diese (ent)genderformulierungsart, die hermes phettberg erfunden hat und hier praktisch das gleiche wie „schaffnerIn“ bedeutet:
https://www.deutschlandfunkkultur.de...kommt-100.html
https://youtu.be/xVmGb7qACfA?si=AruJzmDD4gAu2lWN
https://youtu.be/B7aJmZpQXmg?si=61ZCKHHI_ZJoyymP
?
Diese gendermethode finde ich von allen mir bekannten am einfachsten/praktischsten.
Wundert mich, dass sie sich bisher noch kaum durchgesetzt hat
Schade, die Dame hatte sicher was drauf:
Britta Zur, EX Sicherheitschefin der DB:
https://de.wikipedia.org/wiki/Britta_Zur
https://www.waz.de/lokales/gelsenkir...esidentin.html
Hier wieder ein angriff auf zugbegleitung (beleidigung, spuckattacke und schlimmeres):
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/74168/6214160
Es gibt dazu auch eine Gegendarstellung von Zur:
https://rp-online.de/nrw/staedte/due..._aid-143756225
Könnte gut sein, dass du die Wette verloren hast:
https://www.bild.de/regional/rheinla...d0b8d94ca18871Zitat:
Der mutmaßliche Täter Ioanni V., ein gebürtiger Grieche, sitzt nun in Untersuchungshaft.
Was war nochmal der Wettseinsatz?
https://www.tag24.de/nordrhein-westf...an-3469409-amp
krass: einfach ein klappmesser gezogen und zugestochen...
Daher nochmal ganz nüchtern ohne jede flapsige Ausdrucksweise: Ich lag hier falsch. Gut, dass Katamaus und Gürteltier nicht auf mein Wettangebot eingegangen sind :D Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Statistik bezüglich schwerer Gewaltdelikte, aufgrund derer ich meine ursprüngliche Mutmaßung aufgestellt hatte. Daher ist dieser Fall, so schwer er auch sein mag, ein wirklicher Einzelfall.
Klar, warum nicht :beer:
Ist das so? Die Albaner würden dann wahrscheinlich sagen, dass das ja gar kein richtiger Albaner mehr wäre :D Ich kann den Bild-Artikel nicht lesen. Naja, eigentlich will ich es auch nicht. Reicht jetzt auch mit diesem Fall.Zitat:
Nachtrag: Die Griechen würden jetzt vermutlich darauf hinweisen, dass seine Familie aus Albanien stammen soll. :D :rofl:
Ein Einzelfall? Es ist eine Sache zu sagen, dass Migrationshintergründe bei Gewalttaten überdurchschnittlich vertreten sind aber es ist ja nicht so, dass 99% der Fälle von solchen Tätergruppen ausgehen. Vor ein paar Monaten war doch erst diese Verrückte im Köln. Wie auch immer, wurde alles schon totdiskutiert hier.
Nochmal etwas ernsthafter und wertfrei: Man muss da im Einzelfall schon sauber trennen. Sicherlich gibt es Einwanderung von Menschen, die andere Gewalterfahrungen gemacht haben, als der durchschnittliche Westeuropäer. Aber dann gibt es eben auch noch soziale Milieus, in denen es gewalttätiger zugeht, als bei den Spießbürgern im bayrischen Voraplenland (von einer gescheiten Wirtshausrauferei mal abgesehen). Hier gilt halt wie immer: Correlation is not causation. Pauschale Verurteilungen von bestimmten ethnischen Gruppen unterstellen aber eben ein Kausalität, die so nicht gilt. Scheinkorrelation sozusagen. Da bin ich generell lieber etwas zurückhaltender.
Im Falle des Griechen sieht es ja im Moment eher so aus, als sei das "einfach nur" irgendein durchgeknallter aggressiver Idiot, wie es sie eben auch haufenweise auf diesem Planeten gibt. Das braucht man nicht zu politisieren.
In der Zeit. leider hinter paywall, kommen in Zügen tätige Bahnangestellte zu Wort. Kleiner Auszug:
"Ich wache nachts schweißgebadet auf"
https://www.zeit.de/arbeit/2026-02/a...er-bahn-gewaltZitat:
..."Ich wache nachts schweißgebadet auf".. Harald Klessinger*, Anfang 60, Zugbegleiter in einer Regionalbahn
Ich bin seit fast 40 Jahren Zugbegleiter, aber so unsicher wie heute habe ich mich noch nie gefühlt. Die Nachricht vom Tod des Kollegen aus Rheinland-Pfalz hat mich tief erschüttert. Gleichzeitig muss ich sagen: Es war nur eine Frage der Zeit, bis so etwas passiert. Denn die Fahrgäste werden immer aggressiver.
Die Stimmung hat sich seit sieben, acht Jahren stark verändert. Früher war es mir egal, ob der Zug brechend voll war oder Fußballfans mitgefahren sind. Ich hatte keine Angst. Mittlerweile gehe ich mit einem mulmigen Gefühl durch die Reihen. Ich rechne jederzeit damit, beleidigt oder bespuckt zu werden, und halte automatisch Abstand. ...
Die Führungskräfte werden klar kritisiert, sie sind zu weit weg von den Etfahrungen der Kollegen in den Zügen, die Fortbildungen kaum tauglich.
Grundsätzlich d"accord. Andererseits, schaut man z.B. auf die deutsche Geschichte, insbesondere auf die Jahre 1939-45 wäre eine Aussage wie: "Das deutsche Volk fällt als besonder aggressiv/übergriffig/autoritär etc. auf." zwar pauschal aber auch nicht so einfach von der Hand zu weisen... .
Dafür gibt es ja auch Gründe, die den Rahmen hier wohl sprengen würden. Aber eine Phase größerer Not nach WW1 und dann diese unseelige, faschistische Nazi-Erziehung haben sicherlich ihres dazu beigetragen. Würde ein derart sozialisierter Mensch in unsere heutige Gesellschaft verpflanzt, wäre es schon deren Aufgabe, ihm klarzumachen, dass unsere Werteordnung hier eine andere ist als die von Leder und Krupp-Stahl. Diesen Konflikt gab es in meiner Jugend durchaus noch, wo uns irgendwelche Opis mit Prügel gedroht haben, weil die sich immer noch als unbesiegbare Herrenmenschen fühlten (die Nazi-Erziehung war dabei meist an dem unweigerlichen "Beim Adolf hätte es das nicht gegeben" zu erkennen).