wie würde denn die praktische umsetzung gemäss deines obigen vorschlags im groben aussehen?
gruss
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na ja, ein ausgereiftes Curriculum kann ich Dir noch nicht zur Verfügung stellen, weil mir die Idee erst ganz spontan bei Deinem Beitrag kam,
aber eins ist sicher:
die alten Kriterien zur Leistungsbewertung im Sportunterricht könnten nicht mehr gelten,
weil ja dann neue Inhalte hinzugekommen wären ...
da muss eben eine neue Gewichtung zwischen den einzelnen Kompetenzen vorgenommen werden,
vielleicht könnten wir ja hier im KKB ein neues Curriculum für Sport entwickeln, welches diese Inhalte besonders berücksichtigt,
und es dann den Kultusministerien vorlegen ...
mit lieben Grüßen
hafis
Das wäre doch eher eine Aufgabe für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Religion.
In Deutsch könnte man das Fach "Kommunikaton" integrieren.
Oder meinst Du, dass die Mädchen im Sport lernen können, die empfohlene Armlänge Abstand durchzusetzen?
Leisten Beamten eigentlich noch einen Amtseid, wenn ja, was schwören die da?
... oh, natürlich haben auch die anderen Fächer ihre Aufgaben zu erfüllen,
aber in diesem Thread geht es schließlich um den Sportunterricht,
und dem wird von den Kultusministerien eine allgemeinbildende Funktion zugewiesen, die weit über die sportliche Leistungsfähigkeit hinausgeht ...
deshalb lass uns diskutieren, inwiefern der Sportunterricht im schulischen Gesamtkonzept die neuen Aufgaben erfüllen kann ...
nachtrag für Aruna:
ja, ich habe einen Amtseid abgelegt,
der Text lautet bei uns in Hessen:
"Ich schwöre, dass ich das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Landes Hessen sowie alle in Hessen geltenden Gesetze wahren und meine Pflichten gewissenhaft und unparteiisch erfüllen werde, so wahr mir Gott helfe " .
Du darfst dann aber auch den letzten Teil weglassen, wenn Du nicht an Gott glaubst,
und anstelle des Schwurs ein Gelöbnis ablegen ...
und ja, ich glaube, der Amtseid wird immer noch geleistet ...
wichtig wären m.e. vor allem zahlreiche praktika für den persönlichen kontakt.
sportunterricht könnte da, jedenfalls soweit es die mädchen betrifft, schon gut geeignet sein.
man könnte z.b. mit den menschen, welche unsere kultur bereichern, zusammen schwimmen gehen und diesen ( im wesentlichen wohl durch "try and error") so lernen helfen, dass es bei uns (jedenfalls noch) nicht üblich ist, mädchen oder frauen in schwimmbädern zu vergewaltigen oder anderweitig zu belästigen, auch wenn diese zb einen bikini anhaben.
erste ansätze dazu gibt es anscheinend bereits,
Münchner Schwimmbäder: Mit Comics und Baderegeln auf Arabisch gegen sexuelle Belästigung | Politik*- Berliner Zeitung
wobei ich nicht weiss, ob die beiden kinder sich gerade im praktikum befanden:
München: Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung durch Flüchtling aus Syrien - DIE WELT
der witz bei dem von mir vorgeschlagenen integrationskurs wäre, dass die Deutschen schulkinder den menschen, welche unsere kultur bereichern, helfen, zu lernen, dass diese menschen (ggf. erst nach längerer zeit) zb gewisse abstände einhalten können, natürlich nur soweit diese menschen das dann auch wollen.Zitat:
Oder meinst Du, dass die Mädchen im Sport lernen können, die empfohlene Armlänge Abstand durchzusetzen?
denn sie sollen sich hier ja auf keinen fall unwillkommen oder gar abgelehnt fühlen.
nicht, dass sie dann noch wütend werden und daraufhin verständlicherweise zb irgendetwas anzünden:
https://www.youtube.com/watch?v=glUMeF69NSw .
noch schwieriger könnte die frage sein, was die beamten machen sollen, die den eid in früherer zeit bereits abgelegt haben.Zitat:
Leisten Beamten eigentlich noch einen Amtseid, wenn ja, was schwören die da?
gruss
danke für die Info
Ich war bei der Bundeswehr, da mussten die Zeitsoldaten einen Schwur und die Wehrpflichtigen ein Gelöbnis leisten.
Der Unterschied bestand, so hat man mir das gesagt, nun nicht darin, ob man daran glaubte, dass einem Gott beim Kriegshandwerk hilfreich zur Hand geht, sondern darin, dass ein Schwur eine bedingungslose Verpflichtung ist, während ein Gelöbnis nur eine Absichtserklärung darstellt, man es sich im Ernstfall aus Gewissensgründen aber nochmal anders überlegen kann.
in hinsicht auf die bundeswehr ist die aussage richtig. der eid verpflichtet, das gelöbnis ist ein bekenntnis. die aussage "so wahr mir gott helfe" muss nicht getätigt werden und hat mit der rechtlichen, oder individuell persönnlich bindenden, stellung von eid und gelöbnis nichts zu tun.
da ist das gelöbnis m.e. aber deutlich praktischer, jedenfalls, für den, der sich beim geloben für den ernstfall noch nicht (ganz) sicher ist.
diese diktatorische befehlskette innerhalb einer armee finde ich ohnehin seit langem nicht mehr zeitgemäss - gerade auch für einen ernstfall!
gruss
stimmt, im ernstfall wäre es natürlich viel cleverer jeden, unabhängig von qualifikation, talent, taktischer ausbildung, individuell entscheidungen treffen zu lassen. hossa, krieg und militärische verteidigungstaktiken sind (dank e-gaming) so einfach....
ist dann eben eine armee der individualisten.
jedenfalls kann dadurch kommuniziert werden, dass der militarismus im Deutschen Volk nicht (mehr) verstärkt vorhanden ist, was wohl sehr wichtig ist, soweit ich mich noch aus dem geschichtsunterricht erinnere.
natürlich stellt sich bei dieser intention dann die frage, weshalb man überhaupt noch eine (")armee(") unterhält.
gruss
nein!
wenn wir das ausarbeiten, ist´s dann vollausgegoren.
meine, zb mein obiger vorschlag hinsichtlich der (mädchen-)praktika ist mindestens schon 90% ausgegoren.
aber der alleine reicht halt noch nicht für ein gesamtkonzept.
also los, bring auch noch was vernünftiges ein!
gruss