Hi Xiaoshi!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
@Mike
In deinen letzten Beiträgen kommt immer wieder das "Du kannst doch einfach gehen". Beschränkst du dich ab sofort darauf? Dir gefallenen die Argumente eines anderen nicht, d.h. er soll deine akzeptieren oder gehen...
Bitte, so nicht ... o.k. ... Du hast mir mitgeteilt, dass ich mich mit meiner Frage an andere wenden soll! Stimmt das? Mehrfach wurde von Euch beiden (warum einer für den anderen Stellung ergreift weiß ich nicht, aber Ihr werdet Eure Gründe haben;)) klar ausgesagt, dass man mit mir nicht REDEN kann usw. usf. Dies kannst Du ganz einfach noch einmal in Deinem eigenen Statements und denen von Thorre nachlesen ... d.h. Ihr wolltet nicht mehr mitdiskutieren ... ich habe Euch nicht empfohlen aufzuhören, sondern nur klar dargestellt, dass IHR dies FREIWILLIG tut, ebenso wie ich und es Euch FREI steht ... mehr auch nicht! Langsam finde ich Deine Versuche lächerlich ...
Im übrigen, MIR MÜSSEN ARGUMENTE NICHT ZWINGEND GEFALLEN! Dir auch nicht! Ich habe nicht dazu aufgefordert meine Argumente zu akzeptieren oder zu gehen!
Zu Deinen Ansichten ...
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
@Jibaku
Durchaus nachvollziehbar was du schreibst, aber in meinen Augen kann ein toter Mensch kaum eine wirkliche Autorität sein.
Wieso hast Du diese Frage nicht schon Thorre gestellt?
Schon komisch ...
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Ich würde Papst Innozenz auch nicht als Wegweiser (für mich) ansehen, weil seine Ansichten und Taten nach meiner eigenen Überlegung mehr als fragwürdig waren, und, na ja... weil er tot ist. So wie die anderen Bischöfe, und so wie Buddha.
Taisen Deshimaru Roshi ist doch auch schon tot, wie die Hälfte der hier Thread als Autorität aufgeführten Menschen und MEISTER des Buddhismus (auch Zen/Chan) ... was ist dann mit diesen?
Scheiß Konzept ... mmmmmhhhhh!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Soll nicht heissen dass man aus Schriften und Überlieferungen oder historischen Aufzeichnungen nichts lernen kann, aber das hat deswegen keine Autorität, weil jeder Mensch, wie ich schon mehrmals gesagt habe, Theorie anders in die Praxis umsetzt, anders interpretiert und erst dadurch Autorität gewinnt die man akkzeptieren kann oder nicht.
Also entweder ich nehme die Theorie und reime mir selbst meine Praxis zusammen (was nicht besser oder schlechter ist als das was ich noch anführe) oder man orientiert sich an lebenden Menschen, die ich als Autorität bezeichnen würde, weil sie bereits interpretieren. Ob du die Autorät akkzeptierst sollte man natürlich nicht am Berühmtheitsgrad fest machen sondern an der Person selbst, man sollte sie also im Idealfall kennen.
Thorre ... ich hoffe Du ließt mit!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Was ich meine ist, ziehe ich die tote Theorie aus Büchern usw. dem Wissen eines Menschen vor, den ich als Autorität anerkenne?
Woher haben die Zen-Priester ihr Wissen? Woraus zitieren sie?
Merkst Du was?
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Für mich ist ein Zen-buddhist der sich im Schwertkampf übt eben mehr Autorität als die Schriften Buddhas, die ohne Interpretation keinen Wert besitzen. Aber welcher Interpret hat die LEGITIMATION, anderen Interpreten zu erklären was sie dürfen und was nicht (so eben auch das Ausüben von KK).
Es geht hier nicht darum jemanden zu erklären was er darf oder nicht ... schon gemerkt ... Ich habe meine Fragen deutlich geschrieben und dort steht so etwas nicht!
Für mich haben die Worte des historischen Buddha im übrigen mehr Gewicht, als die Worte eines Menschen der Gewalt ausübt und mir erzählt er wäre praktizierender Buddhist (was auch immer das ist)!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Und ich stelle mir die Frage, ob es auf dem Weg zur Erkenntnis überhaupt so etwas gibt wie Umwege oder "verlorene" Zeit.
Das wird jeder individuell entscheiden müssen ...
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Ein schönes Beispiel hierfür ist Ueshiba Morihei, der im Alter von umfassendem Frieden und Harmonie berichtet hat und selbst proklamierte, seine Kampfkunst sei nicht dazu gedacht den Gegner zu zerstören sondern ihn zu belehren. Bedeutet das, dass sein voriges Leben quasi sinnlos war?
Denn er hat erstmal harte, japanische Kriegskunst gelernt, hat dann sogar eine Phase des Patriotismus für das militaristische Japan durchgemacht - war dass alles ein Umweg, aus SEINER Sicht?
Das hätte man Ueshiba fragen sollen! Vielleicht gibt es noch Aufzeichnungen zu dieser Thematik? Weiß da jemand was drüber?
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Es ist nur meine persönliche Meinung, aber ich bezweifle es sehr stark. Denn alles was er getan hat hat ihn zu dem gemacht was er letztendlich ist.
Der Weg der Erfahrung! Der Erkenntnis! Der Weg immer weiter weg von der Gewalt! Leider (oder den Göttern sei Dank?!) nicht Ganz!
Zitat:
Original geschrieben von Xiaoshi
Ich will übrigens nicht behaupten er wäre durch und durch Buddhist gewesen, ich weis noch nicht mal ob die Sekte, der er nahe stand überhaupt buddhistisch war, aber vom Inhalt her lag seine spätere Verkündung der buddhistischen Ethik nicht so fern...
:D
Gruß :winke:
Mike