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Thema: Der Judo- Bücher- Thread

  1. #31
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    Standard ISBN- Nummern

    Mein Weinmann- Judo- Brevier finde ich gerade nicht (ist aber wohl auch am ehesten von allen ohne ISBN zu finden...)

    "Judo - Training, Technik, Taktik", Beissner / Birod
    ISBN 3 499 17012 4

    "Vital Judo - Bodentechniken", Okano
    ISBN 3 9800288 0 1



    Grüße,

    BS
    "We don' t break boards, we break people."

  2. #32
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    Unhappy "Judo- mein Freizeitsport", Rolf- Jürgen Krutwig

    o.a. Buch hat die ISBN- Nummer 3 581 66454 2

    Der Titel läßt natürlich bereits nichts Gutes vermuten. Aber sehen wir zunächst nach dem Inhalt:

    Krutwig beginnt mit einem Aufguß des üblichen (und falschen) Blödsinns über das Verhältnis Baelz- Kano und der unwahren Behauptung, daß Kano Schlag-, Hieb- und Stoßtechniken ausgeklammert hätte bei der Genese des Judo.

    Es folgt eine kategorisierte Darstellung von Stand- und Bodentechnik, welche er in eine "schematische Übersicht Arbeitsweise Judo" münden läßt. Bis dahin zählt er noch (unvollständig) die bekannten Kata- Formen auf, wobei er vorschreibt "Folgende Kata- Formen kennen wir:"
    - Sorry, Herr Krutwig, das ist sachlich falsch. Richtig wäre: "Folgende Kata- Formen kenne ich:" Wir kennen nämlich mehr !

    Immerhin stellt der Autor nun auch noch dar, was Kuzushi ist (was heute auch oft und gerne vergessen wird) und schreibt etwas zu "Zeremoniell, Etikette und Ausrüstung". Positiv festzuhalten ist in diesem Kontext leider nur, daß er dabei ansatzweise Shimoza, Kamiza, Shimoseki und Yoseki darstellt bzw, erwähnt. Weitergehende Erklärungen unterbleiben allerdings.

    Zum anschließenden Kapitel "Judo Zweckgymnastik" drücken wir mal ein Auge zu :
    Das Buch hat einen Stand von 1983 und demnach sind ein paar Übungen wohl nicht mehr wirklich auf dem biomedizinischen Stand von heute. Zudem ist die Gymnastik wohl wirklich kein Kriterium für ein gutes Judo- Buch.

    Es folgen die Prüfungsstatuten DDK/DJB Stand 1983.
    Daran schließen sich Photos zu den Techniken mit kurzem erklärendem Fließtext an, geordnet nach der Prüfungsordnung des DDK/DJB, 5.- 1. Kyu.

    - Dann ist das "Buch" aus....

    Gesamt- Bewertung:
    Mit viel Photos und der wesentlichen Eigenleistung, die Bilder zu beschreiben, sowie eine kurze Einleitung (deren größter Teil ein Aufguß älterer - und leider nicht besserer - Literatur ist) zu verfassen kommt der Autor auf 174 Seiten (einen Stichwort- Index am Ende hatte ich noch unterschlagen) und ein weiteres "Fachbuch" in seiner Publikationsliste als Fachautor.
    Geändert von Hug n' Roll (09-06-2010 um 12:43 Uhr)
    "We don' t break boards, we break people."

  3. #33
    rambat Gast

    Standard Wie die kleine Julia sich das eben so vorstellt ...

    -
    Geändert von rambat (07-11-2010 um 22:35 Uhr)

  4. #34
    rambat Gast

    Standard Wie ... Teil 2

    -
    Geändert von rambat (07-11-2010 um 22:34 Uhr)

  5. #35
    Shanty Gast

    Standard

    okay, dann spiel ich mal den klugscheißer: wie kann sie auf seite 80 mist geschrieben haben wenn das heftchen nur 53 seiten lang ist?
    trotzdem, das buch klingt nach nem riesen haufen mist...

  6. #36
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    Zitat Zitat von Shanty Beitrag anzeigen
    okay, dann spiel ich mal den klugscheißer: wie kann sie auf seite 80 mist geschrieben haben wenn das heftchen nur 53 seiten lang ist?
    trotzdem, das buch klingt nach nem riesen haufen mist...
    vielleicht weil das kano-kapitel erst ungeführ ab der 30 seite beginnt?

    bücher haben meistens ein vorwort und ein inhaltsverzeichnis.
    "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano

  7. #37
    rambat Gast

    Standard -

    -
    Geändert von rambat (07-11-2010 um 22:32 Uhr)

  8. #38
    rambat Gast

    Standard Wie ... Teil 3

    -
    Geändert von rambat (07-11-2010 um 22:31 Uhr)

  9. #39
    rambat Gast

    Standard -

    -
    Geändert von rambat (07-11-2010 um 22:31 Uhr)

  10. #40
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    Zitat Zitat von rambat Beitrag anzeigen
    Die Jûdôka stellten angeblich Wachen auf, doch der böse Dieb war offenbar ein schrecklicher Ninja, der die armen Jûdôka böse verprügelte. An dieser Stelle geht es dann mit Frau Karzau völlig durch. Sie gibt in ihrem Text sogar Wort für Wort die hämischen Bemerkungen wieder, die der böse Ninja gesprochen haben soll, als er die Jûdôka gnadenlos verkloppte.


    “Die Turniere waren für die Teilnehmer ungefährlich, da es eine neue Regel verbot, tödliche oder auch nur lebensbedrohliche Techniken anzuwenden. Aufgrund der Tatsache, daß Kano schon vor geraumer Zeit damit begonnen hatte, alle gefährlichen Techniken aus dem Randori zu verbannen, brachte diese Neuerung den Kodokan-Schülern einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, und sie gewannen viele dieser Kämpfe.”



    mein lieblingszitat:
    “Schweren Herzens mußte er (Kano, d. Verf.) seinen stärksten Kämpfer entlassen, der die technische Entwicklung des Kodokan-Judo mehr geprägt hatte als er selbst und dem allein das Image unbesiegbarer Kampfstärke seiner Organisation zuzuschreiben war.”


    die frau muss judo hassen.
    ihr buch gibt aber äußerst treffend den stand des judo in deutschland wieder.
    "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano

  11. #41
    rambat Gast

    Standard -

    -
    Geändert von rambat (07-11-2010 um 22:30 Uhr)

  12. #42
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    Zitat Zitat von rambat Beitrag anzeigen
    Gehen wir mal - nur so zum Spaß - einen Moment lang von der Annahme aus, die gute Julia Karzau hätte mit dem von ihr verzapften Unsinn recht.
    Kanô hätte also erst im Jahre 1927 (!), also 45 Jahre nach Gründung des Kôdôkan, von den für ihn angeblich “neuen” Prinzipien der Nage-Waza (Wurftechniken), Ne-Waza (Bodentechniken), Shime-Waza (Würgetechniken) und Gyaku-Waza (Hebeltechniken nennt man übrigens Kwansetsu-Waza und nicht Gyaku-Waza!) erfahren, und zwar von einem Okinawaner namens Miyagi.
    Wenn das stimmt - was um alles in der Welt haben die Jûdôka dann 45 Jahre lang gemacht ...?
    Ja, also die haben das trainiert und dann hat der Gründer dann später die Prinzipien seines Systems endlich erklärt bekommen, ist doch vollkommen logisch. Und dann hatte er wieder so einen Geistesblitz und dachte sich "Ach so ist das also!".
    Ich bin amüsiert.
    "aus elben elfen machen heiſst unserer sprache gewalt thun;" Deutsche Mythologie, 1844, Jacob Grimm

  13. #43
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    An den darauffolgenden Tagen verbrachte Kano seine gesamte freie Zeit damit, um sich von Miyagi die Techniken der Ne-Waza (Bodentechniken), Nage-Waza (Wurftechniken), Shime-Waza (Würgetechniken) und Gyaku-Waza (Hebeltechniken) erklären zu lassen.
    ein karateka erklärt die prinzipien des judo?
    "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano

  14. #44
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    Zitat Zitat von Teashi Beitrag anzeigen
    ein karateka erklärt die prinzipien des judo?
    natürlich, die hat der olle kano doch von uns.....

    Grüße

    Kanken

  15. #45
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    Zitat Zitat von rambat Beitrag anzeigen
    Gehen wir mal - nur so zum Spaß - einen Moment lang von der Annahme aus, die gute Julia Karzau hätte mit dem von ihr verzapften Unsinn recht.
    Kanô hätte also erst im Jahre 1927 (!), also 45 Jahre nach Gründung des Kôdôkan, von den für ihn angeblich “neuen” Prinzipien der Nage-Waza (Wurftechniken), Ne-Waza (Bodentechniken), Shime-Waza (Würgetechniken) und Gyaku-Waza (Hebeltechniken nennt man übrigens Kwansetsu-Waza und nicht Gyaku-Waza!) erfahren, und zwar von einem Okinawaner namens Miyagi.
    Wenn das stimmt - was um alles in der Welt haben die Jûdôka dann 45 Jahre lang gemacht ...?
    Klingt nach heutigem Sport-Judo, was die dann 45 Jahre gemacht haben...
    schnell in Deckung geht

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