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Thema: Karate und Gewalt

  1. #61
    Polarlicht Gast

    Standard

    Zitat Zitat von mrx085 Beitrag anzeigen
    @kanken Keine Sorge, habe mir nie gedacht das ihr euch beim Training die Schädel einschlägt. Ich sehe es ähnlich dasDie psychische Einstellung ein wichtiger Schritt zum erlernen einer KK ist. Nur scheinbar wird darauf beim unterichten vieler Stille nicht so viel wert darauf gelegt, und da ist doch noch bewundernswert, das noch Schulen gibt wo dieses Teilgebiet beim Training nicht vernachlässigt wird.


    Das sehe ich genauso. Wenn ich Krankens Posts bezüglich des Prüfungsprogrammes so lese denke ich, dass Karate eine KAMPF-Kunst ist.

    Ich glaube, dass, ALLE KK ursprünglich genau den Zweck gehabt, den Kranken hier zu vermitteln versucht. Einfach nur Überleben.

    Das für viele der Trainierenden das heute nicht das Ziel ist, der sportliche Aspekt überwiegt ist doch auch o.k. Jedem das Seine.

    Aber toll, dass es auch Schulen gibt, die Wert auf den ursprünglichen Aspekt legen. (Kenne ich auf dem platten Land nicht.) Und jeder Karateka kann sich entscheiden, was er trainieren mag. Da gibt es kein richtig und falsch, nur Ziele des Einzelnen. Und krank sind doch alle die KK machen... oder *ggg* ;-))

    Gruß
    Polarlicht

  2. #62
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    Zitat Zitat von Polarlicht Beitrag anzeigen
    Kranken
    Irgendwie muss ich bei diesem Wort an Schrecken der Gentechnik und an furchtbare traditionelle MMA-Kampfmaschinen denken

  3. #63
    mrx085 Gast

    Standard

    @Polarlicht Jup Karate ist ja auch eine Kampfkunst, und zwar eine sehr effektive, nur viele wichtige Aspekte werden in den meisten Dojos heute nicht mehr gelehrt. Es soll natürlich jeder tranieren was einem Spaß macht, und das versportliche Karate ist alles andere als ein schlechter Zeitvertreib, solange man den Schülern das Gelernte nicht als SV verkauft. Das Laufen der Katas in Bahnen was bei den meisten Shotokan Schulen praktiziert wird, ist sicher eine Super Bewegungschule , nur ob diese Übungen auch einen praxis relavanten Sinn haben kann ich nicht sagen. Bin aber selbstverständlich alles andere als ein Experte, habe nur eine Shotokan Probestunde hinter mir. Habe mir dann zum Vergleich auch ein tradionelles Dojo angeschaut, und was ich dort gesehen habe, hat mir wirklich gut gefallen. Postiv war auch das man sofort am Partner gearbeitet hat. Karate kann je nach Schule sehr unterschiedlich sein, wobei die klassischen Schulen leider stark in der Unterzahl sind. Shotokan Dojos findet man hingegen wie Sand am Meer.
    Geändert von mrx085 (08-05-2011 um 19:34 Uhr)

  4. #64
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    Standard

    Zitat Zitat von Polarlicht Beitrag anzeigen

    Aber toll, dass es auch Schulen gibt, die Wert auf den ursprünglichen Aspekt legen.
    Aber schrieb kanken nicht im Ausgangsthread daß diese Art der Prüfung nicht traditionell ist ?

  5. #65
    Polarlicht Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Holzkeule Beitrag anzeigen
    Aber schrieb kanken nicht im Ausgangsthread daß diese Art der Prüfung nicht traditionell ist ?
    Was ist traditionell???? Ich beziehe mich darauf, dass KK ursprünglich zum Überleben gedacht ist. Und Krankens Unterrichtsmethode geht genau in diese Richtung. :-)

  6. #66
    Polarlicht Gast

    Standard

    [QUOTE=mrx085;2536378Shotokan Dojos findet man hingegen wie Sand am Meer.[/QUOTE]

    Das liegt auch daran, das jeder Feld-und-Wiesen-Sportverein in seiner Sparte eine KK anbielen möchte.Das ganze aber bitte ohne aua ^^^

    Also Breitsport-Karate hier Shotokan -oder Judo (da möge ein Judoka was zu sagen....)

    Es darf doch nicht zu brutal sein.....

    Und das widerspricht dem was Kranken (Rambat kenne ich icht ;-))) sagen. Und das was gegen der KK per se ist ....


    Grüße
    Polarlicht

  7. #67
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    Standard

    Wir haben hier kanken und kraken. Aber keinen Kranken.

  8. #68
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    Standard

    Zitat Zitat von IMA-Fan Beitrag anzeigen
    Hi Ben,

    vorab: Deine Schreibe beeindruckt mich ziemlich, wenn man bedenkt, dass du erst 17 bist! Hut ab
    Vielen Dank.

    Das kann ich leider nicht unterschreiben. Wobei ich mir denken kann, welchen Bezug du meinst. Aber der Satz, wie er hier so steht, ist nunmal nicht richtig.

    Grenzerfahrung mit Gewalt führt eben nicht unbedingt dazu, dass man zum Zen-Krieger wird. Zu viele Soldaten, die zivil durch getickt sind belegen genau das Gegenteil. Je nachdem wie eine Person aus einem grenzwertigen Erlebnis herausgeht, sehen die Spuren davon aus.
    Manche werden paranoid, über-aggressiv, sind nicht in der Lage emotionale Bindungen herzustellen und haben massive Probleme sich überhaupt emotional auf Menschen einzulassen.
    Du hast den Satz vollkommen falsch aufgefasst, das tut mir leid, mein Fehler.

    Dadurch, dass man an extreme Gewalt gewöhnt wird, reift man nicht im Geiste.
    Nix mit Zen.

    Man wird körperlich nur lockerer, freier.
    Das hat keinen Bezug zur Psyche,
    sondern nur auf den Körper, wenn er sich in einer Gewaltsituation befindet.
    Auf das normale alltägliche Verhalten will ich gar nicht hinaus.

    Manche werden durch die Gewalt paranoid, aggressiv, etc.
    Aber schau genau, wie sie sich dann in Gewaltsituationen verhalten:
    Sie behalten den Durchblick, sind schnell, locker, sie können klar denken.
    Und genau das ermöglicht ihnen im Kampf solche Dinge wie Würfe, Hebel, dieses tolle Positionieren um 2 Gegner gegeneinander auszuspielen, Messerstiche, Vitalpunkttechniken, präzise Schüsse, einen Faden durchs Nadelöhr ziehen.
    Sofern sie das alles gelernt haben oder können natürlich.

    Nochmal: Das hat nichts mit friedlebendem Zenkriegertum zu tun, sondern nur mit der körperlichen Gewöhnung an Adrenalin.

  9. #69
    seoi-nage Gast

    Standard

    Benny, super geschrieben
    Ach, was freu ich mich, euch Verrückte bald wieder zu treffen...

  10. #70
    IMA-Fan Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerBen Beitrag anzeigen
    Dadurch, dass man an extreme Gewalt gewöhnt wird, reift man nicht im Geiste.
    Nix mit Zen.
    Das habe ich so auch nicht gemeint. Es ging eher darum, dass man durch extensive Gewalterfahrung nicht unbedingt entspannter in Anbetracht dieser reagiert

    Es kommt halt auf das ,,Gewöhnen" an. Das kann sicher wie du beschreibst, eine Verbesserung herbeiführen, schlecht ausgeführt, aber auch eine Verschlechterung. Das war eigentlich mein Hauptpunkt

    Zitat Zitat von DerBen Beitrag anzeigen
    Man wird körperlich nur lockerer, freier.
    Das hat keinen Bezug zur Psyche,
    sondern nur auf den Körper, wenn er sich in einer Gewaltsituation befindet.
    Auf das normale alltägliche Verhalten will ich gar nicht hinaus.
    Ich denke, das ist zu sehr miteinander verbunden. Das kann man so meine ich, nicht so einfach trennen.

    Zitat Zitat von DerBen Beitrag anzeigen
    Manche werden durch die Gewalt paranoid, aggressiv, etc.
    Aber schau genau, wie sie sich dann in Gewaltsituationen verhalten:
    Sie behalten den Durchblick, sind schnell, locker, sie können klar denken.
    Und genau das ermöglicht ihnen im Kampf solche Dinge wie Würfe, Hebel, dieses tolle Positionieren um 2 Gegner gegeneinander auszuspielen, Messerstiche, Vitalpunkttechniken, präzise Schüsse, einen Faden durchs Nadelöhr ziehen.
    Sofern sie das alles gelernt haben oder können natürlich.
    So was können wie gesagt nur Leute, die entweder entsprechend ausgebildet wurden und/oder selbst in der Lage waren aus Erlebten, ein sinnvolles Feedback zu ziehen.
    Jemand der einfach nur auf regelmäßiger Basis misshandelt wird, verhält sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so wie in deine Beispielen

    Es ist wie gesagt wichtig, aus welcher Perspektive ich Gewalt erlebe und gerade die des Opfers, kann zu noch stärkeren Verkrampfungen führen. Jeder Gewaltkonflikt will verarbeitet werden und je nachdem wie dies geschieht, kann da was positives oder negatives raus kommen.

    kleines Edit: Zen ist gar nicht so Hippie wie mancher denken mag Der Einfluss auf den Schwertkampf/Kriegskünste ist z.B recht interessant.

    Hatte ja schon z.B den Zustand vom toten Körper angesprochen.

    Grüße Ima-Fan
    Geändert von IMA-Fan (08-05-2011 um 20:51 Uhr)

  11. #71
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    Standard

    Zitat Zitat von IMA-Fan Beitrag anzeigen
    Das habe ich so auch nicht gemeint. Es ging eher darum, dass man durch extensive Gewalterfahrung nicht unbedingt entspannter in Anbetracht dieser reagiert

    Es kommt halt auf das ,,Gewöhnen" an. Das kann sicher wie du beschreibst, eine Verbesserung herbeiführen, schlecht ausgeführt, aber auch eine Verschlechterung. Das war eigentlich mein Hauptpunkt



    Ich denke, das ist zu sehr miteinander verbunden. Das kann man so meine ich, nicht so einfach trennen.



    So was können wie gesagt nur Leute, die entweder entsprechend ausgebildet wurden und/oder selbst in der Lage waren aus Erlebten, ein sinnvolles Feedback zu ziehen.
    Jemand der einfach nur auf regelmäßiger Basis misshandelt wird, verhält sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so wie in deine Beispielen

    Es ist wie gesagt wichtig, aus welcher Perspektive ich Gewalt erlebe und gerade die des Opfers, kann zu noch stärkeren Verkrampfungen führen. Jeder Gewaltkonflikt will verarbeitet werden und je nachdem wie dies geschieht, kann da was positives oder negatives raus kommen.

    Grüße Ima-Fan
    Kurzer Einwand: Zeige einem Menschen, dass es funktioniert "Nein" zu sagen, oder jemanden zusammenzuschlagen oder nur zurückzuschlagen und er wird es definitiv wieder tun.

    Der kleine aber feine Unterschied, ist wenn die Opfer keine Erfolgsgefühle mit Gewalt hatten, dann werden sie diese auch nicht als Lösungsansatz in Betracht ziehen.

    (Gegen)gewalt lernt man recht schnell. Man muss aber erst einmal Gewalt selber tun, ab dem Punkt wird man lockerer.

    Ich denke, wenn du mir in dem Punkt zustimmen kannst, dann stimmen wir vollständig überein.


    @Heiko: Danke

  12. #72
    Freizeitpumper Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerBen Beitrag anzeigen
    Nochmal: Das hat nichts mit friedlebendem Zenkriegertum zu tun, sondern nur mit der körperlichen Gewöhnung an Adrenalin.
    sorry aber das ist schwachsinn. der körper gewöhnt sich nicht an adrenalin denn dann wäre es nutzlos. und gewalt hat niemals was mit kampfkunst zu tun.

  13. #73
    Freizeitpumper Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DerBen Beitrag anzeigen
    Kurzer Einwand: Zeige einem Menschen, dass es funktioniert "Nein" zu sagen, oder jemanden zusammenzuschlagen oder nur zurückzuschlagen und er wird es definitiv wieder tun.

    Der kleine aber feine Unterschied, ist wenn die Opfer keine Erfolgsgefühle mit Gewalt hatten, dann werden sie diese auch nicht als Lösungsansatz in Betracht ziehen.

    (Gegen)gewalt lernt man recht schnell. Man muss aber erst einmal Gewalt selber tun, ab dem Punkt wird man lockerer.

    Ich denke, wenn du mir in dem Punkt zustimmen kannst, dann stimmen wir vollständig überein.


    @Heiko: Danke
    weisst du eigentlich dass du zu gewalt aufrufst? sowas sollte man eigentlich mal melden

  14. #74
    Registrierungsdatum
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    Zitat Zitat von Freizeitpumper Beitrag anzeigen
    sorry aber das ist schwachsinn. der körper gewöhnt sich nicht an adrenalin denn dann wäre es nutzlos. und gewalt hat niemals was mit kampfkunst zu tun.
    Tut mir Leid, aber DAS ist Schwachsinn.
    1. Der Körper kann sich an Adrenalin gewöhnen.
    Er kann den Adrenalinfluss besser kontrollieren, die Leistungssteigernde Wirkung wird immer bleiben, aber die Wirkung auf das Gehirn wird geringer.
    2. Gewalt ist Teil der Kampfkunst und der Kriegskunst.
    Ohne Gewalt gibt es keinen Kampf. Dann wäre es nur noch "kunst".
    Wobei Kampfkunst ein sehr schlechter Begriff ist.
    Eigentlich ist es ein Handwerk oder so etwas.

  15. #75
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    Zitat Zitat von Freizeitpumper Beitrag anzeigen
    weisst du eigentlich dass du zu gewalt aufrufst? sowas sollte man eigentlich mal melden
    Dann melde es doch.

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