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Thema: Der interessante Artikel-Thread

  1. #46
    Pustekuchen Gast

    Standard

    In einer der Referenzen stand ja, dass eine KH-reiche Ernährung zu einer höheren Leptinausschüttung führt, aber nicht zu einer höheren Sättigung, als eine Ernährung die den Großteil der Kalorien aus anderen Energieträgern gewinnt.
    Es fuehrt zu einer hoeheren subjektiven Saettigung verglichen mit Fett, aber genauso gut wie Protein. Das an sich finde ich schon bemerkenswert, schliesslich ist ein Hauptargument der low-carb und Paleo, dass Proteine und Fett eine weitaus hoehere Saettigung als KH haben.
    ->
    [...] let's compare satiety and subsequent food intake among foods that raise insulin to varying degrees. If calories and protein are kept the same, high-carbohydrate meals cause equal or greater satiety than high-fat meals, and equal or less subsequent food intake, despite a much larger insulin response
    Die Hoffnungen, die man auf Leptin gesetzt hatte (bzgl. Abnehmpille) haben sich nicht erfüllt
    Stimmt, aber daran hatte ich gar nicht gedacht... Insulin ist nur in aller Munde zur Zeit.

    Leute wie Staff Lindberg auf einer KH-reichen "Paleodiät" ebenso schlank werden/bleiben, wie die Naturvölker
    Palaeo ist ziemlich KH reduziert (bei den meisten "Protokollen").

  2. #47
    Simplicius Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Es fuehrt zu einer hoeheren subjektiven Saettigung verglichen mit Fett, aber genauso gut wie Protein. Das an sich finde ich schon bemerkenswert, schliesslich ist ein Hauptargument der low-carb und Paleo, dass Proteine und Fett eine weitaus hoehere Saettigung als KH haben.
    von den vier angegebenen Studien zeigten zwei einen höheren subjektiven Hunger nach HF-Frühsücken und nur eine auch eine höhere Kalorienaufnahme in den folgenden Mahlzeiten.

    das finde ich jetzt nicht wirklich verwunderlich, da wohl jeder, der mit einer LC-Diät anfängt, bermerkt, dass er in den ersten Tagen vemehrt Hunger auf die gewohnten Kohlenhydrate hat.
    Eine Kalorie ist eben keine Kalorie und das Gehirn verlangt, wie ich in dem anderen Thread bemerkte, in der Umstellungsphase nach seinen Kohlenhydraten, auch wenn genügend Energie in Form von Fett zugeführt wird.
    Viele Leute, bei denen LC oder VLC wirkt (auch ich) bemerken bei adaptierter LC-Ernährung eine lange nicht gekannte Sättigung über Stunden bei relativ niedriger Energieaufnahme.
    Dabei kommt es natürlich auch auf die Zubereitung an: Guacamole mit Gemüse geht weit mehr rein, als Butter pur.
    Dagegen kann ich mich an wohlschmeckenden Getreidebreien (High-Fiber) tot essen und die anderen (bei denen LC wirkt) stopften zumindest vorher den ganzen Tag (und auch in der Nacht) irgendwelche KH-Nahrungsmittel in sich rein.
    Man müsste also die Kalorienaufnahme ad libitum bei längerfristiger KH bzw. Fettbeschränkung vergleichen, am besten mit der, der bei uns üblichen Kost.


    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Stimmt, aber daran hatte ich gar nicht gedacht... Insulin ist nur in aller Munde zur Zeit.
    Ist halt ein einfaches Modell und zuviel Insulin ist sicher nicht gesund auf dauer.
    Wer allerdings Insulinsensitiv ist, wie die Naturvölker, braucht auch weniger davon.
    soweit ich mich erinnere wird die Insulinwirkung durch zuviel Fett in der Nahrung auch reduziert.
    D.h. eine "ausgewogene" Kost wäre bzgl. Insulin kontraproduktiv im Vergleich zu LowCarb oder LowFat oder Fett/KH-Trennkost.


    Zitat Zitat von Pustekuchen Beitrag anzeigen
    Palaeo ist ziemlich KH reduziert (bei den meisten "Protokollen").
    Das was Herr Lindberg, der die Einwohner von Kitava untersuchte, nicht, er lässt lediglich Milchprodukte und Getreide weg und bezieht seine Kohlenhydrate aus Wurzelgemüsen wie Kartoffel und Süßkartoffel.

  3. #48
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Eine weitere interessante Studie:
    KH-reiche Ernährung bei afrikanischen indigenen Einwohnern, Diabetes und Körpergewicht.

    ABSENCE OF DIABETES IN A RURAL WEST AFRICAN POPULATION WITH A HIGH CARBOHYDRATE/CASSAVA DIET

    (Passt zufällig zum letzten Post)

  4. #49
    Registrierungsdatum
    06.05.2002
    Beiträge
    4.437

    Standard

    ABSENCE OF DIABETES IN A RURAL WEST AFRICAN POPULATION WITH A HIGH CARBOHYDRATE/CASSAVA DIET
    Ist halt gefährlich daraus einen laienhaften Schluss auf unsere Bevölkerung zu ziehen, in der viele schnell-verfügbare Kohlenhydrate erfahrungsgemäß, und durch unzählige Studien belegt, zu Problemen führen.
    Es gibt noch mehr so paradoxe Studien. Beispielsweise führen Milchproteine normalerweise zu einer starken Insulin Ausschüttung. Aber eine Studie hat Mahlzeiten mit hoher glykämischer Last mit fermentierten Milchproduken(=Joghurt) kombiniert. Die Kombination hätte noch heftigere Insulinspitzen provozieren müssen. Das Gegenteil war aber der Fall.
    Oder das Kakao mit Milchprodukten eine stärkere Reaktion hatte obwohl reiner Kakao normalerweise die Insulinsensitivität verbessert. Die Frage ist wo der Missing Link ist. Oder ob die Studien einen Fehler hatten der nicht offensichtlich ist.

  5. #50
    Simplicius Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Vegeto Beitrag anzeigen
    Ist halt gefährlich daraus einen laienhaften Schluss auf unsere Bevölkerung zu ziehen, in der viele schnell-verfügbare Kohlenhydrate erfahrungsgemäß, und durch unzählige Studien belegt, zu Problemen führen.

    Die ernährten sich mit 1.916 kcal am Tag, wahrscheinlich etwas mehr Bewegung als der Durchschnittsdeutsche und 84% KH aus Maniok.

    Wäre interessant, was passiert, wenn die eine westliche Diät übernehmen, ohne Bewegung und Kalorienaufnahme zu verändern.

  6. #51
    nihonto Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
    Die ernährten sich mit 1.916 kcal am Tag, wahrscheinlich etwas mehr Bewegung als der Durchschnittsdeutsche und 84% KH aus Maniok.

    Wäre interessant, was passiert, wenn die eine westliche Diät übernehmen, ohne Bewegung und Kalorienaufnahme zu verändern.
    Das wäre allerdings ziemlich interessant. Wobei es mich allerdings nicht überraschen würde, wenn die dann aufgehen wie die Hefeklöse.

    Mal ganz pauschal gesagt: Wenn schon Kalorie nicht gleich Kalorie ist, dann ist auch KH-Produkt nicht gleich KH-Produkt.

    Insofern würde ich mal schätzen, dass es einen Unterschied macht, ob man sich von relativ naturbelassenen KH-Produkten (Maniok etc.) ernährt, oder industriellen KH, die vor allem sehr sehr viel Zucker beinhalten (so wie bei uns).
    Würde mich daher auch sehr interessieren, wieviel Zucker die Bevölkerung der in der Studie genannten Region in Westafrika zu im Durchschnitt zu sich nimmt. Vermutlich deutlich weniger als der Durchschnitt in Europa oder in Nordamerika.

  7. #52
    Simplicius Gast

    Standard

    Zitat Zitat von nihonto Beitrag anzeigen
    Das wäre allerdings ziemlich interessant. Wobei es mich allerdings nicht überraschen würde, wenn die dann aufgehen wie die Hefeklöse.
    Mich schon, sonst könnte man die Hungerproblematik ja leicht bekämpfen.

  8. #53
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Mich schon, sonst könnte man die Hungerproblematik ja leicht bekämpfen.
    Ein weiterer, passender Artikel, diesmal von Guyenet:
    Calories and Carbohydrate: a Natural Experiment

    (comments sind auch lesenswert!)

  9. #54
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Hallo
    Ein recht interessanter Artikel auf SPON heute, den ich hier teilen möchte (Habe aber leider gerade keinen Zugriff auf den Artikel):

    Psycho-Trick fördert gesundes Verhalten Es wurde die Frage untersucht, ob die Empfindung, dass man "einen Körper hat" oder "ein Körper ist", Auswirkungen auf die Nahrungswahl hat.

    Abstract: “The Mind Is Willing, but the Flesh Is Weak”
    The Effects of Mind-Body Dualism on Health Behavior

  10. #55
    Pustekuchen Gast

    Standard

    Gary Taubes Ask Me Anything auf reddit

  11. #56
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    Schöner Artikel von Pavel: Strength Has a Greater Purpose | StrongFirst

  12. #57
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    was Neues von Pavel: Do Not Be Afraid to Be Alone | StrongFirst

    wahre Worte.

  13. #58
    Pustekuchen Gast

    Standard

    wahre Worte.
    Naja, bis auf:
    Kraus & Chen (2013) examined pre-fight photos of 152 MMA fighters facing off and correlated them with the fight records. Those with a more neutral expression were more likely to win. The fighters who smiled less were also “more likely to end the fight by knockout or submission, more likely to land a higher percentage of significant strikes and more likely to wrestle their opponent to the ground during the fight.” Other studies show that smiling can be a sign of submission and that men with higher levels of testosterone smile less.

  14. #59
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    Standard

    Ok, stimmt.

    Dem kann ich auch nicht zustimmen

  15. #60
    Pustekuchen Gast

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