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Thema: System of Self-Preservation - Wer kennt es ?

  1. #46
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    Ja, richtig. Das schwirrt mir auch die ganze Zeit im Kopp rum - wer ist ANTHONY Blauer?!

    Dass er die Grundzüge mal 1000 Jahre zuvor in Kanada aufgeschrieben hat - richtig. Ist aber seit Jahren Amerikaner und sogar HG wird mittlerweile nur noch in USA hergestellt. Wieder ein Fall von falsch gegoogelt.

  2. #47
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    Zitat Zitat von sos-hp
    Über meine Ausbildung zum Personenschützer lernte ich zwei Ikonen des Personenschutzes kennen: Tony Blauer und Kelly McCannn, die mich durch das S.P.E.A.R. System und Crucible Combat sehr prägten.
    hört sich für mich so an, als ob er mit blauer und mccann jeweils auch mal persönlich trainiert hat...
    "Self defense, martial arts and fighting are as similar\different to each other as tennis, badminton and ping pong are." Rich Dimitri

  3. #48
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    Zitat Zitat von Mr.Fister Beitrag anzeigen
    hört sich für mich so an, als ob er mit blauer und mccann jeweils auch mal persönlich trainiert hat...
    Find ich auch - aber Tony Blauer ist nun wirklich keine Ikone des Personenschutzes. Hat mit Personenschutz nicht wirklich was zu tun. Es KÖNNTE sein, dass der Autor "Personal Defense Readiness" oder die "BE YOUR OWN BODYGUARD" Maxime falsch verstanden und verwendet hat. Will ich ihm aber nicht unterstellen. Tony jedenfalls bildet keine Personenschützer aus oder ist explizit in diesem Feld tätig.

  4. #49
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    Zitat Zitat von Brodala Beitrag anzeigen
    Find ich auch - aber Tony Blauer ist nun wirklich keine Ikone des Personenschutzes. Hat mit Personenschutz nicht wirklich was zu tun. Es KÖNNTE sein, dass der Autor "Personal Defense Readiness" oder die "BE YOUR OWN BODYGUARD" Maxime falsch verstanden und verwendet hat. Will ich ihm aber nicht unterstellen. Tony jedenfalls bildet keine Personenschützer aus oder ist explizit in diesem Feld tätig.
    danke, dazu hätte ich z.b. nichts sagen können.

    von kelly mccann weiss ich wiederum, dass er genau das tut (also personenschützer ausbildet) bzw. tat.
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  5. #50
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    Hallo allerseits,

    ich dachte, ich melde mich nun auch mal im Kampfkunstboard an, da ich viele interessante Beiträge in den letzten Jahren hier verfolgt habe.
    Nun möchte ich aber ein bereits recht altes Thema neu anwärmen. Dieser Thread hat mich damals neugierig gemacht, da ich zu dem Zeitpunkt von keinem hier genannten System eine Ahnung hatte.
    Dieses Jahr hat sich mir nun endlich die Gelegenheit beboten, an einem Lehrgang des System of self-preservation unter der Leitung von Systembegründer Alexander Bankovski teilzunehmen.
    Genau davon wollte ich hier kurz berichten. Ich habe bislang keinen annährend so professionellen Unterricht erlebt.
    Ich habe den Lehrgang "Warrior Mindset und Situational Awareness" besucht. Es handelt sich dabei um das sogenannte Pre-Fight Modul aus dem ersten Schülergrad Programm. Es war ein acht stündiger Lehrgang zum Thema Gefahrenvermeidung und der richtigen mentalen Einstellung zum Überleben (Survival Mentality oder eben Warrior Mindset wie man es im SOS nennt).
    Alexander verfügt über einen großen Fundus an Wissen. Er hat jederzeit Fragen zugelassen und den Unterricht wirklich wissenschaftlich und dennoch sehr praktisch aufgezogen. Er konnte Hintergründe aus dem Personenschutz, praktische Anekdoten, und fundierte Erklärungen für das dargestellte Vorgehen vermitteln.
    Ich habe bislang noch kein System erlebt, bei dem der Pre-Fight und Post-Fight überhaupt in der Art geschult und auch geprüft wird.

    Auch der zweite Tag, an dem es um die Infight-Strategie (S.T.O.R.M.) ging, war sehr aufschlussreich. Auch im SOS wehrt man sich nur mit dem, was am Körper eben angewachsen ist, fliegen können die Jungs also auch nicht. Das, was mich persönlich aber sehr beeindruckt hat, ist mit welcher Herangehensweise und Didaktik das ganze vermittelt wurde und wie durchdacht diese Kampfsystematik ist.
    Viele hier werden sicher schon von den zahlreichen *ing*unglern gehört haben, die auf ihre Kampfsystematik schwören. Ich muss ehrlich sagen, dass weder das KravMaga, was ich fünf Jahre lang vor meinem Umzug betrieben habe, noch das EWTO WingTsun, oder das eher neuartige Wing Revolution von V.Gutierrez auch nur im Ansatz an diese Systematik herankommen.

    Kampfpsychologie, Combative Mindset, Biomechanik, Target-Physiologie etc. das alles habe ich in der Form bislang nicht unterrichtet bekommen.
    Man darf nach einem kurzen Lehrgang natürlich keine Wunder erwarten, obwohl ich sagen muss, dass die Schüler die bereits gute Body Mechanics mitgebracht haben (auf dem Lehrgang waren einige erfahrene Thai Boxer dabei), die gezeigte Strategie sehr schnell umsetzen konnten.

    Da ich aktuell beruflich viel unterwegs bin, werde ich wohl leider nicht an den regelmäßigen Trainings in München, Koblenz oder Dachsenhausen teilnehmen können (zumindest sind das laut Website die aktuellen Trainingsorte www.sos-p.com).
    Ich habe mir aber die Ausbildungsinhalte im Detail auf der Website durchgelesen und werde mich mal erkundigen, wann es zu den einzelnen Modulen Wochenendseminare gibt, da ich eigentlich nur da wirklich Zeit finden würde.
    Bei mir hat das SOS jedenfalls großes Interesse ausgelöst, besonders die Pre-Fight und Post-Fight Ausbildung, die ich bislang in noch keinem anderen Konzept in der Form gesehen habe. Mal sehen, wann ich die nächste Gelegenheit dazu erhalte.

    Da mich dieser Thread damals überhaupt auf das System aufmerksam gemacht hat, wollte ich nun auch etwas dazu schreiben um der Community davon zu berichten.
    Geändert von Stay Alive (22-09-2019 um 16:24 Uhr)

  6. #51
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    Finde ich gut!

    Bei wem war das Seminar?

  7. #52
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    ----

    (verlesen)
    "Self defense, martial arts and fighting are as similar\different to each other as tennis, badminton and ping pong are." Rich Dimitri

  8. #53
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    Ich grüße dich anhHell,

    das Seminar fand in Koblenz statt, in den Schulungsräumen von Instructor Oliver Keil, er hat bei dem Seminar als Instructor mitgewirkt.
    Seminarleiter war Alexander Bankovski.

    Beantwortet das deine Frage oder habe ich dich falsch verstanden?

  9. #54
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    Nee, genau. Hat mich nur interessiert. War ja etwas her der thread und hatte dann nochmal reingeguckt und ein paar Videos angesehen und mich erinnert, dass der Keil ja doch sehr WT-lastiges Zeug gemacht hat und offenbar immernoch macht. Du kennst das ja auch, wenn Du magst, kannst Du dazu ja auch noch was schreiben. Letztlich kann es aber auch sein, dass das Seminar ja sowieso ganz andere Schwerpunkte hatte und daher das WT-Zeug gar nicht so zur Geltung kommt. Bei den Videos auf der Homepage hingegen sieht man den Einschlag schon sehr, da bin ich nachwievor skeptisch. Jedoch ist es für mich nur aus voyeuristischem Interesse.

  10. #55
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    Guten Abend angHell,

    wie bereits oben beschrieben, ich habe an dem Wochenende das sogenannte Pre-Fight 1 Modul des System of self-preservation besucht. Das hat mit WT gar nichts zu tun. Es ging wirklich einen ganzen Tag um professionelle Gefahrenvermeidung. Es ging wirklich um anwendbare Strategien, wie man gar nicht erst in gefährliche Situationen reingerät. Das Seminar ging sehr weit über die ünlichen Ratschläge ("meide halt die dunklen Gassen" etc.) hinaus.
    Hier mal der Link zu den Ausbildungsinhalten von diesem Seminar, vielleicht hilft das weiter.

    Zu Oliver Keil und dem WT...Ich kann soviel dazu sagen: Ich bin prinzipell sehr kritisch gegenüber WT und kann die Selbstverliebtheit der ganzen *ing*ung Community echt nicht ab. Ich war in zahlreichen WingTsun, WingTzun, WingChun und Wing Revolution Schulen zum Probetraining. Bei manchen bin ich etwas länger geblieben (hauptsächlich durch meine berufliche Reisetätigkeit bedingt, da ich nie sehr lange an einem Ort bin). Ausnahmslos in allen diesen WT Schulen konntest du die Trainer bestenfalls in der Pfeife rauchen, denn es waren alles Pfeifen. Alles irgendwelche Freaks, die sich super viel einbilden aber angefangen haben mit den Händen zu zittern, als ich ihnen gesagt habe, dass ich über ein wenig Backround verfüge. Keiner der Trainer hatte in irgend einer Weise praktische Erfahrung, alle haben Sie über den Rest der Kampfkunstwelt gelästert (ganz schlimm sind da die Wing Revolution Leute...meine Herren...) und keiner der Trainer hatte eine blasse Vorstellung von realen Auseinandersetzungen (was da für eine Bulls*** unterrichtet wird ist echt kriminell. Zwei der Trainer sind bei ihren LatSao und Anwendungsdemonstrationen mit mir zu Boden gegangen, weil ich einfach einwenig mit der Balance gespielt habe (nein ich bin kein Assi der dann voll zuhaut).

    Ganz anders hingegen Oliver Keil. Der Mann ist echt bodenständig und korrekt. Hat nicht ein schlechtes Wort über andere Kampfsysteme verloren aber kannte sie alle im Detail.
    Er selbst ist der fitteste Kampfkünster den ich je getroffen habe und, ich weiß das klingt krass aber ich würde sagen, der gefährlichste ebenso.
    über 20 Jahre tägliches WT Training, 17 Jahre (so seine Aussage) Praxis als Personenschützer merkt man deutlich. Laut Website hat er ja die großen deutschen Promis alle geschützt (siehe Referenzen)
    Im Seminar ging es zwar um die S.T.O.R.M. Strategie, also die Nahkampfstrategie im SOS, die mit WT nicht sehr viel zu tun hat. Ein paar parallelen sind zu erkennen, aber das Zeug ist wirklich nochmal ne deutliche Schippe offensiver und direkter.
    Oliver Keil hat natürlich auch mit uns Seminarteilnehmern trainiert und uns Dinge in der Praxis erläutert. Er hat dabei immer mal wieder auf das sein WT zurückgegriffen (muss man dazu sagen, sein WT hat echt nichts mit dem zu tun, was ich vorher gesehen habe). Also mich hat der Mann echt schwer begeisert. Ich bin zwar kein Kampfkunstmeister aber würde mich auf nicht als Anfänger einordnen (1.Kyu Jiu Jitsu und 5 Jahre intensiv Krav Maga). Als ich mit Oliver Keil zusammen Bewegungen ausgeführt habe, konnte ich ihn nicht einmal treffen. Ihm war es total egal was ich mache. Er hat nebenbei mit Schülern gequatscht und sein Vorgehen erläutert und ich war, nachdem ich das zweite Mal auf dem Boden lag, echt in meiner Ehre getroffen.
    Ich hab versucht ihn zumindest zu treffen (wir beide haben nicht voll zugeschlagen - versteht sich von selbst), aber ich kam mir vor, wie ein absoluter Anfänger. Keine Ahnung ob das sein WT ist oder einfach Oliver. Ich ziehe jedenfalls den Hut vor ihm und möchte ihm nicht als Kontrahent gegenüberstehen. Keine Ahnung ob seine Schüler auch so drauf sind, dazu hatte ich zu wenig Kontakt. Herr Bankovski geht jedenfalls auch ab wie ein Pitbull. Hätte ich auch nicht gedacht, als ich ihn zum ersten Mal sah.
    Wie WT lastig das SOS nach oben hin wird kann ich nicht sagen. Im Seminar hieß es immer nur, dass die Infight Module der höheren Grade (also 3 und 4) im SOS sich mit einer sehr offensiven Kampfsystematik befassen, die Alexander Bankovski und Oliver Keil zusammen entwickelt haben. Ich habe davon selbst weniger gesehen, aber das wird wohl das Zeug sein, was man da auf den Videos der Website sehen kann.

    Die Pre- und Postfightschulungen haben bei mir aber noch weit mehr Interesse hervorgerufen. Damit habe ich mich vorher nämlich wirklich noch nie auseinandergesetzt. Für mich persönlich war das der größte Gewinn, auch wenn mich die STORM Systematik beeindruckt hat. Ich plane jedenfalls die nächsten Level im Pre- und Postfight zu besuchen, sobald ich kann.
    Wenn mich das Zeug nicht beeindruckt hätte, wäre ich ja nicht auf diesen Thread zurück gekommen.
    Geändert von Stay Alive (26-09-2019 um 19:46 Uhr)

  11. #56
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    Ok, ich nehme das mal so hin, auch wenn es mir aus der Ferne unglaubwürdig erscheint...

    https://www.youtube.com/watch?v=yGAJxiM3-s4


  12. #57
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    ich hab grad gesehen, dass Anfang der Woche über den Newsletter eine Einladung zur Einführungsveranstaltung (B.Q.C.) im SOS rumging.
    Die Einführung war bei mir damals Teil des Lehrgangs. Hat echt einen guten Überblück über das System gegeben.
    Ich hab einfach mal Screenshots davon gemacht:
    BQC.JPGBQC2.JPG

    schönen Feiertag euch!

  13. #58
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    Was mich mal interessieren würde ist, ob es denn noch Andere hier gibt, die über Erfahrungen im SOS berichten können.
    Da ich bislang nur an einem Seminar teilnehmen konnte, würde mich z.B. Erfahrungen aus den regulären Trainingseinheiten interessieren.

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