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Thema: Taijiquan oder Tai Chi Kampfkunst oder nur Meditation?

  1. #166
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Du übst die Form, du übst den Kampf, wenn auch auf der Grundlage der FMA, du stellst fest, dass das Üben der Form hilfreich ist ... also ich würd sagen - Kampfkunst!
    Das wäre dann nahezu das Gegenteil von Li Mu Bai's Post weiter vorne.
    "Um die Frage sauber beantworten zu können, ob Taiji heute eine Kampfkunst ist oder Meditation, muss man aufpassen, dass man die Kampfkunst als solches und diejenigen, die sie praktizieren, nicht gleichsetzt"

    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Ich unterrichte eine Form, die geht auf eine Matte.
    Ob das jetzt der Weg ist die "Überlegenheit" des Yoga zu brechen...?

    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Macht aber einen guten Teil des "Gesundheitsaspektes" aus, und gibt auch Möglichkeiten, denn ein "draußen" hat fast jeder.
    Ich persönlich hab's nix gegen "Bewegung an der frischen Luft".

    Liebe Grüße
    DatOlli

  2. #167
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Dir ist ja sicherlich aus eigener Praxis bekannt, das allein der Punkt Yi-Training schon recht Komplex ist, Anwendungen sind ja nun auch nicht gerade mit ein zwei Fragen geklärt, auch nicht mit ein, zwei Wochen oder Monaten.
    Wie du dann auf so Ideen kommst, erschließt sich mir da leider nicht. Es sei denn, ich hätte mich geirrt, was deine Praxis betrifft. - Kann ich mir allerdings nicht gut vorstellen.
    Um nach dem Curriculum zu fragen, braucht man keine Wochen.
    Geändert von Pansapiens (16-06-2019 um 00:49 Uhr)
    desipere est juris gentium

  3. #168
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    ...
    Ob das jetzt der Weg ist die "Überlegenheit" des Yoga zu brechen...?...
    <auch mal Zweifel anmeld>

    Aber davon mal ab gibt es ja allein im Taiji ne ziemlich große Zahl an Formenderivaten, die wenig Raum einnehmen, mit so aussagekräftigen Namen wie z.B. "Küchen-TJQ".
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  4. #169
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Um nach dem Curriculum zu fragen, braucht man keine Wochen.
    Da hast du recht, aber es geht nicht um's Curriculum sondern um Training (theoretische Grundlagen, Übungen und Umsetzung).
    Dafür wiederum benötigt man aus meiner Sicht einen Trainer/Lehrer und zwar längerfristig.
    Ansonsten könnte man eine KK wunderbar aus Büchern lernen. Dann wäre ein Trainer/Lehrer im sportlichen Bereich ja eigentlich völlig überflüssig.
    Wobei, manche glauben ja durchaus das so was machbar ist (manch eine Inselbegabung kann das vielleicht wirklich. Die grobe Masse, zu der ich mich zähle, jedoch...?), das sind dann zumeist die Leute die "etwas wissen" mit "etwas können" verwechseln.
    Da du vermutlich nicht zu diesen Leuten gehörst, frage ich mich wieder einmal wie du auf so was kommst.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  5. #170
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Ja, auf der Ebene der Körperarbeit gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Gymnastik und Kampf. Bewegung ist Bewegung.
    Gut, auf der Ebene einer Einzelbewegung mit gegebenen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen.
    Ich verwendete den Begriff "Bewegungsmodus", womit auch eine grundsätzliche Art, sich zu bewegen bzw. seinen Körper zu organisieren, gemeint ist.
    Jemand, der lange Jahre klassisches Ballett intensiv übt, wird sich vielleicht auch im Alltag anders bewegen als jemand der eine andere Art zu tanzen, eventuell mit lateinamerikanischen / afrikanischen Einflüssen eben so lange übt (Giles möge mich korrigieren).
    Ein Bewegungsmodus, der einem auch in ungeplanten körperlichen Auseinandersetzungen helfen soll, wird vielleicht andere Aspekte betonen, als einer, der das Ziel hat, einen zu befähigen, sich locker und leicht durch eine friedliche Gesellschaft zu bewegen.
    Konkret wird nach meinem Eindruck, zumindest in Teilen des TJQ, eine eher kompakte Körperorganisation mit dem Gewicht unten angestrebt.
    Wenn Du Dich erinnerst, hat mal jemand, der wohl eine Varianten des Chen-Taijiquan betrieb, in der auf so etwas Wert gelegt wird, in Deinem Video mangelnde "Gesunkenheit" kritisiert.
    Ich selbst war mal bei einem chinesischen Qigong-Lehrer mit KK-Hintergrund, der bei mir eben diese "Gesunkenheit" regelmäßig während des speziellen Qigongs in die Gegenrichtung korrigierte (also eine Tendenz nach oben, eher leicht werden, statt schwer) und auch mal bei anderer Gelegenheit auf den diesbezüglichen Unterschied zwischen Kampfkunst und Qigong hinwies.
    Da hab ich mich gefragt, ob eine Bewegungsschulung, die aus einer Kampfkunst kommt, und für Vorteile in einer körperlichen Auseinandersetzung eventuell andere Nachteile in Kauf nimmt, tatsächlich das Optimale für die Gesundheit ist, wenn man gar nicht kämpft?
    desipere est juris gentium

  6. #171
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    (ein anderes/ paralleles aktuelles 'Lieblingsthema' von mir in diesem Kontext, nämlich) die Tatsache, dass Taiji hierzulande recht stark rückläufig ist, während im Vergleich dazu z.B. Yoga boomt (IMHO ua. eben wegen eines deutlich geschärfteren Profils).
    ich hab mal ein wenig nach Yang Jun gegoogelt und bin dabei auf einer Seite des ja nicht unumstrittenen Dr. Langhoff auf folgende Aussage gestoßen:

    in Zeiten gestiegener Ansprüche an Erwachsenenbildung und die Transparenz der Taiji-Lehrer-Ausbildungen möchte heutzutage längst nicht jeder von einem esoterisch geprägten Lehrer unterrichtet werden.
    [...]
    In Deutschland hat das Interesse an Esoterik, an Taiji-Geheimnissen der Unbesiegbarkeit stark nachgelassen. Zugenommen hat das Bedürfnis nach Transparenz

    http://www.tai-chi-zentrum.de/yang_jun.htm

    Dass sich da irgendwelche chinesische "Taijiquan-Meister" von MMAlern öffentlich verprügeln lassen, ist da wahrscheinlich auch nicht förderlich...
    desipere est juris gentium

  7. #172
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Da hab ich mich gefragt, ob eine Bewegungsschulung, die aus einer Kampfkunst kommt, und für Vorteile in einer körperlichen Auseinandersetzung eventuell andere Nachteile in Kauf nimmt, tatsächlich das Optimale für die Gesundheit ist, wenn man gar nicht kämpft?
    Betrachtung speziell am Beispiel des tiefen Stehens, oder allgemein?

  8. #173
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Betrachtung speziell am Beispiel des tiefen Stehens, oder allgemein?
    Hab ich irgendwo von "tiefem Stehen" gesprochen?
    desipere est juris gentium

  9. #174
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    Den "ehrenwerten" Doktor als umstrittenen zu bezeichnen ist ja schon fast ein Euphemismus.



    Besonders "schön" finde ich 0:17-0:22.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  10. #175
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    Körperorganisation, -wahrnehmung, -beherrschung etc. wird auch durch Tanzen etc. verbessert.

    Die Bewegungsmuster in den KK findet man schon in den Baduanjin, wobei da die interessante Frage wäre was älter ist

    „Gesunkenheit“ über die äußere Form zu korrigieren halte ich, jedenfalls für das Bagua, für einen falschen Ansatz.
    Gesunkenheit ist ein Nebenprodukt, wenn andere Sachen passen. Ich kann auch mit starker Lendenlordose extrem stark gesunken stehen, je nachdem was ich gerade übe, bzw. mache, deswegen mußte ich ja auch über die Kritik herzhaft schmunzeln.

    Song ist wichtig, keine Frage, aber es entsteht und wird nicht aktiv geübt, bzw. andere Dinge werden aktiv geübt und Song entsteht dann als Nebenprodukt.

    Ich kann z.B. auch beim Kreisgehen bewußt eine sehr „gesunkene“ Position einnehmen um so bestimmte Spannungen besser aufbauen und wahrnehmen zu können, das ist aber eine ÜBUNG für die Körperarbeit und hat nix mit der Anwendung zu tun.
    Mangelndes Äußeres Song bei den Anwendungen zu kritisieren finde ich sehr lustig. Wurde an anderer Stelle auch schon mal Paul vorgeworfen
    So etwas zeugt, in meinen Augen, von mangelndem Verständnis des freien Kampfes und der Übertragung von Körperarbeit auf den Kampf.
    Geändert von kanken (16-06-2019 um 14:21 Uhr)

  11. #176
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Hab ich irgendwo von "tiefem Stehen" gesprochen?
    Wenn Du Dich erinnerst, hat mal jemand, der wohl eine Varianten des Chen-Taijiquan betrieb, in der auf so etwas Wert gelegt wird, in Deinem Video mangelnde "Gesunkenheit" kritisiert.
    ...

  12. #177
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Den "ehrenwerten" Doktor als umstrittenen zu bezeichnen ist ja schon fast ein Euphemismus.

    Besonders "schön" finde ich 0:17-0:22.

    Liebe Grüße
    DatOlli
    Also manche Leute sind sich auch vor gar nix fies ... .. Das er jetzt auch Vids macht ist wirklich cool. Da sieht man sehr schön, dass der Eindruck, den man anhand seiner 1000 Webseiten bekommen hatte, absolut nicht getäuscht hat.

  13. #178
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    <auch mal Zweifel anmeld>

    Aber davon mal ab gibt es ja allein im Taiji ne ziemlich große Zahl an Formenderivaten, die wenig Raum einnehmen, mit so aussagekräftigen Namen wie z.B. "Küchen-TJQ".
    Ich nenn meins "Wohnzimmer-Form".

  14. #179
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Körperorganisation, -wahrnehmung, -beherrschung etc. wird auch durch Tanzen etc. verbessert.
    Das zweifellos, aber darum ging es eigentlich nicht.
    Es ging eher um (unterschiedliche) Bewegungsgewohnheiten.

    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Ich kann auch mit starker Lendenlordose extrem stark gesunken stehen, je nachdem was ich gerade übe, bzw. mache,
    [...]
    Ich kann z.B. auch beim Kreisgehen bewußt eine sehr „gesunkene“ Position einnehmen um so bestimmte Spannungen besser aufbauen und wahrnehmen zu können, das ist aber eine ÜBUNG für die Körperarbeit und hat nix mit der Anwendung zu tun
    Eventuell reden wir von unterschiedlichen Dingen...

    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    ...
    dito
    Geändert von Pansapiens (16-06-2019 um 14:52 Uhr)
    desipere est juris gentium

  15. #180
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    Aber davon mal ab gibt es ja allein im Taiji ne ziemlich große Zahl an Formenderivaten, die wenig Raum einnehmen, mit so aussagekräftigen Namen wie z.B. "Küchen-TJQ".
    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Ich nenn meins "Wohnzimmer-Form".
    Na das ist natürlich gaaanz was anderes - und gleich um 10 Freiheitsgrade "seriöser" als so ne banale Küche, pah
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

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