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Thema: Taijiquan oder Tai Chi Kampfkunst oder nur Meditation?

  1. #91
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    Zitat Zitat von Li Mu Bai Beitrag anzeigen
    Es gibt nur ein "biomechanisch" korrekt. Dies wird durch die Anatomie definiert. Die Anatomie definiert die Technik, nicht umgekehrt. Die Form soll lehren das Bewegungsverhalten den Begebenheiten der Anatomie anzupassen.
    Die Zielstellung definiert die Technik . Die Umsetzung dann der gewählten Technik , folgt in ABHÄNGIGKEIT zur anatomischen Vorraussetzung. ..da kann es garkeine , "nur eine" korrekte Texhnik geben .

    Nimm einen Tänzer und einen Gewichtheber , jeder benutzt die anatomischen Vorraussetzungen anders UND baut sie aus ( Training)
    Es gibt nur eine optimale Ausnutzung der eigenen Ressourcen. Und die fallen bei jedem anders aus.
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  2. #92
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Die Zielstellung definiert die Technik . Die Umsetzung dann der gewählten Technik , folgt in ABHÄNGIGKEIT zur anatomischen Vorraussetzung. ..da kann es garkeine , "nur eine" korrekte Texhnik geben .

    Nimm einen Tänzer und einen Gewichtheber , jeder benutzt die anatomischen Vorraussetzungen anders UND baut sie aus ( Training)
    Es gibt nur eine optimale Ausnutzung der eigenen Ressourcen. Und die fallen bei jedem anders aus.

    Einverstanden. Ich formuliere meinen Satz um: "Die Technik für eine bestimmte Zielstellung wird durch die Anatomie definiert."

  3. #93
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    Zitat Zitat von Li Mu Bai Beitrag anzeigen
    Einverstanden. Ich formuliere meinen Satz um: "Die Technik für eine bestimmte Zielstellung wird durch die Anatomie definiert."
    und da sind wir wieder ganz am Anfang der Diskussion . weil das so allgemein ist , das es für jede Art von Bewegen stimmig ist . Auch beim Gang zum Klo trifft das zu ^^

    denn , die eigentliche Frage ist eben , WIE benutze ich meine VORHANDENE Anatomie. also meine Voraussetzungen . um WAS zu machen .
    Das WAS , kann ein Konzept sein , , (rund, weich , durchdringend, stabil , fest , explosiv usw ..) , was sich nach der Zielstellung richtet (Technik wie Würfe , Schläge , Stöße ..oder Taktik,Stategien , wie einfach drauf und durch oder leer machen und , und )
    und das alles zusammen ist dann in der Umsetzung auch noch abhängig von dem Verständnis des Einzelnen.
    sieh dir mal z.b. die unterschiedlichen Ideen zum "inneren Boxen" an . oder zum Thema "Entspannung " oder "Ausdehnen".

    Die Anatomie allein ist es eben nicht .
    Gerade Struktur ist halt ein Begriff , der von jeder KK/KS ein wenig anders verstanden wird (siehe WT oder VT oder Tai ji oder Judo ) und von noch mehr differenziert gelebt .Von jedem einzelnen Übenden. .... und keiner kann von aussen sagen , ob da jemand etwas falsch oder richtig macht , OHNE die IDEE dahinter zu erfragen .

    treffen dann Zwei aufeinander , zeigt sich ev. welche Struktur , oder besser gesagt , welches Verständnis und welche Umsetzung an Struktur , geeigneter ist , um zu bestehen, falls gewollt oder besser geeignet ist , zu dominieren . oder beides ^^
    ein optimal kann nur der Einzelne für sich und sein SELBSTGEWÄHLTES Ziel , erreichen und das auch nur von Moment zu Moment. .. sonst gäbe es keine Entwicklung , keine Veränderung. ...

    und obwohl sich jetzt alles so unterscheidet , zeigen sich doch mit der Zeit , viele Gemeinsamkeiten bei den Übenden egal aus welcher Sparte sie kommen, AB EINEM BESTIMMTEN NIVEAU.
    und zwar in Nutzung und Ausnutzung der Physis . deshalb verstehe ich deinen Gedanken dahinter auch beim Thema Struktur , nur, ist bei aller Annäherung , das Ganze eben nicht so statisch , wie du es oft hinstellst. ....
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  4. #94
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    und da sind wir wieder ganz am Anfang der Diskussion . weil das so allgemein ist , das es für jede Art von Bewegen stimmig ist . Auch beim Gang zum Klo trifft das zu ^^

    denn , die eigentliche Frage ist eben , WIE benutze ich meine VORHANDENE Anatomie. also meine Voraussetzungen . um WAS zu machen .
    Das WAS , kann ein Konzept sein , , (rund, weich , durchdringend, stabil , fest , explosiv usw ..) , was sich nach der Zielstellung richtet (Technik wie Würfe , Schläge , Stöße ..oder Taktik,Stategien , wie einfach drauf und durch oder leer machen und , und )
    und das alles zusammen ist dann in der Umsetzung auch noch abhängig von dem Verständnis des Einzelnen.
    sieh dir mal z.b. die unterschiedlichen Ideen zum "inneren Boxen" an . oder zum Thema "Entspannung " oder "Ausdehnen".

    Die Anatomie allein ist es eben nicht .
    Gerade Struktur ist halt ein Begriff , der von jeder KK/KS ein wenig anders verstanden wird (siehe WT oder VT oder Tai ji oder Judo ) und von noch mehr differenziert gelebt .Von jedem einzelnen Übenden. .... und keiner kann von aussen sagen , ob da jemand etwas falsch oder richtig macht , OHNE die IDEE dahinter zu erfragen .

    treffen dann Zwei aufeinander , zeigt sich ev. welche Struktur , oder besser gesagt , welches Verständnis und welche Umsetzung an Struktur , geeigneter ist , um zu bestehen, falls gewollt oder besser geeignet ist , zu dominieren . oder beides ^^
    ein optimal kann nur der Einzelne für sich und sein SELBSTGEWÄHLTES Ziel , erreichen und das auch nur von Moment zu Moment. .. sonst gäbe es keine Entwicklung , keine Veränderung. ...

    und obwohl sich jetzt alles so unterscheidet , zeigen sich doch mit der Zeit , viele Gemeinsamkeiten bei den Übenden egal aus welcher Sparte sie kommen, AB EINEM BESTIMMTEN NIVEAU.
    und zwar in Nutzung und Ausnutzung der Physis . deshalb verstehe ich deinen Gedanken dahinter auch beim Thema Struktur , nur, ist bei aller Annäherung , das Ganze eben nicht so statisch , wie du es oft hinstellst. ....
    Ich sehe das ganz und gar nicht statisch. Im Gegenteil, ich betrachte das in der Bewegung. Also 3-dimensional sozusagen und eben, bewegt. Ich denke ich verstehe deinen Standpunkt, bin halt aufgrund meiner Erfahrungen anderer Meinung.

    Dass zum Beispiel Struktur alle anders verstehen ist mir bewusst. Das sieht man auch im Endergebnis, wo einige eine stabile Struktur hervorbringen und bei anderen gar nichts vorhanden ist (und die Schwäche in der Struktur dann dem Stil unterjubeln wollen).

    Jemand der ein "Technik-sehen" oder gar ein "Anatomie-sehen" entwickelt hat, sieht sofort, ob in einer Position oder einem Bewegungsablauf ein Fehler vorhanden ist. Dies ohne die Idee hinter der Bewegung kennen zu müssen. Nicht mal eine Ahnung von der entsprechenden Sportart braucht er zu haben, um Fehler zu erkennen und dem Sportler entsprechende Hinweise zu geben, damit er den Bewegungsablauf optimieren kann. Beispielsweise ist die Rotation von Ober- und Unterarm während einer Streckbewegung anatomisch gegeben. Jeder Versuch, das anders zu machen hat nicht nur eine Einbusse der Stabilität oder der Effektivität der Bewegung zur Folge, sondern steigert auch die Gefahr von Abnützungserscheinungen oder gar von Verletzungen. Die selbe Geschichte mit der Rotation von Ober- und Unterschenkel und dem damit zusammenhängenden Belastung von Fuss und Knie. Von der Rotation im Schulter- oder Hüftgelenk wollen wir mal gar nicht sprechen...

    Ich denke zu diesem Thema wurde schon genügend diskutiert. Meine Ansichten dürften mittlerweile die meisten kennen. Insofern lasse ich andere Meinungen gerne mal so stehen.
    Geändert von Li Mu Bai (12-06-2019 um 13:21 Uhr)

  5. #95
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    Zitat Zitat von Li Mu Bai Beitrag anzeigen
    Ich sehe das ganz und gar nicht statisch. Im Gegenteil, ich betrachte das in der Bewegung. Also 3-dimensional sozusagen und eben, bewegt. Ich denke ich verstehe deinen Standpunkt, bin halt aufgrund meiner Erfahrungen anderer Meinung.

    .
    sorry , war wohl mißverständlich ausgedrückt- mit statisch meine ich deine Sicht , das es nur "eine " Struktur geben kann und die Sicht zu optimal.

    Jemand der ein "Technik-sehen" oder gar ein "Anatomie-sehen" entwickelt hat, sieht sofort, ob in einer Position oder einem Bewegungsablauf ein Fehler vorhanden ist. Dies ohne die Idee hinter der Bewegung kennen zu müssen. Nicht mal eine Ahnung von der entsprechenden Sportart braucht er zu haben, um Fehler zu erkennen und dem Sportler entsprechende Hinweise zu geben, damit er den Bewegungsablauf optimieren kann. Beispielsweise ist die Rotation von Ober- und Unterarm während einer Streckbewegung anatomisch gegeben. Jeder Versuch, das anders zu machen hat nicht nur eine Einbusse der Stabilität oder der Effektivität der Bewegung zur Folge, sondern steigert auch die Gefahr von Abnützungserscheinungen oder gar von Verletzungen. Die selbe Geschichte mit der Rotation von Ober- und Unterschenkel und dem damit zusammenhängenden Belastung von Fuss und Knie. Von der Rotation im Schulter- oder Hüftgelenk wollen wir mal gar nicht sprechen...
    ich bin immer noch ein wenig mißtrauisch bei dir , weil du dich so oft auf Anatomie berufst . Anatomie gibt nur einen gewissen Rahmen vor . spätestens bei Kugelgelenken sollte klar sein , das der mögliche Spielraum an physischen Interpretationen (Bewegungsmöglichkeiten ) , groß ist . und da bei komplexen Bewegungen immer mehrere Gelenke involviert sind , vergrößert sich auch der Spielraum .

    viel entscheidender für die QUALITÄT einer Bewegung und Struktur ist die Physiologie und ihre Nutzung . weil es v.a. die Spannungen (Toni) der Muskulatur , und ihre Koordination (IK ) sind , und das wiederum direkt mit deiner Verfassung ( , Mindset , Gefühlslage usw. ) korreliert .

    ich sehe es auch so das die Rotationen im Körper beachtet werden sollten , wenn es NUR um Verschleissarm und "Natürlichkeit" (im Sinne , den beteiligten Gelenken entgegenkommen ) geht . ... da ein Missachten oder sogar bewusst Entgegenarbeiten , z.b. Frontick mit Innenrotation des Fußes , auch physiologische Hemmungen provozieren wird , welche die Bewegung ansich wieder ausbremst . DAS mus dann mit Training (wenn gewollt) hinausgeschobe , erweitert werden .

    nur, ...... zu sagen das du , egal welcher Sport , du erkennen kannst welche Bewegung falsch und welche richtig ausgeführt wird , begeht wieder den fehler , nicht zu fragen , was der Einzelne als Ziel hat .

    viele Bewegungen , Techniken in Sportarten dürften sonst überhaupt nicht benutzt werden . nimm z.b. mal die Rückhand beim Tischtennis .
    Das Schultergelenk ist für die Bewegung nach vorn aus neutral null , für die Innenrotation gemacht . .. die bewusste Aussenrotation in dieser Intensität und Dynamik müsste sich dann von selbst verbieten.
    es ist also , bezogen auf Sport oder konkreten Bewegungen , die Art und Weise ausschlaggebend , ob ich verschleissarm , effektiv , effizient bewege und das ist dann in erster Llinie eine Frage der Nutzung der Physiologie. und damit der inneren Ansteuerung .
    Geändert von Cam67 (12-06-2019 um 17:06 Uhr) Grund: wortstellung
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  6. #96
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    Oh man Cam, in deinem Post ist so viel anatomisch/biomechanischer Unsinn drin, da geh ich nicht näher drauf ein, dafür ist mir die Zeit zu schade.

    Kleiner Tip an alle: Einfach ignorieren!

  7. #97
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Oh man Cam, in deinem Post ist so viel anatomisch/biomechanischer Unsinn drin, da geh ich nicht näher drauf ein, dafür ist mir die Zeit zu schade.

    Kleiner Tip an alle: Einfach ignorieren!
    bin offen für Kritik. sag an. interessiert mich wirklich

    hmh , du machst es dir also einfach . ok

    also, zur Biochemie hab ich nix geschrieben , da erübrigt sich ein Teil deiner Kritik. falls man das so nennen kann.
    Anatomie ist Lage und Stellung der Strukturen . und gibt damit einenn machbaren Rahmen einer Bewegung vor. .. aber nicht deren Qualität.
    gehen wir auf Ursprung und Ansatz der Muskeln ein , kommen wir zu den Funktion wie Beugen und Strecken usw, und damit zur funktionellen Anatomie.
    erst die Physiologie gibt Auskunft WIE ich die Strukturen benutze . und das WIE ist für mich das Entscheidende .

    was die Funktionen von Innen und Aussenrotation für Schulter und Hüftgelenk angeht . würde mich interessierenwie du zu anderen Ansichten kommst .

    mehr war eigentlich nicht gesagt . das heisst so viel ist es nicht .
    also .. sag an .

    PS: ich nehme mal an , andersrum wäre diese schräge Art , wieder ein ad hominem ^^
    Geändert von Cam67 (12-06-2019 um 17:55 Uhr)
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  8. #98
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    Da du offensichtlich immer noch keine Zeit findest , für ein minimum an Erläuterung , nehme ich mir mal Zeit für dich .

    Bei den Moderatoren scheinst du ja irgendwie Welpenschutz zu haben , aber bei mir hast du keine Narrenfreiheit .
    Wenn dir was auffällt leg es dar , zumindest deine Sicht dazu . Doch so ein schräger Post wie oben , akzeptiere ich nicht . Bis jetzt bin ich noch keiner Diskussion aus dem Wege gegangen , wenn es sachlich ist .

    Da kommen wir zu dir.
    Auch wenn du gerne drauf rumreitest , ... Eine akademische Ausbildung macht keinen gefeit vor Ungereimtheiten, widersprüchen oder sogar die eigenen Aussagen mal um 180 grad zu drehen. Das hast gerade du oft genug und eindrücklich demonstriert . .... Das allein KANN mal passieren und tut es auch , bei jedem . Es sind die Reaktionen von dir auf die Kritik , die dich disqualifizieren .
    Also sei mir nicht böse , wenn ich ebenfalls bei dir sehr genau hinsehen, und nicht alles mit ja und amen kaufe . Das war mal anders aber , du hast dich hier nach und nach selbst demontiert mit deiner "scheinbaren" Kompetenz.

    Jüngstes Beispiel der RNC . Als wenn ein RNC erst dann aus dem Nichts auftaucht , wenn der andere bewusstlos wird . Bis dahin ist es kein RNC. Häh. ?
    Ein Hebel ist auch nicht ein Hebel , erst wenn ein Gelenk kaputt geht.
    Ein Fauststoß ist nicht erst dann , einnFauststoß , wenn der andere ko ist .
    Ebenso beim RNC ...hab ich einen RNC sauber angesetzt IST es ein RNC , egal ob der andere schlafen geht oder nicht .
    Dann aber auch noch rumstreiten , anstatt einfach mal zugeben . Ok ich hab mich verfranzt.

    Ist nicht das erste mal . Was auch der Grund ist , weshalb es mir verdammt sauer aufstößt , wenn ausgerechnet so ein Charakter , glaubt er könne sich so einen schrägen Post leisten . Nee , kannst nicht . Dafür müsstest du erst mal lernen deine eigene Aussagen zu überdenken und sauber rüber zu bringen und nicht , wie gewohnt im Rumpelstilzchen-Manier ( ich weiss was was du nicht weisst ,...ums Feuer tanz ..) ein paar Vokabeln dropen zu lassen. ....

    Deshalb auch von mir ein kleiner tip.
    Red vernünftig mit mir und komme mir nicht so schräg . Sonst drehe ich einfach mal den Spiess um und lade mich ebenfalls selbst ein bei dir . So zum Sparring natürlich ( Augenzwinkern ..) damit solltest du ja kein Problem haben, da das ja eh dein bevorzugtes Stilmittel ist .
    Und nein, ich bin nicht wie qitte der sich so leicht blenden lässt . Mir ist es Rille ob du mit Schwert , Säbel oder what ever rumfuchtelst und mir sind dann auch deine Bedingungen Rille.
    Bin gespannt wie du das dann so machst , mit " ich mach mit jedem was ich will, wann ich will und wie ich will" du errinnerst dich ?
    War das deutlich ?

    Du hast Zeit für Kritik ? Gut ! Dann nimm aber auch Zeit , dich zu erklären . Dann ist auch der Rest gut!
    Noch einen schönen Tag.
    Geändert von Cam67 (13-06-2019 um 15:30 Uhr)
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  9. #99
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    Cam, ich bekomme normalerweise Geld dafür Leuten wie Dir Anatomie und Bewegungsmechanik beizubringen und mir ist meine Zeit zu schade hier ellenlange Texte zu verfassen um Dir die inhaltlichen Fehler klarzumachen.

    Ich habe an der Uni makroskopische Anatomie und klinische Anatomie unterrichtet, inklusive der dazugehörigen biomechanischen Grundlagen der Bewegung und bin selber Manualtherapeut.
    Ich habe es nicht nötig Dir deine inhaltlichen Fehler zu erklären, ich teile hier lediglich meine Einschätzung zu deinen Äußerungen mit. Kann ja jeder selber entscheiden was er davon hält und ob er mir glaubt oder nicht.

    Ich bin jetzt auch hier raus, wird mir zu wirr hier mit deinen Posts.

    P.S.
    Bist jederzeit auf der Matte zu einem freundschaftlichen Austausch willkommen. Trainingszeiten findest du auf unserer Homepage. An Feiertagen ist kein Training.
    Geändert von kanken (13-06-2019 um 10:34 Uhr)

  10. #100
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    sorry , war wohl mißverständlich ausgedrückt- mit statisch meine ich deine Sicht , das es nur "eine " Struktur geben kann und die Sicht zu optimal.



    ich bin immer noch ein wenig mißtrauisch bei dir , weil du dich so oft auf Anatomie berufst . Anatomie gibt nur einen gewissen Rahmen vor . spätestens bei Kugelgelenken sollte klar sein , das der mögliche Spielraum an physischen Interpretationen (Bewegungsmöglichkeiten ) , groß ist . und da bei komplexen Bewegungen immer mehrere Gelenke involviert sind , vergrößert sich auch der Spielraum .

    viel entscheidender für die QUALITÄT einer Bewegung und Struktur ist die Physiologie und ihre Nutzung . weil es v.a. die Spannungen (Toni) der Muskulatur , und ihre Koordination (IK ) sind , und das wiederum direkt mit deiner Verfassung ( , Mindset , Gefühlslage usw. ) korreliert .

    ich sehe es auch so das die Rotationen im Körper beachtet werden sollten , wenn es NUR um Verschleissarm und "Natürlichkeit" (im Sinne , den beteiligten Gelenken entgegenkommen ) geht . ... da ein Missachten oder sogar bewusst Entgegenarbeiten , z.b. Frontick mit Innenrotation des Fußes , auch physiologische Hemmungen provozieren wird , welche die Bewegung ansich wieder ausbremst . DAS mus dann mit Training (wenn gewollt) hinausgeschobe , erweitert werden .

    nur, ...... zu sagen das du , egal welcher Sport , du erkennen kannst welche Bewegung falsch und welche richtig ausgeführt wird , begeht wieder den fehler , nicht zu fragen , was der Einzelne als Ziel hat .

    viele Bewegungen , Techniken in Sportarten dürften sonst überhaupt nicht benutzt werden . nimm z.b. mal die Rückhand beim Tischtennis .
    Das Schultergelenk ist für die Bewegung nach vorn aus neutral null , für die Innenrotation gemacht . .. die bewusste Aussenrotation in dieser Intensität und Dynamik müsste sich dann von selbst verbieten.
    es ist also , bezogen auf Sport oder konkreten Bewegungen , die Art und Weise ausschlaggebend , ob ich verschleissarm , effektiv , effizient bewege und das ist dann in erster Llinie eine Frage der Nutzung der Physiologie. und damit der inneren Ansteuerung .
    Kannst Du den Beitrag nochmals kurz zusammengefasst wiederholen? Irgendwie verstehe ich kein Wort von dem, was Du hier sagen willst....

  11. #101
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    Zitat Zitat von Li Mu Bai Beitrag anzeigen
    Kannst Du den Beitrag nochmals kurz zusammengefasst wiederholen? Irgendwie verstehe ich kein Wort von dem, was Du hier sagen willst....
    Ok , ich versuche es anders.

    Geh mit einem Ringer mal auf die Matte . Du wirst feststellen wie stabil der in seiner Struktur ist, ganz ohne internal training. Und gleichzeitig flexibel , elastisch , also jederzeit reaktionsfähig , so wie es ja verlangt bzw. angestrebt wird.

    Diese Stabiltät findest du immer , egal ob im Stand oder am Boden . Es ist immer die gleiche Struktur. Egal wie er anatomisch momentan aufgestellt ist . Damit meine ich , egal in welcher Position er sich befindet .
    Es ist die gleiche Lockerheit , Entspannung , Ökonomie , Aufwandsarme Arbeit , die man auch woanders anstrebt. Ohne das er je sich einen Gedanken über Steißsenken vorne sinken/hinten steigen , Dantien usw. Gedanken gemacht hat .

    Nur ,... Zusätzlich zu seiner Lockerheit und minimalistischen Arbeit , hat er keine Probleme , wenn benötigt , ALLES rein zu geben , für einen kurzen Moment , um dann wieder zurückzufahren mit der Spannung. Das macht ihn und andre Kampfsportler so gefährlich für KKler , die nur auf Entspannung setzen . Und dabei die ständigen Wechsel in einem Kampf ignoriern. Und sich damit selbst limitieren.

    Und Kampf ist das Beherrschen der Wechsel .
    Die Wechsel , der Geschwindigkeiten , Spannungen , der Vektoren ( Kraftrichtungen) , dem Auf und Abbau von Strukturen .

    Das läuft aber nicht allein über Anatomie . Anatomie gibt da nur einen machbaren Rahmen einer Bewegung oder eines Bewegens vor .
    Das Entscheidende innerhalb jeder Bewegung , sind aber die aufgewendeten , benutzten Spannungen .
    Wieviel , wie wenig, in welcher Phase einer Bewegung , ob flexibel oder nur starr angespannt. Das macht den Unterschied .

    Das zweite sind die benutzten Vektoren . Wie leite ich Kräfte weiter , wie erzeuge ich Kräfte , wie richte ich meine Vektoren aus .

    Und zu guter letzt , das Ganze noch IN Kommunikation zum Gegner/Partner . Um bei ihm was zu bewirken.
    Kommunikation bedeutet hier , IN VERBINDUNG zum anderen . Besonders deutlich im Grappling .

    Und das alles ist in erster Linie Physiologie . Sowohl , die Generierung von Spanungen als auch die Koordination der Muskulatur ( IK)
    Nur aus der Anatomie allein betrachtet , kann vieles nicht beurteilen . Erst recht nicht am Boden.
    Die momentan aufgebrachten herrschenden Kräfte und benutzten Spannungen sieht man aber nicht. Man sieht nur die Wirkungen . Und daraus kann man ev. etwas für sich ableiten . Im eingeschränkten Maß
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  12. #102
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Cam, ich bekomme normalerweise Geld dafür Leuten wie Dir Anatomie und Bewegungsmechanik beizubringen und mir ist meine Zeit zu schade hier ellenlange Texte zu verfassen um Dir die inhaltlichen Fehler klarzumachen.

    Ich habe an der Uni makroskopische Anatomie und klinische Anatomie unterrichtet, inklusive der dazugehörigen biomechanischen Grundlagen der Bewegung und bin selber Manualtherapeut.
    Ich habe es nicht nötig Dir deine inhaltlichen Fehler zu erklären, ich teile hier lediglich meine Einschätzung zu deinen Äußerungen mit. Kann ja jeder selber entscheiden was er davon hält und ob er mir glaubt oder nicht.

    Ich bin jetzt auch hier raus, wird mir zu wirr hier mit deinen Posts.

    P.S.
    Bist jederzeit auf der Matte zu einem freundschaftlichen Austausch willkommen. Trainingszeiten findest du auf unserer Homepage. An Feiertagen ist kein Training.
    Der Punkt mit freundschaftlich ist längst überschritten . Du denkst du kannst du kannst mit jedm Spielen wie du willst wann du willst . Nöö
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  13. #103
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    Zitat Zitat von Li Mu Bai Beitrag anzeigen
    Kannst Du den Beitrag nochmals kurz zusammengefasst wiederholen? Irgendwie verstehe ich kein Wort von dem, was Du hier sagen willst....
    Bin nicht Cam67, aber ich schreibe mal wie ich das gelesene verstanden habe (muss ja nicht richtig verstanden sein)

    In Kurz:

    Nicht nur die Anatomie sondern die Physiologie, Mentaler Status und vor allem die Zielsetzung beeinflussen die Bewegung.
    Anders ausgedrückt, eine Bewegung kann anatomisch ungeschickt und physiologisch schädlich sein, - Im Kontext (Zielsetzung) dennoch "richtig" sein.
    Als Beispiel wurde hier Tischtennis (Rückhand) gewählt, da die Rückhand aus seiner Sicht weniger aus physiologischer oder anatomischer Sicht ausgeführt wird, sondern aus der Zielsetzung bzw. Notwendigkeit heraus ausgeführt wird.

    Disclaimer: So hab ich das verstanden. Das ist jetzt also nicht unbedingt meine Meinung.


    Nehme mal an, das Cam67 sich wohl dazu noch melden wird.

    Liebe Grüße
    DatOlli

    PS.: Wieder zu langsam, aber ich muss zwischen dem tippen auch arbeiten
    Geändert von DatOlli (13-06-2019 um 11:10 Uhr) Grund: PS

  14. #104
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Der Punkt mit freundschaftlich ist längst überschritten . Du denkst du kannst du kannst mit jedm Spielen wie du willst wann du willst . Nöö
    Das heißt also du willst dich mit mir Schlagen? Ach komm Cam, so tief getroffen?
    Freundschaftliches Sparring mache ich immer mit jedem gerne, geplante Schlägereien wirst du mit mir ganz sicher nicht bekommen.
    Geändert von kanken (13-06-2019 um 14:02 Uhr) Grund: Erledigt, da derjenige nicht mit Cam in Verbindung gebracht werden will

  15. #105
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Ok , ich versuche es anders.

    Geh mit einem Ringer mal auf die Matte . Du wirst feststellen wie stabil der in seiner Struktur ist, ganz ohne internal training. Und gleichzeitig flexibel , elastisch , also jederzeit reaktionsfähig , so wie es ja verlangt bzw. angestrebt wird.

    Diese Stabiltät findest du immer , egal ob im Stand oder am Boden . Es ist immer die gleiche Struktur. Egal wie er anatomisch momentan aufgestellt ist . Damit meine ich , egal in welcher Position er sich befindet .
    Es ist die gleiche Lockerheit , Entspannung , Ökonomie , Aufwandsarme Arbeit , die man auch woanders anstrebt. Ohne das er je sich einen Gedanken über Steißsenken vorne sinken/hinten steigen , Dantien usw. Gedanken gemacht hat .

    Nur ,... Zusätzlich zu seiner Lockerheit und minimalistischen Arbeit , hat er keine Probleme , wenn benötigt , ALLES rein zu geben , für einen kurzen Moment , um dann wieder zurückzufahren mit der Spannung. Das macht ihn und andre Kampfsportler so gefährlich für KKler , die nur auf Entspannung setzen . Und dabei die ständigen Wechsel in einem Kampf ignoriern. Und sich damit selbst limitieren.

    Und Kampf ist das Beherrschen der Wechsel .
    Die Wechsel , der Geschwindigkeiten , Spannungen , der Vektoren ( Kraftrichtungen) , dem Auf und Abbau von Strukturen .

    Das läuft aber nicht allein über Anatomie . Anatomie gibt da nur einen machbaren Rahmen einer Bewegung oder eines Bewegens vor .
    Das Entscheidende innerhalb jeder Bewegung , sind aber die aufgewendeten , benutzten Spannungen .
    Wieviel , wie wenig, in welcher Phase einer Bewegung , ob flexibel oder nur starr angespannt. Das macht den Unterschied .

    Das zweite sind die benutzten Vektoren . Wie leite ich Kräfte weiter , wie erzeuge ich Kräfte , wie richte ich meine Vektoren aus .

    Und zu guter letzt , das Ganze noch IN Kommunikation zum Gegner/Partner . Um bei ihm was zu bewirken.
    Kommunikation bedeutet hier , IN VERBINDUNG zum anderen . Besonders deutlich im Grappling .

    Und das alles ist in erster Linie Physiologie . Sowohl , die Generierung von Spanungen als auch die Koordination der Muskulatur ( IK)
    Nur aus der Anatomie allein betrachtet , kann vieles nicht beurteilen . Erst recht nicht am Boden.
    Die momentan aufgebrachten herrschenden Kräfte und benutzten Spannungen sieht man aber nicht. Man sieht nur die Wirkungen . Und daraus kann man ev. etwas für sich ableiten . Im eingeschränkten Maß
    Hmmm... Es macht es irgendwie nicht besser. Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll, um mit dir auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Im Moment lasse ich deine Meinung wirklich besser einfach mal so stehen. Da kann ich die Reaktion von kanken durchaus nachvollziehen. Und er ist ja noch tiefer in der Materie drin...

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