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Thema: *ing*ung - "echte" Kampfsequenzen angucken.

  1. #1
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    Standard *ing*ung - "echte" Kampfsequenzen angucken.

    Mal eine ernstgemeinte Frage an die *ing*ung Gemeinde im Gesamten (bitte kein Verbandsgeschiss!):

    Gibt es irgendwo im Internet, egal aus welcher Richtung harte Sparringsequenzen, Wettkampfsequenzen oder unkooperativ-dynamische SV-Sequenzen, wo man mal sehen kann, dass es sich tatsächlich um typische technisch-taktische Sequenzen aus dem *ing*ung handelt.



    @Ma Shao-de,

    grüß Dich alter Freund. Habt Ihr von Euren Lei Tai Turnieren evtl. noch aussagekräftiges Material? Hast Du darauf noch Zugriff? Gerne auch via PN.

    Beste Grüße

  2. #2
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    Der Delta Cup währe hier positiv zu nennen.




    Auch das Donald Mak Wing Chun:
    I'm here to kick ass and chew bubblegum and I'm all out of bubblegum.

  3. #3
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    @chuckybabe
    habe noch von meinem jungen ching den kampf, den er leider verloren hat

    "Nicht durch Alter, sondern durch Wissen erlangt man Weisheit..."
    Bodenkampf ist nur schwul, wenn man sich dabei in die Augen schaut. :P VingTsun Herford

  4. #4
    Fabi-Broschak Gast

    Cool

    Wing Chun vs. Taekwondo (Turnier)
    http://www.youtube.com/watch?v=HjqjTyG_p90


    Wing Chun Vs Muay Thai (Sparring)
    www.youtube.com/watch?v=jU8B6eNm2zs



    Wing Chun Full Contact (Turnier)
    http://www.youtube.com/watch?v=kD47C...ature=youtu.be

  5. #5
    Zongeda Gast

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    Unkooperatives Chi-Sao.



    Wettkampf

  6. #6
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    Hey Dietmar,

    Habe noch ca. 30-40 MiniDV Tapes die mal eingelesen werden wollen. Da hat es einiges drauf. Lei Tai Wettkämpfe in Taiwan, CH und D. Trainingssequenzen sowie on the Water Lei Tai...

    Frag doch mal beim Pai Lee nach der hat auch noch so Material.

    Ein oder zwei Kämpfe habe ich noch auf Tapes welche ich nicht identifizieren kann. Das war lange vor Betamax und VHS, glaube desshalb, das es keine Player dazu mehr gibt. Dort drauf sind noch einige Fights aus unseren jungen Jahren so um 1986/88 oder so...

    Werde mal den Kram ausgraben und abklären wo man das evtl. überspielen könnte...

    Gruss
    Marcel

  7. #7
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    Zitat Zitat von Ma Shao-De Beitrag anzeigen
    Hey Dietmar,

    Habe noch ca. 30-40 MiniDV Tapes die mal eingelesen werden wollen. Da hat es einiges drauf. Lei Tai Wettkämpfe in Taiwan, CH und D. Trainingssequenzen sowie on the Water Lei Tai...

    Frag doch mal beim Pai Lee nach der hat auch noch so Material.

    Ein oder zwei Kämpfe habe ich noch auf Tapes welche ich nicht identifizieren kann. Das war lange vor Betamax und VHS, glaube desshalb, das es keine Player dazu mehr gibt. Dort drauf sind noch einige Fights aus unseren jungen Jahren so um 1986/88 oder so...

    Werde mal den Kram ausgraben und abklären wo man das evtl. überspielen könnte...

    Gruss
    Marcel
    Super, danke Marcel.

    Weißt Du, es geht mir darum, was bleibt wirklich übrig, abseits aller kooperativen und halbkooperativen Übungen!

    Weißt Du, viele Drills oder technisch-taktische Sequenzen, die beim Grappling oder beim Muay-Thai so **** geübt werden, können ja auch immer nur in Teilen im unkooperativen Sparring, Wettkampf oder SV-Training umgesetzt werden. Da ist ja beileibe auch nicht alles Gold was glänzt, aber man kann trotzdem ganz deutlich erkennen, "jau - datt is jettze dett und datte is datt"! Da siehst Du beim Grappling mal aus einer komplizierten Position heraus mal eine geil ausgeführte und über das Positionsspiel eingeleitete Submission oder beim Muay-Thai mal einen gut fintierten Angriff mit einem getarnten Knie als Finalisierung.

    Und Du siehst ja selbst, was jetzt bisher hier gepostet wurde, meistenteils Anfänger, was auch vollkommen i.O. ist, absolut nicht abwertend gemeint. Respekt für jeden Kämpfer und wirklich danke dafür schonmal an dieser Stelle für das Posten der Kämpfe.

    Die WC(Kung Fu)-Szene ist keine Wettkampfszene und es gibt viel weniger Videomaterial, kein Thema, aber es muß mehr geben als minimal zu erkennende Ansätze von Chi Sao und Trapping oder allgegenwärtige Kettenfaustjunkies.

    An anderer Stelle hier im Board hatte ich ja schon von meinen Erfahrungen mit Tai Chi "Fuzzis" (legt mir das jetzt nicht als mangelnden Respekt aus, tun meine chinesischen Kumpels auch nicht) in China und einem Chinesen "Jun Whenjun" in Deutschland (Dozent Sportuni Köln - Tai Chi u. Sanda Spezialist)) berichtet. Auch drei oder vier Deutsche (teilweise hier im Board) scheint es zu geben, die wirklich gut sind.

    Worauf will ich damit hinaus?
    Ganz einfach, früher habe ich mich über Tai Chi pauschal lustig gemacht. Doch meine praktischen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass mehr dahinter steckt und es lohnenswert ist, sich ernsthaft mit der Materie zu beschäftigen.

    So, und früher habe ich mich auch über die *ing*ung Schiene komplett lustig gemacht, so ungefähr seit 1983 oder 1984. Bis Mitte der Neunziger habe ich auch immer mal wieder praktische Erfahrugen sammeln dürfen. Na ja, dies plus diverse Unwürdig- und Lächerlichkeiten (Boztepe vs. Cheung, Gracie Herausforderung, offensichtlich physikalischer Dummfug, LT u. KRK Storyboard, später Avci usw. usw. - währenddessen und danach haben ja so mancher Wettbewerber und Ableger noch versucht und es auch geschafft, den Quatsch zu toppen, aber das wäre ein anderes Thema) hatten damals dafür gesorgt, das *ing*ung für mich nur noch den Status Quo eines "esoterischen Komödiantenstadels" hatte. Geiles Marketing, schickes Outfit, allerdings komplett ohne sittlichen Nährwert. *ing*ung differenzierter zu betrachten, war mir damals schlichtweg nicht mehr möglich, alles wurde im *ing*ung über einen Kamm geschoren!

    Doch dann habe ich im letzten Jahrzehnt ausgiebige Erfahrungen im kommunistischen China (also nicht in Hongkong) bzgl. *ing*ung / Kung Fu machen dürfen, wie ich auch Marcel Sauder und Phillip Bayer kennen lernen durfte. Ich will und ich werde an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, da ich nicht wieder Verbands-/Stil-/Richtungskram usw. hören will. Es handelt sich hier also tatsächlich nicht um eine qualitative Wertung bzgl. irgendeiner Verbandes oder Stilrichtung. ("Boooaaaah, ist datt hier mühsam!)

    Aufgrund der verschiedenen Erfahrungen und persönlichen Begegnungen, wie gerade angerissen, glaube ich daher, dass auch in den diversen *ing*ung Stilen (unabhängig von Verbandskram) Könner unterwegs sind, von denen es Sequenzen geben muß, wo man erkennen kann, was *ing*ung spezifisch möglich ist. Und damit meine ich jetzt keine locker fluffige Chi Sao Sequenz, von welchem Sifu auch immer, sondern Sequenzen von guten Leuten unter Kriterien, wie in meinem Eingangsposting beschrieben.

    Also wenn da etwas frei zugänglich wäre, egal ob aus Marcels, Phillips, KRKs, Avcis oder wessen Richtung auch immer, dann wäre ich wirklich dankbar!

    Und bitte nochmals: Kriegt Euch hier nicht wegen Erbsenzählerei an die Köppe. Genauso, wie Ferdi und Maddin unvoreingenommen gepostet haben, fand ich es klasse und so soll es auch weiter laufen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von chuckybabe Beitrag anzeigen
    Weißt Du, es geht mir darum, was bleibt wirklich übrig, abseits aller kooperativen und halbkooperativen Übungen!
    Ist eine wichtige Frage. Man muss aber auch fragen was wird in den in den einzelnen Linien unterrichtet. Wenn man nach WT spezifischen Sachen in VT Videos sucht wird man nicht fündig werden.
    Und Du siehst ja selbst, was jetzt bisher hier gepostet wurde, meistenteils Anfänger, was auch vollkommen i.O. ist, absolut nicht abwertend gemeint. Respekt für jeden Kämpfer und wirklich danke dafür schonmal an dieser Stelle für das Posten der Kämpfe.
    Anfänger?? Nicht wirklich. In dem 2ten Video könnte man als Anfänger titulieren,dafür hat er aber mMn. so ziemlich das vielschichtigste Repertoire an Wing Chun Bewegungen die auch eindeutig zu erkennen sind. Bei dem ersten was ich gepostet habe sieht man mMn. sehr schön das VTbewegungsmuster beidem Herren mit dem Tattoo auf der Schulter. Ob der Anfänger oder Trainer ist müsste erstmal geklärt werden. Aber VTler behaupten auch gar nicht, dass sie zig komplizierte Bewegungsmuster trainieren.
    Die WC(Kung Fu)-Szene ist keine Wettkampfszene und es gibt viel weniger Videomaterial, kein Thema, aber es muß mehr geben als minimal zu erkennende Ansätze von Chi Sao und Trapping oder allgegenwärtige Kettenfaustjunkies.
    Was erwartest du denn zu sehen?? MMn.habe ich genau das gepostet was du wolltest. Zumindest so wie ich den Eingangspost verstehe.
    Aufgrund der verschiedenen Erfahrungen und persönlichen Begegnungen, wie gerade angerissen, glaube ich daher, dass auch in den diversen *ing*ung Stilen (unabhängig von Verbandskram) Könner unterwegs sind, von denen es Sequenzen geben muß, wo man erkennen kann, was *ing*ung spezifisch möglich ist.
    Ich hoffe ich komme jetzt nicht als Erbsenzähler rüber aber warum muss es sowas geben?? Und vor allem warum muss sowas im Inet zu finden sein??
    Und bitte nochmals: Kriegt Euch hier nicht wegen Erbsenzählerei an die Köppe. Genauso, wie Ferdi und Maddin unvoreingenommen gepostet haben, fand ich es klasse und so soll es auch weiter laufen.
    Dank,wenn man höflich fragt hab ich ja kein Problem damit einfach sowas zu posten und zu besprechen. Ist ja sogar erwünscht wenns sachlich bleibt. Hoffe das dieser Thread nicht ausartet, könnte nämlich interessant werden.

    Was noch auffällt ist das du in deinen Gründen warum du Wing Chun nicht mehr ernst nehmen konntest eigentlich nur WT + Ableger nennst.
    I'm here to kick ass and chew bubblegum and I'm all out of bubblegum.

  9. #9
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    Zitat Zitat von chuckybabe Beitrag anzeigen
    Weißt Du, es geht mir darum, was bleibt wirklich übrig, abseits aller kooperativen und halbkooperativen Übungen!

    Also wenn da etwas frei zugänglich wäre, egal ob aus Marcels, Phillips, KRKs, Avcis oder wessen Richtung auch immer, dann wäre ich wirklich dankbar!
    Das viele die Yong Chun Szene nicht für voll nehmen wundert keinen, auch mich nicht. "Wir" haben es ja nicht anderst verdient..

    Was eben viele in einem Wettkampf sehen wollen, sind die teilweise skuril anmutenden Techniken der diversen Derivate. Gerade kürzlich hatte ich in meiner Schule jemand der ein Training besuchte der sonst in Frankfurt irgendein Derivat trainiert. Er betonte seine schule habe nix mit WT zu tun, jedoch fragte er ob wir Latsao und Sektionen kennen und so weiter. Seine Vorstellungen weichen meilenweit von meinen ab und doch nennt man das Yong Chun.

    Meiner Meinung nach ist es nicht wichtig Yong Chun Techniken in einem Wettkampf wieder zu sehen, sondern ob jemand die Prinzipien umsetzen kann. Persönlich habe ich kaum je in einem Fight oder Wettkampf direkt Übungsbewegungen eingesetzt. Aber im Handgemenge haben mir meine antrainierten Fähigkeiten aus dem Zhi Shou (Ch Sao) sehr geholfen. Oder die Brückenübungen um einen offenen Schlagabtausch zu verhindern und so weiter...
    Es sind die geeigneten Fähigkeiten die es ausmachen. Es ist nicht unerheblich, das ein Yong Chun Instruktor eben Erfahrungsgemäss, weiss wie man aus den Übungen Fähigkeiten bildet welche funktionieren. Ob das letztendlich noch sichtbar ist beim Kampf interessiert mich im Endeffenkt nur sekundär Ob ein Kämpfer die Prinzipien umsetzen kann, sehe ich sehr wohl und ob diese auf unsere Übungen zurückzuführen sind meist auch.
    Dazu möchte ich aber auch betonen, dass unsere Trainingsübungen sich sehr von denen der WT Kollegen aus good old Germany unterscheiden. Auch die vielen Erklärungsversuche und Theorieen im Unterricht gibts bei mir nicht.

    Machen und erfahren heisst die Devise.. ))

    Also wenn ich mal dazu komme spiele ich mal so ein Band ein und melde mich bei Dir per email...

    Gruss
    Marcel

  10. #10
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    ...

    Was noch auffällt ist das du in deinen Gründen warum du Wing Chun nicht mehr ernst nehmen konntest eigentlich nur WT + Ableger nennst.
    Das liegt in der Historie begründet. In den Achtzigern (kein Internet als Infomedium - ich weiß, viele können sich garnicht mehr erinnern - Scheiße, ich werde älter) und Neunzigern (Internet war in der ersten Hälfte in dem Jahrzehnt immer noch albern) kam man ja meistens über die "Schiffer" Medien mit *ing*ung in Kontakt und da war erstmal quasi nur die LT/KRK Schiene präsent. Klar, man hatte noch von William Cheung oder Wong Shun Leung als Bruce Lee Fan gehört.

    Für mich bedeutete von Anfang der Achtziger bis Mitte der Neunziger *ing*ung immer ganz selbstverständlich LT/KRK-Schiene. Wäre damals nie auf die Idee gekommen, dies zu hinterfragen.


    Zu den Videos:

    Sorry, wegen der Videos, habe echt gedacht, dass da ausschließlich Anfänger zu sehen sind. Vielleicht habe ich auch einfach falsche Vorstellungen, von dem was geht.

    Aber Du verstehst mich hoffentlich schon, was mich da wundert:
    Wenn man immer Chi Sao und Trapping Sequenzen sieht und in den diversen Imageclips ja auch wohl bewusst gezeigt bekommt, muß dass ja anscheinend ein wichtiges Kernelement der Arbeit im *ing*ung sein, mit dem ein nicht ganz kleiner Teil der Trainingszeit verbracht wird.

    Deswegen meinte ich, dass man bei guten Leuten doch solche typischen Chi Sao/Trapping Sequenzen zumindest in kleinen Teilen wiederfinden müßte, auch wenn man sich im Rahmen unkooperativer Szenarien bewegt.

    Klappt ja mit den Grounfighting-Drills und Stand-Up-Drills im MMA, Sanda, Shootfighting, Thaiboxing usw. doch auch. Da erkennt man sofort die Beziehung aus Drill/Übung und der Umsetzung im unkooperativen Szenario.
    Geändert von chuckybabe (29-07-2012 um 16:54 Uhr)

  11. #11
    Zongeda Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Ma Shao-De Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach ist es nicht wichtig Yong Chun Techniken in einem Wettkampf wieder zu sehen, sondern ob jemand die Prinzipien umsetzen kann. Persönlich habe ich kaum je in einem Fight oder Wettkampf direkt Übungsbewegungen eingesetzt. Aber im Handgemenge haben mir meine antrainierten Fähigkeiten aus dem Zhi Shou (Ch Sao) sehr geholfen. Oder die Brückenübungen um einen offenen Schlagabtausch zu verhindern und so weiter...

    Ob ein Kämpfer die Prinzipien umsetzen kann, sehe ich sehr wohl und ob diese auf unsere Übungen zurückzuführen sind meist auch.
    Jetzt mal dumm gefragt:
    Wundert dich das nicht ein bisschen, wenn du deine Trainingsbewegungen nicht im Kampf machst?
    Könntest du nicht auch was anderes machen und trotzdem den gleichen Effekt erzielen?

    Ist das noch Yong Chun im Kampf oder einfach "Schweizer Schlagringen nach Ma-Shao-De"?

    Woran machst du dein Yong Chun (ausser an den Prinzipien - aber die haben andere Derivate evtl. auch) eigentlich fest?
    Und worin siehst den qualitativen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Yong Chun?

    Könnte ich zu dir fahren, mich ein Wochenende lang instruieren lassen und dann ein guter Ma-Shao-De Yong Chun Trainer werden weil ich deine Übungen einfach 1:1 kopiere?

  12. #12
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    Zitat Zitat von Ma Shao-De Beitrag anzeigen
    Das viele die Yong Chun Szene nicht für voll nehmen wundert keinen, auch mich nicht. "Wir" haben es ja nicht anderst verdient..

    Was eben viele in einem Wettkampf sehen wollen, sind die teilweise skuril anmutenden Techniken der diversen Derivate. Gerade kürzlich hatte ich in meiner Schule jemand der ein Training besuchte der sonst in Frankfurt irgendein Derivat trainiert. Er betonte seine schule habe nix mit WT zu tun, jedoch fragte er ob wir Latsao und Sektionen kennen und so weiter. Seine Vorstellungen weichen meilenweit von meinen ab und doch nennt man das Yong Chun.

    Meiner Meinung nach ist es nicht wichtig Yong Chun Techniken in einem Wettkampf wieder zu sehen, sondern ob jemand die Prinzipien umsetzen kann. Persönlich habe ich kaum je in einem Fight oder Wettkampf direkt Übungsbewegungen eingesetzt. Aber im Handgemenge haben mir meine antrainierten Fähigkeiten aus dem Zhi Shou (Ch Sao) sehr geholfen. Oder die Brückenübungen um einen offenen Schlagabtausch zu verhindern und so weiter...
    Es sind die geeigneten Fähigkeiten die es ausmachen. Es ist nicht unerheblich, das ein Yong Chun Instruktor eben Erfahrungsgemäss, weiss wie man aus den Übungen Fähigkeiten bildet welche funktionieren. Ob das letztendlich noch sichtbar ist beim Kampf interessiert mich im Endeffenkt nur sekundär Ob ein Kämpfer die Prinzipien umsetzen kann, sehe ich sehr wohl und ob diese auf unsere Übungen zurückzuführen sind meist auch.
    Dazu möchte ich aber auch betonen, dass unsere Trainingsübungen sich sehr von denen der WT Kollegen aus good old Germany unterscheiden. Auch die vielen Erklärungsversuche und Theorieen im Unterricht gibts bei mir nicht.

    Machen und erfahren heisst die Devise.. ))

    Also wenn ich mal dazu komme spiele ich mal so ein Band ein und melde mich bei Dir per email...

    Gruss
    Marcel
    Danke Marcel.

    Das hört sich allerdings danach an, dass ich anscheinend eine zu "naive" Ewartungshaltung habe. So so - hmmm? "Schweizer Besserwisser - paaah".

  13. #13
    Asahibier Gast

    Standard

    @chukybabe: Du hast bei der Aufzählung der "diversen Unwürdig- und Lächerlichkeiten"definitiv die Sache Boztepe - Rutten vergessen

  14. #14
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    Zitat Zitat von Zongeda Beitrag anzeigen
    Jetzt mal dumm gefragt:
    Wundert dich das nicht ein bisschen, wenn du deine Trainingsbewegungen nicht im Kampf machst?
    Könntest du nicht auch was anderes machen und trotzdem den gleichen Effekt erzielen?

    Ist das noch Yong Chun im Kampf oder einfach "Schweizer Schlagringen nach Ma-Shao-De"?

    Woran machst du dein Yong Chun (ausser an den Prinzipien - aber die haben andere Derivate evtl. auch) eigentlich fest?
    Und worin siehst den qualitativen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Yong Chun?

    Könnte ich zu dir fahren, mich ein Wochenende lang instruieren lassen und dann ein guter Ma-Shao-De Yong Chun Trainer werden weil ich deine Übungen einfach 1:1 kopiere?
    Mal ganz davon ab, dass ich finde, dass wir evtl. Gefahr laufen ins Persönliche abzugleiten, was nicht lässig wäre, ist natürlich schon die Frage:

    Worüber definiert sich *ing*ung, wenn ich es auf der Ebene des technisch-taktischen Drillumfangs, den damit zusammenhängenden Trainingsanteiligkeiten im Gegensatz zu den erkennbar davon umgesetzten Elementen in unkooperativen Einheiten betrachte?

    Das kommt für mich in den Videos eben gar nicht für mich rüber.

    Um das hier aber mal ggf. abzukürzen:
    Wenn es kein interessantes Videomaterial gibt, dann gibt es halt keins. Wäre auch kein Beinbruch. Da muß man jetzt auch garnicht großartig herumdeuteln und das Thema zerreden. Werde immer mal wieder reingucken in den nächsten Tagen, ob es was Interessantes gibt. Gerne auch via PN.

    Beste Grüße

  15. #15
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    Zitat Zitat von Asahibier Beitrag anzeigen
    @chukybabe: Du hast bei der Aufzählung der "diversen Unwürdig- und Lächerlichkeiten"definitiv die Sache Boztepe - Rutten vergessen
    Rutten auch? weiß ich garnichts von, nur bzgl. Dick Vrij und Jon Bluming. Doch lass uns hier dieses Fass nicht aufmachen, ist alles schon zur Genüge ausgelutscht worden.

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