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Thema: Gehalt im Personenschutz

  1. #46
    Aridhol Gast

    Standard

    Was ist denn jetzt aus dem TE und seinem Job geworden?

  2. #47
    Namenloser78 Gast

    Standard

    Zitat Zitat von bodyguard156 Beitrag anzeigen
    Danke, das sind doch schonmal gute Informationen.

    Es geht um eine bewaffnete Festanstellung, die Stellenanzeige läuft über eine Anwaltsfirma ist also schon seriös und nicht wieder irgendsone Abzocke mit Kursen und Scheiss....

    Wieviele Stunden steht nicht drin, denke ganz normal halt. Aber stimmt das sollte man wissen. Was wäre noch wichtig?

    Hallo,
    ich möchte dich nicht verunsichern oder dir das schlechtreden, aber das muss gar nichts heissen. Bin durch den Bildungsträger der vom Arbeitsamt finanziert wurde, in Schwarzarbeit vermittelt worden. Außerdem hatte der Gewerbetreibende keine Erlaubnis mehr für das Bewachungsgewerbe. Geendet hat es nach 6 Wochen Praktikum und 14 Tagen Beschäftigung vor dem Arbeitsgericht.
    Gruss

  3. #48
    dima.z Gast

    Standard

    in BW 35,-€ auf Rechnung mit Waffenschein.

  4. #49
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    @dima

    Als Subunternehmer?Mit eigenem Risko, ohne Sozialversicherung?

    Da würd ich lieber was handwerkliches machen, da kann man sich zumindest noch was dazu verdienen. Meiner Meinung ist die Selbstständigkeit eh bei vielen Menschen der Weg in die Altersarmut.

    Aber es gibt auch Wachleute die in Ihrer Schicht ein Fernstudium machen oder ihr Abi nachholen, dann passt das Gehalt wieder. =)

    Grüsse Moe Green

  5. #50
    Matt Massacre Gast

    Standard

    Zitat Zitat von bodyguard156 Beitrag anzeigen
    Hallo Miteinander,

    habe das Forum hier gerade erst gefunden und habe gleich eine Frage an die Spezialisten. Und zwar habe ich eine Stellenanzeige als Personenschützer / Bodyguard gefunden und die wollen natürlich auch wissen, welches Gehalt man sich vorstellt. Glaube die sind seriös, aber ich will mich natürlich nicht unter Wert verkaufen. Was kann man da verlangen?
    Mein Kumpel macht (bewaffneten) Personenschutz. Der kriegt den Mindestlohn im Schutz- und Bewachungsgewerebe und zwar 7,50 Euro die Std. Brutto.

  6. #51
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    Zitat Zitat von Matt Massacre Beitrag anzeigen
    7,50 Euro die Std. Brutto.
    Ach, was bin ich heute froh, das meine Eltern immer gepredigt haben: "Junge, lern was Richtiges!"

  7. #52
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    Zitat Zitat von Matt Massacre Beitrag anzeigen
    Mein Kumpel macht (bewaffneten) Personenschutz. Der kriegt den Mindestlohn im Schutz- und Bewachungsgewerebe und zwar 7,50 Euro die Std. Brutto.
    Sorry, aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Du musst Dich irren oder er hat Dich angeflunkert.
    Zitat Kohleklopfer: "Ich will in dem Moment kämpfen, und keinen Workshop über Mundhygiene halten."

  8. #53
    Matt Massacre Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Tori Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Du musst Dich irren oder er hat Dich angeflunkert.
    Ich habe sage und schreibe sechs Wochen für dieses Unternehmen gearbeitet. Er hatte den Stundenlohn von 7,50 Euro genau so schriftlich wie ich. Dann bewarb ich mich bei einem Geld- und Werttransportunternehmen und da gab es auch nur 7,50 Euro. Deswegen habe ich diesen Berufsbereich wieder ganz schnell verlassen, denn für 7,50 Euro gehe ich nicht arbeiten, wenn ich das gleiche Geld am Monatsende vom Arbeitsamt bekommen würde. Und für weniger als 18 Euro die Stunde setze ich mich nicht dem Risiko aus, im schlimmsten Fall erschossen, erstochen oder todgeprügelt zu werden. Deswegen habe ich nochmal eine weitere Schule hinten dran gehängt und verdiene mein Geld nun im Sozialwesen.

    Im gesamten Sicherheitsdienst kann man keine großen Sprünge machen! Wie viel Prozent der Sicherheitsdienstmitarbeiter sind auf zusätzliche Stütze vom Staat angewiesen? Sehr viele! Und wie viele Leute mussten sich, bevor es die Mindestlohnregelung gab, für ungefähr 5 Euro Brutto die Stunde die Fresse polieren lassen?! Aber wer es nicht anders will... man kann ja auch einen anderen Beruf nachgehen.

  9. #54
    Willi von der Heide Gast

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    Zitat Zitat von Matt Massacre Beitrag anzeigen
    Im gesamten Sicherheitsdienst kann man keine großen Sprünge machen!
    Einige wenige schaffen es dennoch. Die große Mehrheit verharrt aber im
    Status Qou. Es gibt gute Jobs in diesem Bereich, allerdings sind sie dünn gesät und ohne Vitamin B sprich gute Kontakte ist es schwierig da ranzukommen.

    Die meisten werden nur den Mindestlohn bekommen, bzw. noch nicht einmal den weil der Arbeitgeber ihn schlicht und ergreifen nicht zahlen kann oder will.
    Die Konkurrenz ist doch riesig und die Arbeitsämter haben doch vor ein paar Jahren die Leute alle zu dieses Grundschulung bei der IHK regelrecht geprügelt.
    Mehr als die Unterweisung braucht man ja auch nicht und schon kann es losgehen in der Branche.
    Wer sich dann nicht weiter qualifiziert, tja für den wird es eben schwierig.

  10. #55
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    Zitat Zitat von Matt Massacre Beitrag anzeigen
    Ich habe sage und schreibe sechs Wochen für dieses Unternehmen gearbeitet.
    Da warst ja recht lange
    Er hatte den Stundenlohn von 7,50 Euro genau so schriftlich wie ich. Dann bewarb ich mich bei einem Geld- und Werttransportunternehmen und da gab es auch nur 7,50 Euro. Deswegen habe ich diesen Berufsbereich wieder ganz schnell verlassen, denn für 7,50 Euro gehe ich nicht arbeiten, wenn ich das gleiche Geld am Monatsende vom Arbeitsamt bekommen würde.
    Sorry, aber ein Stundenlohn von 7,50 € ist im Geld und Werttransportbereich durchaus nicht unüblich. Wer das nicht weiß ist selbst schuld. Normalerweise sind die Gehälter hier aber höher. Ich hab den Job selbst schon gemacht - ist aber eigentlich kein ganz schlechter Job... ausser man erwartet zuviel. Und die Wahrscheinlichkeit in Deutschland sein Leben dabei zu riskieren ist doch sehr gering.

    Und für weniger als 18 Euro die Stunde setze ich mich nicht dem Risiko aus, im schlimmsten Fall erschossen, erstochen oder todgeprügelt zu werden.
    Ich glaube immer noch, daß der Dir einen Bären aufgebunden hat. Ich kenne niemanden der im "bewaffneten Personenschutz" für dieses Geld arbeitet oder gar arbeiten würde. Da muß man dann schon (entschuldige bitte den Ausdruck) Strunzdoof sein und Ahnung von gar nix haben. Zudem verlangen Auftraggeber i.d.R. Hochqualifiziertes Personal - und das scheint hier überhaupt nicht gegeben.

    Deswegen habe ich nochmal eine weitere Schule hinten dran gehängt und verdiene mein Geld nun im Sozialwesen.
    Gute Entscheidung

    m gesamten Sicherheitsdienst kann man keine großen Sprünge machen! Wie viel Prozent der Sicherheitsdienstmitarbeiter sind auf zusätzliche Stütze vom Staat angewiesen? Sehr viele! Und wie viele Leute mussten sich, bevor es die Mindestlohnregelung gab, für ungefähr 5 Euro Brutto die Stunde die Fresse polieren lassen?! Aber wer es nicht anders will... man kann ja auch einen anderen Beruf nachgehen.
    Ist durchaus möglich dort etwas zu erreichen wenn man sich selbständig macht. Jedoch ist der Markt derartig umkämpft das man schon ein sehr gutes Standing und gute Leute braucht um etwas zu erreichen. Da wird sich mit Billigpreisen geradezu überboten nur um einen Auftrag zu erhalten und die Konkurrenz rauszudrängen. Deshalb auch die meist miesen Gehälter für einfache Angestellte. Das dann dabei die Qualität des Personals leidet ist klar. Und am Anfang Streß und arbeiten rund um die Uhr sind da normal. Das schaffen nicht viele.

    Trotzdem finde ich Sicherheitsdienste wichtig und die Menschen die dort arbeiten machen i.d.R. auch einen guten Job, egal ob als Objektschützer, Wert/Geldtransportmitarbeiter, Türsteher oder Personenschützer oder was auch immer. Diese Leute sind in unserer Gesellschaft leider nötig.

    Also bitte nicht alles so negativ sehen
    Zitat Kohleklopfer: "Ich will in dem Moment kämpfen, und keinen Workshop über Mundhygiene halten."

  11. #56
    Nova87 Gast

    Standard

    Bevor sich Jemand überlegt Personenschützer zu werden, sollte erstmal kritisch hinterfragt werden ob man denn überhaupt selbst die nötigen Voraussetzungen dafür hat. Mit "Kampfsport" und bisschen Selbstverteidigung hier, schwarzer Gürtel da ist es bei Weitem nicht getan.

    Hast du eine behördliche Vorgeschichte? (Polizei / Militär)
    Wenn nein - ich würde dich nie einstellen.

    Wenn ja - hast du darauf aufgebaut? Private Weiterbildungen in dem Bereich? Wie siehts mit Schießen aus? Kennst du den Unterschied zwischen Waffenschein und Waffensachkunde? So primitiv es sich anhört, aber nicht mal das kennen 95% aller sog. selbsternannten "Security-Spezialisten" mit denen man sich so unterhält.

  12. #57
    Willi von der Heide Gast

    Standard

    Edit

  13. #58
    Raven_Blacksky Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Nova87 Beitrag anzeigen
    Bevor sich Jemand überlegt Personenschützer zu werden, sollte erstmal kritisch hinterfragt werden ob man denn überhaupt selbst die nötigen Voraussetzungen dafür hat. Mit "Kampfsport" und bisschen Selbstverteidigung hier, schwarzer Gürtel da ist es bei Weitem nicht getan
    Im schlimmsten Fall muss man halt die Waffe ziehe und den Kerl niederstrecken. Du kannst eine noch so gute Nahkampfausbildung haben: In Stresssituationen können selbst die meisten Voll-Profis das gelernte nicht mehr voll abrufen.

    Hast du eine behördliche Vorgeschichte? (Polizei / Militär)
    Wenn nein - ich würde dich nie einstellen.
    Behördliche Vorgeschichten sind ja auch nicht notwendig. Und gerade Polizisten haben doch mehr Angst, als alles andere.

    Ich kann mich hier einigen Meinungen nur anschließen. Bevor ich im Sicherheitsdienst für einen Niedriglohn arbeiten gehe müsste, bleibe ich lieber den Rest meines Lebens arbeitslos. Das angemessene Löhne sich auch positiv auf die Arbeitsmoral und Leistungen der Mitarbeiter auswirkt, scheinen viele Sicherheitsunternehmer nicht zu wissen oder es ist ihnen egal.

  14. #59
    Willi von der Heide Gast

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    Edit

  15. #60
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    Zitat Zitat von Raven_Blacksky Beitrag anzeigen
    Im schlimmsten Fall muss man halt die Waffe ziehe und den Kerl niederstrecken. Du kannst eine noch so gute Nahkampfausbildung haben: In Stresssituationen können selbst die meisten Voll-Profis das gelernte nicht mehr voll abrufen.

    Behördliche Vorgeschichten sind ja auch nicht notwendig. Und gerade Polizisten haben doch mehr Angst, als alles andere.
    Da spricht doch das geballte Fachwissen.

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