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Thema: Old school vs. New School BJJ

  1. #1
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    Standard Old school vs. New School BJJ

    Ein ganz guter Blogeintrag: Am I starting to dislike Brazilian Jiu-Jitsu? | Joshua Palmer

    Ich fand den Fight auch echt langweilig, schlecht und blöd (sagte ich schon "langweilig"?) und konnte überhaupt nicht verstehen, dass so viele im Laufe der Europeans den so toll fanden. Ja, der Guardpass und die Backattack...nach dem die sich über 4 Minuten an den Hosenbeinen gezerrt haben...gähn.
    Frank Burczynski

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  2. #2
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    Standard

    Ich fand den Kampf auch sehr überbewertet.
    Ist mir in letzter Zeit auch echt zuviel "double guard jump", 50/50, Berimbolo etc.

  3. #3
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    Reine Bodenkampfturniere sind zum Zuschauen ehrlich gesagt langweilig, dass sage ich sogar als Fan. BJJ ist zum Zuschauen am geilsten, wenn es No-Gi ist (wobei z.B. Royler Gracie vs. Eddie Bravo eigentlich sehr langweilig ist, bis was passiert) oder im MMA vorkommt Am spannensten ist BJJ in seiner old school-Form gegen andere Stile bzw. mit weniger strengen Regeln:





    Gut fand ich daher, was mal im KKB gepostet war, BJJ im Octagon mit Schlägen am Boden oder so ähnlich. Ich finde, dass würde die Ursprungsidee der Gracies als komplettes Kampfsystem für Duell- und Straßenkampf/SV wieder näher kommen, gerne auch mit Gi und MMA-Faustschützern. Das war wie Muay Thai mit MMA-Faustschützern und Takedowns, auch eine schöne Variante.

    Was ich persönlich als Regel streng einführen würde, wäre, dass der Kampf im Stand beginnen muss, also nichts mit auf den Boden hocken und warten, bis es losgeht. Das fände ich zum Zuschauen spannender, vor allem wenn es Punkte dafür gibt, den Takedown zu verhindern, es also zum einen Ziel ist, im Stand zu bleiben bzw. erfolgreich den Takedown zu setzen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Ein ganz guter Blogeintrag: Am I starting to dislike Brazilian Jiu-Jitsu? | Joshua Palmer

    Ich fand den Fight auch echt langweilig, schlecht und blöd (sagte ich schon "langweilig"?) und konnte überhaupt nicht verstehen, dass so viele im Laufe der Europeans den so toll fanden. Ja, der Guardpass und die Backattack...nach dem die sich über 4 Minuten an den Hosenbeinen gezerrt haben...gähn.
    Seh ich auch so.

    Aber das von einem bekennenden Guard- Puller?

    Takedown, Pass, Submit - leider ists im BJJ nicht so leicht, ausreichendes Takedowntraining zu bekommen, weshalb vermutlich auch viele, die gern werfen würden, Guard pullen müssen.

  5. #5
    tonyberlin Gast

    Standard

    ganz deiner meinung... super langweilig.

    sieht aus wie 2 spinnen die sex haben.

    es sind die pun kteregelungen.
    einfach submission only und wenn möglich kein zeitlimit...wie das kumite von lloyd irvin oder metamoris.

    sehr viel mehr dynamik !

  6. #6
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    Ich musste vorspulen, als beide gleichzeitig auf den Hintern fallen und die Hose greifen...wozu? Könnte man nicht gleich am Boden starten, wenn sie sich eh fallen lassen?
    "..., daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist." G.W.E.H.

  7. #7
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    Ganz ketzerisch mal vorgeprescht: Den Guard Pull verbieten oder zumindest mit 2 Punkten für den Gegner bewerten. Da würden sich Takedowns und das Training dafür für die Wettkämpfer durchaus wieder lukrativer machen.

  8. #8
    Pustekuchen Gast

    Standard

    naja, irgendwie ist es halt die Weiterentwicklung des Sports. Die Leute werden taktischer und trickreicher (bez. der Regeln). Im Fussball gibts die Abseitsfalle, macht ja in einem "echten" Spiel auch keinen Sinn.
    Ich weiss nicht, ob dieses ganze Untergangszenario des BJJ wirklich so dramatisch ist. Solange es verschiedene Turnierarten gibt (nicht nur von der IBJJF ausgerichtet ). ist doch fuer jeden was dabei.

  9. #9
    Straight Gast

    Standard

    Vielleicht haben die einfach ein "schlechteres" Top Game bzw. denken kein ausreichendes Top Game zu haben. Wird auch teilweise imho nicht in ausreichendem Maße in den niederen Rängen trainiert, weil es ja vermeintlich einfacher zu lernen sei, als das Bottom Game.

    Langweilig triffts ganz gut.

  10. #10
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    Der "New-School-Jiu-Jitsu-Style" geht mir schon länger auf den Geist weil immer mehr Fokus auf Advantages ziehen oder auf phantasievolle Weise zu punkten gelegt wird.
    Alles in Allem ist das technische Niveau natürlich enorm gestiegen und die Leistungsdichte im Spitzenbereich ist viel höher ABER dafür bewegt sich Jiu-Jitsu immer mehr vom Kämpfen zum Sport hin, was das Gegenteil meiner Philosophie ist (man stelle sich einen Guardpull gefolgt von Berimbolo im Straßenkampf vor...).
    Das neue Jiu-Jitsu ist kreativ, bietet Raum für neue technische Wege und entwickelt sich ständig weiter - es ist aber nicht mehr das Jiu-Jitsu was ich lebe und an das ich glaube.
    Wenn eine Technik nicht mit wesentlichen Gewinn in einem echten Kampf eingesetzt werden kann, verliert sie ihre eigentliche Bedeutung (weshalb ich solche Techniken nur noch dosiert trainiere und trainieren lasse).
    "The belt covers only 2" of your ass; you have to back up the rest of it."
    Kampfkunst ist ein Euphemismus für "funktioniert nicht".

  11. #11
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    Ich kann mir das Video in dem Blogeintrag gar nicht ansehen, aber gehe jetzt mal davon aus, dass es sich um Miyao gegen Keenan Cornelius handelt!?!

    Der Kampf an sich war natürlich langweilig, da wird keiner sagen, dass der supertoll war. Die Begegnung zwischen den Beiden wird immer als Highlight gesehen.....

    Natürlich machen sowas die Regeln auch immer möglich, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich bin auch kein Freund von dem ganzen Berimbolozeug und stehe komplett auf die Basics. Sehe mir auch lieber Kämpfe aus den Jahren 2003, 2004, 2005 usw. an, als so mancher Aktueller.

    Aber es waren auch wirklich sehr schöne Kämpfe bei den Euros dabei
    Es ist (noch) nicht alles schlecht
    Natürlich kommen vermehrt so "lahme" Kämpfe immer wieder vor, was auch sehr schade ist....

  12. #12
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    Also, ich bin ja selber Guardabsetzer...dazu gibt es ja auch eine Regel, du musst vorher Kontakt zum gegner haben, das finde ich gut. BJJ ist in der Sportvariante eine Bodenkampfart, langes Gekämpfe um den Takedown haben wir beim Judo und Ringen, das brauchen wir hier meiner Meinung nach nicht.

    Aber dieses Hosengezupfe der beiden ist doch für mich Stalling.
    Frank Burczynski

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  13. #13
    Pustekuchen Gast

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    Zitat Zitat von Rocco S.
    man stelle sich einen Guardpull gefolgt von Berimbolo im Straßenkampf vor...
    Ich finde den Vergleich immer ein wenig unfair - ich glaube kein Kaempfer wuerde das versuchen!
    Ich denke, alles hat seinen Platz und wenn man sich hochrangige competitions mit bestimmten Regelwerken ansieht, dann sieht man nur einen kleinen Teil des BJJ. Als ob man sich ueber die Alltagstauglichkeit der Rennwagen in der Formel 1 beschweren wuerde.
    Aber dieses Hosengezupfe der beiden ist doch für mich Stalling.
    Gibt im Stand ja noch diese albernen catfights

  14. #14
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    Als ich mit Royce vor seinem Seminar hier in Deutschland zusammen saß, hab ich gesagt: Royce, bitte unterrichte oldschool Jiu Jitsu, kein Sport BJJ.

    Er schaut mich mit an und sagt: I hate Sport Jiu Jitsu, it destroys Jiu Jitsu.

    Danach war die Welt wieder in Ordnung.:-)

    Tschüß
    Björn Friedrich

  15. #15
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Also, ich bin ja selber Guardabsetzer...dazu gibt es ja auch eine Regel, du musst vorher Kontakt zum gegner haben, das finde ich gut. BJJ ist in der Sportvariante eine Bodenkampfart, langes Gekämpfe um den Takedown haben wir beim Judo und Ringen, das brauchen wir hier meiner Meinung nach nicht.

    Aber dieses Hosengezupfe der beiden ist doch für mich Stalling.

    Was machst Du denn, wenn Du Guard pullst und Dein Gegner das zeitgleich auch macht?
    Bist Du derjenige, der aufsteht und versucht, zu passieren?

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