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Thema: Aikido Shihan in Deutschland

  1. #16
    Toby234 Gast

    Standard

    im übrigen finde ich es hochinteressant, dass gerade Mark van Meerendonk im Namen des Aikikai graduieren darf, obwohl ich ihn auf einem Lehrgang doch immer wieder hab sagen hören, dass nur das von Saito gelehrte Aikido das wahre und ursprüngliche Aikido ist , dh. das von Tokio aus gelehrte Aikido ist verfälscht ;-) (und das ist wortwörtlich ein Zitat gewesen)

  2. #17
    ebrenndouar Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Toby234 Beitrag anzeigen
    Hast du dir einmal das Prüfungsprogramm des Honbu Dojos angeschaut im Vergleich zum Prüfungsprogramm Aikikai Deutschland ???
    Sicher, aber worauf willst du hinaus, wer das anspruchsvollere Prüfungsprogramm hat?

    Es gibt einiges, was in der Hombu Prüfungsordnung nicht enthalten ist, aber im Aikikai Deutschland geprüft wird. So fehlen im Hombu bei der shodan-Prüfung Messerabwehr und Jo (Tanto-dori kommt im Hombu erst bei der nidan-Prüfung). Ich sehe auch weder koshi-nage, noch kokyu-nage.
    Taninzugake gibt es erst ab sandan, im Aikikai Deutschland bereits ab shodan.
    In der Hombu Prüfungsordnung ist weder Aiki-ken, noch Aiki-Jo enthalten, weder renzuku-waza, noch henka waza, noch kaeshi waza.
    Ales in allem sind beide Prüfungsprogramme etwas anders aufgebaut, das des Aikikai Deutschland ist insgesamt umfassender, und vom Schwierigkeitsgrad in den einzelnen Stufen etwas höher, wobei in der shodan-Prüfung keine ushiro-waza enthalten sind.
    Die Prüfungsordnung ist dabei allerdings nicht das eigentliche Thema, führt hier aber auch ins OT.

  3. #18
    carstenm Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Toby234 Beitrag anzeigen
    In den großen Städten ( ... Hannover) ... , da finde ich's dann schon schade, dass von Meister Asai graduierte Lehrer von anderen Aikidolehrern mit einer kürzeren Aikidolaufbahn "überholt" werden ...
    Ich würde mich in Bezug auf Hannover über ein konkretes Beispiel freuen.
    Ich sehe nicht, wer bei uns wen in dieser Hinsicht "überholt" hätte.

    Ich empfinde es nicht so, daß die aikidô-Landschaft bei uns durch Wettbewerb in welcher Weise auch immer geprägt ist. Im Gegenteil.

    Nach meiner Erfahrung ist es - jedenfalls hier im Umfeld - nicht die Graduierung des Lehrers, die entscheidend dafür ist, wer wo trainiert. Sondern es geht eher um dessen Persönlichkeit, um seine Art zu unterrichten und sein Ausrichtung. Und deren Verhältnis zur eigenen Prägung. Und nicht zuletzt auch um die Atmopshäre in einem dôjô/Verein.
    Und bei Leuten, die neu beginnen auch schlicht um die Erreichbarkeit des Trainings.

    Das letzte Wort, ob jemand bestanden hat oder nicht, hat doch Meister Asai.
    Und verliehen/ausgesprochen/unterzeichnet wird die Graduierung von dôshu ...
    Strukturell macht es aus meiner Sicht keinen großen Unterschied, ob die Graduierung einzig vom shihan geprüft und vergeben werden. Oder ob das vor einem Kommitee geschieht. Beides ist zentral, ist einigermaßen aufwändig, mit viel Arbeit für die Prüfenden verbunden und bedeutet eine Verantwortung.
    Anders scheint es zunächst, wenn einzelne Lehrer "einfach so" auf einem Lehrgang in eigener Verantwortung prüfen, wie es im BDAL möglich ist. Oder auch im Rahmen des eigenen Trainings im dôjô. Ich habe aber in meinem Umfeld die Erfahrung gemacht, daß auch dort die Graduierungen nicht wirklich schneller geschehen. Ich habe bisher sogar eher das Gegenteil erlebt. Relativ schnell vergeben wird oft der shôdan. Das stimmt. Ist ja aber auch sinnvoll, diese Einstiegsgraduierung bewußt nicht zu hoch zu hängen und zu glorifizieren. Danach aber sind die Wartezeiten denn doch häufig recht lang.

    Hast du dir einmal das Prüfungsprogramm des Honbu Dojos angeschaut im Vergleich zum Prüfungsprogramm Aikikai Deutschland?
    Auch in anderen Verbänden, die dem aikikai angehören, sieht das Prüfungsprogramm anders aus, als im hombu. (Und eher in Richtung wie bei Asais sensei, obwohl es aus Frankreich adaptiert wurde.) Selbst wenn der shihan eines solchen Verbandes der ehemalige Vorsitzende des Prüfungsausschusses des hombu war ...

    Ich sehe insgesamt den Konflikt nicht, den du andeutest.

  4. #19
    carstenm Gast

    Standard

    btw.
    "Das von Saito gelehrte Aikido" ist aikikai aikidô pur. Was immer man von Saito sensei halten mag, er war zeitlebens eine der tragenden Säulen des aikikai. Und der Konflikt Tokyo - Iwama ist zunächst ein Konflikt innerhalb des aikikai.

    Auch wenn das hombu in Tokyo angesiedelt ist, sollte man die Bedeutung der alten dôjô in Shingu, Iwama, Osaka und Kawasaki für den aikikai und seine Geschichte nicht unterschätzen.

  5. #20
    Toby234 Gast

    Standard

    sehr interessant und ihr habt sicherlich in vielen Punkten recht.

    Ich würde mich in Bezug auf Hannover über ein konkretes Beispiel freuen.
    Nach meiner Einschätzung z.B. ist Andreas Jürries einer der besten Aikido- Lehrer nicht nur im norddeutschen Raum. Und nach 30 Jahren des Aikidopraktizierens hat manch einer eines anderen Verbandes (und ich denke nicht nur an den DAB) schon den 6ten Dan. Das finde ich z.B. schade. Aber wahrscheinlich bekommt auch Andreas dann bald den 6ten Dan.

    Ich sehe insgesamt den Konflikt nicht, den du andeutest.
    Ich wollte es gar nicht zu einem großen Konflikt dramatisieren...war nur neugierig, was andere so über das Thema denken..
    Und ihr habt ja recht, das es sich irgendwo dann wieder relativiert.

    Das von Saito gelehrte Aikido" ist aikikai aikidô pur. Was immer man von Saito sensei halten mag, er war zeitlebens eine der tragenden Säulen des aikikai. Und der Konflikt Tokyo - Iwama ist zunächst ein Konflikt innerhalb des aikikai.

    Auch wenn das hombu in Tokyo angesiedelt ist, sollte man die Bedeutung der alten dôjô in Shingu, Iwama, Osaka und Kawasaki für den aikikai und seine Geschichte nicht unterschätzen.
    Ich würde niemals irgendeinen Aikido- Stil - oohps, Entschuldigung...es gibt ja keine Stile im Aikido ;-) - in Zweifel ziehen oder kritisieren, weil es natürlich immer um die Entwicklung zu beszimmten Zeiten und unter verschiedenen Einflüssen/ Voraussetzungen geht...auch jetzt noch.
    Wir wissen doch: " Das einzig Beständige ist der Wandel" ;-)

    Ich selbst emfinde das eher als sehr interessant und bereichernd und war auch eben deshalb schon auf einigen Lehrgängen außerhalb des Aikikai Deutschland.

    Was ich aber in jedem Fall kritisiere, ist auf einem Lehrgang, der angeblich offen für alle Verbände ist, vom Lehrgangsleiter überhaupt solch "politische Aussagen" zu machen und sich selbst "als Hüter eines heiligen Grahls" darzustellen (ich war übrigens der einzige Teilnehmer aus einem anderen Verband und habe mich das erste Mal auf einem Lehrgang auch nicht wirklich willkommen gefühlt.
    ...Komisch...warum habe ich den Eindruck, dass die "Takemusos" in Deutschland gar keinen wirklichen Kontakt zu anderen Verbänden haben wollen.)

  6. #21
    Toby234 Gast

    Standard

    Interessant, ich kenn mich nicht so aus in Schweden. Meinst du tatsächlich den aikikai Schweden? Welche unterschiedlichen Stile wären das denn dann?
    Die vier shihan sind Hermanson, Evanas, Stenudd und Nevelius?

    Oder meinst du den Schwedischen Aikido Verbund? Dort sind in der Tat unterschiedliche Stile gemeinsam organisiert: aikikai (inkl. des Iwama Takemusu Aikido Schweden), iwama shinshin shurenkai und shinshin toistu aikidô.
    Wenn ich Aikikai Sweden google, kommt die Seite des "schwedischen Aikidoverbandes" als Vertreter des Aikikai...und da sind u.a. Dojos mit folgenden Stilen zu finden: Aikikai, Ki- Aikido, Iwama- ryu, Dento Iwama Ryu
    ...übrigens wird das auf dieser Seite als "Stil" bezeichnet ;-)
    Klubbar – Svenska Aikidoförbundet


    Eine Frage, auf deren Antwort ich noch neugierig wäre, ist noch offen:
    Hat Gerhard Walter seinen 8ten Dan vom Honbu- Dojo bekommen? Von wem?

    (Ich war noch auf keinem Lehrgang von ihm...würde mich aber sehr reizen...auch von seiner Persönlichkeit her)

  7. #22
    carstenm Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Toby234 Beitrag anzeigen
    Nach meiner Einschätzung z.B. ist Andreas Jürries einer der besten Aikido- Lehrer nicht nur im norddeutschen Raum.
    U.a. darum übe ich sehr gern und regelmäßig, wenn auch nicht häufig, bei ihm.

    Und nach 30 Jahren des Aikidopraktizierens hat manch einer eines anderen Verbandes (und ich denke nicht nur an den DAB) schon den 6ten Dan.
    Das ist aber doch keine Frage von aikikai oder nicht?
    Ich kenne einige Lehrer, die in etwa zur gleichen Zeit begonnen haben, zu üben - so z.B. auch mein eigener Lehrer - und die inzwischen vfom aikikai den 6. dan verliehen bekommen haben.

    Aber noch einmal: Ich erlebe nicht, daß das für diejenigen oder auch für Andreas ein Bedeutung im Sinne von Konkurrenz oder Ähnlichem hat. Mein Lehrer spricht mit großem Respekt von Andreas' aikidô und begrüßt sehr, daß ich manchmal bei ihm übe. Es sind andere Kategorien, als eine Graduierung, die da wichtig sind.

    Und dann sehe ich hier im Umfeld eben niemand, der an Erfahrung oder von der Graduierung her mit Andreas konkurrieren könnte oder das versuchen würde. Kenji ist doch eine ganz andere Dimension und fällt da raus. (Bei dem hat z.B. auch mein Lehrer damals angefangen mit aikidô. Und Andreas doch auch, oder? Auch mein vormaliger Lehrer hat bei Kenji begonnen.)

    Schließlich: Gerade Andreas ist ja nun auch jemand, der sein dôjô gemeinsam mit einer Lehrerin leitet, die dem BDAL angehört und nicht Schülerin von Asai sensei ist. Und er gibt gemeinsame Lehrgänge mit einem Lehrer, der aus der Linie von Nocquet sensei kommt. Und ich habe als jemand, der damals noch im Umfeld er FFAAA geübt hat und eigentlich in Frankreich hätte geprüft werden sollen, meinen shodan in seinem dôjô bei einem Lehrer aus dem BDAL gemacht.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Andreas den 6. dan verliehen bekommt und er hat ihn ganz sicher verdient.
    Aber ich bin ebenso sicher, daß er als Persönlichkeit, als aikidô Lehrer und als Schüler von Asai sensei weder als Beispiel oder Argument für Graduierungsdiskussionen taugt noch dafür herhalten möchte.

    ...war nur neugierig, was andere so über das Thema denken..
    Und ihr habt ja recht, das es sich irgendwo dann wieder relativiert.
    Ich denke vor allem, daß es nicht wichtig ist. Und daß dort, wo es wichtig zu werden scheint, ganz andere Probleme darunter liegen.

    ...es gibt ja keine Stile im Aikido ...
    Das ist die Meinung von ebrenndouar.
    Ich denke sehr wohl, daß es unterschiedliche Traditionslinien - auch innerhalb des aikikai - gibt - und das man sie durchaus als unterschiedliche Stile bezeichnen kann.

    Was ich aber in jedem Fall kritisiere, ist ..., vom Lehrgangsleiter überhaupt solch "politische Aussagen" zu machen und sich selbst "als Hüter eines heiligen Grahls" darzustellen ...
    Das kann ich gut nachvollziehen.
    Aber es gibt eben auch andere, die den Gral hüten und sich ganz ausdrücklich gegen das aussprechen, was andere shihan - ihrer Meinung nach - unterrichten. Ist noch gar nicht lange her, daß ich erlebt habe, wie ein Schüler von Tamura sensei einen Lehrgang von Endô sensei verlassen hat, weil er sich so etwas nicht anhören mochte.
    Von Shimizu habe ich Ähnliches gehört.
    Und es gibt auch Menschen, die - vor vielen Jahren - vergleichbare Erfahrungen mit Asai sensei gemacht haben.
    undsoweiter ...

    Ich kenne unendlich viele Geschichten. Einige wenige aus eigenem Erleben, viele aus erster Hand von Menschen, denen ich vetraue.
    Keine solche Geschichte ist schön, manche hat vielleicht mehr Substanz als andere. Und manchmal gibt es schlicht doofe Tage ...
    Ich möchte nur sagen, daß man Gralshüter allerorten anfiden kann...

    ... habe mich das erste Mal auf einem Lehrgang auch nicht wirklich willkommen gefühlt.
    Auf einem Lehrgang des Iwama ryû (welcher Sorte nun auch immer) war ich noch nicht. Aber oft schon in unterschiedlichen dôjô dieser Richtung. Ich bin ausnahmslos freundlich aufgenommen worden.

    Zitat Zitat von Toby234 Beitrag anzeigen
    Wenn ich Aikikai Sweden google, kommt die Seite des "schwedischen Aikidoverbandes" ...
    Der SVENSKA AIKIDOFÖRBUNDET ist eine Dachorganisation.

    Er ist nicht identisch mit dem aikikai Schweden. Eine eigene Organisation des aikikai gibt es in Schweden meines Wissens nicht. Sondern im SVENSKA AIKIDOFÖRBUNDETsind die einzelnen dôjô organisiert, die dem aikikai angehören, wie z.B. das dôjô von Jan Nevelius.

    Aber auch dôjô, die dem Ki No Kenkyukai angehören und Yoshigasaki sensei folgen. Oder dôjô, die dem Iwama shinshin shurenkai angehören und Saito Hitoriho folgen.

    Daß diese Struktur so gewachsen ist und diese verschiedenen Stile einen gemeinsamen Dachverband haben, obwohl sie außerhalb Schwedens in aller Regel organisatorisch nicht miteinander verbunden sind, hat meines Wissens vor allem mit der Geschichte des aikidô in Schweden zu tun.

    Hat Gerhard Walter seinen 8ten Dan vom Honbu- Dojo bekommen?
    Das hombu dôjô des aikikai verleiht bisher an Nicht-Japaner lediglich den 7. dan als höchste Graduierung.

  8. #23
    GastR Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Toby234 Beitrag anzeigen
    ...Komisch...warum habe ich den Eindruck, dass die "Takemusos" in Deutschland gar keinen wirklichen Kontakt zu anderen Verbänden haben wollen.)
    Nun, diese Frage wirst du dir nur selbst beantworten können.
    Ich kann dazu nur sagen, dass ich ungefähr 10 Lehrgänge jährlich bei den Takemusus besuche und das ich immer sehr freundlich empfangen werde - und das ohne verbandszugehörigkeit meinerseits.
    Es gibt mindestens zwei Takemusu Verbände in Deutschland, dessen shihan bereits Mitglied im Aikikai sind, und wo der Verband eine Aikikai-Mitgliedschaft anstrebt.

  9. #24
    ebrenndouar Gast

    Standard

    Zitat Zitat von ebrenndouar Beitrag anzeigen
    wobei in der shodan-Prüfung keine ushiro-waza enthalten sind.
    Muss ich übrigens korrigieren, ushiro katate eri dori ist im shodan-Programm enthalten.

  10. #25
    Aikidoka-Nocquet Gast

    Standard

    Zitat Zitat von carstenm Beitrag anzeigen
    Das hombu dôjô des aikikai verleiht bisher an Nicht-Japaner lediglich den 7. dan als höchste Graduierung.
    Das zeigt doch, das die ganze DANverleiherei nur ein Politikum sind und nicht wirklich eine Aussage zu lässt wer was drauf hat.

    Übrigens wer einen hohen DAN-Grad hat, ist noch lange kein guter Lehrer

  11. #26
    Registrierungsdatum
    25.05.2011
    Beiträge
    294

    Standard

    Im übrigen gab es kürzlich eine Neuigkeit bezüglich des Themas. Nakajima Sensei ist am 12.01.2014 zum Shihan ernannt worden

    Quelle: Aikido Shinki Rengo - Das Shinki Dojo in Oberkessach


    edit: man muss bei dem link links auf lebenslauf klicken. irgendwie kann ich den nicht direkt verlinken
    "Leicht einen sitzen und keine Termine." Harald Juhnke

  12. #27
    DaniArrow Gast

    Standard

    Ich hätte da generell mal eine Frage... Trainiert hier jemand in Dojos die z.B. nicht dem DAB oder irgend einem Verband angehören, sondern einfach von einem Lehrer (sagen wir 4. oder 5. Dan Aikikai) gegründet wurden? Wie läuft das dann mit den Prüfungen ab? Berechtigt der Dangrad Aikikai jemanden zB Kyu's oder Dan's zu verleihen, und wenn der Dojo selbst kein Mitglied des Aikikai ist, werden die Gradierungen dann überhaupt außerhalb des eigenen Dojos anerkannt?

  13. #28
    ebrenndouar Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DaniArrow Beitrag anzeigen
    Berechtigt der Dangrad Aikikai jemanden zB Kyu's oder Dan's zu verleihen, und wenn der Dojo selbst kein Mitglied des Aikikai ist, werden die Gradierungen dann überhaupt außerhalb des eigenen Dojos anerkannt?

    Nein.

    Dojos werden aber meistens von jemandem gegründet, oder von mehreren, die einem bestimmten Verband angehören. Von daher verstehe ich die erste Frage nicht ganz.
    Verbandsunabhängige Lehrer gibt es natürlich auch, die streben aber meistens in irgendeiner Form eine Anerkennung an.
    Zum Beispiel der BDAL ist kein Verband in dem Sinne das dort die Schüler Mitglieder sind wie im DAB, AFD oder Aikikai Deutschland, sondern nur die Lehrer, die darüber eine Prüfungsberechtigung erhalten können.

  14. #29
    carstenm Gast

    Standard

    Zitat Zitat von DaniArrow Beitrag anzeigen
    Trainiert hier jemand in Dojos die z.B. nicht dem DAB oder irgend einem Verband angehören, sondern einfach von einem Lehrer (sagen wir 4. oder 5. Dan Aikikai) gegründet wurden?
    Ich habe viele Jahre in einem solchen dôjô geübt.

    ... werden die Gradierungen dann überhaupt außerhalb des eigenen Dojos anerkannt?
    Nein.

  15. #30
    Registrierungsdatum
    25.05.2011
    Beiträge
    294

    Standard

    geht auch andersrum. nakajima sensei durfte ja schon einige zeit bevor das schinkirengo vom aikikai anerkannt wurde dan graduierungen vergeben die anerkannt waren.
    "Leicht einen sitzen und keine Termine." Harald Juhnke

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