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Thema: DJJV: Prüfungsprogramm BJJ

  1. #31
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    Nur mal so nebenbei:
    bislang hat sich das JJ wenigstens noch offiziell deutscher Bezeichnungen bedient (auch wenn das im Unterricht und auf Seminaren schonmal gern anders war). Zusätzlich gabs japanische Bezeichnungen als "Äquivalent" und dann fing es mit dem Schienbeintritt, oh Verzeiung Lowkick plötzlich an.
    Und diese PO spring hier wild zwischen deutsch, japanisch und englisch.

    Bin ich der einzige der sich an sowas aufreibt?
    Ich weiß es gibt Wichtigeres, aber mehr als ein Schönheitsfehler ist es meiner Meinung nach dann doch.

  2. #32
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    Das ist im Bjj nicht ungewöhnliches, dass man englische, japanische, portugiesische und teilweise deutsche Begriffe benutzt. Find ich nicht schlimm, würde man nur Begriffe aus einer Sprache benutzen würde da wahrscheinlich niemand mehr etwas wiedererkennen.
    If the things turn weird, the weird turn pro. (Hunter S. Thompson)

  3. #33
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    Deutsche Begriffe sind mir im BJJ noch nie untergekommen, könnte allerdings daran liegen dass ich bei einem Brasilianer trainiere.
    Bin auf jeden Fall auf sein Gesicht gespannt wenn ich ihn frage was ein "Talfallzug" ist

    Aber mal ernsthanft, wenn man jetzt anfangen würde für diese PO alle Begriffe einzudeutschen wäre das ein Grauen, zumindest für BJJ'ler. Und die PO nennt sich immer noch "PO BJJ" und nicht "PO deutsches Ju Jutsu"

  4. #34
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    Ohne jetzt alles gelesen zu haben – BJJ und eine Prüfungsordnung – das passt für mich persönlich überhaupt nicht zusammen und macht meiner Meinung nach sogar das Besondere im BJJ kaputt!

    So wird BJJ auf einmal auch ein reines TechnikLernProgramm!

  5. #35
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    ...oder es entwickelt sich eine eigene Richtung. Im Sinne von "anders". Schon erstaunlich, welche traditionalistischen Panik- und konservativistischen Bewahrer- sowie Abwehrreflexe anspringen.

  6. #36
    Bero Gast

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    Zitat Zitat von Ununoctium Beitrag anzeigen
    Ohne jetzt alles gelesen zu haben – BJJ und eine Prüfungsordnung – das passt für mich persönlich überhaupt nicht zusammen und macht meiner Meinung nach sogar das Besondere im BJJ kaputt!
    Man merkt das du nicht alles gelesen hast.

    In dem Fall wäre dir nämlich aufgefallen, dass das Prüfungsprogramm an sich eigentlich kaum kritisiert wurde.

    Kritisch werden eher die Rahmenbedingungen gesehen, nicht die Prüfungsordnung an sich.

  7. #37
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    Zitat Zitat von Ju-Jutsu-Ka Beitrag anzeigen
    Deswegen sehe ich diesen typischen "deutschen" Weg Pürfungsprogramm doch kritisch.
    Den subjektiven Anteil gibt es ja durch das Randori / Sparring immernoch.
    Außerdem denke ich, dass sich da nichts groß ändern wird solange die Prüfer immer noch mit ihrem Namen für die Graduierten haften.
    Und den 5 Prüfern traue ich auch zu, dass sie sich ihren Namen nicht verspielen wollen.

    @Bero: Ich glaube, dass die flächendeckende Vermittlung noch gar nicht so auf dem Schirm steht (die geschieht ja auch bisher in den Schulen), sondern eher Dinge für den Wettkampfbetrieb wie Kampfrichterausbildungen, Landes-/Bundeskader usw. (zumindest wenn ich das nicht ganz falsch verstanden habe).

    Zitat Zitat von OliverJ Beitrag anzeigen
    Und diese PO spring hier wild zwischen deutsch, japanisch und englisch.

    Bin ich der einzige der sich an sowas aufreibt?
    Wahrscheinlich ... Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich aus dem Judo heraus gerne die japanischen Begriffe benutze und es außer ein paar peniblen Prüfern niemanden stört ("...und wie heißt Hane-goshi auf deutsch?").
    Und für "neue" Techniken zwanghaft deutsche (und japanische) Namen zu suchen, die dann keiner kennt, halte ich ehrlich gesagt für nicht zielführend.
    Wenn eine Technik direkt übernommen ist schadet es meiner Meinung nicht den "richtigen" Begriff zu kennen, einfach um sich mit den Leute darüber austauschen zu können, die die Technik auch wirklich können.

  8. #38
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    Zitat Zitat von OliverJ Beitrag anzeigen

    Bin ich der einzige der sich an sowas aufreibt?
    Ich weiß es gibt Wichtigeres, aber mehr als ein Schönheitsfehler ist es meiner Meinung nach dann doch.
    Als ich das Prüfungsprogramm für Warriors-Eskrima in Deutschland - zusammen mit Krishna - erstellt habe, habe ich auch zunächst alles ins Deutsche übersetzt und sofort wieder verworfen.

    Das war einfach furchtbar. Es blieb dann beim Mix Englisch, Deutsch, Cebuano, Tagalog, Spanisch. Wenn es für bestimmte Techniken/Übungen schon stehende Bezeichnungen gibt, macht es einfach keinen Sinn Techniknamen zu übersetzen.

    Grüße
    Chrisitan

  9. #39
    Bero Gast

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    Zitat Zitat von Ayur Beitrag anzeigen
    @Bero: Ich glaube, dass die flächendeckende Vermittlung noch gar nicht so auf dem Schirm steht (die geschieht ja auch bisher in den Schulen), sondern eher Dinge für den Wettkampfbetrieb wie Kampfrichterausbildungen, Landes-/Bundeskader usw. (zumindest wenn ich das nicht ganz falsch verstanden habe).
    Nun ja aber ist das nicht der falsche Weg, sollte man sich nicht zunächst um eine Basis bemühen, bevor man Punkte wie den Wettkampf ins Auge fasst?

    Wer soll den daran teilnehmen, die paar Männekens die bei den Leuten vom Expertenteam trainieren, diejenigen die neben JJ noch BJJ machen und evtl. noch reine BJJ-ler sofern die Turniere verbansoffen sind aber das ist doch kein Fundament für einen Wettkampfbetrieb.
    Da wird also eine sehr überschaubare Anzahl von JJ-ka teilnehmen aber Hey, dass kennen wird ja schon aus dem Fighting.

    Ich bleibe dabei, es steht zu befürchten das hier das Pferd wieder von hinten und dazu noch völlig planlos aufgezäumt wird und das finde ich sehr traurig.

  10. #40
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    @Inderst:
    ...oder es entwickelt sich eine eigene Richtung. Im Sinne von "anders". Schon erstaunlich, welche traditionalistischen Panik- und konservativistischen Bewahrer- sowie Abwehrreflexe anspringen.
    Ich weiß nicht, wie tief deine Einblicke ins BJJ sind ...
    BJJ ist eine tolle Sache und funktioniert hervorragend. Allerdings denke ich, daß diese Funktionalität in der Art und Weise begründet ist, in der BJJ vermittelt wird.
    Es steht zu befürchten, daß ein feststehendes Prüfungsprogramm dazu führen wird, daß nicht mehr das echte Können über die Vergabe von Gürteln entscheidet, sondern Herunterhampeln des Prüfungsprogramms.

    Was dabei rauskommt, abseits der paar Hochleistungssportler, ist im Judo zu bewundern ...


    @Ayur:
    Außerdem denke ich, dass sich da nichts groß ändern wird solange die Prüfer immer noch mit ihrem Namen für die Graduierten haften.
    Und den 5 Prüfern traue ich auch zu, dass sie sich ihren Namen nicht verspielen wollen.
    Denk mal ein paar Jahre weiter.
    Es wird "Prüfer-Schulungen" geben, "Prüfer-Lizenzen" uns so weiter, und irgendwann prüfen da Leute, die selber nur noch "nach Prüfungsprogramm" gelernt haben.
    Und dann, spätestens dann, geht es los - die "alte Garde" ist weg, und die dritte oder vierte Generation, die nicht mehr so gelernt und gekämpft hat wie die "Gründerväter", beginnt das Ganze zu verändern.
    Zu "verbessern".
    Dann wird alles an irgendwelche "Wettkampfregeln" angepaßt, die mit dem ursprünglichen BJJ nichts mehr zu tun haben, aber "besser, weil attraktiver" sind ...

    Kenne ich alles aus dem Judo.
    Und irgendwann wird dann - leider, leider - ein Bluebelt im BJJ so anerkannt und begehrt sein wie ein gelber Gürtel im Kinderjudo.
    www.judo-blog.de
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  11. #41
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    @Ayur:
    Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich aus dem Judo heraus gerne die japanischen Begriffe benutze und es außer ein paar peniblen Prüfern niemanden stört ("...und wie heißt Hane-goshi auf deutsch?").
    Und für "neue" Techniken zwanghaft deutsche (und japanische) Namen zu suchen, die dann keiner kennt, halte ich ehrlich gesagt für ziemlich bek*****.
    Ja, ja, der Hane-Goshi ...

    Ist zwar OT, aber weil's gerade erwähnt wurde:
    Frag deine Prüfer doch mal, ob sie Japanisch können.
    Wenn sie es nicht können, frag sie mal, wie sie darauf kommen, daß Hane-Goshi "Spring-Hüftwurf" bedeutet ...
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  12. #42
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    Na ja, Federn "springen" ja auch zurück in die ursprüngliche Form

  13. #43
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    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Wer soll den daran teilnehmen, die paar Männekens die bei den Leuten vom Expertenteam trainieren, diejenigen die neben JJ noch BJJ machen und evtl. noch reine BJJ-ler sofern die Turniere verbansoffen sind aber das ist doch kein Fundament für einen Wettkampfbetrieb.
    Da wird also eine sehr überschaubare Anzahl von JJ-ka teilnehmen aber Hey, dass kennen wird ja schon aus dem Fighting.
    Inzwischen nehmen an den BJJ/Ne-Waza-Turnieren des DJJV mehr Grappler teil, als du wahrscheinlich denkst: https://plus.google.com/photos/11746...49728370527120

  14. #44
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    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Nun ja aber ist das nicht der falsche Weg, sollte man sich nicht zunächst um eine Basis bemühen, bevor man Punkte wie den Wettkampf ins Auge fasst?
    Na ja, vielleicht bringt man ja auch durch attraktive (internationale) Turniere Schulen langfristig dazu dem DJJV beizutreten? Man hat ja durchaus schon eine Basis (nur halt nicht zwingend im DJJV) - jetzt zwanghaft Multiplikatoren auszubilden führt dann doch wieder nur zu einer Verwässerung und dem was Rambat hier an die Wand malt. Natürlich hat man nicht in jedem Kaff einen BJJ-Verein, aber das ist die nächsten Jahre auch einfach nicht sinnvoll drin und ich bin auch ehrlichgesagt dafür, dass das BJJ hier gesund wächst - was sonst passiert kennen wir doch auch 99% der importierten KK/KS.

    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Wer soll den daran teilnehmen, die paar Männekens die bei den Leuten vom Expertenteam trainieren, diejenigen die neben JJ noch BJJ machen und evtl. noch reine BJJ-ler sofern die Turniere verbansoffen sind aber das ist doch kein Fundament für einen Wettkampfbetrieb.
    Die Turniere werden auch die nächsten Jahre verbandsoffen bleiben, wenn man nach den Aussagen aus dem Expertenteam geht und damit sollte auch für eine Menge an Teilnehmern gesorgt sein.

    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Da wird also eine sehr überschaubare Anzahl von JJ-ka teilnehmen aber Hey, dass kennen wird ja schon aus dem Fighting.
    Hier geht's ja nun mal auch nicht um die JJ-ka, sondern um eine dritte Sparte neben dem Ju Jutsu und dem Jiu Jitsu. Und von denen werden sicher mehr an den Turnieren teilnehmen, als das beim Fighting und Duo der Fall ist, weil das Training auch einfach viel mehr mit den Wettkampfregeln übereinstimmt.

    Zitat Zitat von rambat Beitrag anzeigen
    Denk mal ein paar Jahre weiter.
    Es wird "Prüfer-Schulungen" geben, "Prüfer-Lizenzen" uns so weiter, und irgendwann prüfen da Leute, die selber nur noch "nach Prüfungsprogramm" gelernt haben.
    Das wird aber nur passieren, wenn Wettkämpfe und andere Ziele (SV usw.) so eine Randerscheinung im Training werden wie es im Judo passiert. Aber das liegt meiner Meinung nach weniger an den Prüfungen, sondern an der fehlenden Attraktivität von Wettkämpfen, "toller" PR vom Verband und Ausrichtung auf Kinder.

    Ansonsten sollte es doch durch Wettkämpfe (und auch internationale Vergleiche) immer wieder eine Korrektur da sein.

    Zitat Zitat von rambat Beitrag anzeigen
    Und dann, spätestens dann, geht es los - die "alte Garde" ist weg, und die dritte oder vierte Generation, die nicht mehr so gelernt und gekämpft hat wie die "Gründerväter", beginnt das Ganze zu verändern.
    Zu "verbessern".
    Dann wird alles an irgendwelche "Wettkampfregeln" angepaßt, die mit dem ursprünglichen BJJ nichts mehr zu tun haben, aber "besser, weil attraktiver" sind ...
    Ist das nicht schon passiert? Jeder Sport passt sich an seine Regeln an. Wahrscheinlich wäre ein Grappling-Zehnkampf am sinnvollsten (um irgendwelche speziellen, auf ein Regelwerk ausgelegten Techniken zu verhindern). Wettkampf 1 nach IJF Regeln, Wettkampf 2 nach IBJJF ...

    Und zum Hane-goshi:
    Das frag ich mich auch immer wieder... Wahrscheinlich eine sehr schlechte Übersetzung aus dem Englischen... Genau darum hab ich auch das als Beispiel gewählt...

  15. #45
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    Kanji details for ? ? - Denshi Jisho

    "Hochschnellende Hüfte" denke ich würde es ganz gut treffen, passt aber nur schlecht zum normalen deutschen Wurfbenamungschema.

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