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Thema: Homöopathie

  1. #1771
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Eine Lehre, die nichts weiss, sondern nur glaubt zu wissen und notorisch irrt, kann die Homöopathie natürlich weder belegen noch widerlegen.
    Da hast du wohl recht. Wenn jemand trotz aller gegenteiligen Belege trotzdem daran GLAUBT, dann kann man nix machen.

    Es bleibt ihr gar nichts anderes übrig, weil sie sich regelmäßig selbst des Irrtums überführt.
    Naja, es bleibt ja unterm Strich doch immer bissel was übrig. Jedes technische Gerät, das funktioniert, ist ein Beleg für die Richtigkeit von Erkenntnissen. Dass du z.B. mit deinem PC im Internet was über Homöopathie schreiben kannst...
    Geändert von Bücherwurm (12-07-2019 um 09:00 Uhr)

  2. #1772
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Die "Wissenschaft" mal wieder komplett planlos.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...cid=spartandhp
    Quark. "Die" Wissenschaft hat, wie man in dem Artikel lesen kann, sogar noch einen Alternativplan (zur gängigen allgemeinen Relativitätstheorie) und den nun in einer Simulation getestet.
    Aus einem anderen Artikel:

    "„Unsere Ergebnisse besagen damit nicht, dass die Relativitätstheorie falsch ist, aber sie zeigen, dass dies nicht der einzige Weg ist, um die Rolle der Gravitation bei der Entwicklung des Universums zu beschreiben“

    https://www.scinexx.de/news/kosmos/g...e-zu-einstein/


    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Das Wort heißt selbstkritisch und nicht planlos und ist ein Markenzeichen der Wissenschaft, weil sie sich ständig selbst hinterfragt
    Es bleibt ihr gar nichts anderes übrig, weil sie sich regelmäßig selbst des Irrtums überführt.
    Du verwechselst Ursache und Wirkung.
    Weil die wissenschaftliche Methode auf dem kritischen Hinterfragen beruht, ist sie geeignet, Irrtümer aufzudecken.
    Dagegen schaffen es natürlich Systeme, die auf blindem Glauben basieren, ihre Irrtümer über Jahrhunderte oder gar Jahrtausende zu bewahren.

    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Eine Lehre, die nichts weiss, sondern nur glaubt zu wissen und notorisch irrt, kann die Homöopathie natürlich weder belegen noch widerlegen.
    Ja, Homöopathie kann Homöopathie weder belegen noch widerlegen.
    Geändert von Pansapiens (12-07-2019 um 23:34 Uhr)
    desipere est juris gentium

  3. #1773
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Mehr mit Thread-Thema hat dieses Video zu tun:



    Ist halt leider wissenschaftlich, gut recherchiert und für Nichtwissenschaftler gut runtergebrochen, aber man kann mit leben.
    vor allem wird eine Seite vorgestellt, mit einem Repertorisierungs-Programm.

    https://openhomeo.info/

    gegen wolllüstiges Jucken der männlichen Genitalien hilft z.B. Platin.
    gegen dicke Eier ("Vergrößerung der Hoden") wird Iod empfohlen..

    Aber aufpassen, genaue Anamnese tut Not: Gehen die dicken Eier mit dem Träumen von schwarzen Gestalten einher, ist Arsen das Mittel der ersten Wahl.

    Wenn das nächste mal einer im Gesundheitsforum fragt: "nach einer Messerstecherei vor zwei Wochen hab ich mir den Arm abgebunden, der ist nun etwas schwarz und riecht komisch...hat damit jemand Erfahrung?"
    Kann ich ihm vielleicht das passende homöpathische Mittel empfehlen....
    ...natürlich nach einer ausführlichen Anamnese...
    desipere est juris gentium

  4. #1774
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    Hi,


    In Deutschland wird immer wieder über die Homöopathie gestritten - und darüber, ob die Beitragszahler die Kosten dafür tragen sollen. Eine Entscheidung aus Frankreich heizt die Diskussion weiter an: Dort erklärte das französische Gesundheitsministerium nun, dass homöopathische Mittel wissenschaftlich gesehen nicht ausreichend wirksam seien - und eine Erstattung daher nicht gerechtfertigt.
    https://www.mopo.de/ratgeber/gesundh...erden-32847588


    Halte ich für richtig, auch wenn ich nicht glaube, dass diese Einsparungen bei den Beitragszahlern ankommen werden, sei es durch Senkung der Beiträge, oder Übernahme/erhöhte Zuschüsse für andere Dinge. Die werden dann wieder irgendwo "versickern", wie immer wenn irgendwo was eingespart wird!


    Gruß

    Alef

  5. #1775
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    Die Erstattung von Homöopathie macht nur 0,03% der gesamten Arzneimittelausgaben der GKV aus.

    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...-haelt-dagegen

    Wer darin einen relevanten Kostenfaktor für die Allgemeinheit sieht, kann Intelligenz nur in homöopathischen Dosen abbekommen haben.

  6. #1776
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    Hab letztes Jahr jemandem die Nase blutig gehauen ... wer bei allen blutig gehauenen Nasen in D darin einen relevanten Faktor für die öffentliche Sicherheit sieht und mich bestrafen will, hat seine Intelligenz ... und so weiter.

    Oder anders: Wenn ich dir jede Woche nen Zehner aus der Tasche stehle, wird es dich stören und Du wirst versucht sein, es zu stoppen. Wahrscheinlich hat die geringe Summe erstmal gar keinen Einfluss auf deine Lebensqualität ... und doch.

  7. #1777
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    der ganze andere Unsinn, den ich über meine Krankenkassenbeiträge mitfinanzieren muss, schmerzt im Portemonnaie auf alle Fälle deutlich mehr!
    unorthodox

  8. #1778
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    Die Lautstärke der Debatte hat - wie mMn viel zu oft - mit der tatsächlichen Größe des Problems nichts zu tun. Das sehe ich auch so.

  9. #1779
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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    der ganze andere Unsinn, den ich über meine Krankenkassenbeiträge mitfinanzieren muss, schmerzt im Portemonnaie auf alle Fälle deutlich mehr!
    Das mag auf Dich durchaus zutreffen, ändert aber am beanstandeten Umstand ja nichts. Wir reden hier gerade über Homöopathie, man kann aber natürlich gerne noch einen Thread über anderen Unsinn, der mit Krankenkassenbeiträgen finanziert wird, aufmachen. Ich halte es aber für wenig zielführend, argumentativ immer wieder neue Dinge mit ins Spiel zu bringen, nur weil man beim eigentlichen Thema argumentativ in der Sackgasse steckt.

  10. #1780
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Die Erstattung von Homöopathie macht nur 0,03% der gesamten Arzneimittelausgaben der GKV aus.

    https://www.deutsche-apotheker-zeitu...-haelt-dagegen

    Wer darin einen relevanten Kostenfaktor für die Allgemeinheit sieht, kann Intelligenz nur in homöopathischen Dosen abbekommen haben.
    stimmt, 10,5 Millionen Euro sind ja Peanuts...und wie hoch sind die Behandlungskosten?
    desipere est juris gentium

  11. #1781
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    stimmt, 10,5 Millionen Euro sind ja Peanuts...
    So ist es.

    Zumal ja jeder, dem das nicht passt, eine der wenigen Krankenkassen verlassen kann, die Homöopathie erstatten. Wer in einer der anderen Kassen Mitglied ist, ist überhaupt nicht betroffen, weil er einem Kollektivvertrag beigetreten ist, der Homöopathie gar nicht erstattet.

    und wie hoch sind die Behandlungskosten?
    Welche Behandlungskosten?

    Was nicht erstattet wird, bezahlt der Patient selber.

  12. #1782
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    stimmt, 10,5 Millionen Euro sind ja Peanuts...und wie hoch sind die Behandlungskosten?
    https://www.morgenpost.de/vermischte...ft-teurer.html

    Hauptargument bei Homöopathie-Fürsprechern ist meist: “aber woanders wird noch viel mehr Geld verschwendet“

    Ich finde es geht ums Prinzip. 10Millionen für Zuckerkügelchen mag im Verhältnis nicht viel sein, aber eben trotzdem eine große Summe für etwas dessen Wirkung nicht über den Placeboeffekt hinaus geht.
    Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt -WT-Herb
    http://www.thaiboxen-bingen.de Facebook

  13. #1783
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    Wenn man mal zu einem Homöopathen geht der nicht über die Kasse abrechnen kann, dann merkt man schnell wie teuer das ist, bei einer Anamnese ist man locker 200 € oder mehr los, und bei jeder Folgebehandlung mit anschließendem Zuckergenuß nochmal um die 50 €.
    Die Erstattung von der Kasse ist bei Medikamenten ja sowieso ein Witz, ob Homöopathie oder nicht.
    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist das geprüfte Medikamente, deren Wirkung ja nachgewiesen ist, eben teilweise überhaupt nicht mehr erstattet werden und man die komplett selbst bezahlen muss.
    Ich meine aber die 1,50 € die bei Globuli von der Kasse übernommen werden, die kann man dann auch mal selbst bezahlen wenn man dran glaubt.

  14. #1784
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Zumal ja jeder, dem das nicht passt, eine der wenigen Krankenkassen verlassen kann, die Homöopathie erstatten. Wer in einer der anderen Kassen Mitglied ist, ist überhaupt nicht betroffen, weil er einem Kollektivvertrag beigetreten ist, der Homöopathie gar nicht erstattet.
    In Deutschland gibt es einen Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen.
    Würde mich nicht wundern, wenn viele Hömöopathie-Kunden als Risiko gelten, das aus dem Gesundheitsfond, in den alle Kassenbeiträge zunächst fließen, entsprechend monetär ausgeglichen wird.

    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Welche Behandlungskosten?
    Na, das Geld, das der Arzt für seine Aufwendungen bekommt: 90 Euro für die Erstanamnese, 20 Euro um das richtige Mittel auszupendeln..das kommt ja zu den Kosten für das "Arznemittel" noch hinzu.

    Zitat Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
    Hauptargument bei Homöopathie-Fürsprechern ist meist: “aber woanders wird noch viel mehr Geld verschwendet“
    Diese Argumentationstruktur erfreut sich ja auch bei anderen Leuten großer Beliebtheit, ich kann aber nicht nachvollziehen, wie eine Geldverschwendung eine andere oder allgemein ein Missstand einen anderen rechtfertigt.

    Zitat Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
    Ich finde es geht ums Prinzip. 10Millionen für Zuckerkügelchen mag im Verhältnis nicht viel sein, aber eben trotzdem eine große Summe für etwas dessen Wirkung nicht über den Placeboeffekt hinaus geht.
    Vor allem wird der Eindruck erweckt, da wäre was dran, weil es ja vom Arzt verschrieben und von der Krankenkasse bezahlt wird.
    desipere est juris gentium

  15. #1785
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    Zitat Zitat von shinken-shôbu Beitrag anzeigen
    Ich halte es aber für wenig zielführend, argumentativ immer wieder neue Dinge mit ins Spiel zu bringen, nur weil man beim eigentlichen Thema argumentativ in der Sackgasse steckt.
    ich stecke in keiner Sackgasse, meine Erfahrungen (also nicht: Theorien, odet Meinungen) sagen mir: das Zeug wirkt.

    dass die Wissenschaft das nicht nachvollziehen kann, mag bedauerlich sein, aber nicht relevant für meine Entscheidungen im Hinblick auf meine Gesundheit.

    dass viele Leute an Homöopathie nichts finden - ist ebenfalls irrelevant für meine Entscheidungen.

    ich bewerte meine eigene Erfahrung höher als Texte aus dritter Hand
    unorthodox

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