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Thema: Homöopathie

  1. #1291
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Äh. Nein.

    JEDES Medikament der "bösen, bösen Pharmaindustrie" muss durch Studien, und zwar durch wissenschaftlichen Gütekriterien genügende Studien, eindeutig nachweisen, dass es eine *signifikant und relevant* über den Placeboeffekt hinausgehende Wirksamkeit hat, ...
    ... um überhaupt zugelassen zu werden!

    Lediglich für Homöopathika gilt diese Vorschrift nicht.

    Bitte erst Hausaufgaben machen, dann Zeugs behaupten!
    Hast Du auch nur einen der verlinkten Artikel mal quergelesen?

    Und haben die Medikamente dann auch einen so großen Wirkungsgrad wie eine invasive Placebogabe von 70%? Oder weniger? Etwa wie die Antidepressiva?

  2. #1292
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    JEDES Medikament der "bösen, bösen Pharmaindustrie" muss durch Studien, und zwar durch wissenschaftlichen Gütekriterien genügende Studien, eindeutig nachweisen, dass es eine *signifikant und relevant* über den Placeboeffekt hinausgehende Wirksamkeit hat, ...
    ... um überhaupt zugelassen zu werden!
    Es gibt allerdings nicht "den Placeboeffekt" im Sinne einer festen Größe.
    So kann z.B. der Verumeffekt von Behandlung A größer sein, als der Placeboeffekt von Behandlung A und diese Behandlung nach den von Dir genannten Kriterien zugelassen.
    Dennoch kann es eine Behandlung B geben, deren Placeboeffekt über dem Verumeffekt von Behandlung A liegt.
    desipere est juris gentium

  3. #1293
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Hast Du auch nur einen der verlinkten Artikel mal quergelesen?

    Und haben die Medikamente dann auch einen so großen Wirkungsgrad wie eine invasive Placebogabe von 70%? Oder weniger? Etwa wie die Antidepressiva?
    Es hat niemand behauptet, dass Placebos nicht wirken. Natürlich haben die bzw. der Glaube an sie einen Effekt.

    Es ist nur so, dass neue Medikamente, um eine Zulassung zu bekommen, eine *nachweislich dem Placebo überlegene* (wenn es in der jeweiligen Indikation bereits nachweislich wirksame Präparate gibt, dann verglichen mit diesen mindestens gleich gute) Wirkung haben müssen.
    Punkt.
    Und, ja, natürlich in vergleichbarer Darreichung.
    Das ist schlichtweg von den Zulassungsbehörden so vorgegeben.

    https://www.netdoktor.de/medikamente...ttelzulassung/
    Guckst du Phase II und Phase III Studien im Link.

    Nochmal: Ja, Placebo wirkt. Pharmazeutika müssen besser wirken.
    UND sich auch als hinreichend sicher erweisen. Auch das wird für Homöopathika NICHT überprüft.

  4. #1294
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Ich sage aus über 25 jähriger persönlicher Erfahrung in der Anwendung: Es ist hochwirksam.
    Und wenn du es noch zehn mal betonst: Das zählt nicht als Argument.

    Ihr sagt aufgrund angelesener Informationen: Es wirkt nicht.
    Nein, sondern aufgrund der Tatsache, dass für Homöopathie die gesamte wissenschaftliche Chemie und Physik widerlegt werden müßte.

    Meine Hunde behandele ich auch seit über 20 Jahren mit Homöopathie, die sind auch nie krank
    Ja, bei Hunden hilft auch Handauflegen und gutes Futter.

  5. #1295
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Es hat niemand behauptet, dass Placebos nicht wirken. Natürlich haben die bzw. der Glaube an sie einen Effekt.

    Es ist nur so, dass neue Medikamente, um eine Zulassung zu bekommen, eine *nachweislich dem Placebo überlegene* (wenn es in der jeweiligen Indikation bereits nachweislich wirksame Präparate gibt, dann verglichen mit diesen mindestens gleich gute) Wirkung haben müssen.
    Punkt.
    Du argumentierst schon wieder am Thema vorbei. Welche Medis schaffen denn mehr als 70%? Kannst ja mal suchen.

  6. #1296
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Sollte meine Theorie zur Wirkweise der Homöopathie nicht stimmen
    Sie stimmt nicht.

    Davon ab ist es nicht mal eine Theorie.

    “In Wissenschaft bezeichnet Theorie abweichend ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen, das dazu dient, Ausschnitte der Realität und die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten zu erklären...

    Nichts von dem was Du hier von Dir gibst ist auch nur im entferntesten wissenschaftlich begründet. Insofern bist Du der Stereotyp dessen was Böhmermann kritisiert:

    „Verdünnen, Schütteln, Sch**ße labern“


    Ich war die letzten 25 Jahre nicht nennenswert krank - Hausarzt nur für „mechanische“ Dinge besucht - ganz ohne Glaubuli oder klassische Arzneimittel.

    Hey - das ist der Beweis, keine Glaubuli wirken! !!1elf

    Jetzt muss ich mir nur noch einen Weg überlegen wie ich meine 0-Medikation ordentlich verpacken und teuer verscherbeln kann. Aber wer „heilt“ hat ja recht - und satte Gewinne.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  7. #1297
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Du argumentierst schon wieder am Thema vorbei. Welche Medis schaffen denn mehr als 70%? Kannst ja mal suchen.
    Ich versteh die Frage nicht.

  8. #1298
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Du argumentierst schon wieder am Thema vorbei. Welche Medis schaffen denn mehr als 70%? Kannst ja mal suchen.
    Nein. Du bist es, der hier einen völlig überflüssigen Nebenschauplatz aufmacht.

    Es geht nicht um Prozentzahl XY, woher auch immer du die jetzt hast.

    Es geht darum, beim BfArM nachzuweisen, dass Pharma-Präparat ABC in der Wirkung, operationlisiert über einen bzw. mehrere klar definierte Endpunkte, einem Placebo überlegen ist. Und das in einer doppelblinden, randomisierten Studie, durchgeführt an einer hinreichend großen Anzahl von Personen. Ein paar weitere Dinge müssen auch noch gewährleistet sein.

    Deine Artikelchen sagen, dass diese Hürde höher wird. Mag so sein, oder auch nicht.

    Der springende Punkt aber ist, dass Homöopathika an diesem Springturnier erst gar nicht teilnehmen!

    Die Homöopathie-Anbieter VERSUCHEN NOCH NICHT MAL, ihren Kügelchenquatsch in kontrollierten Studien gegen Placebo antreten zu lassen. Weil sie genau wissen, dass sie krachend scheitern würden. Und weil sie es nicht müssen. Was ich persönlich für falsch halte.

  9. #1299
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Nein. Du bist es, der hier einen völlig überflüssigen Nebenschauplatz aufmacht.
    Du argumentierst unsauber. Ich gebe zu ich hätte formulieren sollen, dass Du an meinen Aussagen vorbeiargumentierst und nicht unbedingt am Thema. Die 70% waren hierher.

    Zitat Zitat von https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo#Placeboeffekt_invasiver_Ma%C3%9Fnahmen
    Ein gutes Beispiel für den Placeboeffekt ist Einsatz von Botulinumtoxin bei chronischen Spannungskopfschmerzen. Hier war die Ansprechrate 70 %, allerdings war sie für die Injektion von Botulinumtoxin in Nacken- und Kopfmuskeln genau so hoch wie bei der Injektion von isotonischer Kochsalzlösung. Auch dies ist wiederum ein Beispiel dafür, dass invasive Verfahren einen deutlich höheren Placeboeffekt haben als medikamentöse Therapien.[50][51][52] Ähnliche Ergebnisse erbrachte auch eine von Relja u. a. durchgeführte Studie an 495 Migräne-Patienten.[53]
    Die Antidepressiva von hier.
    Zitat Zitat von https://www.heise.de/tp/features/Bei-rund-90-wirken-Antidepressiva-nicht-besser-als-Placebo-4005704.html?seite=all
    "Bei rund 90% wirken Antidepressiva nicht besser als Placebo"
    Also entweder Du gehst jetzt auf die Aussagen ein oder wir brechen das ab.

  10. #1300
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Du argumentierst unsauber. Ich gebe zu ich hätte formulieren sollen, dass Du an meinen Aussagen vorbeiargumentierst und nicht unbedingt am Thema. Die 70% waren hierher.



    Die Antidepressiva von hier.


    Also entweder Du gehst jetzt auf die Aussagen ein oder wir brechen das ab.
    Gut.

    Das erste Zitat ist schlichtweg Blödsinn, weil SOWOHL das Butolinumtoxin (Verum) ALS AUCH die Kochsalzlösung (Placebo) injiziert, also "invasiv" verabreicht wurden! Wo wird da also eine invasive Methode mit einer medikamentösen verglichen?
    Grober Unfug!

    Im zweiten Beispiel werden andere als die ursprünglich für Entwicklung und Zulassung relevanten Endpunkte zu Vergleichszwecken herangezogen.

    Um in einer ähnlichen "Logik" zu bleiben. Wenn ein Medikament gegen Halsschmerzen als gegen Halsschmerzen wirksam zugelassen wurde (wirksamere Schmerzreduktion als Placebo) und ich dann hingehe und dann im Nachhinein feststelle, dass es nicht besser als Placebo vorbeugend gegen erneute Racheninfekte (Wochen oder Monate später) wirkt, dann ist das eine nette Erkenntnis, stellt aber NICHT die analgetische (schmerzlindernde) Potenz des Medikaments in Frage.

    Was also sollen solche pseudologischen Exkurse?

    Und was bitteschön haben sie mit dem Thema "wirkungslose Homöopathie" zu tun. Außer von ihm unnötig abzulenken?


    Und, sorry, da ich gerade selbst nicht ganz fit bin (aber dank einer wirklich schicken Tramadol-Infusion letzte Nacht - nein, kein Homöopathikum! - soweit schmerzarm, nur saumüde), werde ich mich jetzt meinerseits auaklinken (den Tipper lass ich jetzt, passt).

    Gute Nacht beinander!

  11. #1301
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  12. #1302
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    -
    Geändert von Pansapiens (16-06-2019 um 02:58 Uhr)
    desipere est juris gentium

  13. #1303
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Das Doppelspalt-Experiment funktioniert aber auch über indirekte/ passive Messung/ Beobachtung, so schlau war die Wissenschaft ja schon lange,
    Was soll eine indirekte/passive Messung im Formalismus der QT sein?

    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Doch genau das besagt die Quantenphysik.

    Johannes von Buttlar hat es kürzlich treffend zusammengefasst, deshalb verlinke ich das mal.
    er lässt nach meinem Eindruck die wesentliche Information weg, die die Blütenträume seiner Mit-Esoteriker zum Platzen zu bringen geeignet ist:

    Das konkrete Ergebnis einer Messung eines Objekts, das durch die QT als Überlagerung von verschiedenen Möglichkeiten beschrieben wird, ist nicht vorhersehbar oder gar beeinflussbar, man kann nur Wahrscheinlichkeitsaussagen treffen.
    D.h. eine "Quantenmünze" kann zwar vor der Messung in einem Überlagerungszustand von Kopf und Zahl sein und durch die Messung wird dann eine dieser Möglichkeiten realisiert...
    Nur ist das Ergebnis ein zufälliges und der Beobachter hat keine Möglichkeit, durch Erwartungshaltung oder sonst was, zu bestimmen, was er messen wird.
    Ein ziemlich ohnmächtiger Schöpfer.
    Wenn man der Vielweltentheorie folgt, spaltet sich der Beobachter in zwei auf, von denen einer Kopf und einer Zahl beobachtet.
    Aber diese Beobachter leben in völlig getrennten Welten, ohne jegliche Möglichkeit des Austausches oder des Wissens übereinander.
    Was habe ich davon, dass es theoretisch sein könnte, dass es ein Universum mit einem Pansapiens gibt, der sechs Richtige im Lotto hat, wenn ich in meinem Universum
    nur zwei habe?
    Geändert von Pansapiens (16-06-2019 um 03:38 Uhr)
    desipere est juris gentium

  14. #1304
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Sie stimmt nicht.
    Ich behaupte das Gegenteil.

    Ich kann das Eine so wenig beweisen, wie du das Andere.

    Davon ab ist es nicht mal eine Theorie.

    “In Wissenschaft bezeichnet Theorie abweichend ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen, das dazu dient, Ausschnitte der Realität und die zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten zu erklären...

    Nichts von dem was Du hier von Dir gibst ist auch nur im entferntesten wissenschaftlich begründet.
    Meine Theorie fußt auf der Quantenphysik und widerspricht ihr nicht.

    Mal davon abgesehen ist "wissenschaftlich" immer nur eine Momentaufnahme. Die Wissenschaft hat sich noch immer regelmäßig selbst widerlegt und ihre eigenen Wahrheiten immer wieder auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen.

    Insofern bist Du der Stereotyp dessen was Böhmermann kritisiert:

    „Verdünnen, Schütteln, Sch**ße labern“
    Und Du bist der Stereotyp eines Oberlehrers, der zu jedem erdenklichen Thema eine allein gültige Wahrheit präsentiert, aber selber gar keine Erfahrung zu dem Thema gemacht hat und lediglich mit viel Verve willfährig und unkritisch nachplappert, was andere aufgeschrieben haben.

    Ich war die letzten 25 Jahre nicht nennenswert krank - Hausarzt nur für „mechanische“ Dinge besucht - ganz ohne Glaubuli oder klassische Arzneimittel.
    Du warst aber nicht vor diesen 25 Jahren ernsthaft erkrankt und hast erst durch eine homöopathische Behandlung systematisch deine chronischen bzw. wiederkehrenden Leiden auskuriert.

    Des Weiteren definiere mal "nicht nennenswert krank". Wie oft hast du in den 25 Jahren Antibiotika eingenommen und wie oft warst du krankgeschrieben? Wie viele Infekte/ Erkältungen hast du üblicherweise im Jahr?

  15. #1305
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    Ich fasse mal kurz zusammen:
    Forschungsstand der Kritker
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/...?dopt=Abstract

    und wissenschaftliches Arbeiten der Homöopathen
    https://www.der-postillon.com/2016/0...hie-wirkt.html
    Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt -WT-Herb
    http://www.thaiboxen-bingen.de Facebook

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