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Thema: Homöopathie

  1. #16
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    Na ist doch logisch:

    Kommt die Studie zu dem Ergebnis das Globuli wirken ist alles gut - kommt sie zu dem Ergebnis das die Zuckerpillen keinen signifikanten Unterschied (außer im Geldbeutel des Anwenders) bewirken war die Studie untauglich...
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  2. #17
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Das denk ich halt auch immer...bei uns hat, als mein Sohn ein Baby war, kein homöopathisches Mittel gewirkt. Kein einziges. Also so klar ist das nicht...es ist Wasser mit Zucker gewesen, was soll da wie wirken?
    Bei meinem Sohn (als Baby) war es anders. Schulmedizinisch ging es nicht weiter die Homöopathie brachte dann den Erfolg. Früher hielt ich das ganze auch für Unsinn. Das hat mich dann überzeugt.

    Wie meine Hausärztin sagt:" Wer heilt hat recht". Die vertritt beide Varianten.

    Ich sehe das ähnlich wie mit der Akupunktur. Deren Wirksamkeit wurde/ wird auch bestritten
    Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen!

  3. #18
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    Naja, es gibt ja für den "Kassen-"arzt auch mehr Geld und die "Rezepte" verringern nicht sein Budget, da die Patienten das ja fast immer selber bezahlen müssen...
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  4. #19
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  5. #20
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    Die Wirksamkeit der Akupunktur wird nicht bestritten, sondern das traditionelle Erklärungskonzept dahinter diskutiert.
    Ich bin ein Blinder der das Sehen erklären will.
    http://www.youtube.com/watch?v=Z02P1...ature=youtu.be

  6. #21
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    Wenn auch nur eine einzige Tollkirsche in einen Bach fällt, dessen Wasser in die Leipziger Trinkwasserversorgung führt (34 Millionen m3 Jahresverbrauch), dann würde dies zu einer Atropinkonzentration im Trink-/Brauchwasser von D17 führen. Dies bedeutet, dass es methodisch gar nicht möglich ist, größere Atropin-Verdünnungen als D17 herzustellen, weil das homöopathische Heilmittel bereits mit D17-Atropin-Wasser hergestellt wird. Selbst das reinste auf der Welt herstellbare destillierte Wasser enthält immer noch einige Moleküle fast aller häufigeren Elemente und zahlreicher chemischer Verbindungen als Verunreinigungen.
    Ich mag solche Gedankenspiele.
    Du sollst am Sabbat keine Fledermäuse rasieren.

  7. #22
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    Homöopathie wirkt super, genau so wie nach Lourdes pilgern, mit Nädelchen stechen, beten!, mit ner toten Katze auf den Friedhof wenn man einen Sünder begraben hat (nur bei Warzen), die Wohnung nach Feng Shui ausrichten....
    Wenn man mit Homöopathie eine Erkältung behandelt wirkt sie wahre Wunder, so nach ein bis zwei Wochen. Behandelt man damit Meningitis gehört das zum Prozess der natürlichen Auslese....
    Viel Interessanter finde ich die Bartfrage, meine Meinung dazu: Jede Dekade hat ihre Modesünden auf die kommende Generationen mit Schaudern zurückblicken werden.

  8. #23
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    Zitat Zitat von cross-over Beitrag anzeigen
    Bei meinem Sohn (als Baby) war es anders. Schulmedizinisch ging es nicht weiter die Homöopathie brachte dann den Erfolg. Früher hielt ich das ganze auch für Unsinn. Das hat mich dann überzeugt.

    Wie meine Hausärztin sagt:" Wer heilt hat recht". Die vertritt beide Varianten.

    Ich sehe das ähnlich wie mit der Akupunktur. Deren Wirksamkeit wurde/ wird auch bestritten
    Hat mir jemand auch wg. seinem Baby erzählt, die Globuli hätten bei Reizhusten geholfen. Der Wirkmechanismus von Zuckerkugeln die den Speichelfluss anregen leuchtet mir in dem Fall sogar ein

  9. #24
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    Wenn man mit Homöopathie eine Erkältung behandelt wirkt sie wahre Wunder, so nach ein bis zwei Wochen.
    Genau das ist der Punkt. Mit den meisten Alltagsbeschwerden wird der Körper selbst fertig, manchmal sogar mit schwerwiegenden Sachen. Dafür ist der ja gebaut. Und je nach dem, was man zu dem Zeitpunkt gerade versucht, scheint das - heureka! - geholfen zu haben. Genau das ist der Unterschied zwischen ner kontrollierten Studie und anekdotischen Erfahrungen.
    Du sollst am Sabbat keine Fledermäuse rasieren.

  10. #25
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    Zitat Zitat von cross-over Beitrag anzeigen
    Bei meinem Sohn (als Baby) war es anders. Schulmedizinisch ging es nicht weiter die Homöopathie brachte dann den Erfolg.
    Koliken oder Blähungen?
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  11. #26
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    Also, aus sicht eines medizinisch halbwegs bewanderten, und was Alternativmedizin angeht hobbymäßig gebildeten:
    Homöopathie wirkt (nicht!)!
    Beliebte "Argumente":
    1) "nur weil man nicht weiß WIE es wirkt, heißt das nicht DASS es nicht wirkt"
    2) "Wer heilt, hat recht!"
    3) "Bei Tieren und Kindern hilft es auch!"
    4) "Ist doch super wenn der Placeboeffekt heilt, das kann die Schulmedizin nicht!"
    5) "homöopathie ist ganz sanft und natürlich, nicht so wie die chemische Schulmedizin!"
    6) "Schulmedizin behandelt nur Symptome, Homöopathie die Ursache!"
    7) "Auch mein Arzt ist homöopathisch tätig, so wie viele andere Schulmediziner!"
    8) unterscheidliche Studien, etwa die jüngste aus einer vorarlberger Unfallabteilung.
    9) "Das wissenschaftliche studiendesign ist ungeeignet für die gefühlsbetonte Homöopathie!"
    10) "Die schwägerin meines Nachbars schwört drauf! Und meiner Oma hats auch geholfen!"

    Debunk:
    1) Falsche Wahrnehmung. Alle bislang sauber und nachvollziehbar durchgeführten Untersuchungen zeigten: Homöopathika mögen im Einzelfall zeitlich mit einer subjektiven Besserung einhergehen, sieht man sich jedoch eine große Anzahl von vergleichbaren patienten an, gibt es keinen sichtbaren Effekt, der größer als der eines nicht-homöpathischen, wirkstofffreien placebos (=zuckerkugerl) wäre. Ist einfach so, keine Diskussion hier möglich.

    2) Nein, wer heilt hat nicht recht. Erstens nciht, wenn es um die Frage der allgemeinen Wirksamkeit geht, und zweitens hat nur der recht, der wiederholt und relativ zuverlässig heilen kann.

    3) Stimmt. Allerdings ist der Placeboeffekt auch bei Tieren und Kindern belegt. Außerdem fühlt man sich soweiso besser, wenn man entsprechend gehegt und gepflegt wird. hier lassen die Homöopathen erne die ihnen doch so wichtige Psychologische Komponente außer Acht.

    4) Der Placebooeffekt ist kein Wirkprinzip, sondern eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte durch eine Erwartungshaltung. Und er tritt bei jedder Behandlung ein, selbst wenn man nicht dran glaubt (so sehr kann man sich gar nicht überzeugen). Er ist nicht immer und bei jeden gleich stark ausgeprägt, und kann auch in den Nocebo-effekt (verschlechterung) umschlagen. daher ist er kein brauchbares Heilungskonzept.

    5) Was ist daran "natürlich", wenn man einen stoff unzählige male verdünnt, in "3 dimenseionen gen erdkern schüttelt" und dann auf milchzuckerkugeln sprüht? Ad chemie: ALLES ist chemie. Alles in diesem universum besteht aus chemischen elementen, die chemisch reagieren. Chemie ist das natürlichste überhaupt.

    6) Mein Liebling.ein Antibiotikum greit den Keim, der für Symptome verantwortlich ist, an und vernichtet ihn im optimalfall 8oder erlaubt dem körper selbst dafür zu sorgen).
    Hingegen die Homöopathie nach hahnemann verlässt sich AUSSCHLIESSLICH auf die vom unterseucehr wahrgenommen beschwerden. Kommt jemand mit Fieber und hochrotem Kopf in die Praxis, schläägt der Homöopath in seiner Kartei nach, welcher stoff in hoher Konzentration genau das verursacht. Daraufhin verabreicht er GENAU DIESEN Stoff (ungeachtet der tatsache, dass untershciedliche auslöser ähnlich symptome verursachen können) in einer irrwitzig niedrigen Konzentration (für die visualisierungsbegabten rehcner unter uns: stellt euch mal vor, wie groß das volumen einer "besonders starken" tinktur wäre, verdünne man einen liter wirkstoff auf 100 hoch 300 liter lösungsmittel. Tipp: das beobachtbare universum ist kleiner)
    und erwartet eine besserung. das prinzip nennt er "gleiches mit gleichem behandeln".

    7) das lässt sich leicht erklären: einerseits kann man das medizinstudium auch ohne den blassesten schimmer von chemie, biochemie und physik abschließen (gott sei dank ist das eher die midnerheit), andererseits verdient man als niedergelassener arzt allein mit kassenverträgen bei weitem nicht mehr so gut wie früher. und die patienten freuen sich halt über ihre globuli (die sie am besten gleich vor ort nach der kostenpflichtigen beratung privat kaufen können). eine verabscheuungswürde praktik, finde ich.

    8) Ich habe in knapp 5 jahren beschäftigung und Diskussion mit dem Thema noch keine einzige Studie gesehen, die nicht so schlecht und intransparent durchgeführt wurde, dass man an mutwilliges vorgehen glauben müsste. Aber ich lasse mich gerne korrigieren.

    9) wenn man 2 große gruppen mit halsweh hinstellt, die einen bekommen individuelle beratung plus Globuli, die andere individuelle beratung plus etwas das so ausschaut wie globuli aber eigentlich keine sind, und es gibt absolut keinen messbaren vorteil (beide gruppen geben dieselbe besserung der symptome und dauer der krankheit an) der glbuli gegenüber dem placebo, dann muss man doch die aussage treffen können dass es nicht hilft. wo soll man da die wirksamkeit herfabulieren?

    10) Anekdoten bringen nichts. Die meisten krankheiten verschwinden von selbst, da ist das zeitliche zusammenfallen mit der Kugerleinnahme wahrscheinlich nur zufall. Am ende hat man das zeug zusammen mit der shculmedizinischen behandlung eingenommen. dann die genesung der Alternativmedizin zuzusprechen ist schon grobe schönfärberei.
    und zu guter letzt nch die berühmte unerklärliche spontanheilung. gibt es, gar nicht so selten wie man glaubt. auch hier kann man wieder wunderbare fehlschlüsse bezüglich korrelation und causalität ziehen.

    zusammengefasst: Homöopathie ist im besten fall gewerbsmäßiger betrug, im schlimmsten fall fahrlässige Körperverletzung mit todesfolge.

    das ist jetzt viel länger geworden als ich wollte.

  12. #27
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    zusammengefasst: Homöopathie ist im besten fall gewerbsmäßiger betrug, im schlimmsten fall fahrlässige Körperverletzung mit todesfolge
    Sehr richtig.

    @Filzstift: Schön dass du dir die Mühe gemacht hast, ich hab dazu keine Lust mehr. Die Homöopathie Anhänger wirst du mit sachlichen und guten Argumenten nicht überzeugen können.

  13. #28
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Koliken oder Blähungen?
    Ich rede von einem konkreten Krankheitsbild nicht von Unannehmlichkeiten .
    Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen!

  14. #29
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Naja, es gibt ja für den "Kassen-"arzt auch mehr Geld und die "Rezepte" verringern nicht sein Budget, da die Patienten das ja fast immer selber bezahlen müssen...
    In meinem Fall nicht. Meine Hausärztin ist in dem Thema noch nicht voll ausgebildet. D.h. wenn sie nicht weiter weiß überweist sie zum Homöopathen - das Geld geht ihr also verloren.
    Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen!

  15. #30
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    Zitat Zitat von KeineRegeln Beitrag anzeigen
    Die Wirksamkeit der Akupunktur wird nicht bestritten, sondern das traditionelle Erklärungskonzept dahinter diskutiert.
    Das sah vor ca. 20 Jahren anders aus.
    Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen!

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