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Thema: Krav Maga für Kinder: Curriculum?

  1. #1
    Outrider Gast

    Question Krav Maga für Kinder: Curriculum?

    Da es mich für den "privaten Gebrauch" interessiert: Gibt es ein gutes Buch oder eine DVD, gerne auch englischsprachig, die ein vernünftiges Krav Maga Curriculum für Kinder liefert?

  2. #2
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  3. #3
    Outrider Gast

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    Das habe ich doch oben geschrieben.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Outrider Beitrag anzeigen
    Das habe ich doch oben geschrieben.
    Naja - nicht wirklich genau

    Was heißt "privaten Gebrauch"???

    Was sollte den in dem Buch/DVD stehen bzw. gemacht werden?

  5. #5
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    Ein Wort für Krav Maga für Kinder: Geldmacherei

  6. #6
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    Zitat Zitat von Kravist Beitrag anzeigen
    Ein Wort für Krav Maga für Kinder: Geldmacherei
    Kinder haben also in Deinen Augen keinen Bedarf sich selbst zu behaupten, sich selbst zu verteidigen, gegen Gleichalte, Ältere, Erwachsene und sollen nicht lernen sich in bestimmten Situationen richtig zu verhalten?

    Du hast offensichtlich keine eigenen Kinder...

    Gruß
    John

  7. #7
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    Zitat Zitat von F-factory Beitrag anzeigen
    Du hast offensichtlich keine eigenen Kinder...
    Das war auch mein 1. Gedanke

    Gerade für die schwächsten ist Selbstverteidigung Training ne gute Idee.
    Und gerade Kinder profitiert noch in ganz anderem Maß davon, Persönlichkeitsentwicklung usw.

  8. #8
    Bero Gast

    Standard

    Schwierige Frage und ich denke es kommt auch drauf an, wie wir "Kinder" definieren und wie Krav-Maga Training für sie aussehen sollte.

    Ich bin Vater und würde mein Kind wohl eher nicht einfach so zum KM schicken.
    Nicht falsch verstehen, ich würde es auch nicht zum JJ (was ich darunter verstehe/unterrichte), WT, Alpha, Keysi, usw., schicken.

    Zu nem Selbstbehauptungskurs schon aber sicher nicht, damit sie lernen sich phyisch (gar gegen Erwachsene) zu "verteidigen".
    Das kommt evtl. im Jugendalter aber ein Kind sollte kindgerechte Dinge trainieren und entsprechend vermittelt bekommen.

    Ist dies im spezifischen KM gegeben why not aber da würde ich mich fragen, ob sie im Judo nicht z.B. besser aufgehoben wären.

    Diese Diskussion gab es ja auch schon vor einiger Zeit im JuJu-Forum.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Ist dies im spezifischen KM gegeben why not aber da würde ich mich fragen, ob sie im Judo nicht z.B. besser aufgehoben wären.
    Mal davon abgesehen das Judo für Kinder nicht unbedingt der gesündeste Sport ist – sowohl die Würfe zu machen als auch diese zu fallen – geht gesund erst nachdem die Intermuskuläre Koordination (der Wirbelsäule) gut entwickelt ist (was laut mehreren mir bekannter Physiotherapeuten erst ab ca. 10 Jahre gegeben ist).

    Habe ich auch noch nie ein Judo Kindertraining erlebt wo es ständig um Deeskalation, Prävention, usw. geht. Das Krav Maga Kindertraining wie ich es kenne – ist vollständig auf die Kinder zugeschnitten. Und gerade das was Erwachsenen gut tut – tut auch Kinder gut – Übungen (natürlich immer auf Kinder ausgelegt) wie Drills, Szenarios und Erfahrungstraining fördern die Entwicklung der Kinder zu starken und individuellen Persönlichkeiten.

    Und hat überhaupt nichts damit zu tun dass Kinder lernen wie man sich Schlägert!

    Viele Grüße

    Heiko
    Geändert von Ununoctium (19-05-2015 um 12:07 Uhr)

  10. #10
    Bero Gast

    Standard

    Naja ob Judo jetzt aufgrund der Würfe/Fallschule für Kinder tatsächlich Gesundheitsschädlich ist, halte ich doch für eine sehr gewagte These.
    Auch und Gerade weil unter 10 Jahren das Rangeln und Raufen noch deutlich im Vordergrund steht und die kritischeren Würfe noch gar nicht stattfinden.

    Des weiteren stelle ich jetzt noch mal die gewagte Theorie in den Raum, ob Kinder (und ich meine Kinder) wirklich Deeskalationstraining, Szenarios und Drills als reguläres Training benötigen.
    Gibt es dafür nicht spezielle Kurse, die auch ohne einen "kämpferischen" Aspekt auskommen?

    Ist meine ganz eigene Ansicht und vielleicht bin ich auch nur pragmatisch aber ich sehe in solchem Training keinen wirklichen Mehrwert.
    Dann lieber zum Judo wo sie sich unter Volllast in ihren Grenzen austoben/ausprobieren können, sich auf Wettkämpfen Selbstvertrauen holen und ein gutes Körpergefühl bekommen.

    Im Prinzip sehe ich es genau so wie bei JuJu für Kinder, besser als zuhause rumsitzen und wenn es Kindgerecht vermittelt wird auch Ok.
    Doch nach meiner ganz persönlichen Meinung ist es nur ein Kompromiss.

    Versteht mich nicht falsch, ich will hier niemandem sein Kindertraining madig machen und ich schätze jeden Menschen der Kindern etwas vermittelt will sehr.
    Ich finde einfach nur, es gibt weit sinnvollere Systeme für Kinder als die SV/Hybrid-Systeme.
    Geändert von Bero (19-05-2015 um 12:33 Uhr)

  11. #11
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    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Zu nem Selbstbehauptungskurs schon aber sicher nicht, damit sie lernen sich phyisch (gar gegen Erwachsene) zu "verteidigen".
    Das kommt evtl. im Jugendalter aber ein Kind sollte kindgerechte Dinge trainieren und entsprechend vermittelt bekommen.
    Jedes Kind muss altersgerecht behandelt werden. Einem 6-jährigen beizubringen sich gegen einen Erwachsenen zu verteidigen bringt wenig, weshalb der Fokus auf anderen Schwerpunkten sein sollte: Prävention, Verhalten bei Gefahr und "Übergriffe" von Gleichaltrigen in der Schule ohne diejenigen zu verprügeln und alles sehr spielerisch vermittelt.
    Mit zunehmenden Alter werden auch die Rahmenbedingungen komplexer, die Entscheidungsstränge komplizierter und somit auch für die älteren Kinder zutreffender.
    Dabei ist es auch wichtig, dass bei den Kindergruppen nicht alle zusammengeworfen werden wie es so oft passiert, sondern Kinder ungefähr in den gleichen Entwicklungsstufen zusammen trainieren, ansonsten bringt es nichts. Man kann Kindern nicht sagen "Ihr trainiert jetzt das und ihr da drüben macht was anderes.".

    Ich gebe Dir aber Recht, dass ich meine Kinder auch nicht in irgendeinen Krav Maga Club geben würde. Die Eltern schauen bei uns beim Training ihres Kindes am Anfang zu und können dann entscheiden ob ihr Kind bei uns trainieren soll.
    Ohne eine wirkliche Ausbildung und Erfahrung im systematischen Trainingsaufbau für Kinder sollten Leute garnicht erst anfangen den Kids irgendwas beizubringen. Leider passiert das zu oft, wie man bei manch bescheuertem Youtube-Clip sehen kann.

    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Ist dies im spezifischen KM gegeben why not aber da würde ich mich fragen, ob sie im Judo nicht z.B. besser aufgehoben wären.
    Da würde ich ganz klar "Nein" sagen, wenn es darum geht, dass Kinder lernen sollen sich selbst zu schützen, da dies nicht das Thema im Judo ist.

    Gruß
    John
    Geändert von F-factory (19-05-2015 um 13:06 Uhr)

  12. #12
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    Zitat Zitat von F-factory Beitrag anzeigen
    Da würde ich ganz klar "Nein" sagen, wenn es darum geht, dass Kinder lernen sollen sich selbst zu schützen, da dies nicht das Thema im Judo ist.
    Danke Du hast es schön auf den Punkt gebracht

    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Ist meine ganz eigene Ansicht und vielleicht bin ich auch nur pragmatisch aber ich sehe in solchem Training keinen wirklichen Mehrwert.
    Wenn Selbstschutz kein Thema ist – können die Kinder jeden Sport machen der gut für sie ist und den sie gerne (mit Spaß) machen.

    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Dann lieber zum Judo wo sie sich unter Volllast in ihren Grenzen austoben/ausprobieren können, sich auf Wettkämpfen Selbstvertrauen holen und ein gutes Körpergefühl bekommen.
    Wie oben geschrieben – dann können sie auch Fußball spielen, oder Tennis usw. – dazu brauchen sie dann überhaupt keinen Kampfsport!

    Aber wenn Selbstschutz ein Thema für die Kinder und die Eltern ist – und die Kinder dazu dennoch alles andere auch wollen (in Grenzen austoben/ausprobieren – Selbstvertrauen holen und ein gutes Körpergefühl bekommen) – sind sie beim Krav Maga genau richtig!

    Viele Grüße

    Heiko


    PS: Und natürlich sollte der Trainer wissen was er tut! Das sehe ich jetzt als selbstverständlich an!Wenn ich mir da anschaue wer da manchmal Kindertraining gibt, teils selbst noch lange nicht Erwachsene (ohne jede Erfahrung und Ausbildung in dem Bereich), gerade im Judo, JJ und Co!
    Geändert von Ununoctium (19-05-2015 um 13:51 Uhr)

  13. #13
    Bero Gast

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    Zitat Zitat von F-factory Beitrag anzeigen
    Jedes Kind muss altersgerecht behandelt werden. Einem 6-jährigen beizubringen sich gegen einen Erwachsenen zu verteidigen bringt wenig, weshalb der Fokus auf anderen Schwerpunkten sein sollte: Prävention, Verhalten bei Gefahr und "Übergriffe" von Gleichaltrigen in der Schule ohne diejenigen zu verprügeln und alles sehr spielerisch vermittelt.
    Sowas ist ja z.B. ein Kurs, der einmal die Woche im Kindergarten meines Sohnes stattfindet.
    Finde ich ne super wichtige Sache und es ist toll, dass sowas an Kindergärten und Schulen immer mehr und auch langfristig angeboten wird.

    Doch ich persönlich frage mich da halt, muss ein Kind dafür zum KM, vor allem weil das was du beschreibst ja eher keinen "kämpferischen" Aspekt hat.

    Ich gebe Dir aber Recht, dass ich meine Kinder auch nicht in irgendeinen Krav Maga Club geben würde. Die Eltern schauen bei uns beim Training ihres Kindes am Anfang zu und können dann entscheiden ob ihr Kind bei uns trainieren soll.
    Das sollte ohnehin Standart sein, ich würde und hab mir auch das Kindertraining im Judoverein angeschaut.
    Nicht jeder der Kinder trainiert ist dafür quailfiziert und sollte es auch entsprechend tun, da hast du vollkommen recht.

    Da würde ich ganz klar "Nein" sagen, wenn es darum geht, dass Kinder lernen sollen sich selbst zu schützen, da dies nicht das Thema im Judo ist.
    Naja aber das lernen sie beim KM eben auch nicht oder besser ausgedrückt, sie lernen dort nicht sich durch KM selbst zu schützen.

    Auf der anderen Seite macht ein Kind meiner Meinung nach in solchen kontaktintensiven Wettkampfsportarten wie z.B. dem Judo, wiederrum auch viele, viele wichtige Erfahrung, welche ja durch besagt Kurse durchaus angereichert werden können.

    Doch wie schon geschrieben, ich bin da vielleicht auch einfach zu Pragmatisch.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Bero Beitrag anzeigen
    Doch wie schon geschrieben, ich bin da vielleicht auch einfach zu Pragmatisch.
    Eher das Gegenteil - da Du ständig schreibst da man Judo und dazu noch einen Kurs (1-Mal pro Woche) für Selbstschutz machen soll.

    Pragmatisch wäre es wenn man alles in einem Kurs hat


    Zum Rest habe ich auch noch was geschrieben - siehe einen Beitrag über Dir

  15. #15
    Bero Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Ununoctium Beitrag anzeigen
    Eher das Gegenteil - da Du ständig schreibst da man Judo und dazu noch einen Kurs (1-Mal pro Woche) für Selbstschutz machen soll.

    Pragmatisch wäre es wenn man alles in einem Kurs hat
    Nein, weil ich keinen so großen Mehrwert aus diesen Kursen für Kinder sehe, zumindest keinen so großen als das dafür das sportliche Training in den Hintergrund rücken sollte.
    Lieber Aktion, Spaß, Power und Wettkampf als irgendwelche Deeskalations/Szenario-Geschichten.

    Die haben natürlich auch ihre Berechtigung aber wir wollen die Kirche doch mal im Dorf lassen, vor allem wenn man bedenkt wieviel von dem gelernten bei den Kindern tatsächlich hängen bleibt, wenn der Lehrer/Trainer nicht mehr da ist.

    Pragmatisch bin ich wohl in der Hinsicht, dass ich weiterdenke.
    Ich möchte ja gerne das mein Kind dem Kampfsport erhalten bleibt und dafür gibt es nun mal meiner Meinung nach kein besseres Fundament als ordentliches Grappling in jungen Jahren.

    Hier wurde ja schon ähnliches Diskutiert:
    http://www.kampfkunst-board.info/for...kinder-169881/

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