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Thema: Osteoporose und KS

  1. #16
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    GNM - also bitte...

    Warum nicht gleich Warzen besprechen?

    https://www.psiram.com/ge/index.php/...e_Neue_Medizin
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  2. #17
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    GNM - also bitte...

    Warum nicht gleich Warzen besprechen?

    https://www.psiram.com/ge/index.php/...e_Neue_Medizin
    ... ??? Weil es nicht das Thema ist ??? ....

  3. #18
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    GNM ist unseriöser Unfug - im schlimmsten Fall mit fatalen Ausgang.

    So etwas ernsthaft jemandem mit einer derartig schweren Erkrankung zu empfehlen, ja ne ist klar. Da ist der Vergleich wenn man jemandem mit einer Warze zu der alten Hexe unter der Eiche um Mitternacht bei Vollmond schickt um die Dinger von ihr besprechen zu lassen schon ziemlich treffend.
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  4. #19
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    Zur Frage "Was kann er machen": Ich würd an seiner Stelle zumindest mal reinschnuppern - gerade auch in die KK, die er so "vehement" ablehnt (Bsp. MA). Da kann es ganz nett zur Sache gehen, es ist koordinativ sehr fordernd und passt IMHO gut zu seinem Profil. Und frei nach dem alten Motto "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht", kann man sich erst wirklich ein Bild machen, wenn man eine Sache mal in der Praxis erlebt hat. Dann kann man ja immer noch "ne danke" sagen.
    Der schon geäußerte Vorschlag mit TaiChi wäre mit Sicherheit was, was seiner Gesundheit zuträglich wäre (der Beschreibung von ihm allerdings möglichwerweise nicht seiner Psyche?).

    Zur Osteoporose an sich: Fakt ist, dass die Schulmedizin step by step Fortschritte macht (auch wenn's lange dauert) - und das auf der anderen Seite das Thema "abseits eingetretener Pfade gucken" hier sicherlich ein Thema ist (/sein könnte).
    Man kann das Ganze darüberhinaus auch mental unterstützen (also nicht nur körperlich angehen/ heilen), was bedeutet, das auch Anleihen aus dem MAT (Mentales Aktivierungstraining) dazugehören sollten. Den Beweis für die Wirksamkeit des Mentalen Trainings haben ja schon vor längeren Zeiten Leistungssportler in zahllosen Studien abgelegt - und zahlreiche "Placebo-Studien" beweisen halt auch, dass Geist und Physis miteinander gekoppelt sind.

    Und zum dritten (weil ich aktuell in einer vergleichbaren Situation bin): IMHO sollte man NICHT nur alles den Ärzten überlassen, sondern sich auch selbst etwas schlau machen (dh. zwar nicht klugscheißen, aber doch aktiv Infos von verschiedenen Seiten einholen).
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  5. #20
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    GNM ist unseriöser Unfug - im schlimmsten Fall mit fatalen Ausgang.

    So etwas ernsthaft jemandem mit einer derartig schweren Erkrankung zu empfehlen, ja ne ist klar. Da ist der Vergleich wenn man jemandem mit einer Warze zu der alten Hexe unter der Eiche um Mitternacht bei Vollmond schickt um die Dinger von ihr besprechen zu lassen schon ziemlich treffend.
    Diese Meinung ist dann begründet, wenn du weisst, wovon du redest. SOnst ist ein solches Vorurteil einfach nur daneben.
    Im Jahr werden über 7 Milliarden EUR in D mit dem Gesundheitswesen umgesetzt (nagel mich da nicht genau fest), mit der Waffen-Lobby nur 1 Milliarde. Ist es nicht etwas naiv zu glauben, dass unser gesundheitswesen nur im Interesse der Patienten ist? Meinst du nicht, wenn ein Diagnostikzentrum sich ein zB neues CT holt, dass sich das betriebswirtschaftlich rechnen muss und es entsprechend Patienten braucht, und das auch wenn der Patient kein CT braucht?
    Das glaubst du nicht wirklich, oder?

  6. #21
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen

    Zur Osteoporose an sich: Fakt ist, dass die Schulmedizin step by step Fortschritte macht (auch wenn's lange dauert) - und das auf der anderen Seite das Thema "abseits eingetretener Pfade gucken" hier sicherlich ein Thema ist (/sein könnte).
    Man kann das Ganze darüberhinaus auch mental unterstützen (also nicht nur körperlich angehen/ heilen), was bedeutet, das auch Anleihen aus dem MAT (Mentales Aktivierungstraining) dazugehören sollten. Den Beweis für die Wirksamkeit des Mentalen Trainings haben ja schon vor längeren Zeiten Leistungssportler in zahllosen Studien abgelegt - und zahlreiche "Placebo-Studien" beweisen halt auch, dass Geist und Physis miteinander gekoppelt sind.

    Und zum dritten (weil ich aktuell in einer vergleichbaren Situation bin): IMHO sollte man NICHT nur alles den Ärzten überlassen, sondern sich auch selbst etwas schlau machen (dh. zwar nicht klugscheißen, aber doch aktiv Infos von verschiedenen Seiten einholen).
    Entschuldige, hatte vergessen zu antworten, darum doppelpost.

    Es werden nicht wirklich Fortschritte erzielt. Aus meiner Sicht ist das eher Beschäftigungstherapie der Lohn-Empfänger. Auch hier spielt der Glaube eine wichtige Rolle, wie meist in der heutigen Wissenschaft. Leider. Daran sich zu orientieren halte ich für einen schlechten Ansatz. Ich halte es für sinnvoller eine Problematik von ganz vorne ohne Annahmen zu überdenken, weil gerade die Annahmen sehr oft fehlerhaft sind und zu falschen Schlüssen führen.

    Und ja, unbedingt alles überprüfen, was einem erzählt wird. Es gibt kaum frei denkende Spezialisten, meist werden nur Vorgaben anderer wiederholt. Und das in jedem bereich. Offiziell heisst es über Krankenhäuser (wohl), dass bei 25-50% der behandeleten Kunden/Patienten nicht die Ursache gefunden werden kann.

  7. #22
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    Zitat Zitat von doremi Beitrag anzeigen
    Diese Meinung ist dann begründet, wenn du weisst, wovon du redest. SOnst ist ein solches Vorurteil einfach nur daneben.

    Im Jahr werden über 7 Milliarden EUR in D mit dem Gesundheitswesen umgesetzt (nagel mich da nicht genau fest), mit der Waffen-Lobby nur 1 Milliarde. Ist es nicht etwas naiv zu glauben, dass unser gesundheitswesen nur im Interesse der Patienten ist? Meinst du nicht, wenn ein Diagnostikzentrum sich ein zB neues CT holt, dass sich das betriebswirtschaftlich rechnen muss und es entsprechend Patienten braucht, und das auch wenn der Patient kein CT braucht?

    Das glaubst du nicht wirklich, oder?

    Blablabla...

    Wo sind denn bitte die nachgewiesenen Heilungserfolge der GNM?

    Und jetzt bitte nicht wieder auf die schon mehrfach widerlegten Fälle ala "Ich bilde mir ein ich hätte Hodenkrebs - ich habe doch keinen Krebs - GNM did it..." verweisen.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  8. #23
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    Zitat Zitat von doremi Beitrag anzeigen

    Und ja, unbedingt alles überprüfen, was einem erzählt wird. Es gibt kaum frei denkende Spezialisten, meist werden nur Vorgaben anderer wiederholt. Und das in jedem bereich. Offiziell heisst es über Krankenhäuser (wohl), dass bei 25-50% der behandeleten Kunden/Patienten nicht die Ursache gefunden werden kann.
    Was ich spannend fände: Den Zusammenhang von bzw. Kenntnisstand über "TCM + Osteoporose" (weil die TCM ja durchaus in einigen Bereichen unserer "Schulmedizin" voraus ist ... wenngleich auch nach westlichem Standard nicht immer abgesichert).
    Weißt Du da was drüber?
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  9. #24
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    Was ich spannend fände: Den Zusammenhang von bzw. Kenntnisstand über "TCM + Osteoporose" (weil die TCM ja durchaus in einigen Bereichen unserer "Schulmedizin" voraus ist ... wenngleich auch nach westlichem Standard nicht immer abgesichert).
    Weißt Du da was drüber?
    Tut mir leid, da habe ich nur Grundwissen, nichts was Licht bringt.
    Blablabla...

    Wo sind denn bitte die nachgewiesenen Heilungserfolge der GNM?

    Und jetzt bitte nicht wieder auf die schon mehrfach widerlegten Fälle ala "Ich bilde mir ein ich hätte Hodenkrebs - ich habe doch keinen Krebs - GNM did it..." verweisen.
    Das mein lieber LGD liegt an dir zu erfahren oder es nicht zu erfahren. Ich kann gerne behilflich einen neuen Weg zu zeigen, zu beurteilen ob es stimmt/funktioniert oder nicht, dazu solltest du dich selbst bemühen. Oder wirst du irgendeinem Bericht tatsächlich glauben?

  10. #25
    dermatze Gast

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    .
    Geändert von dermatze (17-12-2017 um 21:56 Uhr)

  11. #26
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    Zitat Zitat von doremi Beitrag anzeigen

    Das mein lieber LGD liegt an dir zu erfahren oder es nicht zu erfahren.

    Ich habe lange überlegt ob ich dazu überhaupt antworten soll...

    Neue Wege? Danke - ich habe genug gesehen. Ich "durfte" miterleben wie jemand aus meinem näheren Umfeld jämmerlich verreckt ist, weil er diese "neuen Wege" gegangen ist.

    Ja es ist nur menschlich wenn einem die Schulmedizin einem sagt:
    "Sorry das war es - wir haben nichts mehr zu bieten..." im Angesicht des eigenen Todes sich an jeden Strohhalm zu klammern der sich einem bietet.

    Nur Vertreter wie die Vögel von der GNM nutzen genau das schamlos aus.
    Mein Bekannter hätte einen halbwegs "anständigen" Tod in einem Hospiz mit Palliativmedizin haben können - so ist er jämmerlich krepiert und hat dafür noch jemand anderem die Taschen gefüllt.

    Bei einem anderen Fall wurde viel Zeit und Geld in "neue Wege" gesteckt was letztendlich zur Berufsunfähigkeit führte. Zum Glück kam dann nach vielen Scharlatanen und Schwindlern einer von der bösen Schulmedizin und hat die richtige Diagnose gestellt - und oh Wunder jetzt fährt der Patient fröhlich mit dem Wohnmobil durch die Lande und erfreut sich seines Lebens.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  12. #27
    dermatze Gast

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    .
    Geändert von dermatze (17-12-2017 um 21:56 Uhr)

  13. #28
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    Ich freue mich auch wieder hier alte Bekannte zu treffen. Schön.

    LGD und Matze,
    ich verstehe euch ja, kann das voll nachvollziehen. Ist auch schwer zu verstehen. Wenn ich jemanden besipielsweise (zum Vergleich) erzähle, dass das Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung samt Bundestag für verfassungswidrig erklärt hat (müsste 2013 endgültig geschehen sein, wegen der ungültigen Bundestagswahlen) und wir somit ohne rechtsgültige Verwaltung sind ohne das korrigieren zu können (da die ja nicht mehr legal arbeiten), die Konsequenzen daraus (durch die Hierachie gilt das für alle Verwaltungsform der BRD GmbH), usw., dann übersteigt das sicher bereits den Tellerrand der meisten Menschen. Und das ist nachlesbar, nachvollziehbar, sachlich, logisch. Und trotzdem, nur wenige können das Wissen tatsächlich begreifen und umsetzen. Und warum? Menschen werden geschult, AUSgebildet (vorbei mit Bildung), indoktriniert, das selbstständige Denken ist weniger und weniger erwünscht; kopieren und nachmachen ist angesagt.
    Wenn ich nun behaupte, da steckt mehr da hinter, dann ist das per Definition bereits schwierig nachzuvollziehen. Und woher weiss ich das? Ganz einfach, ich hab auch mal auf der anderen Seite gestanden und mich dann erst damit auseinander gesetzt

    Beruflich habe ich des öfteren mit diagnostizierten, therapierten, austherapierten, verstorben etc. Menschen zu tun. Ich kenne auch das System, wie dieses gesundheitssystem in allen UN Ländern funktioniert. Es ist immer gleich.

    Dr. Hamer der GNM hat sicher Fehler gemacht, mache ich unglaublich wie es klingt, auch. Seine Erlaubnis in D zu praktizieren hat damit eher nichts zu tun. Jeder, der schon einmal vor einer "Gericht GmbH" (z.B. Amtsgericht) stand, der weiss, das egal wie sicher der Fall ist, er bis zum Ende nicht weiss, wie geurteilt wird. Das sagen auch Rechtsanwälte zu ihren Mandanten", der Fall sieht gut aus, ich kann es aber nicht sicher sagen, nicht garantieren". Mir sagt ein Richter perönlich bei einer Verhandlung, Recht und Gerechtigkeit seien Zweierlei Dinge und für Gerichtigkeit ist er nicht zuständig.
    Dr. Hamer war in einer Krebsklinik tätig und untersuchte die Patienten zusätzlich zu dem normalen technischen Abläufen. Ich möchte kurz ergänzen, dass im Normalfall kein Arzt den Patienten (menschlich) befragt, es gelten nur Parameter, Maschinen-Ergebnisse etc., subjektive Info des Patienten hat nur sehr wenig Platz und Stellenwert. Sicher gibt es auch andere Ärzte, aber die sind selten und werden immer weniger.
    Nun fragte Dr. Hamer weit mehr als 3000 Patienten zu ihren Krankengeschichten, zu ihrem Leben und Umgebung etc. Und dabei stellte er fest, dass sich viele schicksalshafte Ereignisse glichen. Er konnte so sehen, dass bestimmte Ereignisse im Leben bei Patienten mit bestimmten Erkrankungen immer auftraten. Und immer bedeutet zu 100% , er konnte also sagen, dass 100% aller Patienten mit zB Magengeschwüren etwas erlebten, was sie so nicht "verdauen" konnten. Erklärend wieder zur Schulmedizin, die zahl 100% ist praktisch nicht auffindbar in der Medizin (sinnbildlich). Und das ist ein Riesenfortschritt, womit sich Schulmedizin gar nicht beschäftigt.
    Bitte diese Methode nicht vorschnell verurteilen. Anfangs sind zum größten teil auch nur austherapierte Patienten zur GNM gekommen und selbst die konnte er zum größten Teil noch retten. Wieder kurz zum Hintergrund was austherapierte Patienten sind: Das sind die Patienten, denen die Schulmedizin nicht mehr helfen kann, mit anderen Worten, die werden "abgegeben" und deren Tage sind in der Regel schnell gezählt. Es ist eine Illusion zu glauben, die Schulmedizin kann immer helfen.
    Selbst die, die vollsten Vertrauen in die Schulmedizin haben, haben keinen Anspruch auf Rettung.
    Mal andersherum gesehen, wie macht die Schulmedizin das? Wisst ihr wie?

  14. #29
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    Jaja alles bedauerliche Einzelfälle:

    https://www.psiram.com/ge/index.php/..._Neuen_Medizin

    Und von dem Unfug der damals in Kronach auf den Tisch gekommen ist wollen wir lieber gar nicht erst anfangen...
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  15. #30
    dermatze Gast

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    Guten Abend, Doremi.

    ich verstehe euch ja, kann das voll nachvollziehen. Ist auch schwer zu verstehen. Wenn ich jemanden besipielsweise (zum Vergleich) erzähle, dass das Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung samt Bundestag für verfassungswidrig erklärt hat (müsste 2013 endgültig geschehen sein, wegen der ungültigen Bundestagswahlen) und wir somit ohne rechtsgültige Verwaltung sind ohne das korrigieren zu können (da die ja nicht mehr legal arbeiten), die Konsequenzen daraus (durch die Hierachie gilt das für alle Verwaltungsform der BRD GmbH), usw., dann übersteigt das sicher bereits den Tellerrand der meisten Menschen. Und das ist nachlesbar, nachvollziehbar, sachlich, logisch. Und trotzdem, nur wenige können das Wissen tatsächlich begreifen und umsetzen. Und warum? Menschen werden geschult, AUSgebildet (vorbei mit Bildung), indoktriniert, das selbstständige Denken ist weniger und weniger erwünscht; kopieren und nachmachen ist angesagt.
    Wenn ich nun behaupte, da steckt mehr da hinter, dann ist das per Definition bereits schwierig nachzuvollziehen. Und woher weiss ich das? Ganz einfach, ich hab auch mal auf der anderen Seite gestanden und mich dann erst damit auseinander gesetzt
    Diese politisch und philosophische Fragestellung, so interessant sie aus einer gewissen Warte sein mag, wird hier, so glaube ich, nicht für Klarheit oder ein thematisches Weiterkommen sorgen.
    Mir fallen dabei aber manche Dinge auf. Zum einen ist es der Tellerrand und der "Vorwurf", der häufig von außen an "die Medizin" herangetragen wird, man würde nicht über den Tellerrand schauen. Aber ist das denn den Tatsachen entsprechend? Ich denke, das ist es nicht. Medizin ist kein abgeschlossenes Feld, sondern eines, das hinsichtlich Forschung in vielerlei Bereichen sehr aktiv und damit evolutiv ist. Das bedeutet, dass man ständig ein kleines STück über den Tellerrand hinausschaut und diesen erweitert. So stapfen, während wir hier schreiben, z.B. irgendwelche LEute der Pharmahersteller durch irgendwelche Sümpfe auf der Suche nach potentiellen neuen Wirkstoffen... und werden fündig... immer wieder. Schau dir allein die medizinische Entwicklung der letzten 20 Jahre an. Ich sehe hier Kinder mit angeborenen Herzfehlern, die immer effektiver operiert werden, deren Lebenserwartung mit und trotz Defkt immer weiter steigt, während sie früher nach wenigen Tagen verstarben. Ich sehe die Entwicklung in der Bildgebung eine generelle Tendenz zu immer weniger invasiven und damit schonenderen Verfahren, wo dies machbar ist.
    Auf der Gegenseite stehen die, ich nenne sie mal Paramediziner, denn mit Medizin hat GNM außer im Namen nichts zu tun. Einige dieser Richtungen, wenn auch nicht gerade GNM werden auch im Studium angeschnitten. Weißt du, wie die Überschrift bei uns lautete? "Dogmatische Heilslehren". Völlig zu Recht. Sie sind dogmatisch. Und häufig kommen genau aus dieser Richtung, oder von Anhängern dieser Richtungen Vorwürfe in Richtung der etablierten Medizin, die nicht auf die Medizin, aber auf sie selber zutreffen.

    Ein weiterer Punkt, der mir in diesem Abschnitt einfällt ist das mit der Ausbildung. Diese endet mit der Medizin eigentlich nie wirklich. Mag sein, man gilt nach mehreren Jahren Facharztweiterbildung mit vorangegangenem mehrjährigem Studium auf naturwissenschaftlicher Basis als "ausgebildet". Dennoch ist eine ständige Weiterbildung obligat. Du magst jetzt denken und evtl anführen wollen, dass diese aber auch in vorgegebenen "Denkschemata" stattfindet und das ist zum Teil ja auch zutreffend. Es hat aber Gründe und nicht alles, was sich außerhalb dessen bewegt ist deswegen automatisch gut und richtig, nur weil es den Anschein von Plausibilität vermittelt, gepaart häufig mit einer Opfermentalität, die das hohe Lied von der Unterdrückung durch die "Schulmedizin" aus niederen Motiven singt.

    Dr. Hamer der GNM hat sicher Fehler gemacht, mache ich unglaublich wie es klingt, auch.
    Der Vorwurf ist aber nicht einfach "nur" Fehler gemacht zu haben. Rechtlich befindet man sich hier im Bereich der vorsätzlichen Körperverletzung... mindestens. Der agierte nicht nur nicht nach den Regeln der Kunst, sondern abseits jedweder Plausibilität. Der Verlust der Zulassung geschieht nicht mal eben.

    Ich möchte kurz ergänzen, dass im Normalfall kein Arzt den Patienten (menschlich) befragt, es gelten nur Parameter, Maschinen-Ergebnisse etc., subjektive Info des Patienten hat nur sehr wenig Platz und Stellenwert.
    Das stimmt so wirklich nicht, Doremi. Woher nimmst du das? Beginnt nicht nahezu jede hausärztliche, aber auch fachärztliche Konsultation mit den persönlichen Schilderungen des Patienten? Mag sein, dass sich manche wünschen, dass dies umfangreicher geschehen würde. Sicher hätten viele sehr gerne mehr Zeit für den einzelnen Patienten, aber ob es zur Befundserhebung immer so nötig ist ist mehr als fraglich. Ich weiß, es sollte nicht nur darum gehen und ein Hausarzt, der "seinen" Patienten ja durchaus gewissermaßen zu "führen" hat sollte schon mit Blick auf Effektivität da ein Interesse dran haben, das wird aber vllt. zu wenig genutzt von einigen... vllt. sogar von der Mehrheit, wobei ich über diese Brücke nicht gehen würde. Ich gestehe es dir nur in der Argumentation zu. Dass aber nur Parameter zählen würden ist einfach nicht zutreffend. Man darf diese aber auch nicht unterschätzen.

    Nun fragte Dr. Hamer weit mehr als 3000 Patienten zu ihren Krankengeschichten, zu ihrem Leben und Umgebung etc. Und dabei stellte er fest, dass sich viele schicksalshafte Ereignisse glichen. Er konnte so sehen, dass bestimmte Ereignisse im Leben bei Patienten mit bestimmten Erkrankungen immer auftraten. Und immer bedeutet zu 100% , er konnte also sagen, dass 100% aller Patienten mit zB Magengeschwüren etwas erlebten, was sie so nicht "verdauen" konnten.
    Na bei so einer Quote würde ich auch zweifeln. 100% der Leute, die einemVerkehrsunfall erliegen habenvorher Luft geatmet, haben sich mal unverstanden, innerlich verletzt, verzweifelt, traurig etc. gefühlt. Niemand, hoffe ich zumindest würde hier aber eine Kausalität zum Verkehrsunfall mit Todesfolge herstellen und schon gar nicht würde man darauf Therapien gründen. Jedenfalls nicht in der Medizin. Zu Recht.

    Bitte diese Methode nicht vorschnell verurteilen. Anfangs sind zum größten teil auch nur austherapierte Patienten zur GNM gekommen und selbst die konnte er zum größten Teil noch retten. Wieder kurz zum Hintergrund was austherapierte Patienten sind: Das sind die Patienten, denen die Schulmedizin nicht mehr helfen kann, mit anderen Worten, die werden "abgegeben" und deren Tage sind in der Regel schnell gezählt. Es ist eine Illusion zu glauben, die Schulmedizin kann immer helfen.
    Selbst die, die vollsten Vertrauen in die Schulmedizin haben, haben keinen Anspruch auf Rettung.
    Mal andersherum gesehen, wie macht die Schulmedizin das? Wisst ihr wie?
    Nein, natürlich kann die Medizin nicht immer helfen. Tut mir sehr leid. Und auch wenn und ob man an ihr als Patient glaubt, ihr "vertraut" etc. ändert daran, wie du richtig feststellst sehr wenig. Es gibt immer wieder Fälle, da ist ein Punkt erreicht, von dem es keinen Weg zurück gibt und das System (also die funktionelle Integrität des Organismus, die über Kompensationsmechanismen des Körpers noch irgendwie gehalten wurde) kippt.
    Es gibt Grenzen des Möglichen. Ein naher Verwandter von mir verstarb kurz vor Weihnachten an einem fulminant verlaufenden septischen Schock. Er war Zustand nach Chematherapie bei Leukämie - also immunsupprimiert und ist mit einer Infektion am Rücken nicht zum Arzt... trotz meines Intervenierens aus der Ferne. Das war ein Elfmeter ohne Torwart auf Ansage... aber ein Beispiel eines kippenden Systems.

    Die Sache ist aber, ich höre immer wieder von den vielen vielen Austherapierten, die die Medizin aufgeben musste und die dann ihr Heil bei Paramedizinern fanden. Es gibt einzelne Fälle von Leuten, die aufgegeben waren und sich erholten. Keine Frage und was da los war muss man sich im Einzelfall ansehen. Einzelfälle sind aber Anekdoten und keine Daten. Schaut man sich die Daten an gibt es diese Vielzahl von Fällen aber nicht. Es gibt manche Einzelfälle und weißt du was, ich kenne nicht einen Einzigen, bei dem die Verbesserung plausibel kausal mit der paramedizinischen Behandlung hier GNM in Verbindung gebracht werden konnte.
    Was es gibt sind entsprechende Behauptungen.

    Doremi, verstehe mich bitte nicht falsch. Ich will dich nicht bekehren. Davon habe ich keinen Vorteil und selbst wenn ich davon einen Vorteil hätte würde ich es nicht tun. Jeder ist autonom und wir sind alle erwachsen. Ich wünsche mir aber still für mich, dass du dich nicht verrennst und ich hoffe, wenn du mal etwas Ernstes hast, dass du die Medizin wenigstens, dann aus deiner Sicht vllt. als "Zweitmeinung" nicht außer Acht lässt. Wäre mein Wunsch.

    Wenn aber für die GNM in einem offenen Forum.. ich will nicht von Werbung sprechen... nennen wir es Partei ergriffen wird, dann sehe ich es tatsächlich als ethische "Pflicht" dem zumindest etwas (argumentativ) entgegenzuhalten.

    Ich habe aber an dieser Stelle nicht vor das Gespräch fortzusetzen. Ich kenne diese Gespräche und sie sind immer gleich.
    Bitte grüße mir den nessuno, falls du ihn siehst.

    LG
    Geändert von dermatze (27-12-2015 um 21:55 Uhr)

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