Umfrageergebnis anzeigen: Warum habt ihr mit dem Training begonnen?

Teilnehmer
108. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich wollte fitter/gesünder werden

    45 41,67%
  • ich wollte Selbstverteidigung lernen

    70 64,81%
  • Ich wollte Geselligkeit / andere Menschen kennenlernen

    10 9,26%
  • Ich wollte den sportlichen Wettkampf

    17 15,74%
  • Es gab nichts anderes

    0 0%
  • es gab was anderes aber es war eher Zufall

    7 6,48%
  • berufliche Gründe

    9 8,33%
  • Freunde waren dort / haben mich dazu mitgenommen

    8 7,41%
  • meine Eltern haben mich dazu gebracht

    11 10,19%
  • den genauen Grund kenne ich nicht (mehr)

    3 2,78%
  • aus Spaß/Interesse am Sport

    29 26,85%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Thema: Warum habt ihr mit dem Training angefangen?

  1. #1
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    Standard Warum habt ihr mit dem Training angefangen?

    Ich habe gerade eine interessante Studie aus Schweden zu dieser Frage gelesen. Da mich das Thema gerade beschäftigt wollte ich die Frage hier auch mal stellen.

    Warum habt ihr überhaupt angefangen Kampfkunst/Kampfsport zu betreiben?

    Es geht dabei ausschließlich um eure Begründung für den Start des Trainings, nicht warum ihr immer noch dabei seid. Dies wird im zweiten Teil der Umfrage gefragt. Der zweite Teil befindet sich hier: http://www.kampfkunst-board.info/for...r-noch-178596/
    Mehrfachnennung ist möglich. Wenn euch ein Grund fehlt, gebt mir Bescheid und ich füge den ein.
    Geändert von jkdberlin (15-05-2016 um 07:53 Uhr)
    Frank Burczynski

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  2. #2
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    Du könntest noch hinzu fügen.

    Wurdet ihr ein Opfer von Gewalt?
    www.defence-and-more.de // www.Krav-maga.de
    Krav Maga Reutlingen // Tübingen // Ergenzingen

  3. #3
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    Zitat Zitat von Defence&more Beitrag anzeigen
    Du könntest noch hinzu fügen.

    Wurdet ihr ein Opfer von Gewalt?
    ^Würde ich unter "wollte Selbstverteidigung lernen" zusammenfassen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Defence&more Beitrag anzeigen
    Du könntest noch hinzu fügen.

    Wurdet ihr ein Opfer von Gewalt?
    Das wäre mir ehrlich gesagt zu persönlich und würde dann in die zweite Antwort fallen.
    Frank Burczynski

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  5. #5
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    Zitat Zitat von StefanB. aka Stefsen Beitrag anzeigen
    ^Würde ich unter "wollte Selbstverteidigung lernen" zusammenfassen.
    Ups, danke
    Frank Burczynski

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  6. #6
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    Bei mir war's sozusagen 5 vor 12.

    Irgendwie wollt ich schon immer Kampfsport lernen, hatte aber nie die Zeit dazu (sie mir nie genommen wäre wohl treffender, ehrlicher). Ich war immer gesund, mir hat nie was gefehlt, also hatte ich "in meinem Kopf" ja "alle Zeit der Welt". Dann kam ein schwerer Unfall, lange Immobilität und ich erlebte im Eilverfahren wie schnell man abbaut und wie lange es dauert, bis man wieder einigermaßen fit (und ich meine damit nur "fit für den Alltag") wird, vor allem wenn man keine 20 mehr ist. Zurück blieben bleibende Schäden, die sich, ohne permanentes Training noch drastischer auswirken würden und, langfristig gedacht, einen massiven Verlust der Lebensqualität bedeuten würden.

    Ich sollte mich, lt. Ärzte, damit abfinden, dass ich den Rest meines Lebens stark humpeln würde. Das wollte ich nicht und habe angefangen mein Bein zu trainieren, zu "verlangen", dass es wieder einigermaßen funktioniert. Das habe ich unter anderem mit Tai Chi geschafft, kann wieder ohne humpeln gehen und jetzt lege ich mit Karate noch ne Schippe drauf. Bis jetzt geht's ganz gut, aber ich habe - ganz ehrlich zugegeben - heute schon Angst, vor den ersten Kicks gegen Pratzen... ich hätte den Unterschenkel beinahe verloren, war lange ungewiss ob er mir erhalten bleiben kann, und dann "soll" ich jetzt irgendwann mit diesem Bein wo reinhauen.... da geht mir schon der A auf Grundeis... aber gut, ich werde sachte anfangen und dann sehen, ob ich mich überwinden kann, den "Knopf im Kopf" weg bekomme....

    Gruß - Mankalita
    Geändert von Mankalita (15-05-2016 um 10:41 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Mankalita Beitrag anzeigen
    ...
    Ich sollte mich, lt. Ärzte, damit abfinden, dass ich den Rest meines Lebens stark humpeln würde. Das wollte ich nicht und habe angefangen mein Bein zu trainieren, zu "verlangen", dass es wieder einigermaßen funktioniert. Das habe ich unter anderem mit Tai Chi geschafft, kann wieder ohne humpeln gehen ...

    Nicht, das ich dich für unglaubwüdig halte: aber ist der Zusammenhang wirklich so eng bzw. bestimmbar? Gab es nicht auch physiotherapeutische Maßnahmen/Bewegungstherapie, die ggf. sehr dazu beitrugen?

    Gruß

    Kusagras

  8. #8
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    Natürlich gab es physiotherapeutische Maßnahmen, über 1 Jahr lang, 3x die Woche, aber humpelfrei? Nein, das haben sie nicht geschafft. Soll kein beklagen sein, sie haben irre viel geschafft! Mein Peroneusnerv ist geschädigt, das ist der Fußheber, also, meine Physio war schon sehr gut und wichtig. Als es dann hieß: autherapiert, mehr geht nicht mehr, war's natürlich auch mit der Physio zu Ende. Als dann die Ärzte auf meine Frage, was ich denn noch tun könne, dass es besser wird meinten "Was wollen Sie denn? Seien sie froh, dass es so geworden ist, wir haben nicht mal an das gelglaubt, sie können doch wieder ohne Gehhilfe gehen! Seien Sie zufrieden!" Habe ich beschlossen, dass, obwohl ich natürlich froh darüber war, mich damit aber nicht zufrieden geben möchte und habe mir diverse "Übungsgeräte" (Kippelbrett, Wackelbrett etc.) für zu Hause gekauft, um weiter zu machen. Das ist aber irgendwie sehr öde und fad. Also überlegte ich mir, welche "Sportart" ich ausüben könnte, die genau diese Bewegungen, die ich brauche, beinhaltet, bei der ich aber nicht hüpfen, springen, schlagen, treten etc. muss, da ich das wegen dem Metall im Bein, noch nicht durfte.

    Meine Wahl fiel dann auf Tai Chi. Das mache ich jetzt seit knapp 1 1/2 Jahren. Metall ist seit August letzten Jahres draußen, die Schraublöcher sollten verheilt sein (ich gelte als austherpaiert, also gibt es da auch keine Röntgenkontrolle mehr, bin aber eh nicht "scharf" drauf, bin ca. 1 1/2 Jahre lange alle 4 - 6 Wochen geröngt worden).

    Der einzige Arzt der mir "die Stange" hält, ist mein Hausarzt. Wobei auch er nur grinsend den Kopf schüttelt, wenn ich ihn frage "Darf ich...." und meint "Du machst eh was du willst, medizinisch müsste ich dir abraten, aber dein Erfolg, den ich niemals für möglich hielt, belehrt auch mich eines besseren. Hör auf deinen Körper und mach weiter."

    Gruß - Mankalita
    Geändert von Mankalita (15-05-2016 um 12:03 Uhr)

  9. #9
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    Ach ja Kusagras, kleiner Nachtrag zum Thema "unglaubwürdig". Es ist mir egal, ob mir das jemand glaubt oder nicht, das bin ich mittlerweile gewohnt. Glauben... tun mir eh nur die, die das damals, vor knapp drei Jahren miterlebt haben. Keiner, der diese harte Zeit nicht selbst mit mir erlebt hat, erleben musste, glaubt mir wenn er mich heute sieht. Weil ich halt nunmal nicht "der Norm" entspreche, mich nicht willenlos meinem Schicksal ergebe. Selbst im KH hatten meine Ärzte nach einer großen OP Probleme damit, dass es mir einfach nur "gut" geht, ich 2 Stunden nach der OP wieder an meinen Krücken durch's KH lief, mir Essen aus dem Laden holte und das sogar noch in mir behielt. Wollten mich sozusagen an's Bett fesseln, weil es einem einfach nach so einem Eingriff gefälligst schlecht zu gehen hat.

    Würde ich humpeln, jammern und mich beklagen bekäme ich Mitleid ohne Ende, jeder würde mich bedauern. Ich will aber nicht humpeln, jammern und klagen, kein Mitleid und nicht bedauert werden. Nur weil ich das nicht mache, niemandem sage, wenn die Nervenschäden mal wieder übelst weh tun, nicht in Selbstmitleid versinke, denkt jeder "war wohl doch nicht so schlimm". Die Scheiße ist passiert und für mich gibt es nur eine Option: Das beste draus machen und mir mein Leben zurückholen! Und zwar ALLES! Ich bin mit meinen 49 Jahren zu jung um mich hinzusetzen und mit dem Schicksal zu hadern, warum ich, warum ist mir das passiert, warum warum, warum. Es IST passiert! Es war Scheiße! Aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen und 5 Sekunden früher oder später losfahren! Nur lasse ich mir von diesem Menschen, der nicht aufgepasst hat, mein Leben nicht noch mehr verändern als er es eh schon getan hat! Und ich lasse mir nichts nehmen!!!

    Nicht böse gemeint, aber... so bin ich nunmal... und niemand kann aus seiner Haut.

    Gruß - Mankalita
    Geändert von Mankalita (15-05-2016 um 12:49 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von Mankalita Beitrag anzeigen
    Bis jetzt geht's ganz gut, aber ich habe - ganz ehrlich zugegeben - heute schon Angst, vor den ersten Kicks gegen Pratzen... ich hätte den Unterschenkel beinahe verloren, war lange ungewiss ob er mir erhalten bleiben kann, und dann "soll" ich jetzt irgendwann mit diesem Bein wo reinhauen.... da geht mir schon der A auf Grundeis... aber gut, ich werde sachte anfangen und dann sehen, ob ich mich überwinden kann, den "Knopf im Kopf" weg bekomme....
    Puh, dann lass es lieber (noch). Kannst Du Dein Karate nicht vorerst noch auf Schläge beschränken? Dein Trainer wird das sicher verstehen.

    Ansonsten würde ich mal zum Boxen schauen.

  11. #11
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    Ich hab mit dem Muay Thai angefangen weil ich mich einfach immer schon für Kampfsport interessiert habe. Zudem hat Gewalt leider immer wieder eine prägende Rolle in meinem Leben gespielt und ich wollte natürlich auch lernen, mich zu verteidigen. Ich glaube, der Verteidigungsaspekt war für die meisten Kampfsportler ausschlaggebend. Schließlich lernt man das Zeug ja auch um kämpfen zu können.

  12. #12
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    @ Bare-knuckle

    Wir sind noch nicht so weit. Ich hab nur Schiß, wenn das irgendwann kommt und ich denke, das wird nicht mehr all zu lange dauern. Nein. Es zu lassen wäre aufgeben. Unser Trainer weiß, dass ich Probleme mit dem Bein habe und respektiert meine persönlichen Grenzen, an die ich ohnehin ständig ein wenig Stoße.

    Es ist nicht so, dass ich das aus medizinischen Gründen nicht darf. Die Knochenschäden sind verheilt, das Metall draußen und das Bein voll belastbar.

    Das Problem ist in dem Fall nicht meine Einschränkung, das Problem ist der Kopf. Seit dem Unfall habe ich mich am linken Unterschenkel nirgends mehr angestoßen, ist ein abartiger Reflex geworden das Bein in "Sicherheit" zu bringen. Und genau das muss ich dann überwinden und auch noch irgendwann "draufhauen".

    Gruß - Mankalita

  13. #13
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    Mein Vater hatte Judo als Jugendlicher trainiert, so bin ich als Kind zum Judo gekommen, dann Verletzungspause und Leistungsschwimmen und als mir das keinen Spaß mehr gemacht hat zum Karate, dann alles mögliche probiert und bei KK/KS hängengeblieben.

  14. #14
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    Thumbs up

    Zitat Zitat von Mankalita Beitrag anzeigen
    ... Es ist mir egal, ob mir das jemand glaubt oder nicht,

    Ich glaube dir das sehr wohl, danke für die näheren Erläuterungen.

  15. #15
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    @ Kusagras

    Bitte.

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