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Thema: Chancen bei Abwehr gegen Lang- und Kurzwaffe: Axt und Messer, Schwert und Messer, ...

  1. #1
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    Standard Chancen bei Abwehr gegen Lang- und Kurzwaffe: Axt und Messer, Schwert und Messer, ...

    welche konzepte verfolgt man da?

    rennen?
    mitbürger(in) vorschieben? …

    2 on 1 ist doch sehr riskant, weil die langwaffe zuerst zu kontrollieren ist aber die 2. dann in der nahdistanz kommt. lang und kurz kontrollieren schnell nacheinander ?

    ja ja, jeder weiß warum ich gerade jetzt darauf komme...
    aber schauen wir eher auf schwer verletzten famillienvater aus Hongkong der dem angreifer entgegengetreten ist, um seine angehörigen zu retten und nicht auf dem hinterher erschossenen flüchtling aus Afghanistan, der die besten integrationsmöglichkeiten genoss, die D zu bieten hat (schule, sprachkurse, pflegefamilie, aussicht auf ausbildungsplatz als becker) und trotzdem der IS verfallen ist.

    und wenn man in einer gruppe ist, wie kann man sich schnell synchronisieren? weil hintereinander für sich alleine ist jeder dran. alle auf einmal höchstens eins, zwei, ...

  2. #2
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    Ein Patentrezept gibt es da nicht. Der Angriff kam unerwartet ohne Ankündigung und meistens sitzt man ja im Zug. Du musst ganz einfach Glück haben.
    Es ist ein großer Unterschied, ob ein U-Boot taucht oder sinkt

  3. #3
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    Ich würde zum Einstieg in die Materie zumindest mal in die FMAs reinschauen, weil es bei denen noch am ehesten zum Standard gehört.

    Prinzipiell versteh ich es aber auch so: Wenn Du es mit einem geübten Angreifer zu tun hast, gehört i.d.R. große Portion Glück dazu, unbeschadet aus der Situatione herauszukommen. Und ob der Angreifer geübt ist oder nicht, weiß Du oft erst hinterher (leider) .
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  4. #4
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    ja, die FMA ist schon eine richtige adresse, habe auch an Espada Y Daga gedacht:
    https://www.youtube.com/watch?v=eOOloqvaDZc

    wobe dass man nur mit den händen dagegen antritt ist eher selten.

  5. #5
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    Zitat Zitat von fang_an Beitrag anzeigen
    ja, die FMA ist schon eine richtige adresse, habe auch an Espada Y Daga gedacht ...
    Espaga y Daga ist ja eher eine fortgeschrittene Methodik bzw. Stil

    wobe dass man nur mit den händen dagegen antritt ist eher selten.
    Versteh ich nicht ganz - bzw. so: In den FMA lernt man auch, sich unbewaffnet gegen Waffen zu verteidigen (NACHDEM man Waffen gegen Waffen gelernt hat (pauschal gesagt); Schwerpunkt der meisten FMAs ist es halt, das Prinzip der Waffen zu verstehen und zu nutzen).
    Waffenlos gegen Waffen direkt von Anfang an: Da wärst Du wahrscheinlich besser bei JJ oder Ähnlichem aufgehoben.
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  6. #6
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    Waffenlos gegen Waffen direkt von Anfang an: Da wärst Du wahrscheinlich besser bei JJ oder Ähnlichem aufgehoben.
    danke, danke mache ich schon seit einiger zeit.

    es geht eben um diese spezielle doppelwaffe situation und DAGEGEN tritt man nur selten an mit blossen hände an. das (leicht)sparring stock und messer macht natürlich spass wenn beide es haben.

    o.k. noch mal zu konzepte. stichwort umgebung nutzen, z.B. im zug könnte man koffer oder rucksäcke als schild nutzen. vorausgesetzt man schaltet so schnell...

  7. #7
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    Zitat Zitat von fang_an Beitrag anzeigen
    ...
    o.k. noch mal zu konzepte. stichwort umgebung nutzen, z.B. im zug könnte man koffer oder rucksäcke als schild nutzen. vorausgesetzt man schaltet so schnell...
    Das macht man u.a. im Modern Arnis: Den Einsatz von Alltagsgegenständen als Waffen/ Waffenabwehr trainieren (ok, vielleicht nicht gerade Koffer (zumindest nicht in meiner aktiven Zeit, but who knows, vielleicht wird ja heute auch die SV mit nem Rollkoffer geübt )) ... aber Rucksäcke z.B. auf jeden Fall ... bzw. was man so alles dabei (von Badehandtuch/ Jacke bis hin zum Kugelschreiber).
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  8. #8
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    Unbewaffnet würde ich den Rückzug bevorzugen. So ehrlich muß schon jeder sein der "Ahnung" hat das unbewaffnet die Sache wahrscheinlich sehr blutig wird. Aber ansonsten alles was du zur Verfügung hast als Schild/Waffe benutzen.

    Oder am besten mit dem Auto fahren
    www.defence-and-more.de // www.Krav-maga.de
    Krav Maga Reutlingen // Tübingen // Ergenzingen

  9. #9
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    Zitat Zitat von Defence&more Beitrag anzeigen
    ...

    Oder am besten mit dem Auto fahren
    ... und SV mit dem AUto lernen
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  10. #10
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    ... und SV mit dem AUto lernen
    Verdammt es gibt aber auch überall einen Haken
    www.defence-and-more.de // www.Krav-maga.de
    Krav Maga Reutlingen // Tübingen // Ergenzingen

  11. #11
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    Kann man in dem Sinne nicht trainieren, da es eben kein"Kampf" ist sondern ein Überfall. Man wird ohne Vorwarnung in der Nahdistanz in einer alltäglichen Situation angegriffen.
    Gegen Messer usw nützen auch Reflexe dann nicht, wenn man in einem Abteil sitzt und keinen Raum zum Ausweichen hat. Eine lebenswichtige Ader ist gleich getroffen.
    Wenn man es mitbekommt und sich darauf einstellen kann (auf realen Schmerz und Blut) gibt es schon Möglichkeiten.
    Insbesondere die Axt oder Beil finde ich von einem ungeübten Angreifer natürlich als potentiell tötlich, aber die Chacen diese langsame Waffe abzufangen ist doch groß. Ohne das Leid der Opfer schmälern zu wollen, ein mit einem Messer und einer Axt Bewaffneter, der in einem Zugabteil überfallartig Menschen angeht und als einziger selbst verstirbt ist nicht so die tolle Einmannarmee.
    Aber als Antwort auf dein Anliegen, kein Training, gegen LKWs gibt es auch keines.

  12. #12
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    Ich vermute, die Überlebenschance beim gezielten überfallartigen Waffenangriff mit Tötungabsicht beträgt 0% (ohne ärztliche Hilfe).

    Gehe von schnellen Mehrfachangriffen aus. Sind große Blutgefäße verletzt,
    bleiben dir Sekunden / Minuten bis zu Bewußtlosigkeit und Tod.

    Diese Zeit könnte man nutzen für einen Gegenangriff (um Andere zu schützen) oder zum würdigen Sterben.

    Eine ähliche Diskussion findest Du hier:
    http://www.kampfkunst-board.info/for...95/index8.html

    Gruß ommo
    Geändert von ommo (20-07-2016 um 11:05 Uhr)

  13. #13
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    Zitat Zitat von ommo Beitrag anzeigen
    Diese Zeit könnte man nutzen für einen Gegenangriff (um Andere zu schützen) oder zum würdigen Sterben.
    Die meisten sind doch schon bei einem unbewaffneten Angriff überfordert. Wie sollen die das dann machen, bei einer stark blutenden Verwundung oder bei einer zum todeführenden Verletzung ???
    Es ist ein großer Unterschied, ob ein U-Boot taucht oder sinkt

  14. #14
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    Hallo Nadel

    Mit Klammern, Würgen, Beißen um Anderen die Flucht zu ermöglichen. Aber dies ist nur graue Theorie.

    Gruß ommo
    Geändert von ommo (20-07-2016 um 11:06 Uhr)

  15. #15
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    also bevor wir jetzt in fatalismus hineinfallen versuche ich ein bischen dagegenzuhalten.

    klar, die überlebenschance im allgemeinen beträgt 0%. der sensenmann mag fürher oder später kommen, aber er kommt gewiss.

    aber sich zu opfern damit die andere überleben, das sind der stoff aus dem die helden gemacht sind. und manchmal wird man dazu gezungen ein held zu sein auch wenn man den leichtsinn des helden gar nicht hat.

    und ja, persönlich würde ich es auch vorziehen, wenn man auf so jemand losgeht, meinem mitstreiter einen kleinen vorsprung zu lassen, aber so denkt er wahrscheinlich auch...

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