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Thema: Jiu Jitsu in a street fight

  1. #46
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    Zitat Zitat von Droom Beitrag anzeigen
    Was Recht und Unrecht ist entscheidet nachher alleine der Richter.
    Ich bin froh in einem Land zu leben in dem nur die absolute Minderheit bewaffnet draußen rumläuft.
    Weder in Köln-Mühlheim/Chorweiler/Meschenich, noch in Duisburg-Marxloh, Essen-Altendorf oder diversen Berliner Stadtteilen muss man großartig Angst haben von Gruppen vermöbelt zu werden wenn man sich nicht gerade unklug verhält.

    Selbst gewerbsmäßige Kriminelle haben in aller Regel absolut kein Interesse daran dich als Normalo ernsthaft zu verletzen. Sorgt nur unnötig für Aufsehen und erhöht das Risiko erwischt zu werden.

    Wenn du dich selber schützen willst, trainiere deine Rhetorik, deine nonverbale Kommunikation und Menschenkenntniss. Die hilft einem mehr als sich hinter einer zweischneidigen Klinge zu verstecken, mit der man sich nachher nur ins eigene Fleisch schneidet.



    Genau er hat dich dumm angeguckt, Grund genug Willens zu sein ihm trotz Gruppe und wahrscheinlicher Alkoholisierung direkt ohne Worte deinerseits eine zu ballern

    Schon mal drüber nachgedacht hast, das du evtl. in dem Moment auch auf Streit aus warst und ihm das unterbewusst signalisiert hast?
    Er starrt dich an, du starrst zurück ----> zack schon eine Form von Duell wer die größeren Cohones hat und wo man sich gegenseitig anstachelt.
    Er geht darauf hin auf dich zu, du tust das selbe ---> vorprogrammierte Eskalation.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich das häufig 2 Arten von Menschen solche Probleme bekommen. Einmal ängstliche Menschen die den "Assis" signalisieren das sie selber Schafe sind und die "Assis" aus Angst als Wölfe sehen und einmal die Menschen die eben auch nach Streit suchen bzw diesem nicht abgeneigt sind.
    Behandle solche "Assis" als normale Menschen die dich nicht großartig interessieren und schon sinkt ihr Interesse auch an dir als "Opfer" oder "Gegner".

    Klar kann man immer Pech haben, ist im Straßenverkehr auch nicht anders. Aber wenn man vorraussschauend und vernünftig fährt minimiert man das Risiko doch erheblich nicht unter die Räder zu kommen
    Abends oder Nachts würde ich mir sehr gut überlegen, ob ich mich in Duisburg Marxloh aufhalten wollen würde. Selbst die normale Polizeistreife wagt sich um diese Uhrzeiten nicht mehr dort hin.

  2. #47
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    Super, jetzt ist man schon "selbst schuld" wenn man zu schick angezogen an einem Hauptbahnhof auf die U-Bahn in die Innenstadt wartet. Ich kann gar nicht sagen wie sehr mich das ankotzt. Meine Alternative wäre, wenn die einschlägigen Gestalten nicht darüber jammern und lamentieren würden, wenn solche Gewalttäter die es geil finden Leute "abzuziehen" (gibt es noch ein niedlicheres Wort dafür ? Einsetzen!) von der Polizei sofort ganz übel niedergemacht werden. Bevor sie überhaupt einen Richter treffen dem sie ihr schlimmes Leid klagen können, warum sie keine andere Chance hatten als irgendwo in Berlin einen Passanten bei dem Pfefferspray für den Raubüberfall nicht reichte noch niederstechen und dann ausrauben mussten. Aber, der war sicher auch zu schick angezogen, und hatte gar keine Erlaubnis sich in dem Stadtviertel aufzuhalten! War heute in den Nachrichten, aber sicher wieder nicht repräsentativ, übertrieben, Fake News, und eigentlich auch gar nicht so schlimm, die waren ja sicher auch arm die Armen.

    Wobei da BJJ für die Flucht sicher nützlich ist, man ist aber nicht in einem Duellkampf.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  3. #48
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    [
    Zitat Zitat von Droom Beitrag anzeigen
    Anekdoten über Einzelschicksale oder -Fälle sind bei sowas wenig hilfreich. Vor allem da es noch tausend Faktoren geben kann die sowas eben beeinflusst haben können (z.B. falsche Zeit wie Karneval, falscher Ort kurz nach einem verlorenen Fußballspiel, viel zu reich angezogen in einem Armenviertel usw usf). Wird hier keiner raus arbeiten oder analysieren können, woran es jetzt genau lag oder ob deine Spekulation im Sinne von "wenn ich nicht A gemächt hätte, wäre B passiert" eingetreten wäre.

    Das Mann von Gruppen in der falschen Gegend mal schneller sein Hab und Gut verliert, würde ich z.B. auch gar nicht bestreiten. Aber selbst da sind die meisten zufrieden und ziehen weiter sobald sie es erhalten und der andere dabei keine Gegenwehr leistet.
    Du bist dir deiner Sache ganz schön sicher, nicht wahr? Willst du jetzt mit ganz detaillierter Polizeistatistik oder Studien kommen, um zu beweisen, dass "Akekdoten über Einzelschicksale" keine Bedeutung haben? Ich war jeweils dabei, wobei ich völlig nüchtern war, nicht 'selber drauf' oder auffällig, nicht schick angezogen, es gab niemals eine besondere Veranstaltung in der Nähe. Und - auf Basis von einigem an Lebenserfahrung und Menschen/Körper-Kenntnis - kann ich auch relativ sicher sagen, dass es der jeweiligen Gruppe nicht hauptsächlich um Raub ging, sondern um "Freizeitverprügeln" (höchstens mit Raub als Extrawurst).

    Warum nicht einfach hinnehmen, dass die Welt und ihr Geschehen komplexer und vielfältiger ist, als man mit "gibt's doch gar nicht"-Aussagen erfassen kann?
    Tai Chi Chuan in Neukölln, Berlin: taichi-reuterkiez.de

  4. #49
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    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    Warum nicht einfach hinnehmen, dass die Welt und ihr Geschehen komplexer und vielfältiger ist, als man mit "gibt's doch gar nicht"-Aussagen erfassen kann?
    Erstaunlich finde ich eher, dass nie was passiert ist. Dafür, dass Deutschland anscheinend beinahe gesetzesfreie Zone ist lassen sich die prügelnden Horden relativ leicht vor ihrem Vorhaben abbringen.
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  5. #50
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    Wenn man gelegentlich auch mal Zeitung liest, bietet sich dieses Bild: Polizeistatistik: So gefährlich ist das RAW-Gelände wirklich – B.Z. Berlin

    Und das ist EIN Kiez in EINER Stadt. Die Frau meines Arbeitskollegen arbeitet in Marxloh, von der höre ich ein ganz anderes Bild als "papperlapapp, alles überhaupnichwahr!".
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  6. #51
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Erstaunlich finde ich eher, dass nie was passiert ist. Dafür, dass Deutschland anscheinend beinahe gesetzesfreie Zone ist lassen sich die prügelnden Horden relativ leicht vor ihrem Vorhaben abbringen.
    Naja.. es gab letztes Jahr? die Zeit wo die Polizei ohne die Hundertschaften der BuPo in Marxloh quasi nichts zu sagen hatte. Da handelt es sich ja auch nicht um 16Jährige die dich im Rausch ein wenig anpöbeln, sondern
    um die Familienclans. Was ich neulich gelesen hatte, dass das Mitglied des Clans xyz den Polizeibeamten beschatten ließ, weil der Polizist ihm verkehrsbedingte Ordnungswidrigkeiten auftischte. Neuerdings wohl auch die Ecken, die den Rumänen, Bulgaren gehören etc.. Selbst die Türken flüchten teilweise schon aus dem Duisburger Norden.

    Zustände wie in SüdAmerika wird das dort nicht annehmen oder in anderen Städten, aber so alles runterzubuttern wie das gibt es hier nicht, würde ich nicht unbedingt.

  7. #52
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    Zitat Zitat von Leny Beitrag anzeigen
    Zustände wie in SüdAmerika wird das dort nicht annehmen oder in anderen Städten, aber so alles runterzubuttern wie das gibt es hier nicht, würde ich nicht unbedingt.
    Ich würds aber auch nicht so aufbuttern als könnte man sich quasi nicht mehr auf die Straße trauen.
    Denn Punkt 1. wer hier im Forum z.B. war den davon betroffen? Das es Brennpunkte immer geben wird ist wohl klar, ist halt immer die Frage, sind wir Normalos involviert oder spielt sich das in einer Parallelgesellschaft ab?
    Zeitung lesen und mich über dinge aufregen die mich nicht streifen, darüber brauch ich mir keinen Kopf machen.
    Punkt 2. zu der Kiez Geschichte 732 Delikte, bei angeblich tausenden Leuten auf 70 000 Quadratmeter?
    Wenn wir nur von 2 Tagen Party ausgehen sind das ca 15 Pro Nacht, jedes Gewaltdelikt eingeschlossen. OK, verdoppel es wegen der Dunkelziffer sind es 30, also 60 pro Wochenende.
    Jetzt mal ehrlich, das heißt das groß feiert schlicht und einfach.
    Deswegen wird so Panik geschoben?
    Allein die letzten 3 Wochen bin ich jedes Wochenende mindestens von einem Betrunkenen angemacht worden, Und?
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  8. #53
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Erstaunlich finde ich eher, dass nie was passiert ist. Dafür, dass Deutschland anscheinend beinahe gesetzesfreie Zone ist lassen sich die prügelnden Horden relativ leicht vor ihrem Vorhaben abbringen.
    Das ist nun als Ironie aufzufassen, vielleicht?
    Natürlich ist Deutschland (und auch Berlin) insgesamt ziemlich oder ganz sicher. Ich lebe als nicht-Deutsche sehr gern in Deutschland. Diese Erfahrungen sind bei mir über viele Jahren zusammengekommen. Und es gab jeweils ganz konkrete Gründe bzw. Verhalten meinerseits, warum es dann doch nicht krachte - ich halte die Angaben dazu kurz, weil ich nicht hier anfangen will, Kurzgeschichten zu schreiben.
    Bitte versteht meine Einwände gegen Droom's Aussage nun nicht als eine gegenteilige Behauptung, dass D-Land "ganz schlimm, Schock, Horror" usw. ist - überhaupt nicht. Es geht mir hier um die Differenzierung.
    OK, das sonstige Leben ruft, ich bin weg...
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  9. #54
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    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    Das ist nun als Ironie aufzufassen, vielleicht?
    Es ist als Ironie gemeint.
    Der Punkt ist einfach, anscheinend gibts ja durchaus Brasilianer die BJJ als ausreichend empfinden sich zu verteidigen, oder KS allgemein.
    Kann man jetzt als dumm und leichtgläubig hinstellen, ich finds eher vermessen als Mitteleuropäer zu erklären wie schlimm das alles eskalieren kann wenn dumm schauende Betrunkene und Gruppen die sich durch Körpersprache abschrecken lassen als super gefährliche Situationen ins Feld geführt werden.
    Da gehts ja auf jedem Dorffest wilder zu.

    Edit: Sehe grad, dass ich plötzlich gerechnet hab.
    15 Delikte wären es an einem Tag, also am Wochenende, pro Tag 7-8 und wennst von der doppelten Anzahl aus gehst 30. Also noch weniger.
    Und das auf einem Kiez.
    Geändert von Maddin.G (03-04-2017 um 21:21 Uhr)
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  10. #55
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    Zitat Zitat von Leny Beitrag anzeigen
    Abends oder Nachts würde ich mir sehr gut überlegen, ob ich mich in Duisburg Marxloh aufhalten wollen würde. Selbst die normale Polizeistreife wagt sich um diese Uhrzeiten nicht mehr dort hin.
    Hast du das aus den Medien oder wohnst du dort? Ein Freund von mir wohnt und arbeitet dort und ihm ist in seinen 26 Jahren abgesehen von Kindergarten und Grundschule noch nie ein Haar gekrümmt worden, das selbe gilt für meine Exfreundin.

    Ja dort gibt es organisiertes Verbrechen im größeren Ausmaß, daher werden dort Polizisten ziemlich ungerne gesehen und eher angepöbelt als der 0815-Zivilist.
    Die Medienberichte sind trotzdem ziemlich reißerisch, da sie sich so besser verkaufen und mehr Reichweite erlangen.

    Zitat Zitat von Leny Beitrag anzeigen
    Zustände wie in SüdAmerika wird das dort nicht annehmen oder in anderen Städten, aber so alles runterzubuttern wie das gibt es hier nicht, würde ich nicht unbedingt.
    Ich habe niemals gesagt das es dort keine Kriminalität gibt, sondern nur das man selbst dort nicht ohne weiteres von Gruppen verprügelt oder abgestochen wird.
    Hier wurden Videos gepostet wo es ganz klare Tötungsabsichten am hellichten Tag und in der Öffentlichkeit gab. Sowas ist (zum Glück) in Deutschland die absolute Ausnahme. Wenn es das nicht wäre, sondern eher "daily buisness", würde man erst gar nicht in den Nachrichten darüber berichten.

    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Wenn man gelegentlich auch mal Zeitung liest, bietet sich dieses Bild: Polizeistatistik: So gefährlich ist das RAW-Gelände wirklich – B.Z. Berlin

    Ich war letzte Woche sogar unter anderem in Berlin-Friedrichshain und Kreuzberg feiern. War verdammt positiv überrascht, im Vergleich zu unserer Karnevalszeit geht es da absolut friedlich und gesittet zu
    Hab mir vorher auch gedacht das es dort viel schlimmer sein muss, nach dem was man alles so hört und wegen dem ganzen Gasngterrap-Blabla.

    Ja klar einiges an Drogen, Taschendiebe und teilweise recht heruntergekommene Leute aber das ist auf den Kölner Ringen oder in der Düsseldorfer Altstadt auch nicht anders. Ist auch normal das auf solchen "Partymeilen" tendenziell die meisten Straftaten passieren.
    Im Artikel steht ja auch das es meistens eben "kleinere" Straftaten sind, obwohl da im Jahr hunderttausende auf engem Raum stark benebelt feiern.

    Und selbst hier kann man als normaler Mensch recht einfach "in Sicherheit" bleiben, in dem man da sich da eben nicht unbedingt andauernd zu den problematischen Uhrzeiten aufhält. Tagsüber fand ich es echt schön da
    Wir hatten in meinem alten Wohnort (kleines Kaff) eine "Festhalle" die berüchtigt dafür war, das es dort bei jeder Veranstaltung zu zig Schlägereien am Abend kommt. Prozentual auf die Partygänger gesehen, sogar sicher noch öfter als in vielen "Problemvierteln"
    Was tut man also als friedlicher Mensch?
    Man meidet diese Feiern, wo man weiß es kracht andauernd. Würde auch nicht in die Innenstadt gehen wenn ich weiß da treffen sich gleich die Fans von 2 verfeindeten Fußballclubs.


    Zitat Zitat von GilesTCC Beitrag anzeigen
    [

    Du bist dir deiner Sache ganz schön sicher, nicht wahr? Willst du jetzt mit ganz detaillierter Polizeistatistik oder Studien kommen, um zu beweisen, dass "Akekdoten über Einzelschicksale" keine Bedeutung haben? Ich war jeweils dabei, wobei ich völlig nüchtern war, nicht 'selber drauf' oder auffällig, nicht schick angezogen, es gab niemals eine besondere Veranstaltung in der Nähe. Und - auf Basis von einigem an Lebenserfahrung und Menschen/Körper-Kenntnis - kann ich auch relativ sicher sagen, dass es der jeweiligen Gruppe nicht hauptsächlich um Raub ging, sondern um "Freizeitverprügeln" (höchstens mit Raub als Extrawurst).

    Warum nicht einfach hinnehmen, dass die Welt und ihr Geschehen komplexer und vielfältiger ist, als man mit "gibt's doch gar nicht"-Aussagen erfassen kann?
    Im Endeffekt hängt die Bedeutung ja gänzlich von der Fragestellung ab.

    - Sind Einzelschicksale bedeutend wenn man über die tatsächliche (nicht die gefühlte) Wahrscheinlichkeit Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden diskutieren will?
    = Nein, hier zählen nur Daten und Fakten im großen Gesamtkontext

    - Sind Einzelschicksale für die betroffene Person bedeutend und können diese ihre gefühlte Sicherheit beeinträchtigen?
    = Definitiv. Ein Ereignis reicht aus um einen kompletten Paradigmenwechsel beim jeweiligen verursachen zu können


    Ich habe übrigens niemals gesagt das es sowas nicht gibt. Ich habe nur gesagt das so etwas in Deutschland sehr selten vorkommt. Und meiner bescheidenen Meinung nach viel zu selten um sich zu bewaffnen (was das Ganze häufig noch deutlich schlimmer macht) oder permanent in Angst/Paranoia zu leben das gleich ein Worst-Case-Szenario eintreten könnte.
    Da ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Arbeits- bzw Autounfall schwer verletzt zu werden oder an ungesunder Ernährung zu erkranken deutlich höher. Solche Fälle sind aber seltener ganz groß in den Nachrichten, weswegen viele Menschen dort gefühlt weniger Gefahr sehen.
    Aber wenn jemand gerne häufig mit Angst und gefühlter Gefahr leben möchte, kann er das natürlich gerne tun. Ich mags nur für mich nicht tun und sehe es auch nicht gerne wenn Leute bei anderen Angst schüren.

  11. #56
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    Um mal wieder was zum Thema beizutragen: https://www.liveleak.com/view?i=7fe_1497280176
    Frank Burczynski

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  12. #57
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Um mal wieder was zum Thema beizutragen: https://www.liveleak.com/view?i=7fe_1497280176
    Tja, an Grappling-Grundkenntnissen führt eben aus SV-Perspektive kein Weg vorbei. Bei dem genannten Beispiel ist nur die Taktik fragwürdig. Wenn ich mich in eine günstige Position bringe wie der Typ in dem Video, dann kann ich den Gegner auch von mir runterstoßen, um schnell wieder auf die Beine zu kommen, anstatt die Submission am Boden zu suchen.

  13. #58
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    Naja, aber wenn du vielleicht platt bist, Angst hast, Adrenalin hat gekickt, also wenn quasi alles schiefgelaufen ist und du alles falsch gemacht hast, dann nimmst du was du kriegen kannst.

    Und wenn ich sehe, da ist ein Choke und ich weiß, er wird davon zu 100% einschlafen und danach ist der Kampf vorbei, dann mach ich das in so einer Situation:-)

  14. #59
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  15. #60
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    Das ist aber wieder die typische deutsche Kastration. Jemand greift nen Polizisten an und versucht ihm seine Waffe am Boden zu entreissen, das ist dann keine "Rangelei". Sondern eine extrem gefährliche Situation wo ich sofort die Waffe ziehe, in Anschlag bringe, ne Ansage mache, und wenn der 37jährige Vollidiot unbedingt Film spielen will drückt man ab. Bevor er selbst abdrücken kann, solange bis er keine Gefahr mehr ist. Und wenn er dann tot ist, dann ist das halt so.

    Der Mann hat nicht gerangelt, "irgendwie" die Waffe in die Hand bekommen, und dann ganz aus Versehen ... der hat auf alles geschossen was sich bewegt hat, Kopfschuss bei der Polizistin, Durchschüsse bei Passanten, laut Bericht bis das Magazin leer war. Wie gross ist das Magazin der Dienst-Glock, 16 Schuss ? Und wenn die Polizistin überlebt, darf sie erstmal wieder ellenlang Stellung nehmen ob der eigene Waffengebraucht denn überhaupt gerechtfertigt war bliblablubb "Griffe" blabla.
    Geändert von Klaus (13-06-2017 um 15:43 Uhr)
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