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Thema: Schalter umlegen und emotionale Kopplung - ein fehlender Part in den heutigen KK ?

  1. #16
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    Zitat Zitat von Tori Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass man so etwas trainieren kann. Entweder man hat es, oder man hat es nicht. Und damit meine ich in einer Gefahrensituation den Schalter umlegen zu können.
    Ich habe dazu vor ein paar Tagen einen Thread geschrieben.

    Meiner Meinung nach hat das wenig mit "Killerinstinkt" zu tun, wie das so oft beschrieben wird. Es ist einfach die Fähigkeit das notwendige zu tun, wenn man massiver Gewalt ausgesetzt wird und das kann man lernen.

    Ich habe vieles ausprobiert und nur bei wenigen Lehrern habe ich in dieser Kategorie wirklich etwas mitnehmen können.

  2. #17
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    Zitat Zitat von TREiBERtheDRiVER Beitrag anzeigen
    Simples Beispiel: Jemand bringt dich zum lachen, so das du "vor lachen am Boden liegst und dir den Bauch hälst". Jetzt versuche das mal "kontrolliert" auszuleben?! Kontrolliertes lachen? Show.

    Deswegen finde ich auch das dieses Haka zwar ein körperliches Emotionskarusell ist, allerdings ist das weitaus mehr show als wirklich echte gelebte Emotion.

    Bin da auch eher Friedrichs Meinung.
    wie willst du ein Emotinskarusell erzeugen , ohne es zu leben . ????
    jede erzeugte Emotion , wird in dir wirken . jede . der Showanteil hier wäre bestenfalls , daß es keinen Anlass gab für diese Intensität , aber das was dann geschieht , was wirkt , ist gelebt , weil es wirkt . die Intensität wurde erzeugt , in ihnen. das ist ja da interessante .

    darum geht es mir .
    begebe ich mich hinein, lasse es zu , kann ich es nutzen , es erzeugen (das meint , den Raum betreten ) . je vertrauter das wird desto besser kann ich es händeln, das Level regulieren. bis hin zur fast nicht Wahrnehmung (von Aussen).

    anders Beispiel.
    nimm den am Boden liegenden Lachenden und schütte ihm kaltes Wasser über den Kopf oder drücke ihm die spitze eines heissen Lötkolbens in die Hand. was glaubst du , passiert ?

    vll. ist es ja möglich , Zustände zu überschreiben ? (in beide Richtungen ) . denn genau darum geht es mir.

    sind sie überschreibbar , dann sind sie auch von dir , willentlich austauschbar. indem ich mich auf vertraute Zustände/Emotionen ausrichte . ... allerdings müssen sie auch stärker sein, als das zu Überschreibende.

    das ist Kontrolle........ man schaltet aufgebaute Emotionen nicht ab , man überschreibt sie oder entlädt sie. und reguliert so das Level ........ Laden ...... Entladen . ...
    jetzt kann ich anfangen emotionsarm/niedrig zu arbeiten.


    bringe ich das nun in einen KK-Kontext , habe ich die Kopplung !

  3. #18
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    Zitat Zitat von TREiBERtheDRiVER Beitrag anzeigen
    Simples Beispiel: Jemand bringt dich zum lachen, so das du "vor lachen am Boden liegst und dir den Bauch hälst". Jetzt versuche das mal "kontrolliert" auszuleben?! Kontrolliertes lachen? Show.
    Wenn es jetzt extrem wichtig wäre, sich zurückzuhalten und leise zu sein, würde das wohl den meisten gelingen. Unstoppbare Lachanfälle gibt es zwar, sind aber nicht sehr häufig.

    mit "Kontrolle" meine ich eher, dass im Falle eines Falles rechtzeitig abgebrochen werden kann, bevor es Tote, Verletzte oder psychische Vollausraster gibt.

    Wer auf einer wirklich hohen Ebene arbeiten will, ...
    Zustimmung.

  4. #19
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Wer auf einer wirklich hohen Ebene arbeiten will, wie das z.B. Profisportler tun, der muss nicht gezielt "ausrasten" können, sondern seine Emotionen abschalten können. Dinge wie Wollen, Hoffen, Ärgern, Versuchen, Zweifeln, haben nix bei einer guten Performance verloren und führen auch nur zu suboptimalen Ergebnissen.

    ....
    so, dann sei mal ehrlich zu dir .
    wenn du in einer ungünstigen Position bist , nix geht im Moment, dann spürst du plötzlich wie dein gegenüber eine Lücke in seiner Kraft oder Ausrichtung , entstehen lässt, für einen Armschlüssel . was geschieht dann in dir. ???

    für einen kurzen , winzigen Moment kommt doch so etwas wie Hoffnung auf und mit ihr eine Kraft, kommt Freude auf , wenn der Griff gesetzt werden kann und die eigene Position stimmt, und mit ihr eine Kraft. usw.

    wenn du kein Psychopath bist , wo die Trennung krankhaft getrennt/blockiert ist, werden sich die Zustände/Emotionen einstellen. je vertrauter desto kleiner und händelbarer, aber sie sind vorhanden. und die mit ihnen einhergehende Kraft auch .
    man benutzt es um sich zu sammeln bei Erschöpfung, man benutzt es, um kurz zu explodieren beim finishen,

    und ja , auf hoher Stufe kann ich dies nutzen um ständig dazwischen zu switschen ........ Laden >>>> Entladen

    ich spreche nicht von "Raserei" , sondern von Fliessen lassen mit Struktur. deshalb haben wir ja unser Training um das zu bewerkstelligen.
    deshalb die Kopplung.
    um eben nicht auszurasten , um eben nicht zu freezen.

  5. #20
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    Zitat Zitat von Geheimrat Heinrich Beitrag anzeigen
    wenn ich genau wüsste dass ich nicht liefern kann, dann hätte ich wahrscheinlich eher Hemmungen den Schalter umzulegen.
    Schalter umlegen , kann auch heissen , es in den Fluchtmodus zu schaffen und die Beine in die hand zu nehmen. also reaktionsfähig zu bleiben ........ je nachdem wie es eben Trainiert/gekoppelt wurde.
    Geändert von Cam67 (08-05-2017 um 16:00 Uhr)

  6. #21
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    Zitat Zitat von Tori Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass man so etwas trainieren kann. Entweder man hat es, oder man hat es nicht. Und damit meine ich in einer Gefahrensituation den Schalter umlegen zu können.
    grundsätzlich hat jeder von Haus aus sein bevorzugtes Muster . da geh ich mit dir mit. Schalter umlegen bedeutet hier in gewissen Masse auch , seinen natürlichen Modus zu benutzen .
    also heist es erstmal zu gucken , wie reagiert er von Natur aus.

    wenn einer eh schon eine große Wut in sich hat, die ständig brodelt, ist der aktive herangehende Modus viel leichter rauszukitzeln.
    dann muss man nur noch gucken ob er eher schlagende oder eher clinchende/werfende Muster aufzeigt , wenn er bedängt wird.

    Igelt sich einer ein , muss er erstmal lernen sich mit einer Situation zu arrangieren. sich aktiv hineinbegeben . sich als Teil der Situation zu begreifen um Handlungsfähig zu bleiben und von dort dann aufbauen.

    rennt einer eh gleich weg. nunja, grundsätzlich erstmal sinnvoll. doch was passiert wenn die Option wegfällt , aufgrund der Räumlichkeiten usw. in welchen Modus verfällt er jetzt ? und ihn hier dann abholen. Möglichkeiten für geschützten Rückzug anbieten im Sinne von Deckungsverhalten und nicht gleich den Rücken zeigen (wegrennenwollen )

    all dem liegen aber nun mal die auftretenden Emotionen zugrunde und die Art wie mit ihnen umzugehen, die entscheiden ob man Reaktionsfähig bleibt oder nicht.

  7. #22
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Schalter umlegen , kann auch heissen , es in den Fluchtmodus zu schaffen und die Beine in die hand zu nehmen. also reaktionsähig zu bleiben ........ je nachdem wie es eben Trainiert/gekoppelt wurde.
    Das kann man definitv trainieren. Im Angesicht des Untergangs trotzdem noch weiterzukämpfen oder zumindest einen Fluchtversuch zu unternehmen ist Einstellungssache.

    Stress u. Erschöpfungsdrills sind genau dafür gemacht. Im Kendo haben wir dafür Kakari-geiko. Das kann man so gestalten, dass sich der Schüler so verausgabt und dann am Rande des Kollaps immer noch weiterkämpft. Ist nicht besonders angenehm währenddessen aber nachher fühlt man sich wie ausgewechselt. Im Militär sind solche Übungen auch sehr beliebt.

  8. #23
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    Zitat Zitat von Suriage Beitrag anzeigen
    Das kann man definitv trainieren. Im Angesicht des Untergangs trotzdem noch weiterzukämpfen oder zumindest einen Fluchtversuch zu unternehmen ist Einstellungssache.

    Stress u. Erschöpfungsdrills sind genau dafür gemacht. Im Kendo haben wir dafür Kakari-geiko. Das kann man so gestalten, dass sich der Schüler so verausgabt und dann am Rande des Kollaps immer noch weiterkämpft. Ist nicht besonders angenehm währenddessen aber nachher fühlt man sich wie ausgewechselt. Im Militär sind solche Übungen auch sehr beliebt.
    yep.
    das ganze nur auf den "Killerinstinkt" zu reduzieren ist zu wenig. und verschenkt Handlungsmöglichkeiten.

    denn auch in den Beobachter-Modus (Zeugenbewusstsein) zu schalten ist ein "Umlegen.
    Berserker ist nur eine von mehreren Optionen.

  9. #24
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    Solange die Basis nicht stimmt braucht über sowas nicht nachdenken.
    Und die fehlt halt in diesen Systemen meist, sich vorzustellen zu kämpfen reicht halt nicht. Man muss es schon üben.
    Du machst auch keinen Spitzensportler rein durch Visualisierung. Auch wenn sowas wichtig ist, die Tätigkeit muss er trotzdem trainieren.
    I'm here to kick ass and chew bubblegum and I'm all out of bubblegum.

  10. #25
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Wer auf einer wirklich hohen Ebene arbeiten will, wie das z.B. Profisportler tun, der muss nicht gezielt "ausrasten" können, sondern seine Emotionen abschalten können.
    Emotionsloses Kämpfen, ist eine wesentlich höhere Stufe als aggressives Kämpfen, allerdings auch schwerer zu erreichen.

    .
    vll. nochmal dazu...............prinzipiell bin ich bei dir.

    der Thread hat aber als Hintergrund , daß der Part Emotion und ihre stärkende oder eben hemmende Kraft , bei vielen, im KK-Training keine bzw. eine untergeordnete Rolle spielt.
    da geschieht es eben dann , das der achso tolle Dojo-Techniker , bei der ersten Konfrontation mit sich selbst , sei es in Form von Schag (Scmerz) oder Aggressivität (Überrennen durch den anderen ) oder schon durch die Präsenz , des anderen , hinüber ist. weil nie damit gearbeitet, nie erfahren . nie sich hineinbegeben.

    wenn also von Anfang an ,das achso hehre Ziel der Emotionslosigeit , propagiert wird und der Schüler ein KK-Leben lang nur das als Vorgabe sieht und sich entlang hangelt, dann braucht man sich nicht wundern , wenn bei vielen , der erste Wirkungstreffer ,die erste wirklich bedrohliche Situation , sein System komplett lahmlegt.

    er hat sich ja nie in das hineinbegeben , was er ja so idealerweise ablegen möchte. , die Emotionen , die emotionale Ebene und ihre trotzdem immer wirkenden Kräfte.
    wie kann ich etwas händeln , was ich garnicht bewusst erfahren habe ???

    wie kann ich mich von etwas lösen , was ich noch nicht einmal bewusst hervorrufen kann, was erstmal nur unbewusst aufsteigen und wirken kann ?

    du sprichst vom Berg herunter . ich spreche vom Aufstieg.
    soo, wird das Pferd von hinten aufgezäumt. hier werden etliche wichtige Etappen der Entwicklung einfach üersprungen.
    Geändert von Cam67 (08-05-2017 um 16:01 Uhr)

  11. #26
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Solange die Basis nicht stimmt braucht über sowas nicht nachdenken.
    Und die fehlt halt in diesen Systemen meist, sich vorzustellen zu kämpfen reicht halt nicht. Man muss es schon üben.
    Du machst auch keinen Spitzensportler rein durch Visualisierung. Auch wenn sowas wichtig ist, die Tätigkeit muss er trotzdem trainieren.
    vll. nochmal den Threadinhalt zu Gemüte führen ?

    es geht nicht um Kampfsport . ich betonte sogar , daß im Kampfsport diese Inhalte mehr anzutreffen sind als in den KK.
    und es geht auch nicht um Spitzensport.
    sondern um eben die breite Basis, in den KK ,wo dieses Ebene anscheinend selten angesprochen wird . im KS kommt man allein schon durch das Sparring und den Vollkontakt , in gewissen Genze,n garnicht drumrum.

    es geht auch nicht um Visualisierung im Sinne von Vorstellung.
    es geht um den Teil in dir, der das wirklich will, den gilt es zu finden , zu sehen und an die Oberfläche kommen zu lassen. es zu leben , ohne es auszuleben (ausrasten ) . das ist die Kunst.

    es leben, bedeutet hier , daß mit dieser Intention, mit der aufrichtigen Absicht gearbeitet wird . nur dann sind die Angriffe echt ! im Sinne von authentisch . nicht nur gespielt.

    das heisst nicht das mein Partner kaputt gemacht wird.
    das bedeutet aber , ich greife ihn auf allen Ebene an . mit meinem ganzen Wesen.
    nur so , lernt er , wie es sich anfühlt und lernt damit umzugehen. lernt sein System damit umzugehen ohne in Freeze zu kommen. und dieser Freeze kann auch im Training eintreten, ohne das der andere berührt wurde . er ist aber völlig hinüber , im Sinne , nicht mehr fähig sinnvoll zu reagieren. dann muss ab und zu sogar das Training unterbrochen werden. aber er lernt mehr und mehr , damit umzugehen .

    das geht nur , wenn es auch bekannt ist.

  12. #27
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    das heisst nicht das mein Partner kaputt gemacht wird.
    das bedeutet aber , ich greife ihn auf allen Ebene an . mit meinem ganzen Wesen.
    Die zwei Dinge bring ich nicht wirklich zusammen.

    Wenn ich jemanden "mit meinem ganzen Wesen, auf allen Ebenen" angreife, ist da ein einziger Gedanke, und der lautet dann eben "ich mach dich kaputt". reines, stupides, fokussiertes, konsequentes Echsengehirn.

    Oder, im Namen der Trainingssicherheit, hege ich das Ganze etwas ein; dann greife ich allerdings nur mit einer reduzierten Aggressivität an, weil ein Teil meines Wesens (das Grosshirn) ja damit beschäftigt ist, die vorgegebenen Grenzen zu prüfen und die Echse zu bremsen wo nötig.

    Aber auch schon so ein reduzierter Angriff kann angsteinflössend sein, besonders bei Leuten, die in der Hinsicht schon Trigger haben, kann einen Freeze auslösen und Übungsgelegenheiten schaffen, aus dem Freeze auszubrechen.


    wenn also von Anfang an ,das achso hehre Ziel der Emotionslosigeit , propagiert wird
    ich denke, das ist auch Typsache. Es gibt Leute, die kommen in Krisensituationen voll in die Emotionen rein; und es gibt Leute, die schalten in Krisensituationen ihre Emotionalität völlig ab.

    Gegen den eigenen Typ zu handeln, egal in welche Richtung, ist immer schwierig. Aber auch das kann man, wie alles andere auch, üben und wird Fortschritte machen, wenn man es regelmässig tut.

  13. #28
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    Dann musst du deinen Eingangspost ändern weil du da die Frage stellst was manchen Stilen fehlt oder eben der breiten Masse.
    Du denkst halt, dass man die Emotion leben muss.
    Ich sage dir, dass ist das i-Tümpfechen bei guten Training aber nicht die Lösung.
    Mein Beispiel hast du auch nicht verstanden.
    Und wo erwähne ich KS?
    Geändert von Maddin.G (08-05-2017 um 15:24 Uhr)
    I'm here to kick ass and chew bubblegum and I'm all out of bubblegum.

  14. #29
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Dann musst du deinen Eingangspost ändern weil du da die Frage stellst was manchen Stilen fehlt oder eben der breiten Masse.
    Du denkst halt, dass man die Emotion leben muss.
    Ich sage dir, dass ist das i-Tümpfechen bei guten Training aber nicht die Lösung.
    Mein Beispiel hast du auch nicht verstanden.
    Und wo erwähne ich KS?
    Thread heisst >>>> fehlender Part in den KK ?

    dazu kommt ein erklärender Text von mir.

    du kommst mit Spitzensport und kämpfen . das hat natürlich mit KS so garnix am Hut. also bitte !
    . ich sage , sorry , da will ich nicht hin und steht auch so im Threadtitel. was konkret sollte ich nun ändern?

    ich sage (mehrmals wiederholt) daß Emotionen eine nutzbare Kraft darstellen , die dich hemmen aber auch stärken können. und das von Anfang an und nicht nur als I-Tüpfelchen .

    wenn sie unbeachtet bleiben , kommt zu oft der hemmende Part ins Spiel. oft gesehen bei KK vs. KS.

    also wie beachte ich das im Training ?

    hier beginnt dann gewissermassen der Thread.

  15. #30
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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Die zwei Dinge bring ich nicht wirklich zusammen.

    Wenn ich jemanden "mit meinem ganzen Wesen, auf allen Ebenen" angreife, ist da ein einziger Gedanke, und der lautet dann eben "ich mach dich kaputt". reines, stupides, fokussiertes, konsequentes Echsengehirn.

    .
    denken allein reicht nicht. und kann sogar hinderlich sein.
    ich muss das Gefühl dafür in mir finden und zulassen. mit diesem "Gefühl" geh ich den Angriff in die Bewegung oder anders gesagt, die Bewegung wird zu diesem Gefühl.

    hier kommt das Prinzip des Übetragens hinein.
    hab ich irgndwann schon mal das Gefühl aufsteigen erlebt , etwas zu vernichten , zu zerstören , kein wenn und aber, . dieses konsequente Vorgehen , gilt es das wieder zu finden und den dazugehörigen emotionalen und körperlichen Ausdruck .

    emotional meint, wie konkret fühlte das sich bei mir/dir an.?
    >>>>>> hinfinden , zulassen.
    körperlich meint, >>>> wie fühlte sich das in meinem Körper an? was entstand da an Spannungen? wie wollte er sich bewegen ? wo drängte es mich hin ?

    die Erinnerung ist der Schlüssel . das was dabei entstand kann man nun übertragen. auf die bevorstehende Bewegung.

    deswegen hast du völlig Recht mit deinem Post und dem Rahmen in Form von Rituale.

    der Gedanke , das Mentale , kann sogar hinderlich sein , durch gegenspielende Glaubenssätze die dann einen Gefühlsfluss blockieren oder bremsen.
    Geändert von Cam67 (08-05-2017 um 16:02 Uhr)

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