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Thema: Sparring: Ablauf und Ausrüstung für einen (blutigen) Anfänger

  1. #1
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    Standard Sparring: Ablauf und Ausrüstung für einen (blutigen) Anfänger

    Hallo an alle,

    es geht um folgendes:
    Ich bin Anfänger in meiner Kampfkunst und möchte außerhalb des Dojos mehr sparren, wozu auch ein paar Freunde Lust hätten die auch Kampfsport machen.

    Unser Ziel ist es das Technik basierte Training (z.b. Katas; Trockentraining) durch einen möglichst freien Kampf zu ergänzen, nicht aber zu ersetzen. Das Sparring sollte nur so weit eingeschränkt werden, wie ernsthafte Verletzungen (akut + chronisch) vermieden werden. Bodenkampf soll auch mit dabei sein. Wettkampfambitionen bestehen nicht. Außerdem soll durch das Sparring unsere Kondition besser werden.

    Im Moment suchen wir noch nach der richtigen Ausrüstung dafür.
    Ich hätte dabei an folgendes gedacht:

    -Tiefschutz
    -Kieferschutz
    -gut gepolsterte MMA-Handschuhe
    -Handbandagen?
    -Kopfschutz
    -evtl. Schienbeinschutz
    -Matten

    Von der Sparringshärte wollten wir uns langsam nach oben hin steigern, sodass wir am nächsten Tag auch noch arbeiten können .

    Was haltet ihr von unserem Plan und habt ihr Anregungen/ Vorschläge dafür? Welche Ausrüstung könnt ihr uns empfehlen. Mir persönlich würden z.B. die Handschuhe usw. von der Marke "Hayabusa" gefallen. An welchem Regelwerk sollten wir uns orientieren?

    Gruß und Dank :
    Learning_Ronin
    Geändert von Learning_Ronin (27-08-2017 um 22:55 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Ernst gemeinter Rat, wenn deien Freunde auch alles Anfänger sind:
    Lasst es.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  3. #3
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    Cool

    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Ernst gemeinter Rat, wenn deien Freunde auch alles Anfänger sind:
    Lasst es.
    Also ich hab da keine Sorgen.

  4. #4
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    Exclamation

    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Lasst es.
    genau. das ist damit vergleichbar, wenn jemand die bewegungen des schwimmens an land gelernt hat und diese dann ohne weitere anleitung in der anwendung lernen soll, indem man ihn im meer 10 km entfernt der küste aussetzt.

  5. #5
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    Darwin richtet das dann schon
    The only easy day was yesterday!

  6. #6
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    Zitat Zitat von AlexAikido Beitrag anzeigen
    Darwin richtet das dann schon
    Dann muss das aber wer filmen und online setzen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  7. #7
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    genau. das ist damit vergleichbar, wenn jemand die bewegungen des schwimmens an land gelernt hat und diese dann ohne weitere anleitung in der anwendung lernen soll, indem man ihn im meer 10 km entfernt der küste aussetzt.
    Wie hat es denn der allererste Mensch, der schwimmen musste, gemacht?

  8. #8
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    Der ist bestimmt nicht erstmal 10km übers Meer gewandelt und hat dann angefangen zu schwimmen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  9. #9
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Der ist bestimmt nicht erstmal 10km übers Meer gewandelt und hat dann angefangen zu schwimmen.
    sondern...?

    edit: um noch was sinnvolles beizutragen.
    Wenn es MMA-Handschuhe sein sollen, achte darauf, dass sie explizit als Sparrings-Handschuhe benannt werden.
    Ansonsten greif auf Boxhandschuhe zurück, is für reines Striking sicherer und bessere Verfügbarkeit.
    Bis zu nem gewissen grad kann man auch damit ringen (siehe Sanda).
    Falls bewaffnetes Sparring für dich auch ein Thema ist, merkst du so auch schonmal ein bisschen, wie es ist zu ringen, wenn
    die Hände nicht frei sind.
    Geändert von JuJon (15-06-2017 um 15:31 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von JuJon Beitrag anzeigen
    sondern...?

    ...
    Er wird von der Küste aus ins seichte Wasser gegangen sein und es dann probiert haben, so dass er bei Gefahr die Füße auf den Grund bekommen hat.

    Und um im Vergleich zu bleiben:
    Wenn sie es noch nie gemacht haben, sollten sie eine Grundlage im Training bekommen (Füße auf den Boden), denn sonst wird sich viel Mist angewöhnt, was man im Training als Trainer wieder abgewöhnen muss.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  11. #11
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Er wird von der Küste aus ins seichte Wasser gegangen sein und es dann probiert haben, so dass er bei Gefahr die Füße auf den Grund bekommen hat.

    Und um im Vergleich zu bleiben:
    Wenn sie es noch nie gemacht haben, sollten sie eine Grundlage im Training bekommen (Füße auf den Boden), denn sonst wird sich viel Mist angewöhnt, was man im Training als Trainer wieder abgewöhnen muss.
    Naja es ist ja nicht so, dass ein bisschen improvisieren dich gleich um 10 Jahre zurückwirft. Man lernt ja fortlaufend dazu (sollte zumindest so sein).
    Wichtig ist nur, wenn sie allein da rangehen, dass sie die Intensität so weit zurückschrauben, dass sie sauber arbeiten können und nicht in den Panik-Windmühlen-Modus verfallen -> SloMo-Sparring.

  12. #12
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    Zitat Zitat von JuJon Beitrag anzeigen
    Naja es ist ja nicht so, dass ein bisschen improvisieren dich gleich um 10 Jahre zurückwirft. Man lernt ja fortlaufend dazu (sollte zumindest so sein).
    Wichtig ist nur, wenn sie allein da rangehen, dass sie die Intensität so weit zurückschrauben, dass sie sauber arbeiten können und nicht in den Panik-Windmühlen-Modus verfallen -> SloMo-Sparring.
    Siehe:

    Zitat Zitat von Learning_Ronin Beitrag anzeigen
    ...
    Ich bin Anfänger im Kun Tai Ko und möchte außerhalb des Dojos mehr sparren, wozu auch ein paar Freunde Lust hätten die auch Kampfsport machen.

    Unser Ziel ist es das Technik basierte Training (z.b. Katas; Trockentraining) durch einen möglichst freien Kampf zu ergänzen, nicht aber zu ersetzen. Das Sparring sollte nur so weit eingeschränkt werden, wie ernsthafte Verletzungen (akut + chronisch) vermieden werden. Bodenkampf soll auch mit dabei sein.

    ...wollten wir uns langsam nach oben hin steigern, sodass wir am nächsten Tag auch noch arbeiten können .

    ...
    Siehe Ausschnitte, bzw. fett markiertes. Das wird entweder sofort aus dem Ruder laufen oder beim ersten wirklichen Takedown in Verletzungen ausarten. Als Anfänger Hebel und Würger ohne Aufsicht sind mehr als gewagt.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  13. #13
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    Standard

    Schon mal danke für die Antworten.

    Ich zähle mich zwar noch als Anfänger, mache meine Kampfkunst aber schon seit 3 Jahren. Die Grundtechniken und die Kontrolle über die Schläge + Hebel sollten also einigermaßen sitzen.

    Gruß:
    Learning_Ronin
    Geändert von Learning_Ronin (27-08-2017 um 21:37 Uhr)

  14. #14
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    Standard

    Servus,

    Ich vermute du trainierst im Shogun (habe ich auch früher) und du hast einen sehr guten Trainer.

    Wenn du wie du dich ja selber bezeichnest ein Anfänger bist, würde ich dir Sparring ohne Aufsicht nicht empfehlen. Es werden sich fehler in der Technik einschleichen die zu gesundheitlichen Problemen führen können und später auch nicht so leicht korigiert werden können.

    Mein Vorschlag wäre wenn ihr Sparring machen wollt, entweder ihr meldet euch in einer MMA Schule an oder ihr fragt euren Trainer ob er nicht einmal im Monat oder öfter ein Sparringtreff organisiert. Da könnten eure Freunde oder Leute aus anderen Schulen kommen und man kann gemeinsam unter Anleitung trainieren.

    Was auch ganz wichtig ist meiner Meinung.
    Im Kampf können schnell Emotionen hoch kochen und da ist es nicht ganz unwichtig wen ein Trainer vor Ort ist der da eingreifen kann.

  15. #15
    Gast Gast

    Standard

    Ich sehe das nicht so kritisch wie manche hier, aber folgendes solltet ihr immer befolgen:

    - Einer muss immer Ref/Aufsicht machen und dafür sorgen dass sich nichts hochschaukelt -IMMER
    - Die Einheit sollte nicht gleich mit Sparring beginnen sondern nach dem Aufwärmen erst lockeres Aufgabensparring, d.h. z.B. nur Jab benutzen, oder einer darf nur X der andere nur Y, oder der eine macht eine Kombi dann der andere immer so weiter
    - Verschriftlicht vorher wie das geregelt sein soll wenn etwas passiert
    - keine Ellbogen
    - bei Würfen und TDs vereinbaren, dass man kooperativ ist, d.h. der Werfer schleudert den anderen nicht quer durch den Raum auf den Boden und der Geworfene wehrt sich nicht bis aufs äußerste
    - Intensität vorher festlegen (20%, 50%, 80% ...), am besten nach einer harten Runde immer wieder runter gehen, Sparring ist nicht gleich Sparring, google mal hard sparring und light sparring


    Zur Ausrüstung
    Ich weiß nicht was ein Kieferschutz ist, abe sonst passt das alles, richtet sich aber auch nach erlaubten Techniken und betriebener KS
    Geändert von Gast (23-07-2017 um 10:05 Uhr)

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