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Thema: Ryan Hoovers kritische Ansichten zu Krav Maga

  1. #16
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    Zitat Zitat von Mr.Fister Beitrag anzeigen
    die frage ist dann, in wie weit das tatsächlich relevant ist? ist der trainer (wie schätzungsweise ryan hoover) entsprechend gut und hat einen entsprechenden ruf, ist das doch eher zweitrangig, zumindest, wenn die zielgruppe die selbe ist.

    ein prominentes beispiel aus den 90ern ist robert bussey, ehemaliger us- vorzeige ninja. der blieb genau das, obwohl er insistierte, kein ninjutsu mehr zu machen, sein zeug rbwi nannte, allerhand veränderungen richtung aliveness und bodenkampf vornahm...
    Kennst doch den schönen Spruch: Was der Bur net kennt, dat frisst er net.
    Von daher kann der Name des Systems oder der des Trainers ziehen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  2. #17
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    Zitat Zitat von Mr.Fister Beitrag anzeigen
    die frage ist dann, in wie weit das tatsächlich relevant ist?
    Überhaupt nicht - gutes Selbstverteidigungstraining gibt es unter unterschiedlichsten Namen.

  3. #18
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    Zitat Zitat von Ununoctium Beitrag anzeigen

    Aber wenn es schon das Thema ist - hätte ich dann doch noch eine grundsätzliche Frage zu Fit to Fight:

    Ist Fit to Fight = Krav Maga?

    Oder will Fit to Fight einfach auch kein Krav Maga mehr sein?

    Viele Grüße

    Heiko
    Ryan hat bewusst den Begriff Krav Maga fallen gelassen, damit er nicht mehr mit "Fake Krav Maga-Anbietern" in einen Topf geschmissen wird. Vom wirtschaftlichen Standpunkt her - das gibt er selbst zu - hat er sich dadurch nicht unbedingt einen Vorteil verschafft, aber er wollte halt authentisch bleiben. Gestört hat ihn auch, dass sie sich bei Krav Maga Wordwide wohl an ihr Buch geklammert haben und nicht mehr offen für neues waren.

    Ryan kennt 100 pro das Programm von Krav Maga Alliance, da es ca. 80 % identisch mit Krav Maga Worldwide ist (logisch, denn John Whitman, der Präsident von KMA war früher auch der Präsident von KMWW)

  4. #19
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    Zitat Zitat von Anakin+ Beitrag anzeigen
    Ryan hat bewusst den Begriff Krav Maga fallen gelassen, damit er nicht mehr mit "Fake Krav Maga-Anbietern" in einen Topf geschmissen wird.
    Das ist nur ein Teil weshalb Fit to Fight kein Krav Maga mehr ist / macht / anbietet. Faktisch ist es so, dass sich Das Fit to Fight SV Programm in einigen Bereichen technisch so weit von dem entfernt hat, was Krav Maga war und ist, dass es schlicht auch nicht mehr passt zu sagen man würde noch Krav Maga trainieren. (Der Maßstab ist dabei der weitreichende technische Konsens zwischen IKMA, KMW, KMA, IKMF, KMG,)

    Deshalb heißt das SV Programm von Fit to Fight mittlerweile "DO - Defensive Options" und ist ein auf Krav Maga, BJJ und Muay Thai beruhender Hybrid.

  5. #20
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    Man merkt dieses deutlich, wenn man Ryan länger kennt. 2011 war das Training noch sehr nah an Worldwide dran. Mittlerweile ist es nicht mehr vergleichbar und geht seinen eigenen Weg. Zum Glück...

  6. #21
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    na da muss ich mir das mal anschauen wenn ich wieder halbwegs auf dem damm bin.

  7. #22
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    Standard Meine Meinung

    Hallo Leute,

    bin seit gestern neu hier und habe mir die Videos auch angesehen. Ich bin seit ca. 7 Jahren (mal mehr, mal weniger) Krav Maga Trainierender und da ich einige Male innerhalb Deutschlands umgezogen bin, habe ich auch mehrere Schulen besucht (alle bei KMG allerdings).
    Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, warum er mit diesen Aussagen für Wirbel in der Krav Maga Welt gesorgt haben soll, denn:

    1. Ich finde zwar ebenfalls, dass an seinen Aussagen was dran ist und diese völlig schlüssig sind, aber
    2. Ich sehe (meiner subjektiven Erfahrung hier in Deutschland nach) keinerlei Zusammenhänge zwischen seinen Aussagen und Krav Maga.

    Keine Ahnung was von wem in den USA gelehrt wird, aber das was ich von Krav Maga mitbekommen habe, deckt sich fast komplett mit seinen Aussagen.

    "Schüler werden bewusst in eine schlechtere Position gebracht, um von dort aus ihre Technik zu trainieren"
    Sowas ist mir beim Krav Maga nur dann zu Augen gekommen, wenn man explizit diese Technik trainieren möchte. Wenn ich Befreiung von einem Würgegriff trainieren will, muss ich diesen logischerweise zulassen und nicht vorher schon, beispielsweise durch einen Kick, den Angreifer stoppen.
    Wenn sowas trainiert wurde, wurde mir eigentlich immer gleichzeitig gesagt, dass wir es im Ernstfall natürlich am besten nie soweit kommen lassen sollen und den Angriff bereits vorher entschärfen. Hier gab es sogar explizite Timelines die wir besprochen und auch praktisch geübt haben:
    1. Der Angreifer ist noch ganz weit weg und wir rennen einfach weg (ja, auch das wurde wirklich mehrfach geübt :-)
    2. Der Angreifer ist zu nah um wegzurennen, aber weit genug weg um ihn direkt mit einem Kick zu stoppen bevor er würgen kann.
    3. Der Angreifer ist zu nah zum kicken, aber noch weit genug weg um den Würgegriff durch einen Punch zu unterbinden.
    4. Der Angreifer ist direkt vor mir und streckt die Hände zum Würgen aus - ich kann seine Arme aber noch mit einer Inside-Defense abwehren und das Würgen immer noch unterbinden.
    5. Erst jetzt bin ich wirklich im Würgegriff drin und benutze die gelernte Technik um mich zu befreien.

    Sowas habe ich bzgl. mehrer Angriffe gesehen, z.B. auch Messer- oder Stockangriffe. Ich kann also wirklich nicht sagen, dass mich das Krav Maga Training irgendwie in eine schlechtere Position pushed, in der ich mich dann in der Praxis wiederfinden würde.

    "Ein Typ bei einem Seminar hat ihm100 verschiedene Verteidigungen gegen einen Pistolenangriff von vorne auf Lager"
    Ich habe keine Ahnung wie viele Verteidigungen es gegen welche Angriffe im KM insgesamt gibt, aber jeder der Krav Maga auch nur etwas kennt, weiß, dass das Prinzip "keep it simple and stupid" eigentlich überall zum Einsatz kommt. Er erwähnt, dass er nur 1-2 gute Techniken gegen so einen Angriff im Peto haben will, die er dafür dann aber super drauf hat. Genau auf diese Weise wurde es mi beim Krav Maga auch immer beigebracht. Gegen gerade Schläge von vorne gibt es beispielsweise schon mehrere Verteididungen (ich kenne 2-3) allerdings sind 2 davon fortgeschritten und zu 80% der Zeit wird nur die "Standard Variante" trainiert. Mir wurde immer explizit gesagt, dass diese auf der Straße in den meisten Fällen reichen wird und ich gute Karten habe, wenn ich die gut drauf habe. Weiterführende Techniken trainieren dann bei uns auch nur die fortgeschrittenen und oft gibt es auch Übungen bei denen auch die nur einfache Variante ausführen dürfen. Ich kann also nicht sagen, dass mich die Vielfalt an Verteidigungen irgendwie überfordern würde. Der 35-jährige Büroangestellt, den er erwähnt, wird beim KM mit seinen 1-2 Techniken die ihn sicher durch das Parkhaus bringen gut bedient werden.

    Krav Maga behauptet, komplett auf natürlichen Reflexen zu beruhen und das ist falsch. Klassisches Beispiel: Würgegriff

    Hier kann man sich vermutlich schon am ehesten mit ihm streiten. Ich habe keine Ahnung, was das System Krav Maga offiziell behauptet, aber mir wurde in meinem Training genau das beigebracht, was er auch gesagt hat: Die natürliche Reaktion ist das Greifen der Hände des Würgenden. Dieser Reflex ist NICHT 1:1 die Technik die dann benutzt wird, um sich zu befreien. Allerdings ist die erste Reaktion in diesem Fall eben trotzdem der erste Schritt zum ausführen der Technik: Die Hände greifen instinktiv die Arme des Angreifers und die Idee ist, dass in dieser kurzen Zeit der Verteidiger eben realisiert hat, dass er angegriffen wird und dann aus der natürlichen Position weiterarbeiten kann. Man hat also die Hände nicht reflexmäßig an irgendeine schlechte Position geführt und ist jetzt benachteiligt, sondern man kann aus dem ersten Griff nun sehr einfach einen Plug machen und die Krav Maga Technik einsetzen.
    Meine Meinung: Er hat mit seiner Aussage zwar recht, dass der natürliche Reflex nicht die komplette Technik ist (das wäre auch zu schön, dann wäre gar kein Selbstverteidigungssystem mehr nötig :-), allerdings hat in meiner Krav-Maga Zeit auch nie jemand etwas anderes behauptet.
    Die generelle Idee beim KM ist eben in den meisten Fällen, dass nur der grobe Anfang der Technik ein Reflex ist, denn man automatisch während des Überraschungsmoments ausführt und danach, wenn man den Angriff realisiert hat und sich bewusst verteidigt, macht man aus dieser Position weiter.

    Als Boxer oder Kampfsportler arbeitet man unter "Pressure", und "people are trying to stop you from what you are doing"

    In diesem Punkt muss ich ihm zum ersten mal wirklich komplett widersprechen: Im Krav Maga habe ich regelmäßig Übungen bei denen ich im 1 gegen 3 oder 1 gegen 4 irgendwas über mich ergehen lassen muss. Ich muss auf seinen Sandsack schlagen während 3 Typen mit Polstern auf mich einschlagen, mir den den Gliedmaßen oder am Körper ziehen, mich schubbsen etc. Ich habe Übungen bei denen ich mit einem Geschirr nach hinten gezogen werde und dagegen ankämpfen muss während ich auf eine Matte schlage bis ich mich am Ende fast übergebe vor Erschöpfung und Übersäuerung. Ich habe keine Ahnung was im Boxen oder anderen Sportarten so trainiert wird, aber Leute die versuchen mich beim Krav Maga an irgendetwas zu hindern gibt es definitiv genug - mehr als mir manchmal lieb ist.

    Zusammenfassung meiner Meinung: Das meiste was er sagt hat Hand und Fuß, ja. Krav Maga lehrt allerdings eben genau diese Dinge und daher sehe ich seine Aussagen als keine stichhaltigen Gründe gegen Krav Maga an.

  8. #23
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    Die Frage ist doch wer bestimmt welche Techniken weggelassen werden können?

  9. #24
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    Die Frage ist doch wer bestimmt welche Techniken weggelassen werden können?

    Das kommt meiner Meinung nach darauf an, was wir unter "weglassen" verstehen. Wenn der Instructor / Lehrer / Meister bewusst die komplette Verteidigung gegen einen Angriff weglässt, dann bestimmt er das in der Schule lokal. In letzter Konsequenz kann er ja entscheiden, was er lehrt und was nicht - egal was irgendwelche "Vorgesetzten" Verbände vorschreiben.
    Beim KM ist es aber glaube ich eher so, dass sie mehrere theoretische Verteidigungen anbieten und dann eben sagen, dass Methode A für Anfänger erstmal einfacher zu lernen und sicherer anzuwenden ist und deshalb benutzt wird. Es ist also quasi kein "weglassen" der Verteidigung gegen gerade Punches sondern nur das weglassen fortgeschrittener Techniken.
    Aus der Erfahrung die ich gesammelt habe, handelt es sich dabei meistens um Techniken, die theoretisch auch sehr gut anwendbar sind, bei denen aber in der Praxis dann doch mal "kleinere" Probleme auftreten können.
    Oft gibt es z.B. Techniken, die bei guter Durchführung reibungslos funktionieren, bei starkem Zittern (vor Angst) aber ggf. nicht mehr so gut funktionieren (wurde in den Videos nicht auch angeblich angeprangert, dass KM darauf nicht einginge?). Dann sagt man einfach pauschal, dass man den Leuten eben die sicherere Variante beibringt und Fortgeschrittene können die andere auch noch lernen und bei Bedarf und genug Ruhe anwenden.

  10. #25
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    Zitat Zitat von Shiro_ Beitrag anzeigen
    Hier gab es sogar explizite Timelines die wir besprochen und auch praktisch geübt haben:
    1. Der Angreifer ist noch ganz weit weg und wir rennen einfach weg (ja, auch das wurde wirklich mehrfach geübt :-)
    2. Der Angreifer ist zu nah um wegzurennen, aber weit genug weg um ihn direkt mit einem Kick zu stoppen bevor er würgen kann.
    3. Der Angreifer ist zu nah zum kicken, aber noch weit genug weg um den Würgegriff durch einen Punch zu unterbinden.
    4. Der Angreifer ist direkt vor mir und streckt die Hände zum Würgen aus - ich kann seine Arme aber noch mit einer Inside-Defense abwehren und das Würgen immer noch unterbinden.
    5. Erst jetzt bin ich wirklich im Würgegriff drin und benutze die gelernte Technik um mich zu befreien.
    Eine Timeline aus 5 Variablen deckt sich nicht unbedingt mit "Keep it simple and stupid".

    Ein Fence aufgebaut, neutralisiert schon ein Großteil an Kontaktangriffe und von hier empathielos ein Preemptive Strike...Keep it REAL simple and stupid.

    Gruß Markus

  11. #26
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    Zitat Zitat von krav maga münster Beitrag anzeigen
    Eine Timeline aus 5 Variablen deckt sich nicht unbedingt mit "Keep it simple and stupid".

    Ein Fence aufgebaut, neutralisiert schon ein Großteil an Kontaktangriffe und von hier empathielos ein Preemptive Strike...Keep it REAL simple and stupid.

    Gruß Markus
    Ich verstehe leider nicht ganz, was du da geschrieben hast, ich vermute aber mal, du kennst die Grundproblematik nicht.

    Meine Reaktion hängt doch davon ab, WANN ich den Angriff wahrnehme. Zumindest ich laufe nicht den ganzen Tag durch die Gegend und versuche irgendwelche Angriffe zu erkennen. Vielleicht ist manchmal auch in Gedanken und nimmt seine Umgebung nur rudimentär war. Es sind in diesem Sinne auch keine fünf Variablen, sondern Zeitpunkte, zu denen ich die Gefahr erkenne und reagiere. Du beschreibst mit deiner Vorgehensweise lediglich einen Aufmerksamkeitszustand und genau eine Lösungsmöglichkeit. Trotzdem ist es simpel, am Beispiel des Würgens. Ich lasse mich nicht würgen, hab ich aber alles verpennt, befreie ich mich.

  12. #27
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    mal so nebenher. hier wird immer geschrieben:"...er hat sich so weit vom dem entfernt was KM war und ist, dass er sich umbenennt...". ich hab das gefühl es ist reine augenwischerrei.

    mir wurde mal beigebracht und das finde ich auch das spannende, das sich KM immer weiterentwickelt und ergänzt. in wieweit macht es dann sinn es umzubenennen...für mich eher wenig bis keinen.

    weiterhin finde ich, nachdem ich mich etwas schlau über das system gemacht habe, er erfindet nix neu und da ist nix was ich nicht schon gesehen habe ...anatomie und physiologie sind ulkigerweise schon ein paar jahrtausende recht unverändert.

    er kann gut erklären und verkaufen... ansonsten hätte er doch einfach das km weiterentwickeln können, wie es sein gedanke ist. aber nein man muss was neues erfinden... und da stellt sich für mich die frage.. ego? marketingmasche?

  13. #28
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    Zitat Zitat von 1234567 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe leider nicht ganz, was du da geschrieben hast, ich vermute aber mal, du kennst die Grundproblematik nicht.

    Meine Reaktion hängt doch davon ab, WANN ich den Angriff wahrnehme. Zumindest ich laufe nicht den ganzen Tag durch die Gegend und versuche irgendwelche Angriffe zu erkennen. Vielleicht ist manchmal auch in Gedanken und nimmt seine Umgebung nur rudimentär war. Es sind in diesem Sinne auch keine fünf Variablen, sondern Zeitpunkte, zu denen ich die Gefahr erkenne und reagiere. Du beschreibst mit deiner Vorgehensweise lediglich einen Aufmerksamkeitszustand und genau eine Lösungsmöglichkeit. Trotzdem ist es simpel, am Beispiel des Würgens. Ich lasse mich nicht würgen, hab ich aber alles verpennt, befreie ich mich.
    Innerhalb der Dominanzgewalt gibt es vor dem Angriff meistens noch etwas Trashtalk...

    Wie bist du denn ab Timeline 2-4 zum Angreifer ausgerichtet ?

    Gruß Markus

  14. #29
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    Zitat Zitat von krav maga münster Beitrag anzeigen
    Innerhalb der Dominanzgewalt gibt es vor dem Angriff meistens noch etwas Trashtalk...

    Wie bist du denn ab Timeline 2-4 zum Angreifer ausgerichtet ?

    Gruß Markus
    Wenn es eine Provokation gibt, dann trifft deine Aussage sicher zu. Wie gesagt ist dies eine Situation die passieren kann. Genauso kann es aber sein, dass ich die Situation deeskaliere und der Angreifer seiner Wege geht. Nach 5 weiteren Kurzen überlegt er es sich anders und will dir auf die Waffel hauen. Keine Provokation nur der Angriff. Dann bin ich sofort in meiner Technik, wenn ich unaufmerksam war. Auf der anderen Seite gibt es auch Situationen, wo der Angreifer offensiv auf mich zu rennt. Dann wäre es Nummer 2 bspw. Kick. Schau dir das mal an: Kunde ersticht Friseur - wegen schlechtem Haarschnitt - News Ausland - Bild.de Das Video ist grausam aber lehrreich.

  15. #30
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    Nachdem man eine Stresssituation durch Deeskalation unter Kontrolle gebracht hat, sollte man nicht mehr unbedingt am selben Ort (es sei denn man ist an der Location gebunden) sein und darauf warten, dass der Täter nach 5 Shots wieder Palaver anfängt.

    Ab hier befindet man sich innerhalb strategischer Gewalt, da der Täter nun seine Tat plant. Wer sich hier überraschen lässt, hat einmal alles falsch gemacht, da muss man zur Strafe auch den Angriff fressen.

    Man mag mir jetzt glauben oder halt nicht aber einen anstürmenden, aggressiven (wohlmöglich bewaffneten) Angreifer hält man mit Sicherheit nicht mit einem Stopptritt auf bzw. leitet mit diesem die Konteroffensive ein.

    Und dein Link sagt nur aus, dass Usbeken wohl schlechte Friseure zu sein scheinen.

    Man muss Gewalt verstehen können und dabei hilft so eine Timeline nichts, die einem zeigt in welcher Distanz man was macht.

    Im Selbstschutz gibt das zentrale Prinzip "Engage/Disengage", man bindet sich mit dem Clinch an den Täter oder man löst sich bzw. bleibt auf Abstand...Hier gibt es keine Mitteldistanz...

    Gruß Markus
    Geändert von krav maga münster (26-10-2017 um 00:58 Uhr)

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