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Thema: Sollen Kinder sich körperlich wehren?

  1. #61
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Sei mir nicht böse, aber diese Opferrolle nehme ich dir so nicht ab. ...

    So!

    Jetzt habe ich auch eine psycholohische theorie:

    Der kelte meint das gar nicht ernst, was er hier zu dem thema schreibt - genauso wenig, wie das, was er an anderer stelle zum thema mma geschrieben hat.

    Er will nur provozieren, wahrscheinlich weil ihm langweilig ist.

    Deswegen geht er auch auf die meisten fragen, die ihm hier gestellt werden, nicht ein. Denn dann würde er zu schnell entlarvt, wie er zu recht befürchtet.


    Was haltet ihr (kelte selbstverständlich mit eingeschlossen) von dieser theorie?


    Grüsse

  2. #62
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    Zitat Zitat von clkblack Beitrag anzeigen
    Spass nicht, dann wäre es u.U. notwendig.
    Da haben wir aneinander vorbei geredet.
    Du sagst, dass du im Sport gerne jemanden ins Gesicht trittst, außerhalb des Rings nicht. Warum?

    Die Frage bezieht sich auf den Spaßfaktor, nicht irgendwelche Verbote/Rahmenbedingungen.

  3. #63
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Du sagst, dass du im Sport gerne jemanden ins Gesicht trittst, außerhalb des Rings nicht. Warum?
    Weil der andere drauf steht, win win also.
    I'm here to kick ass and chew bubblegum and I'm all out of bubblegum.

  4. #64
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    Interessante Dynamik,
    die dieser Fred hier bekommt.

    Die Frage des TE war:
    Sollen Kinder sich körperlich wehren?

    "Ja",

    Je eher, desto unblutiger !!!
    Das ist meine Erfahrung von Früher und Heute.

    Nicht umsonst habe ich das Video mit Casey Haynes gewählt,
    denn ich gehe mal davon aus, dass er dieses Martyrium schon eine Weile ertragen hat mit der Überlegung,
    dass es irgendwann mal von alleine aufhören wird.

    "Es hört aber leider nichts von alleine auf, es sei denn, wir beenden es."

    Je eher, desto unblutiger !!!

    Gruß
    Nohands
    .
    Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

  5. #65
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    Zitat Zitat von Nohands Beitrag anzeigen
    Interessante Dynamik,
    die dieser Fred hier bekommt.

    Die Frage des TE war:
    Sollen Kinder sich körperlich wehren?

    "Ja",
    Natürlich nicht. Kein halbwegs verantwortliches Elternteil fordert seine (Kleinen) Kinder auf, sich zu prügeln. Schlägereien sollten grundsätzlich keine Option sein.

    Durch ihre Eltern haben solche Kinder gelernt, dass sie bei Problemen die Dinge selbst regeln sollten, anstatt Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Das solche Kinder im Erwachsenenalter schnell zu Schlägern und Gewalttätern werden können, sollte jedem klar sein.

  6. #66
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    ... solche Kinder gelernt, dass sie bei Problemen die Dinge selbst regeln sollten, anstatt Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    nicht auszudenken, wenn das (wieder) eine allgemeine grundeinstellung würde!


    Das solche Kinder im Erwachsenenalter schnell zu Schlägern und Gewalttätern werden können, sollte jedem klar sein.
    logisch!


    grüsse
    Geändert von zocker (09-10-2017 um 19:13 Uhr) Grund: "(wieder)"

  7. #67
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht. Kein halbwegs verantwortliches Elternteil fordert seine (Kleinen) Kinder auf, sich zu prügeln. Schlägereien sollten grundsätzlich keine Option sein.

    Durch ihre Eltern haben solche Kinder gelernt, dass sie bei Problemen die Dinge selbst regeln sollten, anstatt Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Das solche Kinder im Erwachsenenalter schnell zu Schlägern und Gewalttätern werden können, sollte jedem klar sein.
    Daß du hier mit Schuld und Sühne arbeitest ist dir doch hoffentlich klar , oder ?
    Denn ,
    wird das "sich behaupten" , das " sich wehren" , verboten , erzeugst du automatisch eine Schuld , wenn sich der Selbstbehauptungs/Selbsterhaltungstrieb sich durchsetzt , bei dem Kind.

    Statt es zu verbieten, zeige lieber Wege auf , die das Kind verstehen und gehen kann.

    Wenn du ihm als einzige Option "das Hilfe suchen , im Aussen" anbietest und genau jene Hilfe in einer akuten Situation nicht gewährleistet werden kann, schlicht und einfach , weil keiner weit und breit , da ist, ...... Dann erzeugst du einen massiven Vertrauensbruch , wieder und wieder .

    Was glaubst , was aus solchen Kindern wird , die immer wieder allein gelassen wurden ? Obwohl sie alle Ratschläge der "achso klugen Erwachsenen" , wie dir z.b. , befolgt haben ?

    Und.... Sich wehren , bedeutet NICHT automatisch , ein Prügeln. Das nur nebenbei.

  8. #68
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Das ist tatsächlich die klassische Story hier im KKB - netter, friedlicher Kampfsportler wird drangsaliert und geschubst, und als er sich dann wehrt, wird dieser bestraft. Natürlich zu unrecht.

    Dieses Konstrukt findest du hier in unzähligen Varianten im Bereich Selbstverteidigung etc.

    Ich erzähl dir mal meine Theorie dazu: Die Storys stimmen so gut wie nie. Nicht nur, weil diese Grundstory in unzähligen Variationen von Kampfsportlern erzählt wird, sondern weil diese in sich unglaubwürdig ist.

    Zum einen sind Kampfsportler -entgegen der eigenen Darstellung- üblicherweise nicht die Zielgruppe für Bullies. Opfer sind typischerweise Einzelgänger, von denen man ausgeht, dass diese sich nicht wehren können, diese schwach sind.

    Zum anderen gibt es nach meiner Einschätzung unter Kampfsportlern (die Gruppe der Erwachsenen, welche aus beruflichen Gründen Kampfsport betreiben mal außen vor) 2 Hauptmotive für Kampfsport:
    Die Kompensation von Minderwertigkeitskomplexen (wie bei mir der Fall) und gewalttätige Typen, welche sich selbst aufrüsten wollen.

    Die Gruppe der Menschen, welche Kampfsport aus sportlichen Motiven betreiben, ist nach meiner Einschätzung verschwindend gering. Ich glaube, dass überwiegend diese Gruppe die sportlichen Erfolge erzielt.

    Eines der wichtigsten Dinge, welche im Kampfsport vermittelt werden, ist der Abbau der Hemmschwelle, auf Menschen einzuschlagen. Auf Menschen einzuprügeln wird durch das Training Normalität, ist nichts ungewöhnliches mehr. Man vermittelt, dass man in bestimmten Situationen auf Menschen einprügeln darf - zum Beispiel beim "Sport", in Notwehrsituationen.

    Der überwiegende Teil der Kampfsportler, welche in einem Gym trainieren, wird niemals an Turnieren teilnehmen oder sportlich erfolgreich sein. Sie sind schlicht einfach nur Mittelmaß. Das bedeutet, dass bei den Typen, welche entweder mit Minderwertigkeitskomplexen kämpfen oder schon gewaltaffin sind, beim Training die Hemmschwellen abtrainiert werden und die Technik verbessert wird, aber keine Möglichkeit der Bestätigung vorhanden ist.

    Menschen, die Wochen- oder Monatelang etwas trainieren, brennen aber darauf, Bestätigung zu erfahren. Da es im Sport nicht klappt, bleiben legal nur noch die "Notwehrsituationen" übrig.

    Diese werden dann natürlich konstruiert und alle möglichen Lappalien hochgespielt und dramatisiert, um irgendwo den Gewalteinsatz zu rechtfertigen. Es dürfte schwierig werden einen (Vollkontakt) Kampfsportler zu finden, der sich noch nie in seinem Leben außerhalb des Rings geprügelt hat. Natürlich immer in Notwehr, versteht sich.

    Kampfsportler findest du vielfach häufiger auf der Täter- als auf der Opferseite bei einem Gewaltdelikt - falls dieser Umstand aktenkundig geworden sein sollte.
    Das wird dir jeder Richter oder Schöffe bestätigen.
    Bis vorhin habe ich ja gedacht, dass ist hier ernstgemeint - Bis zu diesem Post.
    Soviel Klischee - und Schubladendenken...tut mir Leid, aber da muss ein Troll sein.
    Oder schreibt er immer so'n Schwachfug. Zocker, Paladin...Himmel hilf!

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  9. #69
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    Wenn du ihm als einzige Option "das Hilfe suchen , im Aussen" anbietest und genau jene Hilfe in einer akuten Situation nicht gewährleistet werden kann, schlicht und einfach , weil keiner weit und breit , da ist, ...... Dann erzeugst du einen massiven Vertrauensbruch , wieder und wieder .
    Der Einwand ist grundsätzlich durchaus gerechtfertigt und beachtenswert.
    Aber genau dafür zu sorgen, nämlich, dass auch wirklich jemand DA ist und HILFT, das ist zuweilen der Job von uns Eltern.
    Und, ja, da muss man der Schule notfalls so lange auf den Zehen stehen (der anglophone Sprecher würde was von "pain in the a**" murmeln), BIS das funktioniert. Von selbst bewegt sich der Lehrkörper diesbezüglich nicht unbedingt allzu dynamisch ...

  10. #70
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    ...

    Das (kleine) Kids unter Umständen raufen ist normal
    ...

    - wenn Sie sich gegenseitig blutig schlagen, kannst du davon ausgehen, dass ein Problem im Elternhaus vorliegt.
    ...

    Mein Brüderchen hatte mir aber noch einen Plan B mit auf den Weg gegeben. Falls gar nichts mehr geht: Anspucken und wegrennen.

    möglicherweise schreibt man hier auch aneinander vorbei.

    denn der kelte unterscheidet wohl verschiedene "eskalations"stufen.

    wobei ich es aber deutlich schlimmer finde, wenn ein junge einen anderen anspuckt und wegrennt, als ihm eine reinzuhauen - für beide.


    grüsse

  11. #71
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    Zitat Zitat von Drax Beitrag anzeigen
    ... Zocker, Paladin...Himmel hilf! ...

    siehe bitte post #61,


    grüsse

  12. #72
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Der Einwand ist grundsätzlich durchaus gerechtfertigt und beachtenswert.
    Aber genau dafür zu sorgen, nämlich, dass auch wirklich jemand DA ist und HILFT, das ist zuweilen der Job von uns Eltern.
    Und, ja, da muss man der Schule notfalls so lange auf den Zehen stehen (der anglophone Sprecher würde was von "pain in the a**" murmeln), BIS das funktioniert. Von selbst bewegt sich der Lehrkörper diesbezüglich nicht unbedingt allzu dynamisch ...
    Und wie lang soll diese Bevormundung weiter gehen? Es kann nicht immer wer da sein und Kids werden auch keine Selbstständigkeit lernen noch wie man Probleme selbst löst wenn die Eltern immer um sie kreisen.
    Geändert von Maddin.G (09-10-2017 um 22:56 Uhr)
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  13. #73
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    ...
    Aber genau dafür zu sorgen, nämlich, dass auch wirklich jemand DA ist und HILFT, das ist zuweilen der Job von uns Eltern.
    Und, ja, da muss man der Schule notfalls so lange auf den Zehen stehen (der anglophone Sprecher würde was von "pain in the a**" murmeln), BIS das funktioniert. Von selbst bewegt sich der Lehrkörper diesbezüglich nicht unbedingt allzu dynamisch ...
    dem kann ich grundsätzlich zustimmen.

    bleiben vorerst drei fragen:

    1)
    was ist in der konkreten situation bzw den situationen, in denen (wahrscheinlich meist) keine hilfe in sicht ist? denn wäre sie in sicht, würden die stänkerer nicht stänkern.

    2)
    was macht man bei situationen, die ausserhalb der schule passieren?

    3)
    soll das kind grundsätzlich dazu erzogen werden, eher hilfe im aussen zu suchen, wie cam das genannt hat, als dazu, (mit der zeit) selbst klarzukommen?


    grüsse

  14. #74
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht. Kein halbwegs verantwortliches Elternteil fordert seine (Kleinen) Kinder auf, sich zu prügeln. Schlägereien sollten grundsätzlich keine Option sein.

    Durch ihre Eltern haben solche Kinder gelernt, dass sie bei Problemen die Dinge selbst regeln sollten, anstatt Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Das solche Kinder im Erwachsenenalter schnell zu Schlägern und Gewalttätern werden können, sollte jedem klar sein.
    Du warst bestimmt dein Leben lang eine kleine Petze

    Und ja ich rate meinem Sohn sich zu wehren, sobald jemand körperlich wird. Ohh Mensch, jetzt bin ich wohl verantwortungslos in deinen Augen

    Was ein Blödsinn sorry... Das Gesetz sieht es sogar so wie ich, von daher kann es ja nicht so falsch sein.

    - Du bist einfach ein Schlapp******* und das schon dein Leben lang.

    Hoffentlich kommst du nie in eine ernste Situation. Wärst wahrscheinlich handlungsunfähig. Aber auch das sieht man ja recht oft in unserer modernen Gesellschaft.

  15. #75
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Da haben wir aneinander vorbei geredet.
    Du sagst, dass du im Sport gerne jemanden ins Gesicht trittst, außerhalb des Rings nicht. Warum?

    Die Frage bezieht sich auf den Spaßfaktor, nicht irgendwelche Verbote/Rahmenbedingungen.
    Auch wenn ich es bei manchen Deppen gerne machen würde, hält mich meine Erziehung und die Angst vor gesetzlichen Konsequenzen zurück.

    Aber es ist schon so wie Maddin G. geschrieben hat. Beide wollen es, also ist es ok. Auf der Straße wäre es nur ok und vertretbar, wenn mich der Andere angeht.

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