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Thema: Unverantwortliches Weight In

  1. #46
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    Ich finde das reichlich schräg.

    Vor Reitturnieren mit etwas Bedeutung gibt es tiermedizinische Checks, um sicherzustellen, dass die Pferde "fit to compete" sind. Im Stand und beim Vortraben (an der Hand) wird nach Anzeichen für Krankheit oder Lahmheit geschaut. Wenn diese vorhanden sind, dann gibt es eben keine Teilnahme am Turnier. Ganz einfach.

    Und wo es um Menschenleben bzw. menschliche Gesundheit geht, gibt es so etwas nicht?
    Wie weit wohl wäre der junge Mann beim "Vortraben" gekommen? Nicht einen Schritt, oder?

  2. #47
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Nun ja, das mit den charakterlichen Werten und das mit dem Egal sind halt deine Vorstellungen davon, die du mal wieder zur "universal truth" erhebst. Gut, dass im realen Leben das nicht so ist wie du es gerne hättest.
    Du würdest dem Trainer deine Kinder anvertrauen, der nicht nur zugelassen hat, dass dieser Daniel Lima in so einen erbärmlichen Zustand gekommen ist, sondern dieser auch noch so entwürdigend vorgeführt wurde - und der dann offensichtlich nicht mal Hemmungen hatte, diesen kämpfen zu lassen?

    Eine der wichtigsten und elementarsten Aufgaben eines Trainers sollte es sein, Grenzen zu erkennen und die eigenen "Schützlinge" vor Schaden zu bewahren.

  3. #48
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Ich finde das reichlich schräg.

    Vor Reitturnieren mit etwas Bedeutung gibt es tiermedizinische Checks, um sicherzustellen, dass die Pferde "fit to compete" sind. Im Stand und beim Vortraben (an der Hand) wird nach Anzeichen für Krankheit oder Lahmheit geschaut. Wenn diese vorhanden sind, dann gibt es eben keine Teilnahme am Turnier. Ganz einfach.

    Und wo es um Menschenleben bzw. menschliche Gesundheit geht, gibt es so etwas nicht?
    Wie weit wohl wäre der junge Mann beim "Vortraben" gekommen? Nicht einen Schritt, oder?
    Das Video zeigt genau die Skrupellosigkeit und Menschenverachtung, welche ich selbst im Kampfsport (wenn auch in anderer Erscheinung) erlebt habe und die nach meinem Denken -logischerweise in verschiedenen Ausprägungen- für Vollkontakt im Allgemeinen, MMA im Besonderen, steht.

    Damit dieser Mann in diesem erbärmlichen Zustand vorgeführt und zum Kampf zugelassen wurde, musste mehr als eine Person versagen.

    Das Problem ist die testosteronverseuchte Kampfsportszene, nicht eine einzelne Person, wobei ich hier die Hauptverantwortung bei den Betreuern, Trainern und dem Veranstalter sehe.

    Es gibt einfach Grenzen. So entwürdigend führt man keine Menschen vor, auch nicht für Geld. Und kämpfen lässt man diese im Rahmen des "Sports" wohl erst recht nicht.

    In der letzten Konsequenz ist so etwas nicht nur entwürdigend für den Betroffenen selbst, sondern auch für dessen Gegner. Es ist offensichtlich, dass sich sein Gegner bei dieser Waage sehr unwohl fühlt. Wenn mein Gegner so zur Waage erscheinen würde, ich würde es schlicht ablehnen, gegen diesen anzutreten - zumal auch jeder Sieg angesichts dieser Bilder keiner Bedeutung mehr hätte.
    Geändert von kelte (12-10-2017 um 11:51 Uhr)

  4. #49
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    kelte du hast wohl die Frage übersehen.
    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Und da sprichst du aus eigener Erfahrung?
    Die Bezog sich darauf:
    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Wer schon mal so eine Tortur durchgemacht hat wird wissen, dass er im Anschluss keinen Kampf erfolgreich bestreiten kann.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  5. #50
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Du würdest dem Trainer deine Kinder anvertrauen, der nicht nur zugelassen hat, dass dieser Daniel Lima in so einen erbärmlichen Zustand gekommen ist, sondern dieser auch noch so entwürdigend vorgeführt wurde - und der dann offensichtlich nicht mal Hemmungen hatte, diesen kämpfen zu lassen?

    Eine der wichtigsten und elementarsten Aufgaben eines Trainers sollte es sein, Grenzen zu erkennen und die eigenen "Schützlinge" vor Schaden zu bewahren.
    Der hat nicht "einen" Trainer, sondern einen Trainerstab. Und ob die Kinder trainieren weiß ich nicht. Dehydrieren ist leider, in großen Teilen des MMA und anderer Sportarten, üblich. Diese Trainerstäbe haben eigene Ärzte etc. dabei, um den nach der Waage an den Tropf zu hängen. Ich halte das für ausgesprochen ungesund und auch unfair.

    Ob, bei wem und mit wem meine Kinder trainieren mache ich aber selber anhand von Eindrücken, die ich persönlich sammle, abhängig. Und nicht von so einem Video und schon gar nicht von deinen Stammtischparolen.
    Frank Burczynski

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  6. #51
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Der hat nicht "einen" Trainer, sondern einen Trainerstab. Und ob die Kinder trainieren weiß ich nicht. Dehydrieren ist leider, in großen Teilen des MMA und anderer Sportarten, üblich. Diese Trainerstäbe haben eigene Ärzte etc. dabei...
    Daniel Lima ist ein unbedeutender, kleiner Fisch. Woher du weißt, dass der das Geld für einen eigenen Trainerstab und Ärzte besitzt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Davon abgesehen ist es für die Diskussion unerheblich, ob ein einzelner Trainer oder ein Trainerstab derartig skrupellos agieren.

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Ob, bei wem und mit wem meine Kinder trainieren mache ich aber selber anhand von Eindrücken, die ich persönlich sammle, abhängig. Und nicht von so einem Video und schon gar nicht von deinen Stammtischparolen.
    Diese Leute haben einen offensichtlich hilflosen Mann auf die Bühne gezerrt und in einem absolut entwürdigenden Zustand vorgeführt - weil sie nicht akzeptieren wollten, das etwas schiefgelaufen ist.

    Und dieses Verhalten ist -zumindest nach deutschem Recht- schlicht kriminell.
    Da der Mann offensichtlich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr klar denken konnte, konnte sich auch niemand mehr auf seine Zustimmung berufen. Spätestens ab diesen Zeitpunkt war es schlicht unterlassene Hilfeleistung.

    Und genau dieses Szenario hatte ich dir beschrieben, als ich dich gefragt habe, ob du deine Kinder solchen Leuten anvertrauen würdest - völlig unabhängig davon, ob du dieses in dem Video selbst so wiederfindest.
    Geändert von kelte (12-10-2017 um 12:42 Uhr)

  7. #52
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass der Mann erst wenige Augenblicke vor der Waage in diesen bedauernswerten Zustand gekippt ist. Ich gehe eher davon aus, dass seine "Trainer" und "Betreuer" die Zeit davor genutzt haben, ihn überhaupt wieder ein bisschen auf die Beine zu bekommen.
    Vermutungen, wie immer.

    Und dieses Verhalten ist -zumindest nach deutschem Recht- schlicht kriminell.
    Nein, ist es nicht.

    Da der Mann offensichtlich nicht mehr klar denken kann, kann sich niemand mehr auf seine Zustimmung berufen. Spätestens ab diesen Zeitpunkt ist es schlicht unterlassene Hilfeleistung, den Mann nicht sofort medizinisch zu versorgen.
    Nein, denn keiner von denen hat bei einem Volljährigen eine Garantenstellung. Es ist so langsam mehr als blöd, die Darstellung deiner Vermutungen und deines Halbwissen als Wahrheit und Fakt zu beobachten. Du redest schlichtweg von Dingen, von denen du keine Ahnung hast.


    Und genau dieses Szenario hatte ich dir beschrieben, als ich dich gefragt habe, ob du deine Kinder solchen Leuten anvertrauen würdest - völlig unabhängig davon, ob du dieses in dem Video selbst so wiederfindest.
    Kindern gegenüber haben Trainer eine Garantenstellung. Genau wie Lehrer etc. Und Eltern. Zeig mir bitte ein Video, bei dem Kinder so dehydriert auf die Waage geschickt werden. Da gebe ich dir Recht.
    Frank Burczynski

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  8. #53
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    Vielleicht solltest du nicht all deine Vermutungen als Wahrheiten verkaufen.
    Und vielleicht ist KK/KS nicht das wahre für dich.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  9. #54
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Und dieses Verhalten ist -zumindest nach deutschem Recht- schlicht kriminell.
    Da der Mann offensichtlich nicht mehr klar denken kann, kann sich niemand mehr auf seine Zustimmung berufen. Spätestens ab diesen Zeitpunkt ist es schlicht unterlassene Hilfeleistung.
    So lange man in Deutschland nicht entmündigt ist, hat man das Recht jede Behandlung zu verweigern. Wenn ich also vorher verbiete das mich jemand rehydriert würde ein behandelnder Arzt eine Körperverletzung begehen.

    *edit*
    Ich möchte auch nochmal auf Beitrag 43 bzw 49 hinweisen.

    Ich stelle die Frage einfach nochmal neu.
    Hast du schon mal selbst einen Weightcut gemacht, oder woher nimmst du die Gewissheit dass man nach einem Weightcut keinesfalls kämpfen kann? Und wenn ja wie hart war der Weightcut, also wie viel Gewicht hast du kurzfristig verloren?
    Geändert von OliverT (12-10-2017 um 12:47 Uhr)
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  10. #55
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    Ich habe eine Frage weil ich solche Weight-cuts gar nicht kenne wenn man mal die normale Diät ausnimmt 1 Woche vor dem Kampf.

    Wenn man mal so stark dehydriert ist warum ist die Haut dann nicht Papyrus artiger bzw faltiger? Kann es sein das er bis zur letzten Minute wirklich extremes Training plus Weight-cut plus Diät gemacht hat? Also reine Dehydration stell ich mir persönlich optisch anders vor.
    Geändert von Offline_Fighter (12-10-2017 um 15:57 Uhr)

  11. #56
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Den Kindern werden dort auch charakterliche Werte vermittelt.

    Ich glaube nicht, dass Menschen, denen andere Menschen egal sind, der nächsten Generation positive Impulse geben.
    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Du würdest dem Trainer deine Kinder anvertrauen, der nicht nur zugelassen hat, dass dieser Daniel Lima in so einen erbärmlichen Zustand gekommen ist, sondern dieser auch noch so entwürdigend vorgeführt wurde - und der dann offensichtlich nicht mal Hemmungen hatte, diesen kämpfen zu lassen?
    Du meinst so, wie sich an Universitäten - und teilweise sogar bereits zu Schulzeiten - Studenten (bzw. Schüler) gerne vor Abgabeterminen und um Fristen einzuhalten mit Koffeintabletten, Kaffee, Redbull und anderen Substanzen - wie beispielsweise Ritalin oder härterem Zeug - auf den Beinen halten, um die Abgabe rechtzeitig zu schaffen oder in bestimmten Berufsgruppen Doppelschichten geschoben werden (müssen) oder auch >70h Arbeitswochen „normal“ sind, wenn man etwas erreichen will? Ich habe häufiger als mir lieb ist mitbekommen, wie Studenten vom Notarzt abgeholt wurden, da sie in der Bib. zusammengebrochen sind und dort ging es teilweise "nur" um Hausarbeiten... Hier sprechen wir von Leistungssport, der (generell) nicht gerade für seine positiven gesundheitlichen Auswirkungen bekannt ist... Von der Pauschalverurteilung aufgrund eines tragischen und ins Extreme getriebenen Einzelfalles, fange ich besser nicht einmal an - wobei dieser mMn Konsequenzen nach sich ziehen muss.

    (Mündige und unbeschränkt geschäftsfähige) Menschen sind aus eigenem Antrieb zu ganz anderem Raubbau am Körper bereit und es handelt sich dabei auch nicht um Kinder oder Hobby-Sportler, die dazu gezwungen werden. Es steht jedem Kämpfer frei, mögliche Nachteile in Kauf zu nehmen und kein Gewicht zu machen - Roy Nelson oder auch Daniel Cormier wären Beispiele.

    Zum Glück habe ich noch kein einziges Mal erleben müssen, dass bei Kindern oder Jugendlichen (kurzfristig) Gewicht (>2kg) gemacht wurde . Du wärst überrascht, wie viele Kämpfer, wenn etwas gesundheitlich (oder mit dem Gewicht) nicht stimmt, nicht bereit sind, den Kampf abzusagen. Es handelt sich um erwachsene Menschen und auch wenn ich persönlich deren Entscheidung häufig nicht akzeptiert habe, kann ich andere Trainer verstehen, die ihre Kämpfer bei deren eigenen Entscheidungen unterstütz haben und sie dahingehend bestmöglich unterstützen wollten, denn manche Kämpfer machen es sonst auch ohne (ärztliche) Betreuung oder Aufsicht, man denke an Jordan Coe - insbesondere steigt die Eigenverantwortung, wenn die Kämpfer erfahrener sind.

    Ich sehe hier - im konkreten Fall - allerdings ebenfalls den Trainer in der Verantwortung, er muss seinen Kämpfer schützen - ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er auch nur einigermaßen fit in den Ring gestiegen ist. Eine Sperre Seitens der Veranstalter (inkl. direkter Einlieferung in die Notaufnahme) wäre mMn das Mindeste gewesen und hätte die Last (und Konsequenzen des möglichen Vertrauensbruchs zwischen Trainer und Sportler) vom Trainer bzw. der Kämpfer-Trainer-Beziehung genommen.

    Generell stehe ich dem Abkochen bzw. Gewichtmachen extrem negativ gegenüber, nur kann ich keinen Kämpfer dazu zwingen "Potential" zu verschenken und werde ihre Entscheidungen akzeptieren - von der ärztlichen Betreuung bei diesem Vorgang wurde auch bereits berichtet. Ich persönlich habe es nie übertrieben und lieber Nachteile in Kauf genommen; dass es in der Weltspitze oder auf dem Weg dorthin - was mich persönlich nie interessiert hat, da ich wusste, dass ich dafür zu schlecht bin - anders aussieht und ich wohl nie so weit gekommen wäre mit dieser Einstellung, ist leider sehr wahrscheinlich.

    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Diese Leute haben einen offensichtlich hilflosen Mann auf die Bühne gezerrt und in einem absolut entwürdigenden Zustand vorgeführt - weil sie nicht akzeptieren wollten, das etwas schiefgelaufen ist.
    So absolut entwürdigend, wie es für Swinger ist, im Swingerclub intim zu werden oder (entwürdigend und nicht "akzeptieren [wollend], das etwas schiefgelaufen ist") das was Jonathan Brownlee von seinem Bruder "angetan" wurde, was Andreas Toba auf sich genommen hat und wofür ich im Leistungssport noch viele weitere Beispiele nennen könnte? Dir ist hoffentlich klar, dass man das freiwillig macht und (meiner Erfahrung nach) im Großteil der Fälle die Entscheidung vom Sportler selbst und das teilweise bereits vor dem Eintreten der Situation getroffen wird? (In gewisser Weise verstehe ich sogar, dass man die ganzen Bemühungen dann nicht direkt vor dem Wiegen verwirft und somit auch noch dieser Aufwand komplett umsonst war...)

    @Frank: Ich finde es klasse, dass ihr mit gutem Beispiel vorangeht und das ist einer der Gründe, warum ich eure Veranstaltungen immer sehr gerne besuche und mich immer wieder freue, wenn befreundete oder bekannte Kämpfer von mir bei euch kämpfen! Einfach mal ein Lob für die hervorragende Arbeit und den Schutz der Kämpfer!

    LG

    Vom Tablet gesendet.

  12. #57
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Nein, denn keiner von denen hat bei einem Volljährigen eine Garantenstellung. Es ist so langsam mehr als blöd, die Darstellung deiner Vermutungen und deines Halbwissen als Wahrheit und Fakt zu beobachten. Du redest schlichtweg von Dingen, von denen du keine Ahnung hast.
    Die Straftat der unterlassenen Hilfeleistung (in Deutschland §323 StGB) ist völlig unabhängig von einer Garantenstellung und hat nichts mit der Volljährigkeit oder Nichtvolljährigkeit einer potenziell hilfsbedürftigen Person zu tun.

    Den Vorwurf, keine Ahnung zu haben, würde ich an dich zurück geben.
    Geändert von kelte (12-10-2017 um 13:32 Uhr)

  13. #58
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    Zitat Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
    (Mündige und unbeschränkt geschäftsfähige) Menschen sind aus eigenem Antrieb zu ganz anderem Raubbau am Körper bereit und es handelt sich dabei auch nicht um Kinder oder Hobby-Sportler, die dazu gezwungen werden. Es steht jedem Kämpfer frei, mögliche Nachteile in Kauf zu nehmen und kein Gewicht zu machen
    Du hast nichts verstanden.

    Spätestens in dem Moment, wo ein Kämpfer aufgrund seines (eventuell freiwillig) begonnenen Raubbaus am eigenen Körper bewusstlos wird oder geistig wegtritt, tritt ein Notfall ein. Ab diesen Zeitpunkt kannst du dich NICHT mehr auf seine Zustimmung in die Situation berufen. Ab diesen Zeitpunkt musst du Hilfe leisten - moralisch und rechtlich.

    Das hat überhaupt nichts mit Mündigkeit etc. zu tun.

  14. #59
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Die Straftat der unterlassenen Hilfeleistung (in Deutschland §323 StGB) ist völlig unabhängig von einer Garantenstellung und hat nichts mit der Volljährigkeit oder Nichtvolljährigkeit einer potenziell hilfsbedürftigen Person zu tun.
    Nochmal. Wenn du jemanden entgegen seinen Willen behandelst begehst du eine körperverletzung.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  15. #60
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Die Straftat der unterlassenen Hilfeleistung (in Deutschland §323 StGB) ist völlig unabhängig von einer Garantenstellung und hat nichts mit der Volljährigkeit oder Nichtvolljährigkeit einer potenziell hilfsbedürftigen Person zu tun.

    Den Vorwurf, keine Ahnung zu haben, würde ich an dich zurück geben.
    Falsch. Wenn ich als mündiger Bürger sage, ich will das Abkochen bis zum Erreichen der Gewichtsgrenze durchziehen, dann ist es keine unterlassene Hilfeleistung.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

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