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Thema: Hat jemand eine Langzeiterfahrung mit Wander-Barfußschuhen?

  1. #1
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    Standard Hat jemand eine Langzeiterfahrung mit Wander-Barfußschuhen?

    Hallo zusammen,

    nachdem ich schon länger mit den Barfußschuhen geliebäugelt habe, habe ich mir nun ein Paar zugelegt und es fühlt sich super an, auch wenn mir dazu noch die Langzeiterfahrungen fehlen.
    Trotz des fehlenden Langzeittests bin ich von der Idee komplett auf Barfußschuhe umzusteigen sehr angetan. Was mir allerdings etwas Bauchschmerzen bereitet, ist der Bereich "Wandern" - ich wandere gern und frage mich, wie es dabei mit der Haltbarkeit der Schuhsohlen aussieht. Dass die Schuhe in der Stadt und im Büro durchaus gleich lang wie normale Schuhe halten können leuchtet mir ein, aber wie schlagen sich diese in bergigeren Gegenden auf Geröll, etc.?
    Alles was ich im Netz dazu gefunden habe, sind Kurzzeiterlebnisse, die zwar positiv ausfallen, aber leider nichts dazu sagen, wie lange so eine 3-4mm-Sohle im Gelände hält, vor allem wenn dazu noch das Tragen eines Rucksacks kommt.

    Hat das jemand von euch über längeren Zeitraum getestet? Lohnt sich in dem Bereich evtl. Ausschau nach dickeren Sohlen zu halten, die aber wenigstens keine Sprengung haben?

  2. #2
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    Ich hab diesbezüglich noch keine Erfahrung gesammelt - aber mein erster Einfall wäre: Ich würde es zuerst mal überhaupt auf steinigem (geröllhaltigem) Untergrund versuchen; meine Vermutung (kann falsch sein) ist, dass es wegen der fehlenden Stützfunktion (Sohle und Schaft) damit u.U. "etwas" herausfordernder (und eben u.U. auch gefährlicher für Knöchel, Bänder und Sehnen) wird.
    Nur so ne spontane Vermutung.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  3. #3
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    Ich mache alles damit, aber so steinig ist es hier nicht, im Skiurlaub waren es dann auch eher nur Spaziergänge. Ich habe keine Probleme, die generelle Haltbarkeit von Vivobarefoots haben mich nicht überzeugt und ich bin vollumfänglich auf Vibram umgestiegen. Insbesondere die Klebestellen halten bei den Vivos scheinbar oft nicht ordentlich, da habe ich so gut wie keine Probleme bei den Vibrams. Einzig die gefütterten Ledermodelle habe ich noch selten in Benutzung von Vivo. Von den Wanderschuhen halte ich eher nichts, die die haben, (unflexibel, Propriozeption...), aber für Hochgebirgswanderungen evtl. trotzdem ne Möglichkeit, ich würde es aber nicht machen.

  4. #4
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    Hallo Lugasch,

    im Alltagsbetrieb bin ich seit vielen Jahren, dank eines guten Wintermodells
    mittlerweile auch ganzjährig & durchgehend in Barfußschuhen unterwegs.

    In den vier Jahren mit Hund habe ich jedoch beim "Gassigehen" meist normale
    (gute, Meindel) Wanderschuhe getragen. Selten Barfußschuhe. Von den extra
    dafür gekauften Barfuß-Wanderschuhen kann ich Dir keine Langzeiterfahrung
    berichten, sondern nur eine Kurzzeiterfahrung: die waren Schei$$e. Teuer und
    die Sohle war im Fersenbereich nach sehr kurzer Zeit durch, und zwar komplett.
    Das waren übrigens Vivobarefoot hiker o.ä.

    Was Alltagsschuhe betrifft habe ich mit Vivobarefoot jedoch
    gute Erfahrungen gemacht, die halten (sehr) lange. Es kommt
    also nicht immer nur auf den Hersteller an sondern auch aufs Modell. :/

    Für Deinen Einstieg möchte ich Dir empfehlen, anfangs mit normalen Alltagsmodellen
    erste Erfahrungen zu sammeln; langsam anzufangen und die Zeiten / Strecken nach
    und nach erst zu vergrößern. Deine Gesamte Muskulatur und Struktur wird sich dabei
    umstellen, und das braucht seine Zeit.

    Davon, da jetzt gleich mit Wanderschuhen, zumal in bergigem
    Gelände und vermutlich auf längeren Distanzen einzusteigen
    rate ich Dir ab; es sei denn Deine Stützmuskeln, Bänder usw.
    sind da eh schon sehr gut trainiert. robust und beweglich.
    Und selbst dann solltest Du bedacht anfangen.

    Wenn Du Dich mit dem Konzept der vibram five fingers anfreunden kannst
    ist das auch meine Empfehlung fürs Gelände, die haben ja offroad Modelle
    und in denen mache ich (zu selten) auch ganz gerne mal eine Wanderung.

    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spaß und viel Erfolg für Deinen Einstieg in die Welt
    der Minimalschuhe. Für mich war der Schritt ganz klar eine der besten Entscheidungen.
    Kämpfe nicht gegen jemanden oder etwas -
    kämpfe für jemanden oder etwas.

  5. #5
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    Danke an alle!

    Habe mir auch die Vivos geholt, u.a. weil die wie normale Schuhe aussehen. Ich hoffe, dass die Klebestellen halten, aber bei meinem Modell ist die Sohle noch zusätzlich angenäht, hoffentlich hält es - optisch gefallen mir die Vivos halt am besten.

    Btw: ich hatte nicht nicht vor gleich "barfuß" ins Gelände einzusteigen, dafür habe ich im Moment auch leichte Meindls, die eine relativ flexible Sohle haben und gefühlt nicht so viel Sprengung.

    Hat jemand von euch Erfahrung mit den Schuhen von Altra? Die bieten Zehenfreiheit und 0 Sprengung, aber eine Sohlenstärke so um die 20mm. Habe überlegt mir die für längere Strecken und Joggen zu holen, bis sich der Gang umgestellt hat und gerade habe ich gesehen, dass die auch Hiking Schuhe anbieten, die zumindest in den Staaten "nur" 130 $ kosten.

  6. #6
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    Ich kenne sie nicht.

    Sind Deine Vivos denn mti Einlegesohle? Ansonsten rate ich Dir so lange es die Temperatur hergibt, die raus zu nehmen! Meiner Meinung nach lernt man brafuß laufen erst im gelände richtig! Mit auf und abstiegen, Wurzeln und Steinen! Ich würde auch da immer ein möglichst dünnes, flexibles Modell empfehlen. So lange man nicht stehen bleibt, geht das auch relativ schnell noch bei tiefen Temperaturen.

    Wichtig für die Haltbarkeit ist halt vom Fersengang wegzukommen und so möglichst jedes Schleifen auf dem Boden zu vermeiden! Dann sollten auch keine Fersen schnell durchgehen! Erst Recht nicht bei den fetten Hikern, die ich aber wie gesagt aus anderen Gründen nicht empfehlen würde...

    Die Offroadmodelle von Vibram sind auch wirklich gut, haben etwas mehr Dämpfung und sind dennoch sehr flexibel! Gerade fürs Joggen auf steinigen Gelände mMn ein guter Kompromiss. Übrigens extrem zu empfehlen sind auch die gefütterten (insulated) Trex Ascent. Letzten Winter hatte ich bis auf 2 Tage (als ich die gefütterten Ledervivos wegen Schneematsch anhatte) immer nur die an - super! Sind generell auch sehr empfehlenswerte Outdoormodelle mit etwas mehr Schutz und unheimlicher Propriozeptionsfähigkeit!

  7. #7
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Übrigens extrem zu empfehlen sind auch die gefütterten (insulated) Trex Ascent.
    Klugschei$er-Modus ON:
    Trek Ascent
    Klugschei$er-Modus OFF

    Ansonsten schließe ich mich der Empfehlung an. Ich hab die in "normal", also ungefüttert. Allerdings erst seit Sommer. Sie laufen sich beim Wandern prima. Schotterwege, Wurzeliges, Schlammiges, größere Felsen ... alles fein. Was ich mit denen weniger gern laufen würde: grobes Geröll. Also backstein- bis hohlblockgroße Trümmer. Einfach, weil ich auf solchen Untergründen dann doch gerne Knöchelstütze und Knöchelschutz habe.
    Geändert von Ripley (11-10-2017 um 10:15 Uhr)

  8. #8
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    Die gefütterten hätten dann ja sowas! (begrenzt)

    Oh ja, Tippfehler...

  9. #9
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Die gefütterten hätten dann ja sowas! (begrenzt)
    Wie weit nach oben reichen die? An den Knöchel? Über den Knöchel? Und inwieweit bieten sie Schutz gegen Umknicken?
    Auf den Bildern sieht das für mich so aus, als würden sie schräg bis an den Knöchel DRAN, aber nicht drüber, reichen.
    (Aber ich glaube, ich bleibe im Winter eh bei den Lowas.)

  10. #10
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Ich kenne sie nicht.

    Sind Deine Vivos denn mti Einlegesohle? Ansonsten rate ich Dir so lange es die Temperatur hergibt, die raus zu nehmen! Meiner Meinung nach lernt man brafuß laufen erst im gelände richtig! Mit auf und abstiegen, Wurzeln und Steinen! Ich würde auch da immer ein möglichst dünnes, flexibles Modell empfehlen. So lange man nicht stehen bleibt, geht das auch relativ schnell noch bei tiefen Temperaturen.

    Wichtig für die Haltbarkeit ist halt vom Fersengang wegzukommen und so möglichst jedes Schleifen auf dem Boden zu vermeiden! Dann sollten auch keine Fersen schnell durchgehen! Erst Recht nicht bei den fetten Hikern, die ich aber wie gesagt aus anderen Gründen nicht empfehlen würde...

    Die Offroadmodelle von Vibram sind auch wirklich gut, haben etwas mehr Dämpfung und sind dennoch sehr flexibel! Gerade fürs Joggen auf steinigen Gelände mMn ein guter Kompromiss. Übrigens extrem zu empfehlen sind auch die gefütterten (insulated) Trex Ascent. Letzten Winter hatte ich bis auf 2 Tage (als ich die gefütterten Ledervivos wegen Schneematsch anhatte) immer nur die an - super! Sind generell auch sehr empfehlenswerte Outdoormodelle mit etwas mehr Schutz und unheimlicher Propriozeptionsfähigkeit!
    Meine haben eine dünne Sohle drin.
    Mit dem Gelände hast du wohl recht, aber dort laufe ich irgendwie automatisch anders (also viel Ballengang ohne Nachdenken), selbst wenn ich dicke Wanderstiefel anhabe.
    In den Fersengang verfalle ich meist dann, wenn ich schnell gehe, das dann meistens in der Stadt - bin ansonsten vom Haus aus eher Mittelfußläufer.

    Die Vibrams haben schon was, aber die sehen so crazy aus, ich hätte nur sowas ganz ohne Zehen Wie sieht es da eigentlich mit Wander-Zehensocken aus, gibt es da was, oder läufst du darin ohne?

  11. #11
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    Ich habe günstige Zehensocken von ebay 10 Paar 25 € oder so. Hoher Baumwollanteil und halten super, hätte gedacht, dass dei viel anfälliger sind...

    Naja, und einzelne Zehen hat schon auch nochmal was, gerade im Gelände wirst Du sie mit der Zeit noch viel mehr einsetzen, meine Zehen sind inzwischen auch super trainiert!

  12. #12
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Wie weit nach oben reichen die? An den Knöchel? Über den Knöchel? Und inwieweit bieten sie Schutz gegen Umknicken?
    Auf den Bildern sieht das für mich so aus, als würden sie schräg bis an den Knöchel DRAN, aber nicht drüber, reichen.
    (Aber ich glaube, ich bleibe im Winter eh bei den Lowas.)

    Hmm, lange nicht angehabt, gehen meine ich (kommt sicher auch auf Größe und Fuß an) über dei dickste Stelle am Knöchel, ob man sie so fest machen kann, dass es unterstützt weiß ich nicht, da ich sie locker lasse, halte ich für unnötig aber auch kontraproduktiv, könnte es wenn es sein muss mal ausprobieren!?

  13. #13
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    könnte es wenn es sein muss mal ausprobieren!?
    Danke für das Angebot!
    Aber ich denke, ich werde diesen Winter noch, wenn es zu kalt ist für die ungefütterten, in die Lowas steigen.

  14. #14
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    Ich möchte nicht extra einen neuen Thread aufmachen, da es um das gleiche Thema geht.

    1.Hat die schonmal jemand für Kampfsport verwendet, wie ist der allgemeine Eindruck?
    2. Wie groß ist die Umgewöhnung von normal (also Barfuß) auf Zehenschuhe?
    3. Kann man damit auch normal treten (Mae/Yoko/[Ura/Ushiro]Mawashi/Ushiro - Gheri), oder schränken sie die Beweglichkeit der Füße ein?
    4. Halten die auch bei Sandsack/Makiwara training?
    4.1 Hinterlassen die Streifen auf dem Sandsack?

    Hintergrund: der Boden in meinem Trainingsraum ist sehr kalt, da ich den nicht 24/7 beheize und der Kellerboden nach außen keinerlei Dämmung hat. Eine gewisse Kälteresistenz habe ich, aber die hat auch ihre Grenzen. Da ich ohnehin interesse an Zehenschuhen habe möchte ich die zuerst so verwenden, wenn das gut klappt auch im Büro.

  15. #15
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    Kommt natürlicha uf die Schuhe und Deine füße an?

    Einschränken so gut wie gar nicht - je nachdem welches Modeel, bspw. die KSO Evo - leider haben die aber nen Verschluss mit Schnürsenkel, was bei bestimmten Tritten (Roundhouse ect.) nicht so gut beim Sandsack ist, es gibt die zwar noch als elastischen Slipper (El-X) aber da habe ich mit der Haltbarkeit keine gute Erfahrungen gemacht. Zur Umgewöhnung kann ich nichts sagen, kann aber nciht so schlimm sein. Ich trete halt nur mit der Sohle, da gitbs keine Probleme. Ich trainiere KK mit nem alten Trekkingmodell (KSO Trek Sport) wo de Sohle natürlich schon etwas dicker ist, die gabs aber mit Klettverschluss, was ggf. für den Sandsack besser wäre, sowas gibts aber meine ich nicht mehr. Gibt natürlich noch Alternativen...

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