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Thema: Elbow destruction effektiv

  1. #16
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    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Hab icu auch nicht behauptet
    Weder Markus noch Vunak "suchen" aktiv danach
    Amasbaal erklärt es einwandfrei, wie es in den FMAs und Silat gemacht wird
    Ich denke das ist auch zumindest bei meinem Clip klar zu erkennen, das ich nur die Ellenbogenspitze und Nase auf eine Linie bringe.

    Man erhöht mit dieser Methode nur die Wahrscheinlichkeit das der Andere auf den Ellenbogen trifft, nicht mehr.

    Ansonsten werden auch oft die Unterarme getroffen, ist halt eine Deckungsstruktur.

    Gruß Markus

  2. #17
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    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Hab icu auch nicht behauptet
    Weder Markus noch Vunak "suchen" aktiv danach
    Amasbaal erklärt es einwandfrei, wie es in den FMAs und Silat gemacht wird
    Dast stimmt! Ich wollte auch nur hervorheben, dass es sich bei der Crazy Monkey Handdefense nicht um eine "ellbow destruction" handelt oder gar der Fokus darauf liegt.
    Da du CMD und Rodney als Beispiel in Verbindung mit Ellbow Destruction genannt hast.
    Oder meinst du die "star defence", wo der Ellbogen extra stehengelassen wird? Sieht man auch dem Bareknuckle Clip hier ganz gut:
    https://www.youtube.com/watch?v=CClIU_NxuM0
    Zitat Zitat von krav maga münster Beitrag anzeigen
    Ich denke das ist auch zumindest bei meinem Clip klar zu erkennen, das ich nur die Ellenbogenspitze und Nase auf eine Linie bringe.

    Man erhöht mit dieser Methode nur die Wahrscheinlichkeit das der Andere auf den Ellenbogen trifft, nicht mehr.

    Ansonsten werden auch oft die Unterarme getroffen, ist halt eine Deckungsstruktur.

    Gruß Markus
    ja, hattest du auch in einem anderen Clip, ich glaube zum Gunting gesagt: " ...nicht gesucht sondern gefunden.... "
    Geändert von 1.2.3 (14-11-2017 um 12:44 Uhr)

  3. #18
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    Zitat Zitat von Doomster Beitrag anzeigen
    So ganz nachvollziehen kann ich das Vunak-Video aber nicht. Wenn ich den Ellbogen bereits auf Kopfhöhe halte, ist das eher eine Einladung, den Körper statt des Kopfes anzugreifen. (...)
    Und wenn der Boxer die Distanz verkürzt, (...)
    Naja, ein großes Geheimnis sind Vunaks Ideen ja nicht mehr...

    Ohne Bewertung (!!!) und nur als Erklärung des Vorgehens:

    In Vunaks Grundstruktur steht der Verteidiger - falls möglich (!) und als erste Wahl (!) - außerhalb (!) der Kickdistanz, sodass der Angreifer immer die Distanz verkürzen muss um überhaupt angreifen zu können.

    Diese Distanz versucht der Verteidiger zunächst mal zu wahren (Footwork!).

    Wenn dann die Distanz verkürzt wird, schlägt oder kickt der Verteidiger idealerweise zuerst (ist im Grunde Self Offense als Self Defense).

    Zusätzlich als Ergänzung (!!!) dazu hat der Verteidiger die Destructions.

    Ziel ist es in der langen Distanz einen Eingang zu finden - das geht über nen entsprechenden Schmerzreiz durch Treffer beim Schlag oder Kick oder Auf-Treffer bei der Destruction.

    Wenn der Verteidiger dann einen Schmerzreiz beim Angreifer erzeugt hat, der stark genug ist, dass der Verteidiger die Initiative übernehmen kann, geht der Verteidiger mit brutalster Forward Pressure rein und schließt im Clinch mit Headbutts, Kniestößen und Ellenbogen ab!

    Das ist die Grundtaktik - der Gameplan - ist auf zahlreichen Clips auf Youtube auch genau so zu sehen, auch aus Sparringssituationen heraus.

    Z.B. https://www.youtube.com/watch?v=c1WQOJeysIU hier ab 0:24 bis ca. 0:40 (wobei er hier noch nen Takedown einbaut, der NICHT zur Grundstruktur gehört), ab 4:48 bis 5:00 (wobei er hier in die Guard springt, was ebenfalls NICHT zur Grundstruktur gehört) oder ab 5:28 bis ca. 5:56 (wobei man sieht, dass es Sparring ist, da Vunak selbst mehrfach getroffen wird - mMn vor allem, weil er um der Kamera willen z.T. sehr oft reingeht und weil der Platz, den die Kamera einfängt, sehr knapp ist).

    Hier noch einmal ein Bsp.: https://www.youtube.com/watch?v=vZsFQvabzjk, wobei es hier weniger um "echtes" Sparring geht (keine Schutzausrüstung, slow für die Kamera), sondern mehr um die evtl. mögliche Integration von Trapping und um den Abschluss aus dem Clinch heraus.

    Natürlich gibt es Backup-Taktiken, falls sich die Grundtaktik - aus welchem Grund auch immer - nicht durchsetzen lässt.

    Aber in dem Video des TE geht es ja um grundlegende Tools für den Eingang.

  4. #19
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    Ich habe so etwas gemeint. Die Nuddatypen brauchen ihre X-Guard wenn sie gegen schnelle Kombis nicht mehr ankommen. Dann machen sie zu aus der Kombi. Finde ich ne gute Sache, so ab 6 Minuten sieht man das:

    https://www.youtube.com/watch?v=XOxOH_f9t50
    Geändert von Gast (14-11-2017 um 13:42 Uhr)

  5. #20
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    Gegen schnelle Kombinationen geht man entweder direkt mit einer guten soliden Doppeldeckung rein in den Clinch oder sieht während der Kombientwicklung zu das man soweit es geht draussen ist.

    Als ich mit Antonio Faedda gesparrt habe, da war nichts mit X-Guard...

    Da finde ich sowieso denn Nachteil, dass man sich für einen Moment zu sehr bindet...gegen jemanden der nur einen kurzen Trap anbringen kann, keine optimale Vorgehensweise.

    Ist jedoch nur meine persönliche Meinung, ohne die ganze Sache jetzt zu sehr schlecht reden zu wollen.

    Gruß Markus

  6. #21
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    Zitat Zitat von 1.2.3 Beitrag anzeigen
    Dast stimmt! Ich wollte auch nur hervorheben, dass es sich bei der Crazy Monkey Handdefense nicht um eine "ellbow destruction" handelt oder gar der Fokus darauf liegt.
    Da du CMD und Rodney als Beispiel in Verbindung mit Ellbow Destruction genannt hast.
    Oder meinst du die "star defence", wo der Ellbogen extra stehengelassen wird? Sieht man auch dem Bareknuckle Clip hier ganz gut:
    https://www.youtube.com/watch?v=CClIU_NxuM0


    ja, hattest du auch in einem anderen Clip, ich glaube zum Gunting gesagt: " ...nicht gesucht sondern gefunden.... "
    Ok! Auch wen bei den Bewegungen nicht der Fokus auf "ellbow destruction" liegt, kann man sie dennoch dazu gebrauchen( finde ich)
    Aber wie Markus schon sagte, eher nach dem Prinzip "....nicht gesucht, sondern gefunden..."

  7. #22
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    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Ok! Auch wen bei den Bewegungen nicht der Fokus auf "ellbow destruction" liegt, kann man sie dennoch dazu gebrauchen( finde ich)
    Aber wie Markus schon sagte, eher nach dem Prinzip "....nicht gesucht, sondern gefunden..."
    Na klar... Also selbst im lockeren Sparring mit 14Oz Handschuhen schmerzt einem die Knoche, wenn man in der Offensive auf einen Ellbogen trifft....das kann ich wohl sagen

  8. #23
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    Zitat Zitat von 1.2.3 Beitrag anzeigen
    Na klar... Also selbst im lockeren Sparring mit 14Oz Handschuhen schmerzt einem die Knoche, wenn man in der Offensive auf einen Ellbogen trifft....das kann ich wohl sagen
    Ich weiss- hatte selber schon das "Vergnügen"

  9. #24
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    Also als Erstkontakt würde ich nicht versuchen ein kleines Ziel mit dem Ellbogen zu treffen oder zu cutten.. wenn der Angreifer gestört/langsam ist, dann schon eher.

    VG,
    Phelan

  10. #25
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    Zitat Zitat von krav maga münster Beitrag anzeigen
    Gegen schnelle Kombinationen geht man entweder direkt mit einer guten soliden Doppeldeckung rein in den Clinch oder sieht während der Kombientwicklung zu das man soweit es geht draussen ist.

    Als ich mit Antonio Faedda gesparrt habe, da war nichts mit X-Guard...

    Da finde ich sowieso denn Nachteil, dass man sich für einen Moment zu sehr bindet...gegen jemanden der nur einen kurzen Trap anbringen kann, keine optimale Vorgehensweise.

    Ist jedoch nur meine persönliche Meinung, ohne die ganze Sache jetzt zu sehr schlecht reden zu wollen.

    Gruß Markus
    Ich gebe dir gerne Recht. Ich sage nur mit so einer Deckung kannst du dem Gegner passiv gut Aua machen. Also wenn der Elbogen schon die Faust verbeulen soll, dann so. Für mich sind solche Guards die letzte Zuflucht, wenn ich angeschlagen bin zum Beispiel. Da gehe ich im Bareknucklekampf oder mit MMA-Schuhen dann lieber in ne Crossguard als in eine klassische Doppeldeckung die dann sehr durchlässig ist. So übe ich es zumindest. Als Möglichkeit, welche ich nicht übe, könnte man auch seinen Raum mit dieser Deckung halten und taktisch einen Vorteil daraus ziehen.

    Bei diesen Hybriddeckungen ist mein grösstes Problem, dass ich den Gegner sehr nahe an mich ranlasse, ich kämpfe am liebsten in der Langen Boxdistanz bis Halbdistanz. Die Distanz Nahkampf wo nur noch Haken fliegen und oder man leicht getackelt werden kann, ist eine Distanz in die ich den Gegner nicht freiwillig gehen lassen will. Wenn möglich bestimme ich diese Distanz..
    Geändert von Gast (15-11-2017 um 06:08 Uhr)

  11. #26
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    Zitat Zitat von Quickkick Beitrag anzeigen
    Naja, ein großes Geheimnis sind Vunaks Ideen ja nicht mehr...

    Ohne Bewertung (!!!) und nur als Erklärung des Vorgehens:

    In Vunaks Grundstruktur steht der Verteidiger - falls möglich (!) und als erste Wahl (!) - außerhalb (!) der Kickdistanz, sodass der Angreifer immer die Distanz verkürzen muss um überhaupt angreifen zu können.

    Diese Distanz versucht der Verteidiger zunächst mal zu wahren (Footwork!).

    Wenn dann die Distanz verkürzt wird, schlägt oder kickt der Verteidiger idealerweise zuerst (ist im Grunde Self Offense als Self Defense).

    Zusätzlich als Ergänzung (!!!) dazu hat der Verteidiger die Destructions.

    Ziel ist es in der langen Distanz einen Eingang zu finden - das geht über nen entsprechenden Schmerzreiz durch Treffer beim Schlag oder Kick oder Auf-Treffer bei der Destruction.

    Wenn der Verteidiger dann einen Schmerzreiz beim Angreifer erzeugt hat, der stark genug ist, dass der Verteidiger die Initiative übernehmen kann, geht der Verteidiger mit brutalster Forward Pressure rein und schließt im Clinch mit Headbutts, Kniestößen und Ellenbogen ab!

    Das ist die Grundtaktik - der Gameplan - ist auf zahlreichen Clips auf Youtube auch genau so zu sehen, auch aus Sparringssituationen heraus.

    Z.B. https://www.youtube.com/watch?v=c1WQOJeysIU hier ab 0:24 bis ca. 0:40 (wobei er hier noch nen Takedown einbaut, der NICHT zur Grundstruktur gehört), ab 4:48 bis 5:00 (wobei er hier in die Guard springt, was ebenfalls NICHT zur Grundstruktur gehört) oder ab 5:28 bis ca. 5:56 (wobei man sieht, dass es Sparring ist, da Vunak selbst mehrfach getroffen wird - mMn vor allem, weil er um der Kamera willen z.T. sehr oft reingeht und weil der Platz, den die Kamera einfängt, sehr knapp ist).

    Hier noch einmal ein Bsp.: https://www.youtube.com/watch?v=vZsFQvabzjk, wobei es hier weniger um "echtes" Sparring geht (keine Schutzausrüstung, slow für die Kamera), sondern mehr um die evtl. mögliche Integration von Trapping und um den Abschluss aus dem Clinch heraus.

    Natürlich gibt es Backup-Taktiken, falls sich die Grundtaktik - aus welchem Grund auch immer - nicht durchsetzen lässt.

    Aber in dem Video des TE geht es ja um grundlegende Tools für den Eingang.

    perfekt erklärt, ohne Distanz keine Destruction.

  12. #27
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    Zitat Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
    Bei diesen Hybriddeckungen ist mein grösstes Problem, dass ich den Gegner sehr nahe an mich ranlasse, ich kämpfe am liebsten in der Langen Boxdistanz bis Halbdistanz. Die Distanz Nahkampf wo nur noch Haken fliegen und oder man leicht getackelt werden kann, ist eine Distanz in die ich den Gegner nicht freiwillig gehen lassen will. Wenn möglich bestimme ich diese Distanz..
    Das ist nur aus einer überlegenen Position möglich. Und dann habe ich keine wirkliche SV-Situation.
    Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt -WT-Herb
    http://www.thaiboxen-bingen.de Facebook

  13. #28
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
    Das ist nur aus einer überlegenen Position möglich. Und dann habe ich keine wirkliche SV-Situation.
    Wenn ich dich richtig verstehe, dann finde ich deine Einstellung gefährlich. Ich gehe und lehre in der SV immer dass unser Gegenüber etwas kann. Mindestens so viel wie wir selbst. Dieses in einer SV-Situation passiert dies und jenes nicht, weil man davon ausgeht dass der oder die Gegener nichts können oder dies und jenes eben nicht machen. finde ich brandgefährlich. Mein Ziel ist ganz simpel: Ich habe Antworten. Und wenn auch der verfi***te Mike Tyson vor mir steht. Mein Mindset ist. Ich mach ihn kalt. Nicht mit Boxen, bin ja nicht lebensmüde. Aber ich habe Antworten auf alles und auf jeden. Ob ich es überlebe weiss ich nicht. Aber Antworten habe und trainiere ich und auch wie ich aus einer unterlegen Ausgangslage wieder Oberhand kriege..

    Gruss
    Geändert von Gast (15-02-2018 um 14:21 Uhr)

  14. #29
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    Nein, du hast mich anscheinend überhaupt nicht verstanden
    Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt -WT-Herb
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  15. #30
    gast Gast

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    @kingpin

    Ich glaube er meinte es gegenteilig, dass man den Luxus sich in der gewöhnten Distanz aufzuhalten meist nicht hat


    Und wenn der verf*ckte Mike Tyson vor mir steht würde ich rennen.
    Und generell warum wäre boxen in der SV lebensmüde?


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