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Thema: Fajin - welche Varianten kennt ihr?

  1. #391
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Wenn du seit 34 Jahren im Geschäft bist, warum mimst du dann hier den Einsteiger? Wenn jemand bzgl deiner Fragestellungen nachfragt, unterstellst du, dass er das trotz Bescheidwissen tut.
    Weil ich mich erst seit einem April 2017 mit "ima" beschäftige. Alles andere habe ich doch schon öfter geschrieben. - Ist doch jetzt nicht neu.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  2. #392
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Danke, sowas und Sandsack (habe keinen Brett-Halter außer meiner Frau) hatte ich im Sinn.
    Die Bretter braucht man nicht, ich habe die nur benutzt, weil mein Sandsack im Wintergarten hängt. Ein Sandsack ist besser, wenn man es so wie von kanken empfohlen macht.

    Ich mache es lieber mit einem Partner und dann natürlich langer Kraft, damit der Partner zur Vermeidung von Verletzungen in Bewegung kommt.

    Grüße,
    Karl-Heinz
    Stop learning, start thinking, start creating - Jacob Barnett. https://youtu.be/Uq-FOOQ1TpE

  3. #393
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    Zitat Zitat von K H K Beitrag anzeigen
    Die Bretter braucht man nicht, ich habe die nur benutzt, weil mein Sandsack im Wintergarten hängt. Ein Sandsack ist besser, wenn man es so wie von kanken empfohlen macht.

    Ich mache es lieber mit einem Partner und dann natürlich langer Kraft, damit der Partner zur Vermeidung von Verletzungen in Bewegung kommt.

    Grüße,
    Karl-Heinz
    An "langer Kraft" arbeite ich zur Zeit, das muss erst noch kommen, also doch erst mal Sandsack.

    Liebe Grüße
    DatOlli

  4. #394
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    Standard Sandsack und andere Geräte

    Finde es interessant, das der Sandsack nicht schwingen soll und man nicht mit Geräten üben soll, die die Energie
    an einen zurückgeben-gleiches kenne ich so vom Boxen-nicht schieben sondern schlagen und Aufpassen, das man sich nicht
    selber "shot " macht - auch grosse schwere Maisbirnen (ab 15 kg) taugen gut dafür.

    Wieviel mehr kommt denn bei so einem Fajin ggü. einer soliden rechten Geraden mit falling step, vorbereitendem Aufziehen,Hüft-twitch und Schwerpunktverlagerung so an (jetzt mal abgesehen vom kurz und reaktiv aus dem Körper rausexplodieren) ...?

  5. #395
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  6. #396
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    Zitat Zitat von concrete jungle Beitrag anzeigen
    Wieviel mehr kommt denn bei so einem Fajin ggü. einer soliden rechten Geraden mit falling step, vorbereitendem Aufziehen,Hüft-twitch und Schwerpunktverlagerung so an (jetzt mal abgesehen vom kurz und reaktiv aus dem Körper rausexplodieren) ...?
    Kommt nun drauf an, welches Fajin Du meinst.
    Bisher haben wir:


    Fajin (chin. 发 fa, "aussenden" und 劲 jin "Kraft") steht für:

    • Beschleunigung von Körperteilen durch eine verbundene, durchlässige, oft schraubenförmige Ganzköperbewegung unter Nutzung von Wirbelsäulenmuskulatur, Hüftmuskulatur, etc...auch unter Einbeziehung von Fallbewegungen des Schwerpunktes
    • Eine besondere Form der spontanen Ressourcennutzung, die durch ungewöhnlich starke Muskelkontraktion mit begleitendem Kribbeln und effektive Bewegungen gekennzeichnet ist.
    • Eine Reaktion beim Gegner provozieren, durch die "er sich selbst schlägt"
    • Sich von dem Gegner komprimieren lassen und die gespeicherte Energie dann wieder auf den Gegner übertragen (bzw. die Vorspannung der Muskeln nutzen)
    • die Provokation von Reflexen beim Gegner, wodurch er beim Wegstoßen unfreiwillig "mitspringt"
    • rosa Einhorn im Tütü mit Schleife im Haar
    • Nutzung von Sehnenkraft statt Muskelkraft

    Die Definitionen, die auf die Reaktion des Partners setzten, fallen schon mal weg.
    Mit dem rosa Einhorn / Sehnenkraft kenn ich mich nicht so aus, mit der spontan erhöhten Ressourcennutzung auch nicht, aber ich meine, es war in früheren Threads im Rahmen von Ballsportarten in Bezug auf Letzteres von einer Leistungssteigerung von 20% die Rede (?).
    Hängt eventuell vom Trainingszustand ab, ich meine mich zu erinnern, dass bei trainierten Sportlern die Notfallreserve kleiner ist.
    Bleibt für mich:
    "Beschleunigung von Körperteilen durch eine verbundene, durchlässige, oft schraubenförmige Ganzköperbewegung unter Nutzung von Wirbelsäulenmuskulatur, Hüftmuskulatur, etc...auch unter Einbeziehung von Fallbewegungen des Schwerpunktes"

    Da hat man nun das Problem, dass man nicht zwei verschiedene Menschen vergleichen kann, von denen der eine das eine und der andere das andere macht, sondern man müsste Personen finden, die beide Arten der Krafterzeugung auf ähnlichem Niveau beherrschen und dann mal so und mal so schlagen. Oder man bräuchte eine relativ große Probandenzahl, die man zufällig in zwei Gruppen einteilt, und von denen die eine die Boxermethode trainiert und die andere die IMA-Methode.
    Den Output müsste man dann messen.
    Bis das einer tut, kann man sich immerhin theoretisch überlegen, worin der Unterschied besteht, von der von mir beschriebenen Fajin-Deutung
    "ggü. einer soliden rechten Geraden mit falling step, vorbereitendem Aufziehen,Hüft-twitch und Schwerpunktverlagerung"
    Weder Hüfteinsatz noch Falling Step (je nachdem was man darunter versteht) ist beim Fajin verboten, die Schwerpunktverlagerung fällt, wenn man damit ein Reinlehnen in den Schlag meint, eher weg.
    Dazu kommt dann eventuell eine bessere Nutzung der Wirbelsäule und des Rumpfbereiches, allerdings hatte ich ja weiter vorne einen Boxer verlinkt, der seine Wirbelsäule IMO auch schön einsetzt:

    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    IMO auch schöne explosive Ganzkörperbewegungen mit beweglicher Wirbelsäule:

    Geändert von Pansapiens (Gestern um 15:12 Uhr)

  7. #397
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    Wenn ich deine Zusammenfassung und Annahme hier so lese würde ich sagen:
    Ist das nicht alles das gleiche!

    Ach ja, Emotion, Bilder, Intend fehlte mir gerade noch sowohl beim Boxer als auch bei IMA existent.

    ...als stiller Leser wieder im Hintergrund. Weiter so, alles schön zu lesen.




    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Kommt nun drauf an, welches Fajin Du meinst.
    Bisher haben wir:


    Fajin (chin. 发 fa, "aussenden" und 劲 jin "Kraft") steht für:

    • Beschleunigung von Körperteilen durch eine verbundene, durchlässige, oft schraubenförmige Ganzköperbewegung unter Nutzung von Wirbelsäulenmuskulatur, Hüftmuskulatur, etc...auch unter Einbeziehung von Fallbewegungen des Schwerpunktes
    • Eine besondere Form der spontanen Ressourcennutzung, die durch ungewöhnlich starke Muskelkontraktion mit begleitendem Kribbeln und effektive Bewegungen gekennzeichnet ist.
    • Eine Reaktion beim Gegner provozieren, durch die "er sich selbst schlägt"
    • Sich von dem Gegner komprimieren lassen und die gespeicherte Energie dann wieder auf den Gegner übertragen (bzw. die Vorspannung der Muskeln nutzen)
    • die Provokation von Reflexen beim Gegner, wodurch er beim Wegstoßen unfreiwillig "mitspringt"
    • rosa Einhorn im Tütü mit Schleife im Haar
    • Nutzung von Sehnenkraft statt Muskelkraft

    Die Definitionen, die auf die Reaktion des Partners setzten, fallen schon mal weg.
    Mit dem rosa Einhorn / Sehnenkraft kenn ich mich nicht so aus, mit der spontan erhöhten Ressourcennutzung auch nicht, aber ich meine, es war in früheren Threads im Rahmen von Ballsportarten in Bezug auf Letzteres von einer Leistungssteigerung von 20% die Rede (?).
    Hängt eventuell vom Trainingszustand ab, ich meine mich zu erinnern, dass bei trainierten Sportlern die Notfallreserve kleiner ist.
    Bleibt für mich:
    "Beschleunigung von Körperteilen durch eine verbundene, durchlässige, oft schraubenförmige Ganzköperbewegung unter Nutzung von Wirbelsäulenmuskulatur, Hüftmuskulatur, etc...auch unter Einbeziehung von Fallbewegungen des Schwerpunktes"

    Da hat man nun das Problem, dass man nicht zwei verschiedene Menschen vergleichen kann, von denen der eine das eine und der andere das andere macht, sondern man müsste Personen finden, die beide Arten der Krafterzeugung auf ähnlichem Niveau beherrschen und dann mal so und mal so schlagen. Oder man bräuchte eine relativ große Probandenzahl, die man zufällig in zwei Gruppen einteilt, und von denen die eine die Boxermethode trainiert und die andere die IMA-Methode.
    Den Output müsste man dann messen.
    Bis das einer tut, kann man sich immerhin theoretisch überlegen, worin der Unterschied besteht, von der von mir beschriebenen Fajin-Deutung
    "ggü. einer soliden rechten Geraden mit falling step, vorbereitendem Aufziehen,Hüft-twitch und Schwerpunktverlagerung"
    Weder Hüfteinsatz noch Falling Step (je nachdem was man darunter versteht) ist beim Fajin verboten, die Schwerpunktverlagerung fällt, wenn man damit ein Reinlehnen in den Schlag meint, eher weg.
    Dazu kommt dann eventuell eine bessere Nutzung der Wirbelsäule und des Rumpfbereiches, allerdings hatte ich ja weiter vorne einen Boxer verlinkt, der seine Wirbelsäule IMO auch schön einsetzt:

  8. #398
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    Ich würde am Sandsack in deinem derzeitigen Stadium definitiv nur technisch am Sandsack arbeiten, sprich, ein Gefühl für den Punch entwickeln, und locker "in den Sack hauen".

    Du solltest tunlichst anfangen mit Lanzentraining falls du vor hast in signifikante Bereiche zu kommen, damit deine Hände, Ellbogen und Schultern das aushalten.

    Der Sandsack sollte übrigens nicht zu dicht mit die Luft haltendem Material gestopft sein, nicht volle Kanne mit kleinen Stofffetzen. Der darf nicht betonhart sein, nur schwer genug. Immer Sandsackhandschuhe verwenden, oder leicht gepolsterte Handschuhe die die Knöchel schützen. Nicht tapen.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  9. #399
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    Zur Entwicklung von Fajin hatte ich ja schon weiter oben geschrieben dass es automatisch kommt, wenn man richtig trainiert. Dinge wie Sandsack, Waffen etc. sind dabei, aus Sicht des Bagua, am Anfang kontraproduktiv. Man muss erst gutes Handwork haben und vor allem „entspannt, entspannt, entspannt“ sein. Sowohl beim Sandsack und bei den Waffen besteht die Gefahr Verspannungen aufzubauen, ebenso beim Poleshaking mit zu schweren Stöcken.

    Stehen und Gehen reicht völlig aus, sowie die Ideen daraus in den Anwendungen am Partner umzusetzen. Locker. Locker. Locker. Dann kommt die Fähigkeit zum Fali automatisch.

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