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Thema: Selbstverteidigungsbuch Männer

  1. #121
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  2. #122
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    @ Thomas
    Danke dir für deine ausführliche Meinung.

    Manche Sachen müsste ich in der Anwendung sehen, um dich besser zu verstehen/deine Gedanken nachvollzuziehen zu können.
    Leider hat das Netz seine Grenzen...

  3. #123
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    @ Kanken

    Man kann ein kleines Buch auch so machen, wie von dir beschrieben.
    Dann wird es aber auch Leser geben, die das eine oder andere vermissen und denen deshalb das Buch nicht gefällt.
    Der eine will Theorie und Hintergründe lesen, der andere nicht.

    Ich habe das Buch so geschrieben, das versuche ich bei den meisten Büchern, wie ich es hätte lesen wollen, als ich in die Materie eingestiegen bin.
    Ich hätte mir dann einiges an Selbstverteidigungslehrern und ihre Kampfgeschichten sparen können.

    Was mir bei dem Buch wichtig ist: gibt es nutzbare Anregungen, Hilfeleistungen und können die Techniken von einer Vielzahl von Menschen angewendet werden.
    Und mir sehr wichtig ist, dass es keine falschen Versprechungen in dem Buch gibt.

  4. #124
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    Hallo zusammen,

    auch ich durfte ein Exemplar lesen und wurde gebeten meine Rezension hier einzustellen.
    Christoph, herzlichen Dank!

    Viele Grüße
    Mike



    März 2019
    Selbstverteidigung für jeden Kerl

    Erscheinungsbild:
    Größenformat ist handlich, kompakt, wobei ich überrascht war, dass es mit grob 250 Seiten gegenüber dem Buch "Kampfsport-Solotraining" mit grob 140 Seiten deutlich dicker ist.
    Druckbild ist scharf, kontrastreich und sehr gut lesbar durch den zweispaltigen Text je Seite. Schriftgröße ist angenehm. Gleiches gilt für die Fotografien, welche allesamt guten Kontrast gegenüber dem Hintergrund aufweisen. Leider sind teilweise die miteinander interagierenden Protagonisten gleichzeitig extrem dunkel gekleidet (z.B. S. 177, 189), was die Trennschärfe der Personen deutlich reduziert und so nicht sein müsste.
    Beim initialen Durchblättern fällt zudem auf, dass es in den Abbildungen öfters nicht ganz einfach fällt zu erkennen welcher der Protagonisten der Angreifer bzw. der Verteidiger ist, zumindest nicht auf den ersten Blick. Erschwerend ist auch dass einer der Protagonisten (in gleicher Kleidung) mal auf einer Seite Angreifer ist, mal auf der anderen Seite Verteidiger. Das ist insbesondere etwas verwirrend, wenn man ein Kapitel gelesen hat und einige Wochen später im nächsten Kapitel die Protagonisten die Rollen getauscht haben,
    Hier wäre es deutlich angenehmer und einfacher für den Leser, wenn die Protagonisten klarer erkennbar wären. Z.B. immer ein rotes Shirt mit hellgrauer Hose für den Angreifer, und immer ein gelbes Shirt mit blauer Hose für den Verteidiger. Dann könnten die Personen wechseln, jedoch ist per Signalfarbe klar was Sache ist.


    Lesbarkeit:
    Allgemein sehr gut und einfach zu lesen. Lediglich den Schriftsatz in den grauen Infoboxen fand ich persönlich etwas anstrengend zu lesen, etwas größer bzw. nicht ganz so gedrungen wäre besser.
    Die seltenen "denglischen" Begriffe (Mindset, Gameplan, Fence,..) passen nicht so ganz zum sonst sehr flüssig lesbaren Text. Schreibstil ist entspannt und objektiv, was ich sehr gut finde. Sehr vergleichbar zum "Solotraining".


    Teil 1:
    Hintergründe und Rechtslage wird kurz erläutert, wobei sich die Hintergründe teilweise wiederholen. Rechtslage ist vll. etwas knapp, Prinzip wird aber dadurch sehr klar.
    Gut ist zudem die Forderung verhältnismäßig zu bleiben, z.B. beim Training von Kindern diverse Techniken auszulassen.

    Teil 2:
    In Teil 2 wird deutlich gemacht, dass ein Selbstschutzkonzept aus viel mehr besteht als der reinen (physischen) Selbstverteidigung, u.a. wie Aufmerksamkeit, Gefahrvermeidung, Deeskalation, Wort- und Gesprächswahl,... Im Kontext sehr gut dargestellt. Es regt gut an darüber nachzudenken welche Kriterien für einen Täter je nach Situation eine Rolle spielen könnten, wie man selbst sich derer klar werden kann und im Vorfeld bereits Kriterien nichtig werden lassen kann.
    Das Kapitel kann man direkt auch allen Mädels im Freundes- und Familienkreis zum lesen geben da es allgemeine Gültigkeit hat!
    Hier kam mir zum ersten mal der Gedanke warum der Buchtitel "Für jeden Kerl" enthält. Bis hier würde ich jedenfalls nicht zw. Mann u. Frau unterscheiden.

    Teil 3:
    Grundfähigkeiten wie Schutzstellungen sowie Beschreibung diverser Angriffsziele am Körper. Die Hinweise wie so manche der eigenen Körperhaltung auf den Angreifer wirken kann ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Interessant finde ich im Kontext auch die Beschreibungen der Auswirkungen welche ein Treffer auf diverse Ziele haben kann (quasi unwirksam, wirksam, gefährlich).
    Beschreibung und Bebilderung der "Hammerfaust" finde ich nicht ganz geglückt, erinnert ein wenig an einen Aufwärtshaken und könnte ausführlicher sein.
    Ein Schemabild einer Faust/Hand mit Bezifferung der einzelnen Flächen/Bereiche könnte evtl. hilfreich sein (z.B. getroffen wird auf Knöchelbereich xy,...).
    Bei der "Schelle" stellt sich mir noch die Frage wie exakt getroffen werden soll: Schwerpunktsmäßig mit dem Handballen oder mit der gesamt Handfläche?
    Unterschied zw. "kreisender Ellbogen" und "Seitellbogen" erscheint mir gering, evtl. wäre es hilfreich wenn die Bebilderung jeweils aus der gleichen Perspektive gezeigt werden würde.

    Die Verteidigungsgrundlagen finde ich sehr interessant, evtl. fast etwas kurz. Als nicht nahkampferprobte Person würde ich persönlich meine Konzentration auf solche Defensivaktionen legen.

    Teil 4:
    Der Ernstfall, hier werden u.a. die Themen Gameplan, Präventivanriff und diverse Kampftechniken gegen bewaffnete o. mehrere Gegner behandelt.
    Hier wird schon auch wieder klar, dass Selbstverteidigung nicht mal so einfach nebenbei erlent werden kann. Ohne stetiges Training geht eigentlich nur der rudimentäre Teil. Hat man allerdings vor sich eingehender und deutlich tiefer damit zu beschäftigen ist die große Anzahl an Hinweisen sicherlich eine große Hilfe.
    Als nicht strassenkampferprobter und lediglich interessierter Leser ist vieles sicherlich ohne Training usw. wieder recht schnell diffus in Erinnerung.
    Aber, und das wird im Buch mehrfach beschrieben, wichtig ist es sich eine Strategie zurecht zu legen, welche im Ernstfall abrufbar ist. Hierbei muss man dann halt evtl. deutlich niedrigere Ansprüche an sich selbst richten als es das Buch nahelegt und sich die Fähigkeiten halt langsam und stetig anlernen.

    Teil 5:
    Diverse Befreiungs und Verteidigungstechniken gegen Klammergriffe, Würgen und wenn man am Boden liegt.
    Eine Fülle von Aktionen, aber ähnlich Teil 4 braucht man viel Zeit auch beim lesen um sich die Situationen allesamt mal zu visualisieren.

    Teil 6:
    Selbstschutz mit Waffen und Gegenständen. Ein eher kleineres Kapitel welches auch nochmals beleuchtet, dass man sich immer innerhalb des rechtlichen Rahmens bewegen muss.
    Aber wie ich finde sehr gut, vor allem die etwas subtileren Gegenstände wie Taschenlampe, Kugelschreiber, Zeitung,..

    Teil 7 und 8 behandeln das Training, allein, bzw. im Verein. Sie gehen neben den Übungsgeräten usw. auch auf wichtige Faktoren wie Aufmerksamkeit, Selbstbehauptung und Selbstsicherheit ein.
    Was nutzt einem das beste Training wenn einem nicht bewusst ist, dass soeben eine Gefahrensituation heranzieht. Meines Erachtens ein nicht zu unterschätzender Punkt.

    Mein Fazit:
    Für das Buch habe ich deutlich länger benötigt als ich anfangs gedacht habe, da es eine riesen Menge an recht fein differenzierten Details bzgl. Verteidigungsaktionen bietet!
    Um die einzelnen Bewegungen gedanklich durchzugehen braucht man schon einige freie Abende.
    Kleines Manko, welches sich durch das Buch zieht, sind die häufigen Rollenwechsel der Protagonisten, welche es einem schwer machen direkt in eine zufällig ausgewählte Bildfolge einzusteigen.
    Für jemanden der sich in knapper Zeit einen Überblick an Möglichkeiten der Selbstverteidigung anlesen möchte ist es viel Stoff, für ernsthaft und regelmäßig trainierende jedoch sicherlich gut um sich seine eigenen Strategien zurecht zu legen.

  5. #125
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    Danke dir Mike für die ganze Mühe und interessanten Infos! Gruss Christoph
    Geändert von Christoph Delp (12-03-2019 um 07:40 Uhr)

  6. #126
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    Hat noch jemand Interesse zu Rezension an diesem Buch?
    Bei Interesse, bitte pn mit Adresse an mich. Buch wird dann kostenlos zugesendet.

  7. #127
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    Hoi zusammen und sorry für die späte Meldung - gerade ist zu viel auf Arbeit los und ich komme kaum zum lesen.
    Bin mir 2/3 durch, ausführliche Rezension kommt noch aber zunächst vl. mal bis hierhin einige Anmerkungen von mir:

    - Generell bei der Behandlung ob der Mann selbst eine Waffe führt wird auf Gefährlichkeit der Entwaffnung und Nutzung gegen einen selbst nicht eingegangen - find ich u.U problematisch
    - S. 40f Beinhaltung: Ich würde den Fokus auf leicht in die Knie gehen, stabilerer Stand noch erweitern, zusätzlich zu den versch. Stellungen
    - S. 44 "Vorgedrehte Handflächen-Haltung" Selbstschutzstellung mit Handflächen und vor allem Handgelenk offen zum Gegner hin bzgl. Verteidigung gegen Messer evtl. nicht sinnig.. ich bin da eher für Aussenseite zum Angreifer hin, auch wenn da für aktive Schläge vl. in erster Linie nicht sinnig ist
    - S. 54 Beschrieben wird ja zunächst das Angreifen empfindlicher Ziele aus einer schwächeren Position/als körperlich unterlegener Gegner. Ob Ziele wie Schädeldecke, Unterkiefer, Schlüsselbein da die richtigen Ziele sind?
    - S. 60 Wie oft wird denn im MT/KB etc ungeschützt mit der Faust auf den Kopf geschlagen? Abgesehen von BareKnuckle (und da sind die Verletzungen durchaus vorhanden) ist das selbst für trainierte Vollkontaktkämpfer m.M eher nicht empfehlenswert in einer SV-Situation
    - S. 99 bei Pre-emptivem Angriff evtl. noch auf die rechtliche Notwehr-Lage verweisen --> Wird auf S. 117 behandelt, aber Verweis wäre sinnvoll
    - S. 100 beim blocken mit Half/Full Cover: Evtl. verankern der Hand am hinteren Schädel beschreiben, zudem Arm an Kopf pressen damit beim Block nicht der eigene Arm einen selbst trifft

    - S. 121 Flanking: Covern mit den Händen evtl. noch zusätzlich beschreiben, sonst laufen da ungeübte ohne Deckung um den Gegner rum ;-)

    Hoffe es hilft ein wenig.. der Rest kommt bald.

    VG,
    Phelan
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  8. #128
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    Danke dir für Anmerkungen, werde mir alles gründlich ansehen.

    Bin gespannt auf die gesamte Rezension.

    Gruß

  9. #129
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    Wenn jemand noch Interesse für Rezension in der Corona-Zeit hat, Rezension zu machen, dann bitte gerne Nachricht.
    Verfügbar wären:
    - Selbstverteidigung für Männer/jeden Kerl
    - Bodyweight-Training
    - Krafttraining Kampfsportler

    anderer Verlag müsste ich nochmal nachfragen:
    - Wehr dich (für Frauen)
    - Medizinball-Training

  10. #130
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    Hallo zusammen,
    sorry für die späte Meldung - habe im HomeOffice bald mehr zu tun als sonst..

    Hier noch die fehlenden generellen Anmerkungen:

    S.133 Kampftaktik gegen geraden Schlag
    Fussarbeit/Meidbewegungen werden nicht beschrieben
    S.136 Verteidigung gegen Tritt von vorne
    Abwehren mit der Hand wie in den Fotos gezeigt schwierig - eher auf Unterarm fokussieren --> Ab S.153 wird es anders (und m.M. richtig beschrieben, aber entspricht dann teilw. Nicht den gezeigten Fotos)
    S.140 Verweis auf Reizgaseinsatz - Ohne entsprechende Übung gefährlich --> auch gegen Stichwaffen auf S. 145 beschrieben, da sehe ich es noch gefährlicher an
    S.147 Aus Erfahrung haben Stresstests mit Gummitrainern wenig gebracht, es soll schmerzen
    Ab S.148 wird immer das statische Vorgehen aus der Zentralposition beschrieben - schwierig, gerade bei Waffenangriffen
    Ab S. 184 Bodenkampf Da viele Sachen in der SV auf dem Boden landen würde ich hier nochmal speziell ein Unterkapitel zum Aufstehen machen, da gibt’s doch einige Do's und Don'ts
    - Ob man wirklich das Tragen eines Messers zur SV anraten und beschreiben soll halte ich persönlich für sehr fraglich, gerade beim Zielpublikum wird das im Ernstfall unter Umständen doch gegen einen verwendet



    Rezension:
    Das Buch gibt einen guten Überblick über den rechtlichen Rahmen, verwendete Begriffe und zeigt dann im Schwerpunkt verschiedenste Reaktionen und Optionen auf mehr oder minder alltägliche Angriffe in Ernstsituationen. Auch wenn die viele anschaulichen Bildern sicher zum generellen Verständnis extrem beitragen, finde selbst ich als "erfahrener Trainierender" die wechselnden Rollen und Akteure teilweise verwirrend und muss ich dann erst einmnal reindenken wer nun wen angreift. Hier wäre evtl. schlicht ein farbiges A/B auf den Photos sinnvoll, damit man Angreifer und Abwehrenden kurz erkennen kann. Positiv ist hier die Verwendung von Strassenkleidung auf den Photos zu erwähnen --> In den 2 letzten Kapiteln wäre da vl. ein Hinweis sinnig, dass man auch ab und an die Techniken in der normalen Kleidung trainieren soll und vor allem auch die Stresstests in seiner üblichen Kleidung erfährt. Wie auch im Buch mehrfach erwähnt ist eine Erklärung über Text für Kampf- und Abwehrtechniken ein sehr schwieriges Unterfangen. Das klappt grösstenteils gut, in einigen Kapiteln verliert man sich jedoch in der Textfülle zu kurzen und knappen Techniken. Hier wäre die Nutzung einer Kurzschreibweise die man einleitend erklärt vielleicht sinnvoll. Es wird ja bereits bei den einzelnen Trainingsoptionen auf die Grundtechniken verwiesen - das könnte man denke ich noch ausbauen. Besonders gut finde ich den Teil mit der "mentalen Vorbereitung", also Selbstbewusstsein, Achtsamkeit etc. das wird in Kursen oder anderen Büchern viel zu wenig bearbeitet.
    Ich denke der Titel des Buches wurde sehr richtig gewählt - "für jeden Kerl", es ist ein guter Einstieg wenn man sich dem Thema umfassend nähern will und bietet dann Möglichkeiten und Hilfestellung das ein oder andere zu vertiefen. Ich habe ja in diesem und dem vorigen Posts meine direkten Anmerkungen schon beschrieben, eins hätte ich noch generell, aber ich bin der Meinung dass es über das Ziel hinausgeht und daher das Buch seine Funktion erfüllt. Ich kennen den Autor nicht persönlich, und es mag sein dass du noch über zusätzliche Vorerfahrungen verfügst, aber ich finde in dem Buch kommt sehr gut heraus wo deine Stärken liegen, und das ist der unbewaffnete Bereich. Hier hat alles sehr gut Hand und Fuss, ist aufeinander abgestimmt und macht Sinn. Ich persönlich mit meinem Background konnte mit dem Waffenteil weniger anfangen und hatte da wohl auch die meiste Kritik zu vergeben - aber ich glaube das es für den normalen Leser auch absolut passt.
    Beim Waffenteil gibt es auch die recht langen theoretischen Passagen und mir fehlt da generell das Thema Fussarbeit, Bewegung gegen mit der Waffe etc. Falls eine Neuauflage angedacht ist, würde sich evtl. auch lohnen einige Kapitel anders anzuordnen. Teile meiner Kritik werden viel später (aus meiner Sicht) korrekt beschrieben, stehen aber im Kontrast zu vorherigen Aussagen - hier vor allem das CS-Spray und den Schutz der Hand- und Arminnenseiten bei MEsserverteidigungen.

    Aber das ist jetzt meine Sicht als trainierender Rezensent. Ich bin der Meinung das Buch richtet sich an eine spezielle (grosse) Zielgruppe und erfüllt diese Aufgaben grösstenteils.


    Viele Grüsse,
    Stefan
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  11. #131
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    Danke Stefan für die ausführliche Review. Ich werde alles durcharbeiten und falls Verständnisschwierigkeiten nachfragen.

    Gruß
    Christoph

  12. #132
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    Besser spät als nie.
    Rezension zu dem Buch: Selbstverteidigung für jeden Kerl von Christoph Delp

    Aus meiner Sicht heraus hat der Autor Christoph Delp ein solides Buch zu den Themen zu dem Thema Selbstverteidigung auf die Beine gestellt.

    Die Erklärungen im Bereich Stress, Täter- und Eigenpsychologie, Prävention, Stellungen, Bewegungen, Basics usw. in ausreichend und passen. Die vorgestellten Übungen zur Aufmerksamkeit, der Nutzung von Gegenständen sind gut dargestellt.

    Was meiner Meinung unpassend ist, ist die Auswahl der Darsteller auf den Bildern. Teilweise wechseln sie die Positionen vom Verteidiger zum Angreifer und wieder zurück. Dabei tragen sie immer die gleiche Kleidung. Man hätte ggf. immer die gleichen Positionen wählen sollen oder die Kleidung wechseln sollen.

    Die Hinweise zum Solotraining, Sandsack und weiteren Hilfsmitteln werden thematisiert. Trotz allem wird auf die Notwendigkeit des regelmäßigen Trainings hingewiesen!!!

    Die Schreibweise, Wortwahl und die bildliche Darstellung sind hervorragend.

    Sind alle dargestellten Techniken sinnvoll und realistisch?
    Ich würde sagen, es ist keine einzige Bullshido-Technik dabei, auch wenn ich aus eigener Erfahrung Sachen anders machen würde. Aber in Summe kann ich sagen, dass die gezeigten Techniken von der Erklärung und den Bildern stimmig und passend sind.

    Für wen lohnt sich das Buch?
    Meiner Meinung nach lohnt sich das Buch für Neulinge und Neueinsteiger, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, um somit Lust und Interesse für ein regelmäßiges Training zu schaffen.

    Wie ist die Optik und Haptik des Buches?
    Auch hier ist wie immer alles stimmig. Die Texte sind leicht verständlich in einer gut lesbaren Schrift gedruckt und die Qualität der Bilder ist auch sehr gut. Das Buch fasst sich gut an.

    Würde ich es empfehlen?
    Ja, würde ich. Auch für erfahrene SV-ler lohnt sich der Blick da rein, um ggf. sich noch eine Anregung oder eine etwas andere Sicht auf das Thema SV zu holen.

    Zusammenfassung:
    Bis auf den Kritikpunkt der Darsteller kann ich an der Theorie, den Vorübungen, den Techniken und der Qualität des Buches an sich nichts negatives sagen.
    Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  13. #133
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    Danke dir für die interessante Rezension.

    Der Punkt mit den Kleider wurde mehrfach genannt, muss ich bei nächstem Shooting unbedingt drandenken.

    Freue mich, dass es dir gefällt.

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