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Thema: Findet ihr Prüfungen wichtig?

  1. #16
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Im DKV gibt es doch zig Stilrichtungen. Und warum sollte es gerade da anders sein, als in zig anderen Verbänden?
    .
    Weil Karate klassischerweise gar keinen Wettkampf beinhaltet.

    85 % der Karateka machen Shotokan. Weder in dieser PO noch in der für die "freie Stilrichtung" ist eine Verleihung von Graduierungen unterhalb 3. Dan vorgesehen.

    Verleihungen von Graduierungen betreffen bisher nur höhere Dan, meistens für langjährige Verdienste.

  2. #17
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    Zitat Zitat von Dagmar Beitrag anzeigen
    Findet ihr es wichtig, eine nächste Prüfung zu machen oder ist es wichtiger, den Weg zu beschreiten?
    Wenn es keine Nachteile für dich hat, „nur“ den 3. Kyu zu haben, wie bspw. auf Lehrgängen immer in die Nicht-Schwarzgurt-Gruppe gesteckt zu werden und mehr oder minder Anfängersachen zu üben, würde ich es lassen. Du bist ja offensichtlich mit dir völlig im Reinen. Besser wäre es aber trotzdem m.E., erst mit dem Schwarzgurt die Gürtelprüfungen einzustellen. Weil dann ist man wirklich aller Sorgen ledig.

    Als Trainer wäre ich vermutlich auch etwas erstaunt, wenn jemand als Braungurt nicht zum schwarzen Gürtel will, würde dir aber großen Respekt zollen.
    Und gute Leute sehen völlig unabhängig von der Graduierung, ob man was taugt oder nicht.

    Abgesehen davon kann es gut sein, dass du deine Meinung irgendwann änderst, wärst nicht die Erste.

    Grüße

  3. #18
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Weil Karate klassischerweise gar keinen Wettkampf beinhaltet.

    85 % der Karateka machen Shotokan. Weder in dieser PO noch in der für die "freie Stilrichtung" ist eine Verleihung von Graduierungen unterhalb 3. Dan vorgesehen.

    Verleihungen von Graduierungen betreffen bisher nur höhere Dan, meistens für langjährige Verdienste.
    Dafür finde ich aber mehrere Wettkampfregeln auf der DKV Seite, auch für das Shotokan.

    Wie gesagt, kenne es aus dem Judo und dem TKD.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  4. #19
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    Der TE *muss* erst einmal gar nichts, würde ich sagen.

    Meine perönliche Meinung: Ich habe mir JJ allein von gelb auf orange zwei Jahre Zeit gelassen.
    Grün kam dafür schneller, mein Lehrer möchte auch, daß ich blau möglichst schnell mache.

    Da ich dem entnehme, daß ich generell bereit bin, werde ich das auch versuchen.
    Aus diversen Gründen.
    - Ich habe Prüfungsangst. Die los zu werden geht am besten durch Prüfungen machen.
    Funktioniert zumindest für mich auch.

    - Lehrgänge
    Es ist einfach uncool, wenn du mit Leuten eingeteilt wirst und plötzlich "nach rechts ausweichen" trainieren sollst, und genau sowas ohnehin nahezu jedes Training machst; einziger Unterschied: Alle Angriffe gehen und eben nicht nur "nach rechts ausweichen".

    - Um mir was zu beweisen.
    Hab ich letztes Jahr gebraucht.


    Finde ich sie nun aber *wichtig*?
    Kommt drauf an, was man selber möchte.

    Mir selber ist ebenfalls die Arbeit, um überhaupt Prüfung machen zu können wichtig.

    Was ich an Prüfungsvorbereitung ganz gut finde (auch wenn es langweilig werden kann): Das ständige wiederholen und einschleifen derselben Sachen.

    Das Neue kommt auch hinterher noch dazu, aber bis dahin habe ich einige Sachen, im Idealfall, sehr gut eingeschliffen.


    Just my two pence.

  5. #20
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    Ich habe 1993 mit Karate angefangen und 2011 meinen 1. DAN gemacht. Hab mir also ziemlich viel Zeit gelassen. Habe immer nur Prüfung gemacht wenn man mich dazu sehr deutlich aufgefordert hat. Hab auch immer noch keine Prüfung zum 2. DAN gemacht aufgrund von Familie und ein paar Verletzungen, aber auch weil es mir nicht sehr wichtig ist und ich wenn ich eine Prüfung mache auch topfit sein will.

    Prüfung ist aber auch immer eine psychische Herausforderung und einer der wenigen Möglichkeiten sich und sein können zu beweisen, wenn man kein Wettkämper ist oder sich regelmässig auf der Straße prügelt, daher würde ich auch nicht komplett auf Prüfungen verzichten wollen.

    Das Problem bei Prüfungen ist aber auch immer das Prüfungsprogramm. Ich habe selten ein gutes gesehen. Die meisten testen sehr die äußere Form oder die Kondition aber selten das wahre Können und Wissen eines Prüflings. Und nur Prüfungsprogramm machen empfinde ich als absolut langweilig und versuche es als Trainer auch auf das Minimum zu beschränken.

    Gruß Alpha

  6. #21
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    Zitat Zitat von alphahoffi Beitrag anzeigen
    Ich habe 1993 mit Karate angefangen und 2011 meinen 1. DAN gemacht. Hab mir also ziemlich viel Zeit gelassen. Habe immer nur Prüfung gemacht wenn man mich dazu sehr deutlich aufgefordert hat. Hab auch immer noch keine Prüfung zum 2. DAN gemacht aufgrund von Familie und ein paar Verletzungen, aber auch weil es mir nicht sehr wichtig ist und ich wenn ich eine Prüfung mache auch topfit sein will.

    Gruß Alpha
    Aber prima, dass du dich dafür extra angemeldet hast.

  7. #22
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    Nun mir waren Prüfungen nie wichtig und ich hab auch nach den ersten 3 im Jiu Jitsu SV nie wieder welche gemacht.

    Ich hab mit 18 mit Jiu Jitsu SV angefangen ( Gürtel waren bei uns damals weiß,gelb, gelb-orange, orange,orange-grün, grün ,blau , braun , braun 2, schwarz)

    Also sage und schreibe 9 Prüfungen bis zum schwarzen Gurt.
    Prüfungsgebühr war damals je Gürtel steigend.... von 20 auf 25 auf 30 und dann für braun 50 und schwarz 100...
    Mischfarben konnten 1x alle 6 Monate , ganze Farbe auf ganze Farbe 1x im Jahr gemacht werden.

    Nachdem ich von weiß auf gelb, dann auf gelb orange und auf Orange Prüfungen gemacht habe, habe ich schnell festgestellt , dass ich darin keinen Sinn sehe... das Geld kann ich auch verbrennen.

    Die hohen Gurte waren nicht besser als ich im Freikampf sondern konnten einfach andere Bewegungen vortanzen.

    Im Judo und später Kyokushin habe ich keine Prüfungen gemacht sondern die Gürtel nach Wettkämpfen verliehen bekommen.
    So nach dem Motto : " Du dass ist doch peinlich wenn du noch in Weiß rumläufst"

    Nachdem ich Kyokushin verlassen hatte und im MMA erste Erfolge in Wettkämpfen hatte , hatte ich die Möglichkeit bekommen im Kyokushin zur Schwarzgurtprüfung zugelassen zu werden. (Die ich dann natürlich trotzdem noch bestehen hätte müssen...Bedingung wäre aber gewesen wieder vom MMA ins Kyokushin zu wechseln)

    im BJJ hatte ich immer mal wieder vor den Blaugurt zu machen.
    Trotzdem kam es nie dazu.
    Ich hab als MMAler regelmäßig mit BJJlern gerollt und konnte sehen dass ich auch im reinen BJJ mit den meisten Blaugurten sehr gut mithalten kann.
    Ich war aber eben immer nur "Gast" und nie fest im BJJ angemeldet.
    Daher auch kein Gurt.


    Nun so hab ich mit Unterbrechungen 14 Jahre Kampfsport hinter mir und werde dafür bezahlt andere (Die oft auch Schwarzgurte in klassischen Kampfsportarten haben) zu trainiern

    Und das bei einer Gürtelausbeute von :

    Jiu Jitsu - Orange
    Judo - Gelb Orange
    Kyokushin - Blau
    Shotokan - Weiß
    BJJ - Weiß
    Geändert von Royce Gracie 2 (11-01-2018 um 14:45 Uhr)
    -

  8. #23
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Dafür finde ich aber mehrere Wettkampfregeln auf der DKV Seite, auch für das Shotokan.

    Wie gesagt, kenne es aus dem Judo und dem TKD.
    Ja, es gibt ja auch Wettkämpfe. Aber es gibt keine Regelung, dass du eine Graduierung bekommst für z.B. x bestrittene oder gewonnene Kämpfe im Wettkampfbereich.

    Im Judo ist so, dass der Standard des Verbandes (noch) viel enger mit dem Wettkampf verkoppelt ist als im Karate. Judo ist z.B. schon lange olympische Sportart. Meiner dunklen Erinnerung nach war es sogar so, dass man eine Prüfung ablegen mußte für eine Graduierung, aber eine gewisse Anzahl bestrittener Kämpfe war Voraussetzung. Heutige Regel des Judobundes kenn ich nicht.

    Diese Ausrichtung hat m.E. neben Vor- auch Nachteile, wie gelegentlich in rambats Ausführungen durchklangen.
    Geändert von Wong F. (11-01-2018 um 14:54 Uhr)

  9. #24
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    Hallo,

    ich bin auch knapp 3 Jahre auf dem 3. Kyu gestanden, weil ich der Meinung war braun ist braun ist braun. Dann haben welche aus dem Dojo angesetzt mich zu überholen, dann hab ich vor denen die Prüfung zum 2. und 1. Kyu abgelegt. Was sein muss muss sein .

    Letztendlich verbesert man sich doch nicht durch die Prüfung, sondern durch konsequentes und regelmäßiges Training. Die Prüfung ist doch nur eine Formalie. Wenn Du jetzt seit Jahren 3. Kyu bist, melde Dich zur Prüfung an, leg die ab und gut. Die 12.- € dafür werden schon raus springen. Wenn Du keinen Bock drauf hast, dann eben nicht.

    Ich hab bisher noch für keine Prüfung gesondert trainiert, sondern alle aus dem Training heraus ohne Extravorbereitung abgelegt.

    Gruß

  10. #25
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    Zitat Zitat von Royce Gracie 2 Beitrag anzeigen
    ... das Geld kann ich auch verbrennen.
    So etwas sehe ich relativ. Einen Tag zum Alpinskifahren in die Alpen fahren, kostet mich mit Sprit, Skipass und mittags einen Kaffee auf einer Hütte mindestens genau so viel wie vom Anfänger zum 3. Kyu im DVK (reine Prüfungsgebühren).

  11. #26
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Aber prima, dass du dich dafür extra angemeldet hast.
    Ich war schonmal angemeldet vor jahren. lese auch seit Jahren mit bin aber relativ schreibfaul. Das meiste ist eh schon gesagt hier im Forum.

    Gruß Alpha

  12. #27
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    Standard Historische Verknüpfung Prüfung und Wettkampf

    Hallo,

    im historischen Shōtōkan (1938–1945) gab es keine Verknüpfung von sportlichem Wettkampf und „Prüfungsprogramm“. Im damaligen „Prüfungsprogramm“ fehlen zudem jegliche Aspekte, um auf sportliche Wettkämpfe vorzubereiten (Kampfrichterausbildung, „Wettkampfübungen“). Dies spiegelt ganz klar G. Funakoshis (1868–1957) ablehnende Haltung gegenüber sportlichem Wettkampf in seinem bzw. als sein Karate wieder.

    Grüße,

    Henning Wittwer
    Geändert von Gibukai (11-01-2018 um 17:24 Uhr)

  13. #28
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    Was hat eigentlich der "alte Herr" genau "geprüft"?

    Gibt es dazu verläßliche Aussagen?

  14. #29
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    ... Wenn ich an die Sporler des TKD in Sonthofen denke, haben die ihre höheren Gürtel auch durch die Wettkampferfolge erhalten, ...

    Tatsächlich?

    Falls ja, ist das neu?


    Grüsse

  15. #30
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    Standard

    Oh je, was habe ich denn da entfacht? Soviel Diskussion.
    Danke für eure Meinungen.
    Und ja, ich mache Shotokan im DKV.

    Die Aussagen sind sehr interessant für mich. Ja, nur das Prüfungsprogramm auswendig lernen und durchlaufen zeigt ja nicht die wahren Kenntnisse. Ich habe auch zwei im Verein, die wollen unbedingt Prüfung machen und ich finde, sie sind nicht soweit, aber es steht mir nicht zu, das zu sagen. Sie machen aber ganz sicher in diesem Jahr den 2. Kyu. Ich fühle mich nicht bereit, eine sehr gute Prüfung abzulegen. Ich würde sie schaffen (es fällt echt keiner durch ...), aber eine geschenkte Prüfung möchte ich nicht.
    Ich denke, ich habe mich entschieden, auch ohne Prüfung richtig gut zu werden.

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