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Thema: juji uke im Karate

  1. #16
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    Schade, kann von hier gerade deinen Artikel nich lesen.

    Aber was zu was sagen, was man ( noch nicht ) kennt, is ja gute alte KKB Tradition.

    Also : Für mich trägt Juji Uke stark das Prinzip mit zwei Armen gleichzeitig etwas anzunehmen.

    Dieses 1,2 und gar der Dreierkontakt ist fein für Drills. Darum mach ich ja u.a. kein FMA mehr.

    Die Handgelenke sind m.E. auch so eng zusammen, weil der menschliche Nacken so klein ist ... für Arm und Bein-Annahme können sie auch mal etwas weiter von einander entfernt sein.

    Wir später reumütig weiterschreiben :

    Das unbelesene Gürteltier
    "We are voices in our head." - Deadpool

  2. #17
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
    Also : Für mich trägt Juji Uke stark das Prinzip mit zwei Armen gleichzeitig etwas anzunehmen.
    Genau darum geht es im Artikel

    Hier auch noch Teil 1 (nicht auf den juji uke bezogen)

    https://meikyou.wordpress.com/2018/0...on-bewegungen/

  3. #18
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    @Luggage
    Dein Bild von Karate Kata ist mir generell etwas zu eingeschränkt und wohl auch zu Sport-/Shotokan-Karate lastig.
    Kata als Körperschule, ja. Ist aber nur einer von vielen Aspekten. Selbst für die Sanchin und Tensho - die Körperschule im Okinawa-Karate schlechthin - kennt mein Stil eine Vielzahl von Bunkai-Anwendungen. Wie überhaupt für jede Kata im Goju. Von einfachen Blocks und Stößen um den Anfängern erstmal was an die Hand zu geben, was sie da machen, über komplexe Würfe/Hebel/Take-Downs und short-power Stöße auf fortgeschrittenem Level.
    Du solltest nicht vom Shotokan wie es gemeinhin in D praktiziert wird auf DAS Karate oder DAS Kata-Training schlussfolgern. Dass es schwer ist gute Leute zu finden, die einem das richtig zeigen, keine Frage. Die gibt's aber, auch in Deutschland.

    Zum Thema Juji-Uke bin ich immer ganz gut gefahren mit a) dem von Gürteltier angesprochenen Grifftechniken und Kreuzwürgen ähnlich dem Judo/JiuJitsu/Aikido oder b) der Interpretation des ganzen als zwei aufeinanderfolgende Techniken die nur in der Kata zeitgleich ausgeführt werden. Das würde dann wohl den von FF angesprochenen FMA/WC-Flow-Drills nahekommen. Nach meinem Dafürhalten muss Kata bzw. müssen die darin enthaltenen Techniken viel ringerischer verstanden werden als das generell getan wird. Wenn schon Technikklau, dann würde ich eher in den Bereich JiuJutsu/Aikijutsu/Hapkido gucken, oder am besten gleich bei chinesischen Systemen abkupfern. Ist mMn ergiebiger und zielführender.
    Geändert von Kensei (08-02-2018 um 15:00 Uhr)

  4. #19
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    @Luggage
    Dein Bild von Karate Kata ist mir generell etwas zu eingeschränkt und wohl auch zu Sport-/Shotokan-Karate lastig.
    Kata als Körperschule, ja. Ist aber nur einer von vielen Aspekten. Selbst für die Sanchin und Tensho - die Körperschule im Okinawa-Karate schlechthin - kennt mein Stil eine Vielzahl von Bunkai-Anwendungen. Wie überhaupt für jede Kata im Goju. Von einfachen Blocks und Stößen um den Anfängern erstmal was an die Hand zu geben, was sie da machen, über komplexe Würfe/Hebel/Take-Downs und short-power Stöße auf fortgeschrittenem Level.
    Du solltest nicht vom Shotokan wie es gemeinhin in D praktiziert wird auf DAS Karate oder DAS Kata-Training schlussfolgern. Dass es schwer ist gute Leute zu finden, die einem das richtig zeigen, keine Frage. Die gibt's aber, auch in Deutschland.
    Du, ich mache das nicht erst seit gestern und habe nach Ausflügen in alle mögliche Ecken der KK eines mitgenommen: Lieber ehrlicher Sport als Fantasietechniken ohne einerseits die nötige Physis, sie anzubringen (mangels Sport) und andererseits ohne Erfahrung mit deren Wirkung und mit unkooperativem Gegner (weil zu tödlich). Papier ist geduldig - ich denke die staunenden Karate-Eleven, die die Tiefe des Shotokan bewundern, während sie komisches Zeug als Bunkei gezeigt bekommen, die ich oben beschrieben habe, würden auch hier schreiben, wie komplett ihr System ist, wieviel tolles Bunkei es gibt und ich nur keine Ahnung habe, weil tumber Sportler...

    Mein Punkt bleibt der - aber dann bin auch still, hab es ja nun oft genug gesagt - wenn ich es nicht mit der Kata so übe, dass ich unmittelbar durch die Kata besser darin werde, ist es sinnlos, es dort hinein zu interpretieren (obwohl Spass daran haben natürlich auch legitim ist). Dann muss ich es gleich richtig üben oder es ganz lassen.

    Davon abgesehen spreche ich natürlich nur vom Shotokan und stets nur innerhalb meines Horizontes - hinter der nächsten Ecke mag stets die gegenteilige Erkenntnis warten, die ich noch nicht sehen kann. An Karate kenne ich über Videos hinaus aus eigener Erfahrung nur noch Shima-ha Shorin-Ryu und Wado-Ryu - und natürlich zahlreiche Shotokan-Vertreter.

  5. #20
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    Zitat Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
    Du, ich mache das nicht erst seit gestern und habe nach Ausflügen in alle mögliche Ecken der KK eines mitgenommen: Lieber ehrlicher Sport als Fantasietechniken ohne einerseits die nötige Physis, sie anzubringen (mangels Sport) und andererseits ohne Erfahrung mit deren Wirkung und mit unkooperativem Gegner (weil zu tödlich). Papier ist geduldig - ich denke die staunenden Karate-Eleven, die die Tiefe des Shotokan bewundern, während sie komisches Zeug als Bunkei gezeigt bekommen, die ich oben beschrieben habe, würden auch hier schreiben, wie komplett ihr System ist, wieviel tolles Bunkei es gibt und ich nur keine Ahnung habe, weil tumber Sportler...

    Mein Punkt bleibt der - aber dann bin auch still, hab es ja nun oft genug gesagt - wenn ich es nicht mit der Kata so übe, dass ich unmittelbar durch die Kata besser darin werde, ist es sinnlos, es dort hinein zu interpretieren (obwohl Spass daran haben natürlich auch legitim ist). Dann muss ich es gleich richtig üben oder es ganz lassen.
    Also ich finde einem Angriff mit beiden Händen zu begegnen ist deutlich realistischer, anwendbarer, bodenständiger und naheliegender als Block+Konter im Rückwärtsgang oder der klassische Kreuzblock gegen Tritt & Messer, was für mich beides nur mit sehr viel Fantasie irgendetwas mit einer wie auch immer gearteten realen Abwehr zu tun hat und nur in einem Setting funktioniert, wo beide Seiten mitspielen (und von den Verfechtern des ehrlichen Sports im Kumite dann meist auch gar nicht gezeigt wird).

    Mich erstaunt immer wieder, dass sich Leute 30 Jahre einreden, so etwas könne funktionieren oder die meist ebenso hilflosen Erklärversuche für etwas wie Ausholbewegungen, die im Kontext beidhändiger Annahmen ganz wunderbar funktionieren. Wenn "die Sportler" das ja selbst im Kumite nicht anwenden können, warum wird es dann überhaupt geübt?

    Und zum Thema Fantasie und ehrlicher Sport - es ist noch nicht lange her, da habe ich einem älteren Schwarzgurt und Buchautor, der eine recht "klassische" uke waza Ansicht vertritt, bei FB gesagt, dass das bei mir nicht funktionieren würde und ich einen Kasten Bier darum wetten würde (Kontext war Block hart auf den Arm, dann sieht der Angreifer von weiteren Angriffen ab). Antwort war, das Ziel sei Perfektion und er sei nicht perfekt, könne das also nicht zeigen. Wenn man etwas wie einen soto uke nach XX Jahren und mit Schwarzgurt nicht zeigen dann, wann denn dann? Ist vermutlich wie der 10.Dan, der erst im Tod verliehen wird, weil man im Leben nicht perfekt sein kann oder so.

    Und wir reden hier bzgl. juji uke ja auch nicht von fancy bunkai, sondern von Basics. Geht es um Tekki für Bodenkampf oder Hebelkombination Nr. 285 bin ich ganz bei Dir.

  6. #21
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    Mal eine Frage in die Runde, für mein besseres Verständnis gelten die Beispiele hier als mit der Kate geübt oder
    als Fantasie Interpretation:
    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.

  7. #22
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Mal eine Frage in die Runde, für mein besseres Verständnis gelten die Beispiele hier als mit der Kate geübt oder als Fantasie Interpretation:
    Wo genau wäre jetzt die Phantasie?

  8. #23
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Wo genau wäre jetzt die Phantasie?
    Eben mMn. auch niergends, auch wirkt das ganze für mich sehr komplett was den Standkampf angeht.
    Wollte jetzt eher von Luggage wissen ob das seinen Verständnis von direkt mit der Kata üben entspricht.
    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.

  9. #24
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    Ich versteh' die Kritik auch nicht so ganz Luggage. Natürlich werde ich nicht "nur" durch Kataüben ein guter Kämpfer. Ich werde aber auch nicht "nur" durch Schattenboxen zum Boxer. Und selbst im Judo übe ich meine Einstiege auch mal ohne Partner, nur für das Bewegungsgefühl, würde da aber nie auf die Idee kommen, das als wichtigste und hptsl. zu praktizierende Trainingsmethode zu sehen. Kata ist ein Puzzleteil des ganzen, nicht mehr und nicht weniger. Und hat den Vorteil, das ich Bewegungen im Fluss auch mal alleine üben kann, wenn gerade kein geeigneter Partner greifbar ist.

  10. #25
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    Dein Bemühen in allen Ehren, aber wie lange (noch) wollen wir Unwissende den "Wissenden" (weil x-ter Dan aufwärts und schon seit 50 Jahren und mehr im Geschäft) immer wieder das Gleiche erklären?
    Dass es keine Blocks im Karate gibt, dass Kime nix mit Anspannen zu tun hat, dass ein "Kreuz"-Block kein Kreuzblock ist (könntest Du bitte bei der Gelegenheit gleich auch noch den sogn. "Doppel-Block" gegen besonders starke Angriffe erläutern, den man Morote-Uchi-Uke nennt, danke ) usw. usf.
    Im nächsten Training stehen dann wieder alle brav in einer Reihe und machen Age-Uke vs Jodan-Zuki, Uchi-Uke vs Chudan-Zuki und Gedan-Barai vs Mae-Geri (also ich nicht, hab mir dabei mal den Finger gebrochen, weil der Angreifer doch tatsächlich "getreten" hat! Also so was!).

  11. #26
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    Mag und will Alles sein.

    Ich hatte dennoch mal einschlägige Erlebnisse:

    Wenn Dein einer Arm verletzungsbedingt nicht mehr funktioniert, dann muß er funktionell "unterstützt" werden.

    Das lag vielleicht nicht im Sinne des Erfinders, ist aber so.

  12. #27
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    Wie bricht man sich denn beim Gedan-Barai gegen Mae-Geri den Finger? Ich habe mal den Mittelfinger gegen Mawashi-Geri ausgekugelt bekommen, weil ich zu dumm war, eine Faust zu machen - das war aber dann gerade kein Gedan-Barai... Hatte ich ein Foto von, war eine nette Treppe im Finger, leider finde ich das nicht mehr.

  13. #28
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    Zitat Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
    Ich habe mal den Mittelfinger gegen Mawashi-Geri ausgekugelt bekommen, weil ich zu dumm war, eine Faust zu machen - das war aber dann gerade kein Gedan-Barai... Hatte ich ein Foto von, war eine nette Treppe im Finger, leider finde ich das nicht mehr.
    Etwas ähnliches ist mir beim KKB Sparringstreff mit dem kleinen Finger passiert. Muss das Bild mal suchen

  14. #29
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Etwas ähnliches ist mir beim KKB Sparringstreff mit dem kleinen Finger passiert. Muss das Bild mal suchen
    Voila


  15. #30
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    Zitat Zitat von Chrisdz Beitrag anzeigen
    (könntest Du bitte bei der Gelegenheit gleich auch noch den sogn. "Doppel-Block" gegen besonders starke Angriffe erläutern, den man Morote-Uchi-Uke nennt, danke )
    Nichts leichter als das. Hier im Clip wird der morote uke sehr schön gezeigt (jaja das Video mutet etwas komisch an aber ich meine das ernst). Der morote uke Part startet ab 5:05. Dann zeigt er erst den "verstärkten Block" und ab ca. 5:25 dann die gute Anwendung. Den Rest vom Clip kann man sich durchaus auch zu Gemüte führen.


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