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Thema: Prügelstrafe beim BJJ

  1. #16
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    Zitat Zitat von felicidy Beitrag anzeigen
    Durch Schlagen aber auch anderes respektloses und herabsetzendes Verhalten hilft man weder dem Schüler noch sich selbst als Lehrer. Die meisten Gewalt ausübenden Trainer können/wollen sich leider nicht in die Probleme der Schüler hineinversetzen. Dass Danahers Schüler die Position wiederholt falsch gemacht hat, war sicherlich nicht mit Absicht. Ihm fehlt ein Zwischenschritt oder ein kleines Detail. Dieses zu erkennen und als eigentliches Unterrichtsziel zu vermitteln wäre die Aufgabe Danahers gewesen. Dass Danaher oder irgendein anderer Gewalt ausübender Trainer dem Schüler nicht helfen kann, führt zur Kränkung. Jeder will ein guter Lehrer sein und dass man da versagt darf dann ja nicht die eigene Schuld sein. Dann ist es leichter den oder die Schüler abzuwerten.
    Ein Trainer kann sich im Kurs nur schwer auf nur einen Schüler konzentrieren. Er kann aber ehrlich (zu sich selbst) sein: Du kriegst die Technik gerade nicht hin und ich bekomme es gerade nicht hin, dir zu helfen. Mache erstmal diese Vorübung und lass uns nachher nochmal schauen.
    Mir scheint, Deine Ausführungen gehen an dem verlinkten Beispiel vorbei, denn die Maßnahme war ja erfolgreich, ich hab das Wesentliche mal hervorgehoben:

    Yesterday David was asked to go in turtle position as John was demonstrating. For some reason, David hunched his back. After the 2nd time, John tried to correct him and David didnÂ’t listen, John rained down three furious vicious double forearm strikes to DavidÂ’s back. (David then listened)


    Wenn das so "amazing" war, ist es wahrscheinlich nicht Alltag.
    Geändert von Pansapiens (11-02-2018 um 12:27 Uhr)

  2. #17
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    Ne, die Maßnahme war primitiv. Mit Wort konnte es der Trainer offensichtlich nicht vermitteln.

  3. #18
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    Also ihr könnt ja darüber diskutieren ob Danaher menschlich o.k. ist oder ob das (wie ich finde) nicht korrekt ist.

    ABER, als Coach gibt es nix an ihm zu rütteln, Erfolg hat er und zwar viel. Vielleicht böser Mensch, aber defintiv ein erfolgreicher Coach.....

    Wäre ja auch nicht das erste Mal im Profi Sport.

  4. #19
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    menschlich finde ich es ....ekelhaft. Didaktisch sicher nicht optimal.

  5. #20
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    Geht gar nicht. Was soll das? Wer will einen Ruf als Lehrer der seine Schüler schlägt? Falls das wahr ist, ist eben nicht nur eine Frage von wo kein Kläger da kein Richter. So etwas ist eine Nötigung oder eine Körperverletzung und keine Lehrmethode.
    Grapple&Strike
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  6. #21
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    Für Nötigung müsste die Person zu einer Handlung gezwungen werden, die sie nicht will. Da ich aber mal davon ausgehe dass die entsprechende Person die Technik richtig machen will, dürfte es in dem Fall wohl keine Nötigung sein.

    Und zu Körperverletzung ist das zu finden.
    Unter körperlicher Misshandlung gemäß § 223 Abs. 1 Alt. 1 StGB versteht man ein übles, unangemessenes Verhalten, das entweder das Wohlbefinden oder die Unversehrtheit nicht unerheblich beeinträchtigt. Das Wohlbefinden kann nicht nur durch Schmerzzustände, sondern auch durch psychische Beschwerden (Schlaflosigkeit, Erbrechen) negativ betroffen sein. Die körperliche Unversehrtheit ist beeinträchtigt bei Substanzverlust (Abschneiden von Haaren), Einflussnahme auf Körperfunktionen (Sehstörungen) oder körperlicher Verunstaltung. Für die Frage der Erheblichkeit kommt es auf die Dauer und die Intensität der Einwirkung an. Ein bloßes Gefühl von Ekel durch Anspucken oder vorübergehender Durchfall aufgrund von Drohungen erfüllen das Tatbestandsmerkmal daher nicht.
    http://www.fachanwalt-strafrecht-mue...-229-231-stgb/
    Demnach muss es auch keine Körperverletzung sein.

    Nach früherer Rechtslage hatten die Eltern eines Kindes ein Züchtigungsrecht. Mit der Einführung von § 1631 Abs. 2 BGB ist dieser Rechtfertigungsgrund entfallen. Bereits an der Tatbestandserfüllung fehlt es aber gleichwohl bei einer leichten taktilen Einwirkung zum Zwecke der symbolischen Missbilligung.
    Interessant finde ich den hervorgehobenen Satz. So lange es nicht anders geregelt ist wäre demnach ein kleiner Klaps vom Trainer erlaubt bzw nicht verboten.


    Ich finde, dass es die Sache von dem Team ist. Solange keiner gezwungen wird da zu trainieren, können die von mir aus machen was sie wollen.
    Ob ich da trainieren wollte weiß ich nicht. Das hängt davon ab wie oft jemand, aus welchen Gründen, wie stark geschlagen wird und wie John Danaher im täglichen Kontakt rüber kommt.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  7. #22
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    Hallo OliverT

    Der Mann lebt unterrichtet in New York, und da wäre es "Assault"....

  8. #23
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  9. #24
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    Also ich frag mich, ob der jetzt wirklich hart draufschlägt, das wäre schon extrem absurd;-) Ich meine ein Klaps oder so, um zu zeigen auf welche Körperstelle er achten muss, etc. aber wenn der jetzt aus Ungeduld, einfach ohne Ankündigung Leute in den Rücken boxt, wäre das ja ein Fall für einen Quentin Tarantino Film....

    Auf der anderen Seite, der unterrichtet seit Jahren für Renzo in Manhatten New York, ich kann mir nicht vortstellen, das sich das Buisness Klientel dort, ständig von dem boxen lässt....

    Wenn man sich mal die Sendung mit ihm bei Joe Rogan anschaut, dann merkt man aber schon das der Kerl realtiv wenig Empathie hat. Der ist besessen vom Jiu Jitsu und versteht auch von was er redet, aber die zwischenmenschliche Interaktion hat mich an Richard Kuglinski erinnert und wer nicht weiß wer das ist, sollte sich auf Youtube seine Interviews anschauen.....

    Ich denke mal DDS ist sein Baby, er setzt die Standarts und die meisten Jungs dort sind jung, hungrig und sind dankbar das er sie zu Siegern macht und je mehr Sieger er macht, desto absurder kann es manchmal werden......

  10. #25
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Also ich frag mich, ob der jetzt wirklich hart draufschlägt, das wäre schon extrem absurd;-) Ich meine ein Klaps oder so, um zu zeigen auf welche Körperstelle er achten muss, etc. aber wenn der jetzt aus Ungeduld, einfach ohne Ankündigung Leute in den Rücken boxt, wäre das ja ein Fall für einen Quentin Tarantino Film....

    Auf der anderen Seite, der unterrichtet seit Jahren für Renzo in Manhatten New York, ich kann mir nicht vortstellen, das sich das Buisness Klientel dort, ständig von dem boxen lässt....

    Wenn man sich mal die Sendung mit ihm bei Joe Rogan anschaut, dann merkt man aber schon das der Kerl realtiv wenig Empathie hat. Der ist besessen vom Jiu Jitsu und versteht auch von was er redet, aber die zwischenmenschliche Interaktion hat mich an Richard Kuglinski erinnert und wer nicht weiß wer das ist, sollte sich auf Youtube seine Interviews anschauen.....

    Ich denke mal DDS ist sein Baby, er setzt die Standarts und die meisten Jungs dort sind jung, hungrig und sind dankbar das er sie zu Siegern macht und je mehr Sieger er macht, desto absurder kann es manchmal werden......
    Evtl ist getade das business klientel der grund für diese gepflogenheiten. .... Ist aber reine spekulation!

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  11. #26
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    manche leute nehmen für sportlichen erfolg einfach zu viel hin und lassen es über sich ergehen.
    persönlich glaube ich nicht, dass solche lehrmethoden langfristig zum erfolg führen

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